Kfz-Versicherung Rückforderung wegen zu viel gefah

Hallo zusammen,

im Juni 2005 hat mich die Allianz Versicherung gebeten meinen damals aktuellen Kilometerstand nachzuweisen.Mein Vertrag war auf eine Laufleistung von 9000 km im Jahr begrenzt.Zu dem Zeitpunkt hatte ich aber anstatt 54000 km , 550000 km auf dem Tacho.Ich war also 1000 km drüber.
Die Überraschung war groß als ich kurze Zeit später ein Schreiben von der Allianz erhielt in dem ich gebeten wurde, 190 € nachzuzahlen.
Mein Versicherungsbeitrag belief sich alle drei Monate auf etwa 135 €.

Auch nach mehreren Anrufen bei der Allianz konnte mir keiner genau sagen, wie diese hohe Summe zustande kommt.
Schlussendlich entschied ich mich zu zahlen und ärger mich heute noch über mich und das Geschäftsgebahren der angeblich so tollen Versicherung.Mein Vater ist schon seit Ewigkeiten treuer Kunde der Allianz und hat sogar eine Lebensversicherung bei denen.

Das ist mir noch bei keiner Versicherung passiert, dass die nach den Kilometern fragen.

Meine Frage jetzt:

Habe ich noch eine Chance an das Geld zu kommen?Ist dies schon verjährt?

Wie würdet ihr am besten vorgehen?

Danke!

Guten Tag Hans,
Ihre Zuschrift ist wirr. Aus den Zahlenangaben lässt sich nichts
bis wenig schlußfolgern. Und berücksichtigt man, dass Sie hier einen
Vorgang von vor 3 Jahren - welchen Sie durch konkludentes Handeln
(Nachzahlung) als stimmig akzeptiert haben - jetzt in Frage stellen,
ist jedweder Tipp in der Sache das Papier nicht wert, auf dem er
ausgedruckt wird.
Pauschalkritik an einer Versicherungsgesellschaft hilft Ihnen auch nicht weiter. Fakt ist, dass so gut wie jede Versicherungsgesellschaft
schon seit Jahren nach der Jahresfahrleistung fragt. Wenn Ihnen diese
Praxis nicht zusagt, wieso haben Sie dann einen Antrag unterschrieben?
Sie hätten sich ja auch ein Reitpferd kaufen können, Tierhalterhaftpflichtversicherungen sind fakultativ und es wird auch keine Jahreskilometereitangabe verlangt.
Aber, um Ihre Fragen zu beantworten: Die 190 € sind perdu und ich an
Ihrer Stelle würde mich auf anderes konzentrieren.
Gruß
Günther

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Hallo zusammen,

Hallo hanswurst,

im Juni 2005 hat mich die Allianz Versicherung gebeten meinen
damals aktuellen Kilometerstand nachzuweisen.Mein Vertrag war
auf eine Laufleistung von 9000 km im Jahr begrenzt.Zu dem
Zeitpunkt hatte ich aber anstatt 54000 km , 550000 km auf dem
Tacho.Ich war also 1000 km drüber.
Die Überraschung war groß als ich kurze Zeit später ein
Schreiben von der Allianz erhielt in dem ich gebeten wurde,
190 € nachzuzahlen.
Mein Versicherungsbeitrag belief sich alle drei Monate auf
etwa 135 €.

Auch nach mehreren Anrufen bei der Allianz konnte mir keiner
genau sagen, wie diese hohe Summe zustande kommt.
Schlussendlich entschied ich mich zu zahlen und ärger mich
heute noch über mich und das Geschäftsgebahren der angeblich
so tollen Versicherung.Mein Vater ist schon seit Ewigkeiten
treuer Kunde der Allianz und hat sogar eine Lebensversicherung
bei denen.

Das ist mir noch bei keiner Versicherung passiert, dass die
nach den Kilometern fragen.

Das ist tatsächlich bereits seit Jahren der Fall. Sollte man feststellen, dass man mit den Klometern zu hoch kommt, anrufen und aufstocken. Wahrscheinlich hat Dein Versicherer (VR) den Betrag nicht von Deinem erreichten SFR errechnet, sondern von SFR 0 (100%).(Differenzbetrag von 100% zu Deinen Prozenten, gerechnet auf Anfang des Jahres) Laut Versicherungsbedingungen hat er wahrscheinlich korrekt gehandelt. Einfach mal nachschauen.

Meine Frage jetzt:

Habe ich noch eine Chance an das Geld zu kommen?Ist dies schon
verjährt?

Ich schließe mich Günter an, wenn er sagt, dass Du durch Dein konkludentes Handeln (Zahlung der Forderung) der Forderung zugestimmt hast.

Wie würdet ihr am besten vorgehen?

Richtig wäre es gewesen, den zuständigen Vertreter vor Ort um konkrete Aufstellung zu bitten. Nachdem das anscheinend nichts gefruchtet hat, an die Hauptverwaltung herantreten hier die Leistungs-/ Rechnungsabteilung.
Wenn das alles nichts gebracht hat, als letzte Alternative eine Anfrage beim zuständigen Ombudsmann. Der steht im Vertrag im sog. „Kleingedruckten“

Danke!

Bitte!
Gruß
Winni

Hallo hanswurst,

Das ist tatsächlich bereits seit Jahren der Fall. Sollte man
feststellen, dass man mit den Klometern zu hoch kommt, anrufen
und aufstocken. Wahrscheinlich hat Dein Versicherer (VR) den
Betrag nicht von Deinem erreichten SFR errechnet, sondern von
SFR 0 (100%).(Differenzbetrag von 100% zu Deinen Prozenten,
gerechnet auf Anfang des Jahres) Laut Versicherungsbedingungen
hat er wahrscheinlich korrekt gehandelt. Einfach mal
nachschauen.

Ich schließe mich Günter an, wenn er sagt, dass Du durch Dein
konkludentes Handeln (Zahlung der Forderung) der Forderung
zugestimmt hast.

Richtig wäre es gewesen, den zuständigen Vertreter vor Ort um
konkrete Aufstellung zu bitten. Nachdem das anscheinend nichts
gefruchtet hat, an die Hauptverwaltung herantreten hier die
Leistungs-/ Rechnungsabteilung.
Wenn das alles nichts gebracht hat, als letzte Alternative
eine Anfrage beim zuständigen Ombudsmann. Der steht im Vertrag
im sog. „Kleingedruckten“

Bitte!
Gruß
Winni

Hallo Winni,

vielen Dank für deine Antwort.Meine Frage ist eigentlich, kann ich jetzt 2,5 Jahre danach noch etwas machen?
Ich bin auch gar nicht mehr bei der Allianz versichert.

Danke und Gruß!

[MOD] Abgeschlossen wegen FAQ 1129 owT
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