Kilometergeldkürzung für Autofahrer

Hallo zusammen,

Autofahrer sollen die ersten 20 Km zum Arbeitsplatz nicht mehr abrechnen können? Fahrrad und Bahnfahrer ja.

Was soll den das? Und die, die keine Bahn zur Arbeitsstelle haben???

Das ist doch gegen den Gleichheitsgrundsatz im GG??? Oder??

Grüsse

Heinz

Hallo zusammen,

Autofahrer sollen die ersten 20 Km zum Arbeitsplatz nicht mehr
abrechnen können? Fahrrad und Bahnfahrer ja.

Was soll den das? Und die, die keine Bahn zur Arbeitsstelle
haben???

Das ist doch gegen den Gleichheitsgrundsatz im GG??? Oder??

wo steht denn im grundgesetz, dass der staat dir den weg zur arbeit zu bezahlen hat?

gruss

Hi

wo steht denn im grundgesetz, dass der staat dir den weg zur
arbeit zu bezahlen hat?

Wohl nirgends, aber er meint wohl, das entweder alle Kilometergeld bekommen oder halt keiner. Den Autofahrern das Kilometergeld kürzen und den Bahn-, Bus- und Fahrradfahrern es zu belassen wäre mehr als ungerecht denen gegenüber, die überhaupt keine Chance haben ohne Auto zur Arbeit zu kommen.

Grüßle
Frank K.

Hi

wo steht denn im grundgesetz, dass der staat dir den weg zur
arbeit zu bezahlen hat?

Wohl nirgends, aber er meint wohl, das entweder alle
Kilometergeld bekommen oder halt keiner. Den Autofahrern das
Kilometergeld kürzen und den Bahn-, Bus- und Fahrradfahrern es
zu belassen wäre mehr als ungerecht denen gegenüber, die
überhaupt keine Chance haben ohne Auto zur Arbeit zu kommen.

naja, ich hab da eine komplett andere meinung zu.
ist es nicht viel ungerechter, ressourcen weiter zu verpesten und den faktor ökologie derart zu vernachlässigen wie dies in den letzten jahrzehnten getan wurde? warum pendeln denn soviele leute?
sind das alles arme bauernkinder, die in die stadt müssen um arbeit zu bekommen und sich von ihrem spärlichen gehalt keine wohnung in arbeitsplatznähe leisten können?
es gibt für mich eigentlich nur zwei argumente, die es rechtfertigen, mehr als 20km vom arbeitsplatz wegzuwohnen: tatsächliche wohnungsnot bzw. geldmangel (z.b. münchen…) und kinder, die zur schule gehen.
wenn man sich mal hochrechnet, was jährlich an benzin verfahren wird, weil viele leute einfach keine lust haben, umzuziehen (und durch steueranreize darin ja auhc noch bestärkt) ergibt das ganze nicht nur ökologisch sondern auch finanziell keinen sinn.
egal. das ganze wird sowieso von den lobbies und der opposition wieder soweit verwässert werden, dass letztlich vermutlich nur eine generelle senkung der pauschale herauskommen wird oder so…

gruss
lars

Hi!

Autofahrer sollen die ersten 20 Km zum Arbeitsplatz nicht mehr
abrechnen können? Fahrrad und Bahnfahrer ja.

Was soll den das? Und die, die keine Bahn zur Arbeitsstelle
haben???

…die haben ein Fahrrad.
Oder im Falle von Leuten wie Trittin einen Dienstwagen mit Chauffeur.

Das ist doch gegen den Gleichheitsgrundsatz im GG??? Oder??

Wohl kaum.
Ich frage mich nur, wie die Abrechnung dann konkret aussehen soll.
Wie soll denn kontrolliert werden, welches Verkehrsmittel vom einzelnen genutzt wird?
Konkret: man könnte doch behaupten, das Rad zu nutzen, aber dennoch das Auto nehmen.

Grüße,

Mathias

Hallo Lars
Du hast vermutlich noch nie gearbeitet, sonst würdest Du einen solchen Quark nicht schreiben.

warum pendeln denn
soviele leute?
sind das alles arme bauernkinder, die in die stadt müssen um
arbeit zu bekommen und sich von ihrem spärlichen gehalt keine
wohnung in arbeitsplatznähe leisten können?

Das ist platt und arrogant, in ländlichen Gebieten und in den Außenbezirken der Städte ist der öffentliche Nahverkehr kaum verfügbar.
Da läuft man schon mal 20 Minuten bis zur nächsten Haltestelle.
Genau so nachts, da fährt kaum ein Bus oder eine Straßenbahn, soll ich da ein Taxi zum Bahnhof nehmen, wenn ich Nachtschicht habe?

Außerdem verliert man beim Umzug das gesamte Umfeld sozialer Beziehungen, Freunde, Bekannte, Stammkneipe usw., interessiert Dich wohl nicht.
Ein Freund von mir hat in 5 Jahren drei neue Jobs antreten müssen, soll der dreimal umziehen?
Von Dortmund nach Düsseldorf, dann nach Essen, jetzt nach Duisburg?
Werd mal etwas älter, dann siehst Du das anders, das nennt man Lebenserfahrung :smile:
Gruß
Rainer

Hi!

sind das alles arme bauernkinder, die in die stadt müssen um
arbeit zu bekommen und sich von ihrem spärlichen gehalt keine
wohnung in arbeitsplatznähe leisten können?

Wenn ich Dir jetzt sage, dass eine Wohnung in Düsseldorf das 2,5-fache am Miete kostet wie hier (35 km Entfernung), hat das wenig mit Armut zu tun! Ja: Es hat etwas mit Sparsamkeit zu tun! Abgesehen davon: Mein Arbeitsort hat sich in den letzten 5 Jahren drei mal geändert - wenn ich jedesmal umgezogen wäre, hätte ich keinerlei Bekanntenkreis mehr, mein Sohn hätte vermutlich nur sehr wenig Freunde und die Umzugsunternehmen hätten mich vermutlich auf die Liste der begehrenswerten Kunden gesetzt!
Wie realitätsfern bist Du?

es gibt für mich eigentlich nur zwei argumente, die es
rechtfertigen, mehr als 20km vom arbeitsplatz wegzuwohnen:
tatsächliche wohnungsnot bzw. geldmangel (z.b. münchen…) und
kinder, die zur schule gehen.

Nimm Dein letztes „Argument“ - und schon hast Du einen ganz schön großen Teil der Arbeitnehmer abgedeckt! Bei meinem vorletzten Arbeitgeber in Düsseldorf (ca 180 Mitarbeiter) gab es keinen einzigen Mitarbeiter, der näher als 25 km am Arbeitsplatz wohnte!!! Das hatte damit zu tun, dass er mal irgendwann von Münster nach Düsseldorf gezogen war…

wenn man sich mal hochrechnet, was jährlich an benzin
verfahren wird, weil viele leute einfach keine lust haben,
umzuziehen (und durch steueranreize darin ja auhc noch
bestärkt) ergibt das ganze nicht nur ökologisch sondern auch
finanziell keinen sinn.

Das ist grober Unfug! Ich fuhr bis zuletzt mit zwei Kollegen im Wechsel - das war nicht nur günstiger als die Bahn, es war auch ungleich zuverlässiger und schneller!

egal. das ganze wird sowieso von den lobbies und der
opposition wieder soweit verwässert werden, dass letztlich
vermutlich nur eine generelle senkung der pauschale
herauskommen wird oder so…

Ich finde es reichlich arm, auf der einen Seite von vorgezogener Steuersenkung zu reden, und der arbeitenden Bevölkerung das Geld dann über diesen Weg wieder zu nehmen!

Aber um nochmal zur Entfernung zu kommen: Seit ich arbeite (Ausbildung inbegriffen), war meine nächste Arbeitsstelle 14 km, die weiteste 75 km entfernt! Ich weiß ja nicht, wie es in anderen Teilen Deutschlands ist, aber wenn selbst im dichtbesiedelsten Raum Deutschlands solche Entfernungen zu Stande kommen…

Grüße
Guido

an euch beide
gearbeitet hab ich zwar schon, 3km entfernt, aber man is ja noch jung und so. ok, vielleicht habe ich einfach den falschen ansatz gewählt. mir geht es generell gegen den strich, dass „mobilität“ bedeutet, dass man arbeitsplätze annehmen muss, die über 30km vom wohnort entfernt sind. ich finde das ist einfach eine völlig falsche tendenz, die aber eben eher noch gefördert wird, indem man steuerliche anreize dafür schafft. eher sollte man dafür sorgne, dass das ganze eben ortsbezogener bleibt.
natürlich geht das jetzt erstmal auf kosten der pendler, für die betroffenen ist das sicher nicht toll. nur - was soll man denn eurer meinung nach machen? ich find den ansatz, die leute wenigstens dazu bewegen zu wollen, den öpnv mehr zu nutzen, schon richtig. dass dank privatisierung der bahn und mangelnden investitionen da arger nachholbedarf besteht ist ja keine frage.

gruß

Hallo,

naja, ich hab da eine komplett andere meinung zu.
ist es nicht viel ungerechter, ressourcen weiter zu verpesten
und den faktor ökologie derart zu vernachlässigen wie dies in
den letzten jahrzehnten getan wurde? warum pendeln denn
soviele leute?
sind das alles arme bauernkinder, die in die stadt müssen um
arbeit zu bekommen und sich von ihrem spärlichen gehalt keine
wohnung in arbeitsplatznähe leisten können?
es gibt für mich eigentlich nur zwei argumente, die es
rechtfertigen, mehr als 20km vom arbeitsplatz wegzuwohnen:
tatsächliche wohnungsnot bzw. geldmangel (z.b. münchen…) und
kinder, die zur schule gehen.
wenn man sich mal hochrechnet, was jährlich an benzin
verfahren wird, weil viele leute einfach keine lust haben,
umzuziehen (und durch steueranreize darin ja auhc noch

Oder weil die Leute ein Haus abzahlen? … Ich soll doch private Altersvorsorge betreiben! Wie stellst Du Dir einen Umzug vor? Haus verkaufen? Und meine Kinder schon wieder mal in ne andere Schule?
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist der Weg nicht zu bewältigen, um die Zeit, zu der ich anfangen muß fährt noch kein Bus.
Oder ich fahre die 30 Kilometer mit dem Fahhrrad, dauert ja nur ein paar Stunden.
Ich könnte auch den Job wechseln, aber wie ich das mit 50 machen soll, mußt Du mir erst noch erklären. Ich könnte mir auch ein Haus in der Nähe der Firma kaufen, wenn Du grad mal ein paar Hundert Tausend Euro übrig hast. Ich hab’s nämlich nicht! Den meisten meiner Kollegen geht es ähnlich.
In den Großstädten funktionieren die öffentlichen Verkehrsmittel ja. Aber nur da! Sieh dich mal im ländlichen Raum z.B.: hier im Saarland um. Das GEHT NICHT ohne Auto!

cu Rainer

gearbeitet hab ich zwar schon, 3km entfernt, aber man is ja
noch jung und so. ok, vielleicht habe ich einfach den falschen
ansatz gewählt. mir geht es generell gegen den strich, dass
„mobilität“ bedeutet, dass man arbeitsplätze annehmen muss,
die über 30km vom wohnort entfernt sind. ich finde das ist
einfach eine völlig falsche tendenz, die aber eben eher noch
gefördert wird, indem man steuerliche anreize dafür schafft.
eher sollte man dafür sorgne, dass das ganze eben
ortsbezogener bleibt.
natürlich geht das jetzt erstmal auf kosten der pendler, für
die betroffenen ist das sicher nicht toll. nur - was soll man
denn eurer meinung nach machen? ich find den ansatz, die leute
wenigstens dazu bewegen zu wollen, den öpnv mehr zu nutzen,
schon richtig. dass dank privatisierung der bahn und
mangelnden investitionen da arger nachholbedarf besteht ist ja
keine frage.

Hallo Lars
Das ist schön gedacht, aber wie soll das funktionieren?
Willst Du eine Fabrik in Deiner Nachbarschaft?
Nee, natürlich nicht, sowas stört ja die Lebensqualität.
Könnte ja Lärm machen oder stinken, also weg damit wo anders hin.
Tja, und nun muß man pendeln.
Erst verbieten, dass sich Firmen ansiedeln, dann Pendler für die Frechheit bestrafen, da zu arbeiten, geil, ist ja fast wie in der DDR.
*wink*
Rainer

Hallo,

was soll man
denn eurer meinung nach machen?

da hätte ich schon ne Idee :wink:

WARUM fahren denn die Leute so weit, teilweise noch entgegengesetzt aneinander vorbei? Doch sicher, weil sie genau da einen Job gefunden haben und in der Nähe nicht. Die Pendler haben nicht die Wahl. Die sind froh, wenn sie überhaupt einen Job finden.

Die Wahlmöglichkeit haben die Unternehmen, denen es aber egal ist, weil sie es ja nicht zahlen. Würde die Pauschale noch erhöht und die Kosten dann den Unternehmen als Verursacher in Rechnung gestellt, (auf die Steuer aufgeschlagen) würde sich das Problem von selbst lösen. Es würden die Leute eingestellt, die in der Nähe wohnen.

Aber es geht ja nicht um die Umwelt. Es geht auch nicht nur darum, Geld zu sparen, sondern es geht darum, wessen Geld die Sparmaßnahme kostet. Daß weniger Kilometer gefahren werden, ist nicht das Ziel.

cu Rainer

Hallo Lars
Das ist schön gedacht, aber wie soll das funktionieren?
Willst Du eine Fabrik in Deiner Nachbarschaft?
Nee, natürlich nicht, sowas stört ja die Lebensqualität.
Könnte ja Lärm machen oder stinken, also weg damit wo anders
hin.

naja, zum einen gibts ja nicht nur schwerindustrie in deutschland (eher sogar nicht mehr soviel) und zum andern empfinde ich 10-20 km zwischen mir und einer fabrik durchaus als ausreichend.
vielleicht sehe ich das ja irgendwo verkehrt, aber ich habe eigentlich nicht vor, später mal 40km zu meinem arbeitsplatz zu pendeln. und wenn ich es doch muss, weil ich mich aus irgendwelchen gründen dafür entschieden habe, dass es ok so ist, dann bin ich auch bereit, die kosten dafür zu tragen anstatt zu verlangen, dass die allgemeinheit dafür aufkommt.

gruß
Lars

Hallo,

naja, zum einen gibts ja nicht nur schwerindustrie in
deutschland (eher sogar nicht mehr soviel)

… was für Betroffene natürlich GAR NICHTS ändert und deshalb irgendwie kein Argument sein kann.

und zum andern
empfinde ich 10-20 km zwischen mir und einer fabrik durchaus
als ausreichend.

Zustimmung.

vielleicht sehe ich das ja irgendwo verkehrt, aber ich habe
eigentlich nicht vor, später mal 40km zu meinem arbeitsplatz
zu pendeln. und wenn ich es doch muss, weil ich mich aus
irgendwelchen gründen dafür entschieden habe, dass es ok so
ist, dann bin ich auch bereit, die kosten dafür zu tragen

Zustimmung, wenn man es sich aussuchen kann. Was ist mit den Arbeitslosen, die die Stelle zugewiesen bekommen? Pendeln bis 2,5h täglich? Ohne Aufrechnung von Kosten?

anstatt zu verlangen, dass die allgemeinheit dafür aufkommt.

Die Allgemeinheit soll gar nicht für die Kosten aufkommen. Aber ein Arbeitnehmer soll doch bitteschön wohl die gleichen Rechte haben wie jeder Unternehmer/Freiberufler: Gegenrechnung von Einnahmen (Lohn) und Ausgaben (alles, was ich zur Erzielung von Einkünften aufwenden muß) und vom GEWINN (der Differenz von beidem) zahlt man dann die Steuern. Sagst Du bei derartiger Berechnung beim Unternehmen dann auch: die Allgemeinheit zahlt die Maschinen?

Axel

Die Wahlmöglichkeit haben die Unternehmen, denen es aber egal
ist, weil sie es ja nicht zahlen. Würde die Pauschale noch
erhöht und die Kosten dann den Unternehmen als Verursacher in
Rechnung gestellt, (auf die Steuer aufgeschlagen) würde sich
das Problem von selbst lösen. Es würden die Leute eingestellt,
die in der Nähe wohnen.

Also ich stelle Leute auschließlich nach ihrer Qualifikation ein, weil ich gute Leute haben will, das erwarten die Kunden und ich auch.
Soll ich Flaschen einstellen, nur weil sie in der Nähe wohnen?
Wir sind doch nicht in der DDR, wo man Kunden alles zumuten konnte, die gibts nicht mehr, also bitte keine Wiederbelebungsversuche.
Gruß
Rainer

Hi,

Zustimmung, wenn man es sich aussuchen kann. Was ist mit den
Arbeitslosen, die die Stelle zugewiesen bekommen? Pendeln bis
2,5h täglich? Ohne Aufrechnung von Kosten?

Die Frage ist, ob man nicht erstmal alles auf 0 setzt und dann über Härtefälle nachdenkt statt alles voll zu bezahlen bzw. alle alles absetzen zu lassen und die Beweislast der Unnötigkeit dem Staat und mithin der Allgemeinheit zu überlassen. Ich wäre halt für ersteres.

anstatt zu verlangen, dass die allgemeinheit dafür aufkommt.

Die Allgemeinheit soll gar nicht für die Kosten aufkommen.
Aber ein Arbeitnehmer soll doch bitteschön wohl die gleichen
Rechte haben wie jeder Unternehmer/Freiberufler: Gegenrechnung
von Einnahmen (Lohn) und Ausgaben (alles, was ich zur
Erzielung von Einkünften aufwenden muß) und vom GEWINN (der
Differenz von beidem) zahlt man dann die Steuern. Sagst Du bei
derartiger Berechnung beim Unternehmen dann auch: die
Allgemeinheit zahlt die Maschinen?

Andersrum. Ein Unternehmer/Freiberufler sollte nicht mehr Rechte haben als ein Arbeitnehmer. Und bei den undurchsichtigen Möglichkeiten, alles mögliche von der Steuer abzusetzen sage ich: Ja, die Allgemeinheit zahlt die Maschinen.
Ohne dieses ganze Lobby-Gewürge wäre doch schon längst eine STeuergesetzgebung zustandegekommen, die transparent und gerecht wäre. Nur weil immerfort immer irgendwer aufschreit, weil es ihm an’s Portemonnaie geht ist doch dieser ganze Regulierungsdschungel entstanden. Ist das ein guter Zustand?

Gruß
Lars

Hallo,
auf eine offene Stelle bewerben sich oft hunderte Leute. Willst Du mir erzählen, da ist nur ein Brauchbarer bei und der Rest sind Flaschen?
Oder soll ich glauben, daß Du Dich schon mal dafür interessiert hast, wie weit der fahren muß? bestimmt nicht, ist ja ‚Freizeit‘, die keiner bezahlt.

Ich meine, Du hast das so stark verkürzt, wie ich übertrieben. :wink:

Wie Du auf DDR kommst mußt Du mir mal erklären.

Ich habe lediglich behauptet, daß die Unternehmen für die Fahrtkosten verantwortlich sind und sie deshlab gefälligst auch zahlen sollen.

Wenn Du einen Mann brauchst, der weit weg wohnt, dann zahle ihm die Fahrtkosten doch. Wer hindert Dich daran?

cu Rainer

HI!

Die Wahlmöglichkeit haben die Unternehmen, denen es aber egal
ist, weil sie es ja nicht zahlen. Würde die Pauschale noch
erhöht und die Kosten dann den Unternehmen als Verursacher in
Rechnung gestellt, (auf die Steuer aufgeschlagen) würde sich
das Problem von selbst lösen. Es würden die Leute eingestellt,
die in der Nähe wohnen.

Der Wohnort als berufliche Qualifikation.
Sehr gewagt…

Aber es geht ja nicht um die Umwelt. Es geht auch nicht nur
darum, Geld zu sparen, sondern es geht darum, wessen Geld die
Sparmaßnahme kostet. Daß weniger Kilometer gefahren werden,
ist nicht das Ziel.

Natürlich nicht.
Das Ziel ist es, für seinen Lebensunterhalt aufzukommen.
Wenn dafür eine gewisse Anfahrt nötig ist, ist dies sicherlich nicht die Schuld des Unternehmens, bei welchem man arbeitet.

Die Kilometerpauschale jedenfalls ist eine Subvention. Und Subventionen verzerren den Wettbewerb und kosten viel Geld.
Daher wäre es m.E. deutlich sinnvoller, die Einkommens-/Lohnsteuer sowie die Konsumsteuern (Mineralöl/MW/Kfz- u.s.w.) massiv zu senken und sämtliche Subventionen anzuschaffen. Selbiges natürlich auch auf Seiten der Unternehmen. Steuersenkungen und eine massive Rückführung der staatlichen Eingriffe halte ich immer noch für das beste Mittel, solche Diskússionen wie diejenige um die Entfernungspauschale gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Grüße,

Mathias

Der Wohnort als berufliche Qualifikation.
Sehr gewagt…

Davon war nicht die Rede. Es ging um die Wahl zwischen zwei gleichwertigen Bewerbern.

Das Ziel ist es, für seinen Lebensunterhalt aufzukommen.
Wenn dafür eine gewisse Anfahrt nötig ist, ist dies sicherlich
nicht die Schuld des Unternehmens, bei welchem man arbeitet.

Schuld sicher nicht, aber das Unternehmen hat den größeren Nutzen davon und kann es ohne Nachteile kostenneutral beeinflussen. Der AN hat keine Wahl.

Die Kilometerpauschale jedenfalls ist eine Subvention.

NEIN, Fahrtkosten sind eher mit Betriebsausgaben oder Kosten für Arbeitsmittel vergleichbar.

Subventionen verzerren den Wettbewerb und kosten viel Geld.
Daher wäre es m.E. deutlich sinnvoller, die
Einkommens-/Lohnsteuer sowie die Konsumsteuern
(Mineralöl/MW/Kfz- u.s.w.) massiv zu senken und sämtliche
Subventionen anzuschaffen. Selbiges natürlich auch auf Seiten

Da stimme ich Dir zu.

der Unternehmen. Steuersenkungen und eine massive Rückführung
der staatlichen Eingriffe halte ich immer noch für das beste
Mittel, solche Diskússionen wie diejenige um die
Entfernungspauschale gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Da befindest Du Dich mit der FDP und Schröder auf einer Linie.

cu Rainer

Hi!

Der Wohnort als berufliche Qualifikation.
Sehr gewagt…

Davon war nicht die Rede. Es ging um die Wahl zwischen zwei
gleichwertigen Bewerbern.

Muss ich wirklich noch extra erwähnen, dass dies realitätsfern ist?

Das Ziel ist es, für seinen Lebensunterhalt aufzukommen.
Wenn dafür eine gewisse Anfahrt nötig ist, ist dies sicherlich
nicht die Schuld des Unternehmens, bei welchem man arbeitet.

Schuld sicher nicht, aber das Unternehmen hat den größeren
Nutzen davon

Wie kommst Du denn darauf?

und kann es ohne Nachteile kostenneutral
beeinflussen.

Wie?

Der AN hat keine Wahl.

Doch, in der Verfassung steht, man hat das Recht auf freie Wahl des Arbeitsplatzes.

Die Kilometerpauschale jedenfalls ist eine Subvention.

NEIN, Fahrtkosten sind eher mit Betriebsausgaben oder Kosten
für Arbeitsmittel vergleichbar.

Unsinn, sie sind eine steuerliche Subvention. Hierüber werde ich keine Diskussion führen, ein Privatmensch hat keine Betriebsausgaben und Arbeitsmittel müssen Tätigkeitsbezogen sein, was das Auto nicht ist, ausser Du bist privater Kurierfahrer.

Subventionen verzerren den Wettbewerb und kosten viel Geld.
Daher wäre es m.E. deutlich sinnvoller, die
Einkommens-/Lohnsteuer sowie die Konsumsteuern
(Mineralöl/MW/Kfz- u.s.w.) massiv zu senken und sämtliche
Subventionen anzuschaffen. Selbiges natürlich auch auf Seiten

Da stimme ich Dir zu.

Danke.

der Unternehmen. Steuersenkungen und eine massive Rückführung
der staatlichen Eingriffe halte ich immer noch für das beste
Mittel, solche Diskússionen wie diejenige um die
Entfernungspauschale gar nicht erst aufkommen zu lassen.

Da befindest Du Dich mit der FDP und Schröder auf einer Linie.

Mit der FDP sicherlich, mit Schröder wohl kaum, denn er hat seine Lobbyisten zu pflegen.

Grüße,

Mathias

Wenn Du einen Mann brauchst, der weit weg wohnt, dann zahle
ihm die Fahrtkosten doch. Wer hindert Dich daran?

Du wirst doch für Deine Arbeit bezahlt, oder?
Ob Du jetzt weit weg wohnst, 3 Frauen und sieben Kinder hast, spielt dabei keine Rolle.
Bezahlung gibt es für Leistung, noch nie gehört?
Was würde der sagen, der um die Ecke wohnt und dann weniger verdient?
Nee, werd lieber nicht selbstständig, das wird nix.
Gruß
Rainer