Kieferproblem

Hallo Fachleute,

folgende Ausgangssituation:
Vor ca. 6 Monaten fing bei mir rechtsseitig das Kiefergelenk an zu schmerzen. Ich bekam den Mund nicht mehr weit auf, ohne dass die Schmerzen vom Gelenk aus in den Unterkiefer zogen. Konkret in die rechte untere Seite.
Die Röntgenaufnahme zeigen, dass das rechte Gelenk die Kiefer nicht richtig führt. Darauf hin wurde eine Spange gefertigt, die die Zahnreihen wieder parallel richten sollten.
Nun wurden vor 2 Monaten im Oberkiefer die jeweils äußeren Zähne gezogen ( Grund: fortgeschrittene Paronditis ). Es fehlen also jeweils der Weissheitszahn und die beiden folgenden. Die Spange wurde entsprechend gekürzt.
Ich trage die Spange nachts durchgehend und tagsüber ca. 50% der Zeit. Bisher hat sich keine Besserung ergeben.
Nun zögert die Fehlstellung das Einsetzen der Implantate heraus. Begründung: Wenn die Schmerzen trotz Spange bleiben, kann die Passgenauigkeit der Implantate nicht gewährleistet werden.
Mit der Kaubrücke habe ich Probleme, da ich kaum gegen den Würgereiz, den sie an der Zunge erzeugt, ankommen. Ich bin da halt überempfindlich. Soll ich mich zwingen, oder ist sie Kür?
In 1 Monat habe ich wieder einen Termin. Soll ich einfach durchhalten, oder gibt es eine bessere Methode?

Danke im Voraus

Hallo Hansfranz,

… Die Spange wurde entsprechend gekürzt.

Deine Aufbissschiene muss erneuert werden und um den Bereich der gezogenenen Zähne erweitert werden.

Nun zögert die Fehlstellung das Einsetzen der Implantate
heraus. Begründung: Wenn die Schmerzen trotz Spange bleiben,
kann die Passgenauigkeit der Implantate nicht gewährleistet
werden.

Egal welche Art von Zahnersatz bei Dir geplant wird, die Schmerzen im Kiefergelenk müssen vor Anfertigung dieses neuen Zahnersatzes verschwunden sein, sonst wird Dein neuer Zahnersatz nicht funktionieren.

Die Herstellung von neuem Zahnersatz bei akuten Kiefergelenkbeschwerden ist zahnärztlich nicht zu verantworten.

Gruß
Gero