ich suche eine neue kfz versicherung und habe deshalb mehrere internet versicherungsvergleiche gemacht. allerdings ist das beste angebot immer noch teuerer als meine bisherige versicherung und als ich eine beitragsberechnung bei der erstbesten direktversicherung gemacht habe fiel dies guenstiger aus als das guenstigste ergebnis des vergleichs.
d.h. versicherungsvergleichen kann man nicht trauen
kennt jemand eine positive ausnahme, d.h. einen versicherungsvergleich der wirklich das guenstigste angebot findet?
Dein Dilemma ist ganz logisch. Entweder sind die Inhaber von Vergleichsseiten Makler, die durch Abschlüsse verdienen wollen und nicht alle Anbieter vermitteln, oder sind Adressenfänger, die die Kundendaten verkaufen.
Guten Tag desperado,
das günstigste Angebot ist niemals zu ermitteln. Alle sogenannten
Vergleiche sind immer nur eine Auschnittsbetrachtung von zweifelhafter
Relevanz. Gründe dafür sind:
Kaum ein Tarif ist überhaupt mit einem anderen vergleichbar.
Bei mehr als einem Dutzend Parametern zur Prämienbestimmung, die
völlig unterschiedlich einbezogen und gewichtet werden, gibt es
keine gemeinsame Grundlage.
Der K-Markt nimmt eine Schlüsselstellung ein, weil von dort aus
andere Sparten untergebracht werden. Dem liegt die Vorstellung
zugrunde, dass der Kunde bei einer günstigen K-Prämie besonders
schnell in den Wahn verfällt, andere Sparten seien bei dem Anbieter
auch günstig.
Durch die permanente Neubestimmung der Schadenshäufigkeiten ergibt
sich ohnehin die Notwendigkeit für die Anbieter, ihr Rechenwerk
ohne Unterlass anzupassen. Da fällt eine Tarifneugliederung im
auch unterjährigen Takt zur vermeintlich taktischen Neuaufstellung
kaum mehr ins Gewicht, führt aber in der Praxis dazu, dass selbst
die Vermittler kaum durchblicken, was der jeweilige Tarif an
Veränderungen wieder bereithält. D.h. die Praxis der
Tarifbekanntheit hinkt der Wirklichkeit der Tarifgültigkeit
hinterher.
Manche Anbieter gewähren ihren Vermittlern in der K-Sparte vieles
bis hin zur Narrenfreiheit, nur, auf dass diese in dem heiß
umkämpften Markt Geschäft unterbringen. Das reicht bis hin zum
vollmundigen Versprechen, jedes gültige Vergleichsangebot der
Konkurrenz um mindestens den Gegenwert einer Flasche Sekt zu
unterbieten oder auch bis zum - sic - K-Vertrag zum Nulltarif,
solange die übrigen Sachverträge auch im Haus untergebracht werden.
in der K-Sparte ist alles erdenklich Abgedrehte möglich - findet
aber niemals Eingang in sogenannte Vergleiche mit Anspruch auf
Gleichbehandlung. Denn das wäre betriebswirtschaftlicher
Selbstmord.
Gruß
Günther
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viele Leute suchen ein technisch ausgereiftes Auto, mit guter Langzeitqualität, niedrigem Verbrauch und praktischer Handhabung, und noch dazu will man sich darin wohlfühlen. Ich kenne niemanden, der sein Wunschfahrzeug im Internet über eine „Autovergleich“-Website gefunden hat.