Hi!
ich bin ja mit meinen Überlegungen noch nicht professionell
weitergekommen und hoffe hier auf wirklich kompentente Hilfe.
…welche Du von mir sofort erhalten hättest, wenn die Frage konkreter gewesen wäre…
Es mag ja sein, dass Mazda gute Finanzierungen anbietet.
Aber so weit bin ich schon:
gut.
- Den günstigsten Mazdahändler unter der Prämisse Barzahlung
ermitteln.
- Eine Mazdafinanzierung ausrechnen lassen. Hierbei wird
sicherlich der Listenpreis angesetzt- so günstig wird die
Mazdafinanzierung dann nicht mehr sein.
Das stimmt nicht.
Die Händler finanzieren üblicherweise sogar lieber, denn so erhalten sie noch eine Provision von der Bank.
Es ist reine Verhandlungstaktik der Verkäufer, bei Finanzierungen nicht den günstig ausgehandelten Preis ansetzen zu wollen.
Die wollen natürlich auch soviel wie möglich verdienen.
Ich würde verschiedene Händler angehen und über den Preis verhandeln. Dem Händler, der insgesamt den besten Eindruck gemacht hat,würde ich den billigsten Preis ehrlich nennen (vorsicht, evtl. fragt er bei seinem Kollegen nach…) und sagen, dass man für diesen preis kaufen würde.
Dann kommt man im Gespräch zum Punkt Finanzierung.
Hier darf man gar nicht darüber diskutieren, dass de rzuvor ausgehandelte Preis nicht mehr möglich wäre, wenn finaziert wird. Einfach höflich darauf hinweisen, dass man weiss, dass die Bank ein Drittunternehmen ist, welches oft sogar Provisionen an Händler zahlt und man daher auf den Preis auch bei Finanzierung bestehen würde.
- Den Barzahlungspreis einer Leasinggesellschaft mitteilen
und hier mehrere Angebote vergleichen.
Kann man tun.
- Zu mehreren Banken gehen und verschiedene Angebote
einholen.
Kann man auch tun.
Nur wird man hier vermutlich nicht den Prozentsatz der Partnerbank der Autofirma erhalten.
Das wäre so der Grobablauf.
Mich interessieren jetzt die entsprechenden Feinheiten;
besonders im Bereich des Leasings- es gibt da ja ein
Restwertleasing; oder ein Kilometerleasing- nur ein Beispiel
der mit Sicherheit vorhandenen Fallstricke.
Es gibt in der Tat diese zwei Arten von Leasing, beide mit und ohne Anzahlung:
Restwertleasing: hier wird, unabhängig von den gefahrenen Kilometern und dem Zustand des Fahrzeuges bei Rückgabe ein Restwert zu grund egelegt, welchen das Fahrzeug nach Ablauf der Leasingvertragslaufzeit noch haben muss. Was unterhalb dieses Wertes liegt, muss der Leasingnehmer (Du) ggf. ersetzen.
Gerade im Moment, wo auch neue Autos oft schon sehr günstig angeboten werden, ist das ein Risiko.
Kilometerleasing: hier wird eine Maximalfahrleistung während der Leasingvertragslaufzeit vereinbart. Wird diese überschritten, muss der Leasingnehmer eine Gebühr pro Km bei Rückgabe zuzahlen.
Man muss also recht genau abschätzen können, wieviel man fahren wird.
Zudem gibt es bei ausnahmslos allen mir bekannten Rückgabevorgängen erhebliche Diskussionen hinsichtlich des Fahrzeugzustandes. Lt. eines Gerichtsurteils ist eine „normale Abnutzung“ des Fahrzeuges o.k. Aber was ist das? Der verkrazte Rückspiegel? Die Beule in der Tür? Der Brandfleck auf dem Sitz?
Diese Diskussionen gibt es logischerweise auch beim Restwertleasing, denn all diese Punkte mindern den Restwert.
Daher empfehle ich wie gesagt eine Finanzierung.
Grüße,
Mathias