ich kiffe gerne und das ist auch gut so! Doch seit ungefähr 4 Wochen bin ich nun abstinent, da ich zur Zeit meinen Segelflugschein mache, ein Hobby für das ich mich sehr begeistere, und ich natürlich nicht möchte, dass ich meinen Segelflugschein aufgrund eines positiven Tests auf Cannabisprodukte nicht machen darf. Das Fliegen ist für mich schon seit langem eine Faszination für sich. Doch auch der Konsum von Marihuana ist für mich ein unbeschreibliches Erlebnis. Ein Gefühl von Freiheit und purer Entspannung. Ein Genuss! Deshalb möchte ich einen geregelten Cannabiskonsum gerne mit meinem Hobby, der Segelfliegerei, kombinieren. Nun also meine Fragen an euch, erst einmal, wisst ihr, ob bei der flugmedizinischen Tauglichkeitsuntersuchung für den Segelflugschein überhaupt ein Drogentest gemacht wird? Und wenn, welcher Test wird gemacht? Ich denke, dass Haaranalyse sofort auszuschließen ist, doch wie siehts mit Urin- und Bluttest aus? Meines Wissens wird noch nicht einmal auf Drogen überprüft, aber ich bin für jeden fachlichen Rat dankbar
Hy!!!
Ich bin momentan auch in meiner Flugausbildung und war bisher noch nicht beim Fliegerarzt, aber ich glaube, ein Drogentest wird da nicht gemacht. Aber wenn der Arzt einen Verdacht hat, ist er sicher berechtigt, einen Test zu machen.
Aber auch ohne solltest du bedenken, dass du als Segelflieger eine riesige Verantwortung hast- mal eben an die Straßenseite fahren geht da nicht. Vielleicht solltest du ja auf eines von beiden Verzichten?
Aber es bleibt deine Entscheidung und ich wünsch dir viel Spaß beim Fliegen und viel Glück bei der Prüfung für die Lizens!!!
ganz liebe Grüße!!!
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hy!!!
Ich bin momentan auch in meiner Flugausbildung und war bisher
noch nicht beim Fliegerarzt, aber ich glaube, ein Drogentest
wird da nicht gemacht. Aber wenn der Arzt einen Verdacht hat,
ist er sicher berechtigt, einen Test zu machen.
Aber auch ohne solltest du bedenken, dass du als Segelflieger
eine riesige Verantwortung hast- mal eben an die Straßenseite
fahren geht da nicht. Vielleicht solltest du ja auf eines von
beiden Verzichten?
Aber es bleibt deine Entscheidung und ich wünsch dir viel Spaß
beim Fliegen und viel Glück bei der Prüfung für die Lizens!!!
ganz liebe Grüße!!!
Hey,
danke für die schnelle Antwort! So wie’s aussieht, muss ich wohl wirklich auf eines meiner Hobbies verzichten, wie ich es ja jetzt auch schon seit einem Monat mache, doch so ganz möchte ich das eigentlich nicht. Diese Woche habe ich Sence ausprobiert, eine legale Mischung aus Kräutern die beim Rauchen eine ähnliche Wirkung erzielt wie Cannabis, aber weiß schon was da wirklich alles drin ist, Galileo redet von „künstlichem THC“, das nicht nachgewiesen ist. Die Sache ist, dass es darum ja gar nicht geht. Würde ich mich auf Dauer entscheiden müssen, würde ich die Fliegerei wählen. Fliegen ist sozusagen mein Traum, und dass man dabei nicht einfach leichtfertig mit Drogen hantieren sollte, ist mir klar, und das würde ich auch niemals riskieren. Mich regt nur einfach die staatliche Kriminalisierung von Kiffern auf, ich meine, in deren Augen bin oder war ich kriminell, dabei habe ich etwas mit viel Genuss und Freude erlebt und dabei nicht einem eiinzigen Schaden zugerichtet. Beim Alkohol ist das ganz anders, da hört man viel mehr in den Medien „Alkoholisierte Schläger greifen Rentner an“ oder ähnliche Schlagzeilen, davon kennen wi doch genug, übrigens sagt auch eine britische Studie der Beckley-Stiftung, dass das Fahrverhalten von alkoholisierten Fahrern weitaus aggressiver ist als das von denen, die vorher Cannabis konsumiert haben, denn diese haben nach Angaben der Studie ein eher defensives Fahrverhalten. Dennoch, die nächste Zeit werdde ich auf jeden Fall weiterhin abstinent bleiben um dann die Medical zu bestehen, und dann werde ich weitersehen, denn ich möchte auch schon seit lanem gerne beruflich als Pilot tätig sein, und bei diesem Entscheid geht es wirklich um einen endgültigen Entscheid, denn da ist ganz sicherlich keinerlei Konsum von irgendwelchen Drogen zu tolerieren. Abgesehen davon, dass auch da sicherlich keiner was sagt, wenn ich am Wochenende mal ein paar Bier trinke!
Naja, das wars erstmal, andere Infos und/oder Meinungen sind gerne gesehen.
mir ist ein Fall bekannt, bei welchem einem US Amerikanischen Helikopterpiloten (US Army) die Flugerlaubnis entzogen wurde. Der Mann hatte selbst nicht gehascht, war aber 12 (zwölf !!!) Wochen zuvor auf einer wilden Party, auf welcher massiv gehascht wurde. Das US Militär fährt, seit vielen Jahren, in unregelmäsigen Abständen unangekündigte Drogenkontrollen durch - insbesondere bei ihren Piloten (Drogen wirken sich bei Piloten wohl besonders gravierend aus). Dabei werden Urin als auch Blutproben genommen. Das THC konnte also noch 12 Wochen nach dem Passivrauchen (welch ein Blödsinn, dieser Begriff) nachgewiesen werden.
Solltest Du irgendwann einmal aktenkundig positiv auf Drogen getest werden dürfte es mit der Fliegerei vorbei sein.
Du wirst Dich endgültig entscheiden müssen - wenn Du fliegen willst.
sehr iteressat das zu hören, doch da fällt mir doch gleich ein, dass die US-amerikanischen Jet-Piloten zu Beginn ihrer Amtszeit sogar einen Vertrag unterzeichnen müssen, in dem sie sich dazu verpflichten, auf Befehl Speed konsumieren zu müssen! Das heißt praktisch, dass das US-Militär ihre Piloten mit Speed vollpumpen darf, um diese wach zu halten, aber wenn man vor, wie du gesagt hast, 12 Wochen, einen Joint geraucht hat, ist man nicht für den Beruf geeignet. Das ist doch schon wirklich lächerlich, aber da lässt soch wohl nichts machen. Meines Wissens ist das im deutschen Militärwesen ja auch nicht so,nm und im beruflichen Zweige würde ich auch gerne in der Zivil-, nicht der in der Militärluftfahr tätig sein. Aber um nochmal darauf zurück zu kommen, dass dem Mann nach 12 Wochen Cannabiode nachgewiesen werden konnten, wenn er nur passiv geraucht hat, das kann ich mir eigentlich gar nicht vorstellen. Auf jeden Fall nach den in Deutschland angewandten Methoden ist es praktisch unmöglich, und selbst wenn es nachgewiesen wird, bei einer Party auf der viel Hasch geraucht wurde kann sich ja vielleicht doch etwas in den Haaren absetzen, so erfüllt es nicht den juristischen Mindestwert, und ist damit nicht weiter von Bedeutung. So sieht es in Deutschland aus, aber wie es in Amerka abläuft, weiß ich natürlich nicht. Kann also wahrscheinlich doch gut möglich sein.
Mfg
Markus
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]