Und nochmals: Ach!
Auch euch, liebe Helene
habe ich vergessen und unterschlagen!
Verzeih!
Und darum vielen Dank, dass du mir das in Erinnerung gerufen hast!
Fritz
Und nochmals: Ach!
Auch euch, liebe Helene
habe ich vergessen und unterschlagen!
Verzeih!
Und darum vielen Dank, dass du mir das in Erinnerung gerufen hast!
Fritz
keien - keilen?
- so wie die Pinzgauer und einige Tiroler:
umkein - zu Fall bringen (ein Fahrzeug…)
åjekein - (absichtlich) fallen lassen oder hinabstreifen
hikeien - Verwerfen bei Kühen
z’keien - sich zerstreiten
I bi z’keit - Ich bin mit mir selber unzufrieden, oder auch:
Ich bin beleidigt
Låss mi an Keit! - Lass mich in Ruhe!
Des keit mi nix - Das geht mich nichts an
Er keit si nix drum - Er kümmert sich nicht darum
Ist das verwandt mit jenem Wort, dass dann Richtung Wien zum „käu:n“ wird (hmm, wie schreibt man das in Lautschrift, es ist so dieses ganz offene Ö oder äu mit verschlucktem l hintendran, dass wir Wiener immer wieder gern verwenden). Geschrieben wird es „keilen“. Und verwendet wird es im Sinn von (miteinander oder um etwas) kämpfen.
Oder ist das ein ganz anderes, unverwandtes Wort?
Livia
Hallo Livia,
Das stimmt sicher, aber sie könnten trotzdem verwandt sein,
wenn nämlich der Vogel Star seinen Namen vom Wort für Stern
herleiten kann. Öhm, kann irgendwer genug Latein, um „Sturnus“
(biologisch für Star) anders als mit dem Vogelnamen zu
übersetzen?
Laut Pfeifer ist das Wort letztlich wahrscheinlich onomatopoetisch gebildet und als „*strn“ bereits im Indoeuropäischen verankert gewesen.
Aber vielleicht starrt der Star ja auch nur, weil er einen
grauen oder grünen Star im Auge hat.)
Der wiederum auf „starr“ im Sinne von „steif“ zurückgeht 
Gruß Kubi
Hallo, Livia,
Ist das verwandt mit jenem Wort, dass dann Richtung Wien zum
„käu:n“ wird …
Geschrieben wird es „keilen“. Und verwendet wird es im Sinn
von (miteinander oder um etwas) kämpfen.
das dürfte eher diesen Ursprungs sein:
_ kei|len [spätmhd. kīlen = Keile eintreiben (um zu spalten od. zu befestigen); 4, 5: in der übertr. Bed. aus der Gaunerspr. in die Studentenspr. übernommen]:
1.
a) (Fachspr.) mit einem Keil spalten:
Bäume, Stämme k.;
b) als Keil hineinschlagen:
einen Pflock in den Boden k.
2.
a) sich durch eine dicht gedrängte Menge (Personen od. Dinge) drängen, schieben:
sich durch eine Menschenmenge k.;
b) gewaltsam schieben, drängen:
die Menge keilte ihn in eine Ecke.
4. (ugs.) sich prügeln:
sie keilten sich [um die Bonbons].
die Verbindung hat drei neue Füchse gekeilt._Gruß
Kreszenz
kaön -koin …Verschieben ins Dialektbrett?
Hallo Livia!
Geschrieben wird es „keilen“. Und verwendet wird es im Sinn
von (miteinander oder um etwas) kämpfen.
In diesem Sinn kenne ich es nicht.
Oder ist das ein ganz anderes, unverwandtes Wort?
Unser keien („kain“) kommt lt. Mundartwörterbuch vom vom mhd.‚gehien‘ - werfen…
Das ‚keilen‘, wie Kreszenz es erklärt, verwenden wir auch, wir sprechen es „kaön“. Keil = Kaö
Und dann ist da noch (zum Kieferverrenken) das „koin“ = kauen, und das Kinn = d(i)e Koi
Und de Koi stammt nicht von mhd. ‚kinne‘, sondern von ‚kiuwe, kouwe‘, Kiefer, Kinnbacken (Quelle: Salzburger Mundartwörterbuch);
das „Koiboa“ ist das Kieferbein
Und das K natürlich ganz hinten im Hals gesprochen - Kehlkopfakrobatik
)
Liebe Grüße!
Helene