Habe vor ein Holzständerhaus zu bauen. Die Wände und verbaute Dämmung entsprechen den Anforderung eines KfW 70 Hauses. Ich möchte allerdings nur eine normale Gasheizung mit einer Rückgewinnung über den Kamin einbauen.
Kann ich dann trotzdem das o.g. Programm in Anspruch nehmen oder ist der Einbau einer regenertiven Heizanlage
(Erdwärme oder Luftwäme) hierfür notwendig?
Hallo,
genau kann ich dies nicht sagen. Diese Darlehen der KFW werden meines Wissens immer von der Hausbank beantragt. Diese kann dir wohl auch nähere Details erörtern. Lg
für solche eher rechtlichen Fragen fühle ich mich eigentlich nicht zuständig. beim hausbau aber ist wohl ganz allgemein darauf zu achten, daß man wirklich ordentlich dämmt. ich sage immer: ein gesetzgeber, der heute noch neubauten genehmigt, die überhaupt noch eine (normale) heizung brauchen, hat gar nichts kapiert. was dann noch an wärme gebraucht wird, kommt aus den jeweils 100Watt jedes Bewohners plus die verlustwärme der verschiedenen elektrischen geräte, beleuchtung, computer usw. vor fast 40 jahren hab ich einen vortrag von amory lovins, dem papst der sanften energie und der energieeffizienz, gehört, wo er u. a. von einem haus berichtete, das mit wenigen qm Sonnenwärmekollektoren im nördlichen und damit verdammt kalten kanada natürlich bei sehr guter dämmung ohne jegliche weitere heizung auskam.
Guten Tag
leider kann ich da als schweizer wenig weiterhelfen
da wir hier andere Regeln haben
bei uns ist bei Minergie P eine Luftrückgewinnung pflicht aber mehr vom aspekt energieverbrauch beim Luftwechsel, da hierbei massig Wärme verloren geht
wobei ich da über sinn oder Unsinn mit mir diskutieren lasse da solange regenerativ oder zumindest solar erwirtschaftet sollte der Energiezustoss nicht limmitiert oder gewertet werden
denn die Kosten rechtfertigen die Ersparnis kaum
und die Solarenergie kommt eh trotzdem runter
übrigens ist weder Erdwärme noch Luftwp regenerativ
da sie immer noch einen grossen Teil Strom benötigen
da bist du rein ökologisch und auch energetisch mit einer Gasheizung mit thermischer WP sicher im gleichen lvl wenn nicht besser
jedoch wie das die Bestimmungen in DE sehen weis ich wie gesagt nicht
diese Frage könnte Ihnen z.B. ein Energiebrater in Form eines Wärmeschutznachweise bzw. EnEV-Nachweises beantworten, den Sie sowieso benötigen, wenn Sie KfW-Mittel in Anspruch nehmen wollen.
Erfahrungsgemäß reicht eine Gas-Brennwerttherme mit Solarunterstützung aus, um KfW-70 zu erreichen (wenn die anderen Parameter stimmen). Ob dies auch mit Hilfe einer Wärmerückgewinnung über einen Kamin zu erreichen ist, müsste berechnet werden und kann pauschal so nicht beantwortet werden.
Die KfW gibt für die entsprechenden Programme bestimmte Vorgaben für den Primärenergiebedarf Qp und den Transmissionswert H’t. Diese werden über die Wärmebilanz berechnet und da es nun mal das Wesen einer Bilanz ist, gibt es hier viele Möglichkeiten den Wert zu erreichen.
Um die KfW-Fördergelder in Anspruch nehmen zu können, benötigst Du so oder so einen Architekten oder anerkannten Energieberater.
Dieser wird Dich bei weiteren Fragen unterstützen können. Die Kosten für den Energieberater werden durch die Bafa gefördert, so dass Du ca. 400,00 € bis 500,00 € für eine qualitative Beratung selber zahlen musst.