also, ich habe ein (kleiners) problem. und zwar geht es um folgendes. vor einiger zeit war ich bei einem kieferorthopäden zu einem beratungsgespäch und ich wurde auch ausführlichst beraten. obwohl dieses beratungsgespräch normalerweise die krankenkasse übenimmt, wurde von den zahnarzthelferinnen kein versicherungskärtchen verlangt, da sie es vergessen hatten. später wurde meine mutter darüber informiert, dass ich das kärtchen doch bitte per post schicken soll, was sie mir allerdings leider vergaß zu sagen. das ist aber jetzt nicht relevant. jedenfalls bekam ich einige zeit später dann eine rechnung von ungefähr 30,00€, was man ja eigentlich aufbringen kann. ich jedoch habe es irgend wie nicht eingesehen, zumal das die krankenkasse übernimmt. also, schrieb ich einen brief an diesen kieferortopäden mit der bitte um stellungnahme. ich schrieb unter anderem auch, dass ich für eine so hohe summe nicht aufkommen könne, was sich ja nicht darauf bezog dass ich keinen cent habe, sondern es war vielmehr gemeint, dass ich es einfach nicht einsehe für den fehler den zahnarzthelferinnen zu bezahlen. daraufhin bekam ich nun die antwort, indem ich erneut aufgefordert wurde zu bezahlen und diesem schreiben, war eine seite beiegelgt auf welcher ich bei dem beratungsgespräch unterschrieben hatte, dass ich verpflichtet bin ohne verlangen mein kärtchen vorzulegen oder es wird mir eine private rechnung gestellt. selbsverständlich bezahlete ich den betrag dann sofort ohne widerrede, denn unterschreiben ist ja unterschrieben. nun, wollte ich einen termin mit dem kieferortopäden zur weiteren behandlung ausmachen. dieser schrieb mir jedoch folgendes: da Sie mir am 05. Januar 2006 mitteilten, dass Sie bereits große
Schwierigkeiten haben einen Betrag von € 33,51 (der mittlerweile auf meinem
Konto eingegangen ist) zu begleichen, denke ich nicht , dass eine deutlich
kostenintensivere Behandlung für Sie bei mir in Frage kommt.
um ehrlich zu sein, ich fand das eine ziemliche frechheit. ich schrieb eine antwort, dass das ganze ein missverständnis sei und wenn ich schwierigkeiten gehapt hätte die summe von 30,00€ zu bezahlen, dann hätte ich ja wohl das geld auch kaum so schnell auftreiben können. überhaupt finde ich diesen tonfall in dem schreiben sehr unverschämt, zumal ich das geld sofort nach der stellungnahme überwiesen habe, er aber schreibt ‚mittlerweile‘, was irgendwie darauf hindeuten läßt, dass er auf das geld eine ewigkeit habe warten müssen, was jedoch nicht der fall war. meine fragen nun: hat er überhaupt ein recht darauf mich als patientin nicht auzunehmen und mir einen termin zu verweigern? wie kann ich dagegen vorgehen?wo kann ich mich eventuell beschweren? ist die verbraucherzentrale hierfür ein guter anhaltspunkt oder sind diese dafür gar nicht zuständig? sichrlich gibt es tausende von kieferortopäden in ganz deutschland, aber so was regt mich schon auf, wenn jemand so aufs geld bedacht ist und nur auf seien profit wert legt und dabei gar nicht in der lage ist über den tellerrand hinauszuschauen. ist doch eigentlich auch schade, denn gerade ärzte haben eine ethische funktion zu erfüllen. ich meine, es war niemals davon die rede, dass ich eine kostenlose behandlung wünsche oder ähnliches und ich finde der ton in all meinen schreiben war auch korrekt und freundlich und dann bekomme ich so eine antwort. echt unverschämt. ich bitte um alle möglichen ratschläge und meinungen, auch wenn ich eventuell nicht so denkt wie ich. vielleicht werden mir andersdenkende als ich helfen die meinung des kieferortopäden nachvollzuziehen.
Auf den . gebracht…
hat er überhaupt ein recht darauf mich als patientin nicht auzunehmen
Selbstverständlich hat er das.
Gruß,
Malte
hat er überhaupt ein
recht darauf mich als patientin nicht auzunehmen und mir einen
termin zu verweigern? wie kann ich dagegen vorgehen?wo kann
ich mich eventuell beschweren? ist die verbraucherzentrale
hierfür ein guter anhaltspunkt oder sind diese dafür gar nicht
zuständig?
Ja ein Arzt kann selber entscheiden, wen er behandeln will. Wegen 33 Euro willst du gleich alles verklagen, dich beschweren und dagegen vorgehen. Vor allem die Verbraucherzentrale finde ich wirklich köstlich. Die ist für die Privatwirtschaft da und nicht für Kassenleistungen! Ich zahle für meine KFO-Behandlung 4000 Dollar und du beschwerst dich wegen 33 Mücken. Den Leuten geht es noch viel zu gut.
Gruß
dataf0x
Ja ein Arzt kann selber entscheiden, wen er behandeln will.
Wegen 33 Euro willst du gleich alles verklagen, dich
beschweren und dagegen vorgehen. Vor allem die
Verbraucherzentrale finde ich wirklich köstlich. Die ist für
die Privatwirtschaft da und nicht für Kassenleistungen! Ich
zahle für meine KFO-Behandlung 4000 Dollar und du beschwerst
dich wegen 33 Mücken. Den Leuten geht es noch viel zu gut.
nein, nein, du hast da was falsch verstanden. ich habe die 30,00 längst bezahlt und es geht auch gar nicht mehr darum. außerdem will ich niemanden verklagen! wo hast du das denn gelesen? das habe ich doch mit keinem wort erwähnt. also, nochmal zusammengefasst für dich, weil du, so scheint es mir zumindest, hast den kern meiner aussage, leider nicht begriffen: es gehr keinesfalls mehr um die 30,00. wieso sollte ich außerdem jemanden deshalb verklagen? die dienstleistung wurde von dem zahnarzt erbracht also steht im das geld natürlich auch zu, was ich ja auch längst bezahlt habe. diese leistung wäre aber von der krankenkasse übernommen worden, wenn die arzthelferinnen ein versicherungskärtchen von mir verlangthätten oder ich es selbst vorgelegt hätte. mein gott, deine kfo-behandlung von 4000 dollar steht doch in keinem verhältnis zu einem 5-minütigem beratungsgespärch, was 30 euro kostet. das ist so als ob du äpfel und birnen vergleichen würdest, lol.
Hallo,
hat er überhaupt ein
recht darauf mich als patientin nicht auzunehmen und mir einen
termin zu verweigern?
Ja, hat er.
wie kann ich dagegen vorgehen?
Warum willst du dich von einem Arzt behandeln lassen, der dich (aus nicht ganz unverständlichen Gründen)nicht behandeln will? Willst du eine Behandlung erzwingen (was nicht möglich ist), indem du dagegen vorgehst? Das wäre ja bestimmt ein ideales Patienten-Arzt Verhältnis.
Also, ich kann verstehen, dass der gute Mann Angst um die reibungslose Zahlung der Behandlungskosten hat, nachdem es ja schon bei 30 Euro (und es ist deine Schuld, wenn du nicht rechtzeitig dafür sorgst, dass deine Karte eingelesen werden kann)so ein Hickhack gab.
Such dir einen anderen Arzt und halte dich ganz einfach an das, was du unterschrieben hast.
Gruß,
Doro
offtopic
Moin Amela,
zur Sache ist dir ja schon geantwortet worden.
wo hast du das denn
gelesen? das habe ich doch mit keinem wort erwähnt.
wenn du ein paar Absätze gemacht hättest und den einen oder anderen großen Buchstaben verwendet hättest, dann hätte Data es vielleicht leichter gehabt, das zu lesen, von dem du wolltest, das es gelesen wird.
Außerdem freuen wir uns hier zumeist über An- und Abrede.
In diesem Sinne.
Gruß
Kerstin
Hallo,
nur eine kleine Bemerkung: Eine kieferorthopädische Behandlung zieht sich u.U. über Jahre hin (und das kann sich wirklich ziehen, ich weiss es aus Erfahrung), da sollte schon ein gewisses Vertrauensverhältnis bestehen.
Ich kann den Kieferorthopäden verstehen - nach Deinen Reaktionen würde ich auch keinen weiteren Wert auf eine Behandlung legen, das riecht nach Ärger und Misstrauen und ist sicherlich keine gute Basis.
Die Helferin hat vielleicht einen Fehler gemacht, aber der Bitte die Karte nachzureichen bist Du (oder Deine Mutter…) ja nun nicht nachgekommen.
Und mal ehrlich: Hast Du da in der Praxis auch nicht dran gedacht??
Ich bin zwar jetzt erst seit einem Jahr gesetzlich versichert, aber
„Guten Morgen“ sagen und die Versicherungskarte auf den Tresen legen ist eigentlich eins.
VG,
Birgit
Hallo Amela,
sei doch mal ehrlich: du ärgerst dich darüber, dass dir jemand nicht den Respekt entgegenbringt, den du anderen gegenüber auch nicht aufbringst.
Der Ton in seinem Schreiben betrachte ich als sachlich und vernünftig. Es macht keinen Sinn, jemanden zu behandeln, mit dem schon zu Beginn keine normale Basis möglich ist.
Gruss
BM
5-minütigem beratungsgespärch, was 30 euro
kostet.
Der Betrag ist noch wenig. Er wird doch sicher erstattet, wenn du dich für diesen Arzt entscheidest?
Es ging mir hier um eine grundsätzliche Einstellung. Du schreibst, als wäre eine Behandlung ein einklagbares Recht. Ist sie aber nicht. Und schon gar keine gratis Behandlung durch einen bestimmten Arzt. Da gibt es auch nichts zu beschweren und zu melden.
Gruß
dataf0x
Hallo Annika,
also, ich habe ein (kleiners) problem. und zwar geht es um
folgendes. vor einiger zeit war ich bei einem kieferorthopäden
zu einem beratungsgespäch und ich wurde auch ausführlichst
beraten. obwohl dieses beratungsgespräch normalerweise die
krankenkasse übenimmt, wurde von den zahnarzthelferinnen kein
versicherungskärtchen verlangt, da sie es vergessen hatten.
später wurde meine mutter darüber informiert, dass ich das
kärtchen doch bitte per post schicken soll, was sie mir
allerdings leider vergaß zu sagen. das ist aber jetzt nicht
relevant. jedenfalls bekam ich einige zeit später dann eine
rechnung von ungefähr 30,00€, was man ja eigentlich aufbringen
kann. ich jedoch habe es irgend wie nicht eingesehen, zumal
das die krankenkasse übernimmt.
Da die Karte nicht eingelesen wurde kann man das der Krankenkasse nicht in Rechnung stellen also wird es dem Patienten in Rechnung gestellt, das ist normal.
Ist hier etwas dumm gelaufen.
also, schrieb ich einen brief
an diesen kieferortopäden mit der bitte um stellungnahme. ich
schrieb unter anderem auch, dass ich für eine so hohe summe
nicht aufkommen könne,
Normalerweise muss ein Patient bei einem bewilligten Behandlungsplan je nach Behandlungsaufwand erstmal selber 20% bezahlen, was bis zu 600 Euro und mehr betragen kann. Das Geld bekommt man nach erfolgreicher Behandlung zurückerstattet. Da sind 30 Euro recht wenig. Wenn man ein Härtefall ist kann man sich an die KK wenden dass sofort auch 100 Prozent übernommen wird.
was sich ja nicht darauf bezog dass ich
keinen cent habe, sondern es war vielmehr gemeint, dass ich es
einfach nicht einsehe für den fehler den zahnarzthelferinnen
zu bezahlen.
Ja die Helferinnen hätten Dich gleich darauf hinweisen müssen aber das kann im Trubel schon mal vergessen werden. Dafür haben sie Dich ja nachträglich darauf aufmerksam gemacht. Ich sehe das Verschulden daher überwiegend bei Dir.
daraufhin bekam ich nun die antwort, indem ich
erneut aufgefordert wurde zu bezahlen und diesem schreiben,
war eine seite beiegelgt auf welcher ich bei dem
beratungsgespräch unterschrieben hatte, dass ich verpflichtet
bin ohne verlangen mein kärtchen vorzulegen oder es wird mir
eine private rechnung gestellt.
Standartmässiges Verfahren, der Kieferorthopäde bekommt häufig davon nichts mit weil seine Abrechnungshelferin sich darum kümmert
selbsverständlich bezahlete
ich den betrag dann sofort ohne widerrede, denn unterschreiben
ist ja unterschrieben. nun, wollte ich einen termin mit dem
kieferortopäden zur weiteren behandlung ausmachen. dieser
schrieb mir jedoch folgendes: da Sie mir am 05. Januar 2006
mitteilten, dass Sie bereits große
Schwierigkeiten haben einen Betrag von € 33,51 (der
mittlerweile auf meinem
Konto eingegangen ist) zu begleichen, denke ich nicht , dass
eine deutlich
kostenintensivere Behandlung für Sie bei mir in Frage kommt.
Finde ich persönlich auch nicht so gut, ich hätte nochmal das Gespräch gesucht allerdings machen 2-5% der Patienten ca. 90% des gesamten Ärgers in der Praxis und von denen versucht sich jeder Arzt zu trennen.
um ehrlich zu sein, ich fand das eine ziemliche frechheit. ich
schrieb eine antwort, dass das ganze ein missverständnis sei
und wenn ich schwierigkeiten gehapt hätte die summe von 30,00€
zu bezahlen, dann hätte ich ja wohl das geld auch kaum so
schnell auftreiben können. überhaupt finde ich diesen tonfall
in dem schreiben sehr unverschämt, zumal ich das geld sofort
nach der stellungnahme überwiesen habe,
Ok jetzt hätte ich auch die Behandlung abgelehnt.
Darf man als Arzt übrigens nur wenn man das Arzt-Patientenverhältnis als unwiederruflich gestört ansieht oder wenn man sich fachlich überfordert sieht. Ansonsten ist man ja Vertragszahnarzt der Kassen und muss auch die Kassenpatienten behandeln.
er aber schreibt
‚mittlerweile‘, was irgendwie darauf hindeuten läßt, dass er
auf das geld eine ewigkeit habe warten müssen, was jedoch
nicht der fall war. meine fragen nun: hat er überhaupt ein
recht darauf mich als patientin nicht auzunehmen und mir einen
termin zu verweigern? wie kann ich dagegen vorgehen?wo kann
ich mich eventuell beschweren? ist die verbraucherzentrale
hierfür ein guter anhaltspunkt oder sind diese dafür gar nicht
zuständig? sichrlich gibt es tausende von kieferortopäden in
ganz deutschland, aber so was regt mich schon auf, wenn jemand
so aufs geld bedacht ist und nur auf seien profit wert legt
und dabei gar nicht in der lage ist über den tellerrand
hinauszuschauen. ist doch eigentlich auch schade, denn gerade
ärzte haben eine ethische funktion zu erfüllen. ich meine, es
war niemals davon die rede, dass ich eine kostenlose
behandlung wünsche oder ähnliches und ich finde der ton in all
meinen schreiben war auch korrekt und freundlich
Naja das ist Ansichtssache. Wie gesagt jemand der schon so anfängt den möchte ich auch nicht mehr behandeln 
und dann
bekomme ich so eine antwort. echt unverschämt. ich bitte um
alle möglichen ratschläge und meinungen, auch wenn ich
eventuell nicht so denkt wie ich. vielleicht werden mir
andersdenkende als ich helfen die meinung des kieferortopäden
nachvollzuziehen.
Zu den 30 Euro möcht ich folgendes sagen:
Erstens sind die Preise mehr oder weniger gesetzlich festgelegt. Es gibt eine Gebührenordnung und die schreibt die Preise vor. Diese 30 Euro hätte der Kollege von der KK bekommen.
Ich habe Ausgaben pro Monat in Höhe eines Mittelklassewagens und daher muss meine Praxis pro Stunde ca 200 € Umsatz machen um ± 0 rauszukommen.
Wenn Du aus der Nähe WOB kommst kannste Dich ja mal melden.
Gruss Christian