Es ist ihm sogar verboten. Würde er Kickebacks annehmen, wäre
er kein
VB mehr.
Das heisst, er könnte mir eine Versicherung einer Gesellschaft, deren Angebote immer Vertriebsprovisionen vorsehen, gar nicht anbieten? ICh hätte vermutet, dass er in einem solchen Fall die Provisionen einfach an seinen Auftraggeber auszahlt, bis ich eines besseren belehrt wurde. Verfügt er dann überhaupt über die „volle“ Auswahl des Marktes?
weil Provisionserträge zu versteuern sind, es sind schließlich Einnahmen.
Der Makler, der Dir eine Provision für Deinen eigenen Vertrag zahlt (dessen Beiträge Du vielleicht sogar noch steuerlich absetzen kannst) verschafft Dir eine Einnahme, die Du natürlich versteuern muss.
Da das aber kaum einer macht, hält auch der Fiskus nicht viel von (verdeckten) Provisionsweitergaben.
Die Analogie zwischen Gewinnspanne eines Händlers und
Provision eines Vermittlers ist doch gar nicht so schlecht, oder?
Nicht ganz. Der Käufer eines Elektrogerätes kann nicht nach einem Jahr zum Händler gehen und sagen, ich habs mir anders überlegt oder ohne etwas zu sagen das Gerät einfach zurückbringen.
Der Versicherunsgvermittler muß aber damit rechnen, dass so etwas passiert und es passiert regelmäßig. Der Händler riskiert seine Einnahmen nur unter genau definierten Bedingungen, der VV riskiert sie immer und für einen deutlich längeren Zeitraum.