Hallo ihr Lieben,
weiß jemand etwas über der, die oder das Kibut (wird das so geschrieben)?
Ist so eine Art Dorfleben, ohne Geld oder Gewinn usw.
Liebe Grüße
Dirk
Hallo ihr Lieben,
weiß jemand etwas über der, die oder das Kibut (wird das so geschrieben)?
Ist so eine Art Dorfleben, ohne Geld oder Gewinn usw.
Liebe Grüße
Dirk
Hi!
Ist so eine Art Dorfleben, ohne Geld oder Gewinn usw.
Wenn du Dorfleben suchst, ohne Geld und Gewinn, dann fahr doch einfach in den Osten!
Vielleicht haben wir soeben eine Marktlücke entdeckt.
Grüße
Dusan
Hallo Dirk!
Einen Kibbuz oder Kibbuzim (Plural)findest du in Israel, wobei die meisten mittlerweile schon aufgelöst sind, da sie nicht die wirtschaftliche Unterstützung des Staates bringen, wie erhofft.
Man meldet sich in einem Kibbuz-office in TelAviv und bietet sich als Voluntär (Freiwilliger Helfer) an. Dann wird man in den Kibbuz geschickt, der benötigte Hilfe angemeldet hat. Du lebst dort kost- und Logie-Frei, musst aber 6-8 Std. arbeiten. Ganz ohne Geld geht auch dort nichts und du bekommst sogar Taschengeld im Monat.
Der Gegensatz zu einem Kibbuz ist ein Moshav; dort arbeitest du für Geld und musst auch für Kost und Logie bezahlen.
Alles sind mehr oder weniger kleine Dorfgemeinschaften, wo einige etwas für alle machen; ein paar kochen für alle, andere waschen für alle, wieder andere arbeiten auf den Feldern für alle, sodass am Ende jeder etwas für alle tut.
Jedoch so kommunistisch wie der Ursprungsgedanke ist es nicht. Etwas persönlichen Reichtum versucht wohl jeder dort zu erlangen und es ist alles was aus USA kommt perse angesagt; man sagt nicht umsonst, Israel sei Klein-USA.
Ich selbst war 1982 für 1,5 Jahre dort in einem Kibbuz (sogar der frühere Kibbuz von Amos Os / berühmter israel. Schriftsteller) , habe auch Hebräisch gelernt und später in TelAviv gearbeitet. War eine Super-Erfahrung, die ich nie mehr missen möchte, auch wenn es mir jetzt zu gefährlich wäre, dort nochmal hin zu reisen.
Falls du noch weitere Fragen hast, melde dich also.
Schönes Wochenende,
Gruss, Kirsten