Kiffen

Hallo,

ich hoffe hier kann mir jemand helfen, mein Bruder kifft mir zu viel! Ich würde ihn gern überzeugen wollen, dass das Unsinn ist zu Rauchen! Ich komme aber an ihn nicht ran. Er ist 18 Jahre alt und ich selbst bin 25 habe aber schon meine eigene kleine Familie, so dass ich auch nicht so viel zeit habe mich um ihn zu kümmern, außerdem sind unsere Eltern seit Anfang diesen Jahres getrennt und er lebt bei meiner Mutter. Aber sie kann ja da auch nicht viel machen.

Wieso kifft die Jugend sooo viel? Ich versteh das einfach nicht! Meine Kinder (4 Jahre + 11 Monate) können nich mal in sein Zimmer, das ist völlig vollgeraucht! Außerdem kümmert er sich nicht um seinen Praktikumsplatz und alles.

Wie kann ich ihn davon abbringen?

Danke Katrin

Hallo,

ich bin kein Fachmann, habe aber eigene Erfahrungen in dem Bereich.
ich würde Dir dringend empfehlen, ihn nicht davon zu überzeugen, daß es Unsinn ist. Durch solche Aussagen kommst Du nur noch schwerer an ihn ran.
Wenn er das Gefühl hat, daß Du nicht grundsätzlich gegen das Kiffen bist, sind die Chancen, ihn zu überzeugen, weniger zu kiffen, meiner Einschätzung nach höher.
Das Thema ist mit Sicherheit schwierig, jeder macht so seine Erfahrungen und muß eigentlich auch selbst erkennen, ob er damit in seinem Leben vorwärtskommt.
Hatte selbst Kumpels, die für meinen Geschmack zu viel gekifft haben (morgens, mittags, abends, jeden Tag). Sie haben irgendwann selbst erkannt, daß sie nichts mehr auf die Reihe kriegen und ihre Konsequenzen daraus gezogen…
Grüße,

Thomas

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Vermutlich keine Hilfe!
Hi!

Wie kann ich ihn davon abbringen?

Vermutlich gar nicht!

Vermutlich müssen einige Leute erst gewaltig auf die Schnauze fallen, um zu merken, dass gewisse Dinge nicht gehen!

Der einzige Tipp, den ich Dir geben kann: Brich den Kontakt ab, und lass ihn links liegen!
Eventuell merkt er ja, dass sein Verhalten untragbar ist, wenn seine Bezugspersonen sich abwenden!

Ich habe es vor einigen Jahren bei meinem „großen“ Bruder gemacht. Er hat zwar mit dem Kiffen und Saufen nicht aufgehört, aber zumindest nach einer Durststrecke soweit eingeschränkt, dass er wieder Anschluss an das „normale“ Leben gefunden hat…

LG
Guido

Hallo,

lass ihn einfach. Wenn du versuchst ihn davon wegzubekommen, kann es arg nach hinten losgehen.
Vielleicht ist es für ihn nur eine Phase und er hört selbst damit auf.
Geh du doch mal zu einem Drogenberater, vielleicht haben die Tricks und Tipps für Angehörige.
Kiffen ist modern für die Kids. Mit 18 gehört er ja schon zum alten Eisen, ich kenne 13 jährige(zum Glück nur vom sehen), die sich regelmäßig Joints bauen und es super cool finden, breit in die Schule zugehen. Wenn du die ansprichst, kommt nur raus, das sie so viel Stress in der Schule haben und zuhause,und das Leben nur so „überstehen“ können. Klasse. Wenn sie arbeiten( falls sie es soweit bringen) hängen sie vor lauter Stress an der Nadel!!!

Viel Erfolg

Manu

Hi,

deine Antwort hat mich ein wenig verwundert zumal sie augenscheinlich nur den Weg des geringsten Widerstands darstellt. Gerade wenn man zu dem näheren Umfeld gehört ist es meiner Meinung nach seine Pflicht auch mal Contra zu geben.

Kiffen schadet der Gesundheit, ist gesetzlich verboten und kosten auch noch Geld. Kiffen ist nicht cool sonder dumm.

Ich würde genau diese Punkte meinen Freunden und meiner Familie klarmachen und auch das ich es nicht tolerieren kann.

Viele Grüße
Me
PS: Den Satz von wegen wohin so etwas führen kann habe ich mir mit Absicht verkniffen.

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Vergiß es
Hai, Katrin,

je mehr Du ihn zutextest und ihm Vorträge hältst, desto mehr gehörst Du zu „den Anderen“, die ihn ja sowieso nicht verstehen und ihm nur ihre eigene Lebensweise aufzwingen wollen.
Wenn Du nicht möchtest, daß er hackedicht bei Dir aufschlägt, dann sag ihm das so und schick ihn im Falle des Falles nach Hause.
Wenn Du nicht möchtest, daß er in Gegenwart Deiner Kinder kifft, dann sag ihm das so und schick ihn im Falle des Falles nach Hause.

Ansonsten ist es sein Leben; er muß seine eigenen Entscheidungen treffen und selbst damit leben - und Du hast Dein eigenes Leben…
Du kannst nur Einfluss auf die Bedingungen nehmen, unter denen sich eure Leben kreuzen, ihr Euch begegnet.

Es ist schwer, zuzusehen, wie jemand, den man liebt, meint, sich die harte Tour geben zu müssen - trotzdem ist es völlig zweckfrei, ihn irgendwie verändern zu wollen, ihm den „richtigen Weg“ zeigen zu wollen. Lieb ihn, wie er eben ist, gib ihm Rat, wenn er danach fragt - und halt Dich ansonsten zurück.

Ich wünsch Dir die Kraft, ihn zu lassen und ihm die Kraft, seinen Weg zu finden.

Gruß
Sibylle

Hallo Katrin,

ich finde es gut, dass Du dir Gedanken um deinen Bruder machst, die sich andere Leute offenbar nicht machen, die näher dran wären.

Wie Du schon beobachtest hast, geht es bei diesem Themenkreis nur teilweise um ein medizinisches Problem im engeren Sinne. Viel gravierender sind die Auswirkungen des Kiffens auf die Sozialisation. Und gerade daher ist ein rechtzeitiges Eingreifen wichtig, denn dein Bruder ist momentan in einem entscheidenden Alter für seine weitere Entwicklung und könnte durch das Kiffen jetzt schnell auf eine abwärts führende Laufbahn geraten. Die Vernachlässigung des Praktikums kann z.B. schnell dazu führen, dass dein Bruder Schwierigkeiten bekommen wird, eine Lehrstelle oder einen Anstellung zu finden. Oft wird auch die Schule vernachlässigt und es werden unnötig schlechte Schulabschlüsse hingelegt. In einer solchen Situation ist die Flucht in die Drogen dann natürlich um so angenehmer, sprich der Konsum nimmt zu, und der Teufelskreis ist da. Höherer Konsum bedingt die Notwendigkeit mehr Geld zur Verfügung zu haben, was dann auf legalem Wege gerade eben immer schwieriger wird, herbei zu schaffen. Gleichzeitig sind Kontakte in die Illegalität bereits vorhanden, schließlich gibt es auch die ah so harmlosen Sachen nicht gerade im Supermarkt.

Natürlich muss ein solches Horrorszenario nicht eintreffen, aber es ist eine durchaus nicht unrealistische Möglichkeit, und zu Zeiten als ich im Referendariat als Vertreter der Staatsanwaltschaft in Jugendsachen auf Kinderlandverschickung war, lasen sich eben viele Akten genau so.

Dementsprechend würde ich nicht locker lassen, und mich wirklich schnellstmöglich mal an eine Drogenberatungsstelle wenden. Die bieten oft auch Gruppen für betroffene Angehörige an, in denen man sich austauschen kann.

Gruß vom Wiz

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Hallo,

so wie Du die Situation schilderst hört sich das für mich tatsächlich eher nach Drogen-Mißbrauch als nach -Gebrauch an.
Generell würde ich mir aber auch klar machen, daß Kiffen nicht zum Absturz führen muß.
Es gibt erfolgreiche Anwälte, Bankiers und andere Menschen, die es zu was gebracht haben, obwohl sie kiffen.
Das gilt natürlich nicht für einen übermäßigen Gebrauch der Droge, aber meiner Erfahrung nach wird die Häufigkeit mit zunehmendem Alter und ein wenig Vernunft eher zurückgehen.
Ich wünsche Euch alles Gute,

Thomas

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Hi,

hast du mal mit Kiffern gesprochen?
Es bringt nichts, ihnen etwas negatives darüber zuerzählen. Was alles passieren kann, das wissen sie.
Manu

Link
http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/…

genau…
Hei,

je mehr Du ihn zutextest und ihm Vorträge hältst, desto mehr
gehörst Du zu „den Anderen“, die ihn ja sowieso nicht
verstehen und ihm nur ihre eigene Lebensweise aufzwingen
wollen.

auf jeden Fall wird die Schwester dann schnell als Zicke, verklemmt und was weiß ich was abgestempelt, was der Ursprungsposterin ja nicht grade hilft. Einmal die Meinung sagen ist sicherlich okay, aber jedes Mal aufs Neue damit anzufangen bringt gar nix.

Wenn Du nicht möchtest, daß er hackedicht bei Dir aufschlägt,
dann sag ihm das so und schick ihn im Falle des Falles nach
Hause.
Wenn Du nicht möchtest, daß er in Gegenwart Deiner Kinder
kifft, dann sag ihm das so und schick ihn im Falle des Falles
nach Hause.

*zustimm*

Ansonsten ist es sein Leben; er muß seine
eigenen Entscheidungen treffen und selbst damit leben - und Du
hast Dein eigenes Leben…
Du kannst nur Einfluss auf die Bedingungen nehmen, unter denen
sich eure Leben kreuzen, ihr Euch begegnet.

*nochmalzustimm*

Es ist schwer, zuzusehen, wie jemand, den man liebt, meint,
sich die harte Tour geben zu müssen - trotzdem ist es völlig
zweckfrei, ihn irgendwie verändern zu wollen, ihm den
„richtigen Weg“ zeigen zu wollen. Lieb ihn, wie er eben ist,
gib ihm Rat, wenn er danach fragt - und halt Dich
ansonsten zurück.

*weiterzustimm*

Ich wünsch Dir die Kraft, ihn zu lassen und ihm die Kraft,
seinen Weg zu finden.

Und auch dem schließe ich mich an. :smile:

Grüßlis
Natascha - die leider immer noch nicht wieder Sternchen geben kann, das aber sonst getan hätte :wink:

Ja genau sie wissen das es nicht gesund ist und alles aber da sie ja diese Null-Bock und Alles-Egal-Stimmung haben! :frowning: :frowning: Man kommt eben einfach nich an sie ran

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Hi,

ich hoffe hier kann mir jemand helfen, mein Bruder kifft mir
zu viel!

Ja und?

Ich würde ihn gern überzeugen wollen, dass das Unsinn
ist zu Rauchen!

Das ist Deine Meinung. Letztlich geht Dich sein Leben nichts an - er ist volljährig und Du hast ihm nichts zu sagen.

Wieso kifft die Jugend sooo viel?

Ich glaube nicht, daß das so wahnsinnig zugenommen hat im Vergleich zu vor 5 oder 10 Jahren. Was sich - so mein Eindruck - leider verändert hat, ist der Zugang und Gebrauch von härteren Drogen durch Jugendliche.

Wie kann ich ihn davon abbringen?

Gar nicht, und das ist auch nicht Deine Aufgabe. Du kannst ihn - wie schon gesagt wurde - wegschicken, wenn er unter Drogen steht und ihm damit durch Konsequenz klarmachen, daß Du mit ihm nur noch etwas zu tun haben willst, wenn er klar ist.

Wer etwas mehr tun kann, ist Deine Mutter - die kann seinen ganzen Kifferkrempel in den Müll schmeißen und das rauchen in ihrer Wohnung untersagen. Wenn sie dazu nicht den Mumm hat - selbst Schuld, die Möglichkeiten hat sie.

Hilfe dabei bieten die auch schon erwähnten Drogenberatungsstellen - aber letztlich kann Deine Mutter da nur etwas erreichen, wenn sie sich endlich mal aufrafft, die harte Tour zu fahren, und Du hast da gar nichts zwischen.

Gruß,

Malte.

Hello again,

ich glaube schon das man in sofern an sie herankommt in den man sich klar von ihnen distanziert. Etwas schlimmeres wie wegschauen oder sogar tolerieren gibt es wohl nicht. Ich habe im zarten Teenyalter auch mal eine durchgezogen aber was heute passiert ist von der Tendenz her eher mit dem Alkohol zu vergleichen. Von Leuten die jeden Tag trinken nimmt man als normal sterblicher ja auch eher abstand als nur zu sagen …… soll er/sie doch.

Wie gesagt zwischen mal ausprobieren und 2-5-7-9 mal am Tag ist ein himmelweiter Unterschied.

lG
Me

ich hoffe hier kann mir jemand helfen, mein Bruder kifft mir
zu viel!

medizinisch gesehen, ist es besser, er kifft, als daß er an der Flasche hängt. Guck mal hier:
http://www.phat-news.de/autor/news/kategorie_id/3b02…

Als Bruder sind Deine Einflußmöglichkeiten ohnehin erfahrungsgemäß gleich null. Also laß Dir keine grauen Haare wachsen. Und auch die Kinderchen fallen nicht gleich tot um, wenn sie mal was einatmen. Indianer rauchten das Zeugs ständig (bevor sie an die Flasche kamen) - sog. Friedenspfeife. Also immer kool!

Sucht sucht…aber was?
Hallo zusammen!

Es gibt erfolgreiche Anwälte, Bankiers und andere Menschen,
die es zu was gebracht haben, obwohl sie kiffen.

Leider gibt es auch mindestens ebensoviele, die den Absprung nicht geschafft haben.
Einen Menschen habe ich in meiner näheren Umgebung.
Rauchen, Saufen, Kiffen, Koks und Heroin.
Mittlerweile arbeitsunfähig, in Selbstmitleid zerfließend und dabei, seine Familie zu zerstören.

Mein Ansatz ist gedanklich der, dass man sich fragen sollte, WARUM dieser Mensch Suchtmittel *benötigt* um den Tag durchzustehen.

Bei einem großen Teil ist der Gebrauch von Suchtmitteln eine Art Selbst-„Therapie“, und wenn man den Grund für diese Sucht erfährt, kann man den Betroffenen - zwar nicht immer, aber doch oft - helfen.

Wie heißt es in einem Radio-Spot in Bezug auf Sucht?

„Sucht sucht!“

Angelika

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Hallo

ich glaube schon das man in sofern an sie herankommt in den
man sich klar von ihnen distanziert. Etwas schlimmeres wie
wegschauen oder sogar tolerieren gibt es wohl nicht.

Du glaubst doch nicht etwa, das die das interessiert?!
Kiffern ist es eigentlich ziemlisch wurscht, was wer denkt etc.
Wenn er noch nicht so „abgedroschen“ ist, könnte es vielleicht klappen.

Ich habe
im zarten Teenyalter auch mal eine durchgezogen aber was heute
passiert ist von der Tendenz her eher mit dem Alkohol zu
vergleichen. Von Leuten die jeden Tag trinken nimmt man als
normal sterblicher ja auch eher abstand als nur zu sagen ……
soll er/sie doch.

Ich habs auch ausprobiert. Jahrelang, immer mal wieder.
Von Kiffern nicht?
Alkoholikern siehst du es meistens an, Kiffern nicht unbedingt. Das ist der Unterschied. Wird aber offen übers Kiffen geredet, ziehen sich auch viele zurück.

Wie gesagt zwischen mal ausprobieren und 2-5-7-9 mal am Tag
ist ein himmelweiter Unterschied.

Klar, seh ich genauso.
Manu

Räusper
Hi!

medizinisch gesehen, ist es besser, er kifft, als daß er an
der Flasche hängt. Guck mal hier:
http://www.phat-news.de/autor/news/kategorie_id/3b02…

Das ist ungefähr so eine Aussage, wie: Medizinisch gesehen ist eine Beinamputation gesünder als eine Kopfamputation…

Als Bruder sind Deine Einflußmöglichkeiten ohnehin
erfahrungsgemäß gleich null. Also laß Dir keine grauen Haare
wachsen. Und auch die Kinderchen fallen nicht gleich tot um,
wenn sie mal was einatmen. Indianer rauchten das Zeugs ständig
(bevor sie an die Flasche kamen) - sog. Friedenspfeife.

Um mal auf Deine medizinischen Hinweise zu kommen: Wie alt wurden die Indianer damals im Schnitt?

Ich weiß, dass es eine eher polemische Frage ist!

Aber allein die Tatsache, dass „IRGENDWAS“ in Anwesenheit eines (kleinen) Kinds geraucht wird, gibt genug Anlass zur Sorge!
Ich würde in geschlossenen Räumen niemals nie in Anwesenheit von Kiddis rauchen (ok - ich rauche mittlerweile eh nicht mehr), habe das schon mit 16 nicht gemacht…

Die „Kinderchen“ mögen nicht gleich tot umfallen, aber das macht ein Langzeitkettenraucher auch nicht, bevor er irgendwann an einem Herzinfarkt oder an Lungenkrebs draufgeht!

LG
Guido, der nichts gegen das Kiffen als solches hat! Wenn der Mensch mit dem Gras umgehen kann (und nicht das Gras mit dem Menschen umgeht), halte ich es für genauso viel oder wenig verwerflich, wie Alkohol (der in gerigen Mengen übrigens weniger gefährlich als das Kiffen ist!) zu konsumieren

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Hallo,

hm… ich finde Koks und Heroin sind nochmal andere Themen.
Man kann sicher davon ausgehen, daß ein auffälliges Verhalten im Umgang mit Drogen (Chips, Gras, Nikotin, Alkohol) dazu führen kann, daß ein Mensch auch harte Drogen zu sich nimmt. Aber das muß noch lange nicht heißen, daß es auch so kommt.
Zwischen Gras und Heroin besteht ein himmelweiter Unterschied, das brauche ich wahrscheinlich gar nicht zu erwähnen.
Der einzige Grund, warum die beiden Drogen in einem Satz genannt werden sollten besteht meiner Meinung nach darin, daß beide illegal sind und Menschen, die illegale Dinge tun, dazu tendieren mit anderen Menschen, die illegale Dinge tun, zusammenzukommen.

Durch diesen Kontakt steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, daß man Drogenkarriere macht. Da sollte man aber nicht das Kiffen verurteilen, sondern die Gesetze.

(Es ist natürlich unbestritten, daß der Konsum von Gras dazu führen kann, daß man abrutscht. Ich bin nur der Meinung, daß man klare Unterschiede zwischen Gras und Heroin sehen sollte.
Das Zusammenwürfeln verschiedener Drogen führt meiner Einschätzung nach nur dazu, daß User sog. „weicher“ Drogen die Gefahren der „harten“ Drogen unterschätzen, weil ihrer Erfahrung nach die Prophezeiungen der Älteren ja auch beim Gras nicht zugetroffen haben und sie in der Einschätzung bestätigt werden, daß die anderen sowieso keine Ahnung von der Materie haben)

Grüße,

Thomas

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Kleiner Nachsatz,

ich möchte nicht falsch verstanden werden:

Mein Ansatz ist gedanklich der, dass man sich fragen sollte,
WARUM dieser Mensch Suchtmittel *benötigt* um den Tag
durchzustehen.

Bei einem großen Teil ist der Gebrauch von Suchtmitteln eine
Art Selbst-„Therapie“, und wenn man den Grund für diese Sucht
erfährt, kann man den Betroffenen - zwar nicht immer, aber
doch oft - helfen.

Das entspricht ganz genau meiner Einschätzung.
Grüße,

Thomas