Wir wollen einen Bungalow 110 qm bauen lassen von einer Baufirma, ohne Keller. Es ist vorgesehen: Gasbrennwerttherme, Fußbodenheizung, 2 x Solar aufs Dach fürs warme Wasser und zur Unterstützung der Heizung, 3 fach verglaste Scheiben bei den Fenstern, 22-er Dämmung der Geschossdecke oben, Außenwände 10-er Borotonstein, 1 Schornstein soll noch mit eingebaut werden für einen Ofen. Bei meiner Nachfrage, ob das Haus den Energieausweis nach dem KfW 70 Standard erhält, wurde uns mitgeteilt, dass dies nicht der Fall wäre. Hierzu wäre eine Wärmepumpe elektrisch notwendig. Das verstehe ich nicht ganz - zumal von einer anderen Firma schon mal eine andere Aussage getätigt wurde. Was müssen wir noch einhalten, damit wir den Energieausweis nach dem KfW 70 bekommen. Bei meiner Nachfrage, ws wir eventuell an Gaskosten in dem neuen Haus haben, teilte man uns die Summe von 1.200 Euro mit. Das finde ich ziemlich viel für ein neues Haus.
Hallo!
Wird hier wieder das Pferd von hinten aufgezäumt ?
KfW-70 mit sicherlich beanspruchter Förderung durch Zuschuss/verbilligten Kredt erfordert zwingend eine Baubegleitung/Berechnung durch einen Sachverständigen(Energieberater/Architekt).
Der muss doch die Unterlagen zusammenstellen für die KfW und den Bau und die Einhaltung der Vorgaben überwachen(nur 1 Beispiel,den „Blower-Door“-Test der Luftdichtigkeit der Gebäudehülle)
Er füllt eine Bestätigung darüber aus und erst damit kann man bei der KfW den Kredit bekommen.
Und ebenso zwingend bestimmte Elemente zur Nutzung kostenloser Energie aus der Umwelt. Solar allein für WW ist sowieso nicht förderfähig und gibt keine Pluspunkte.
gehe auf http://www.kfw.de und schaue Dir da die Bedingungen an,die ein kfW-70-Haus erfüllen muss. Es ist einiges.
ich glaube,die Firma zieht euch über den Tisch und hat keine Ahnung. Sie bietet allenfalls ein KfW-70 ähnliches Haus an. Die Angabe von Heizkosten in Geldwert ist ein Witz !
Hier käme man bei der Umrechnung in Heizöl(nicht verwirren lassen,dient zur Anschauung)) auf ca. 12 l/m²a,aber nur beim aktuellen Ölpreis .
Da gehört ein Wert in kWh/m²a hin,den kann man aus der Wärmebedarfsberechnung entnehmen,die musste gemacht werden.
Dein Haus soll ja nur 70 % des Verbrauchs des bereits sehr guten Standardhauses (Typ 100) nach der gültigen und strengen Energieeinsparverordnung EnEV bieten.
Eine Wärmepumpe ist nicht zwingend,man kann das auch durch andere Maßnahmen ausgleichen,etwa bessere Dämmung,Fenster,Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung usw.
MfG
duck313
Schaumal…http://www.beispielhaus.de/haus_HABAMA%5BUL%5DHaus-%… hier ist auch keien Wärmepumpe angegeben…es gibt klare anweisungen,wie ein Niedrigenergiehaus auszusehen hat…einfach mal beim "Förderer"Informieren
Moin auch,
nach der Aussage: Such dir eine andere Baufirma, die jetzige hat keine Ahnung was sie tut.
Ralph
Bitte, was?
Ich lach mich weg . . .
Bei meiner Nachfrage, ws wir eventuell an Gaskosten in dem neuen Haus haben, teilte man uns die Summe von 1.200 Euro mit. Das finde ich ziemlich viel für ein neues Haus.
Ich aber auch.
Mein Haus: 120 qm Bungalow, Baujahr Ende der 60er, ehemalige Sparkasse.
Gastherme selbst eingbaut, Fußbodenheizung selbst verlegt, alles selbst gedämmt, keine Solaranlage (also, ich hab zwar eine, aber die liegt noch im Keller, keine Motivation im letzten Jahr). Zusatzinfo: ich bin Chemiker von Beruf, also keineswegs Profi, hab mir für die Montage etc. nur alles im Internet angelesen bzw. mich hier beraten lassen.
Aktuelle Gasrechnung 1300 Euro.
Möglichkeit a) Die haben wirklich keine Ahnung
Möglichkeit b) Ich bin der König aller Hobby-Dämmer
such dir was aus . . .
Schönes Wochenende,
mabuse