wir haben vor, ein Haus zu kaufen, mit dem Verkäufer sind wir uns inzwischen über den Kaufpreis einig, jetzt geht es an die Finanzierung. Hierzu hätten wir eine Frage, auf die wir im WWW nirgendwo eine Antwort finden konnten, vielleicht weiß es hier jemand:
Wir möchten das KfW-Förderprogramm für Wohneigentum in Anspruch nehmen. Leider haben wir im Internet bisher keinen Baufinanzierer gefunden, in dessen Online-Rechner auch dieses Förderprogramm mit einfließt. Daher wissen wir nicht, wie die Baufinanzierer damit umgehen - hat die Nutzung des KfW-Förderprogramms Einfluss auf den Zinssatz, den der Baufinanzierer uns für die restlichen 70% Kredit berechnet? Heißt: Kann ich es bei diesen Rechnern dann so rechnen, als wäre der KfW-Kredit von 30% der Gesamtsumme Eigenkapital aus Sicht der Bank, die die restlichen 70% finanziert?
Weil da kommen ja schon sehr unterschiedliche Zinsen heraus, je nachdem, ob ich eine Beleihung von 80% rechne oder nur von unter 60%. Und da die Zinsen in der Zeit der Kaufpreisverhandlung noch mal angezogen haben, wäre das jetzt schon interessant und wichtig für uns zu wissen. Wäre toll, wenn es hier jemand wüsste (wenn Ihr einen besonders günstigen Baufinanzierer kennt, sind wir natürlich auch über jeden Tipp dankbar )!
vor allen Dingen sollte man sich etwas sputen, denn die Förderung muss a) genehmigt und b) gezahlt werden und das kann ein paar Monate in Anspruch nehmen. Außerdem sollte man zum Zeitpunkt der Antragstellung noch keinen Kaufvertrag abgeschlossen haben (meine ich zu wissen).
KFW- Mittel gibt es wenn die Beantragung oder zumindest das Beratungsgespräch vor Abschluß (am besten Dokumentiert und beim Berater beantragt)des Kaufvertrages stattgefunden haben.
Je nachdem muss sowieso die Bank die KFW-Mittel mit beantragen und die Auszahlung erfolgt i.d.R. recht zügig (letzter Vorgang von mir ca. 4-5 Wochen nach Antragstellung).
Wir suchen in dem Fall, dass das nicht alle Banken anbieten, natürlich die Günstigste, die es tut. Macht es z.B. die ING Diba? Oder andersherum gefragt: Welche Banken kennst du, die es machen? Das ist ja gerade unser Problem, dass wir es selbst nicht wissen und daher gern Rat hätten. (Gern auch an eMail [email protected], falls sowas nicht online gesetzt werden soll/darf hier )
Wir haben z.B. einen Finanzierungsvermittler hier vor Ort kontaktiert, der mit 50 Banken zusammenarbeitet, aber der hat kein Wort darüber gesagt, dass KfW-Fördermittel als Eigenkapitalergänzung angerechnet werden können, im Gegenteil, er rechnete noch rum, wo wir bloß alles noch Kohle locker machen sollen/können (LV verpfänden u.ä.), um ja unter der 80%-Beleihungsgrenze zu bleiben. Dementsprechend schlecht beraten fühlt man sich da natürlich jetzt. (Und hat schlaflose Nächte -> siehe Uhrzeit!)
naja, ich kann ja schlecht schon eine Baufinanzierung beantragen, bevor ich ein Haus gefunden habe, oder? Schneller geht es doch gar nicht (Freitag nach längerer Kaufpreisverhandlung mündliche Zusage erhalten), ich beantrage doch nicht für jedes Haus, das ich eventuell kaufen kann/will, schon im Vorfeld eine Baufinanzierung, wir suchen jetzt schon seit 3 Jahren und haben in der Zeit mind. 50 Häuser besichtigt bzw.im Auge gehabt, da hätten mich die Banken wohl inzwischen schon auf der Sperrliste, wenn ich da jedesmal im Vorfeld schon die Baufinanzierung angefragt hätte.
P.S.: Um dann nur ein paar der Institute zu nennen, die wir bisher im Auge hatten:
ING DiBa
SEB
Norisbank
Interhyp
Easyhyp
Creditweb
DTW Immobilienfinanzierung
Wir sind da aber eigentlich für alles offen, wenn der Zinssatz unschlagbar und das Angebot trotzdem seriös ist! Wir brauchen keinen ständig parat stehenden immer gleichen Berater vor Ort oder so, darf auch eine Onlinebank sein!
Schön, wenn sich das gebessert hat. Ich kenne Fälle, da hat es allein 2 Monate gedauert bis ein Bescheid da war, dass der Antrag genehmigt oder nicht genehmigt wurde.
Gruß
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Wir haben z.B. einen Finanzierungsvermittler hier vor Ort
kontaktiert, der mit 50 Banken zusammenarbeitet, aber der hat
kein Wort darüber gesagt, dass KfW-Fördermittel als
Eigenkapitalergänzung angerechnet werden können,
Meines Wissens sind KfW-Fördermittel auch „nur“ Kredite, diese nur mit geringeren Zinsen als „normale Kredite“. Damit sind sie ja kein „Eigenkapital“.
Wir haben damals direkt bei den Banken angegeben, dass wir KfW-Mittel nutzen wollen und uns dann dementsprechend Finanzierungangebote machen lassen. Die KfW-Beantragung und -Auszahlung muss sowieso dann über die Bank laufen.
wir haben unsere Finanzierung über http://www.interhyp.de gemacht und haben dadurch sehr günstige Konditionen bekommen. Das ganze geht bei uns über die DSL-Bank (eine Tochter der Postbank; je nach Ausgangsbedingungen werden aber auch andere Institute vermittelt). Wir sind sehr zufrieden mit den Konditionen.