Guten Tag,
ich habe ein riesiges Problem mit meinem Sohn.Er ist jetzt 3 Jahre alt und er will einfach nicht alleine einschlafen.Wenn er ins Bett soll ist auch noch alles in Ordnung.Ich lese ihm eine Geschichte vor und danach geht das große Theater los.Er fängt an zu heulen und zu schreien, wenn ich das Zimmer verlassen will und man bekommt ihn so schnell nicht wieder beruhigt.Ich weiß nicht mehr was ich noch machen soll.Vielleicht kann mir ja Jemand ein paar Tipp´s geben, was ich noch machen könnte.
Das einfachste wäre …
… ihn im gemeinsamen Schlafzimmer mit schlafen zu lassen. Es geht ja irgendwann vorbei.
Kinder in dem Alter haben sehr oft irrationale Ängste und wollen deswegen auf keinen Fall allein im dunklen Zimmer sein. Es wäre gut, darauf einzugehen und dem Kind diesen Trost geben. Und außerdem: Schließlich wollt ihr ja auch nicht alleine schlafen.
Es ist für ein 3-jähriges Kind nicht normal, alleine zu sein. Ok, früher haben die wahrscheinlich auch nicht im Elternzimmer geschlafen, aber da hatten die Geschwister, die im gleichen Zimmer geschlafen haben, oder sie hatten eben Alpträume.
Viele Grüße
Simsy
Da wir 4 Leute in einer 3 Zimmerwohnung sind,teile ich mir mit meinem Sohn das Zimmer.Aber trotzdem danke für die Antwort.
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Hallo!
Mein Kind ist 8 und schläft mehr als ungern, um nicht zu sagen gar nicht, alleine ein. Na und? Mich stört es nicht, nach dem Lesen noch die 10 Minuten eingekuschelt mit ihr im Bett zu liegen und zu warten, bis sie schläft. Es ist eine Art Ritual geworden und für uns beide schön.
Und wie schon gesagt wurde, Mama und Papa dürfen schön zusammen schlafen, gemeinsam kuscheln und ich kleiner, ängstlicher Fratz muss ganz alleine im dunklen Zimmer in meinem Bettchen liegen?? Ungerecht! 
Und guck doch mal bei den Tieren - die schlafen ALLE immer beim Muttertier. Das ist das normale, natürliche. Was man von Kinderzimmern nicht sagen kann. Erfindung der Neuzeit. Bei Naturvölkern kommen die Kleinkinder auch nicht in eine extra Hütte, Zelt, Hängematte…
Sorry, war etwas viel! 
Liebe Grüße und schönes Kuschlen mit deinem Sohnemann!
Maria
Ach so
Da wir 4 Leute in einer 3 Zimmerwohnung sind,teile ich mir mit meinem Sohn das Zimmer.Aber trotzdem danke für die Antwort.
Ach so, dann willst du ihn ins Bett bringen, dann aus dem Zimmer gehen und später schlafengehen oder so?
Nun ja, die Einschlafsituation ist ja für ihn trotzdem so, dass er erstmal alleine ist. - Es ist doch so, das Geschrei geht los, wenn du aus dem Zimmer gehst, oder habe ich das falsch verstanden?
Wer schläft denn im zweiten Zimmer? Ältere Geschwister?
Viele Grüße
Simsy
Ich schlafe ja mit meinem Sohn in einem Zimmer.Wegen Platzmangel der Wohnung.
Es wäre für mich auch kein Problem bei ihm zu bleiben,bis er eingeschlafen ist.Aber es kann bis zu einer Stunde dauern,bis er sich wieder beruhigt hat und eingeschlafen ist.Er fängt ja richtig an zu schreien und beruhigt sich nicht mehr.
Ich wohne bei meiner Mutter und ich habe einen Bruder,der auch mit in der Wohnung wohnt.
Das Geschrei beginnt meistens, wenn ich aus dem Zimmer gehen will.Auch wenn ich sage, dass ich gleich nochmal wieder komme steigert er sich total rein.Und ich bin ja „nur“ im Zimmer neben an.
Liebe Grüße
Svenja
Hallo Svenni,
vielleicht ginge es ja schneller, wenn Du erst gar nicht aufstehen und statt dessen von vorneherein neben ihm sitzen bleiben würdest.
Am besten in Verbindung mit einem richtigen Abendritual.
Beste Grüße
=^…^=
Das habe ich auch schon versucht aber dann fängt er an im Bett zu turnen und dreht wieder total auf.Dann ist an schlafen nicht mehr zu denken.
Ja, weil er angst hat, das du gleich wieder gehst… Also, wir machen es seit Anbeginn so: Ich lege mich in ihr Bett und lese ihr vor (bzw. heutzutage sie mir). Dann wird das Licht ausgeschaltet, sie kuschelt sich in ihre Schlafposition, gerne hat sie dabei meine Hand um ihren Bauch gelegt, äh, meinen Arm natürlich.
Und binnen kurzem ist sie eingeschlafen.
Ich muss zugebe, dass ich früher auch oft Fluchtgedanken hatte - und das hat sie gespürt und bei jedem aus-dem-Bett-schleichen meinerseits hub das Geschrei an. Ich denke, der kleine Mann brauch einige Wochen, um dir wieder zu vertrauen, dass du wirklich BLEIBST. Sonst versucht er sich krampfhaft wach zu halten, weil er Angst hat, dass du verschwindest… ach, mach dir nix draus - bald ist er 14! 
LG
Maria, die jahrelang nur Spätfilme hätte sehen können
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Hallo Svenni,
mir stellen sich ein paar Fragen:
Ist er zu dem Zeitpunkt, zu dem er ins Bett geht, überhaupt müde?
Habt ihr ein immer gleiches, festes Abendritual?
Wenn ja: Wie sieht das aus?
Wenn ihr ein Ritual habt und er auch müde ist - wäre es dann nicht eine Möglichkeit, dass Du Dich bei gedämpftem Licht neben ihn legst oder setzt?
Gruß
=^…^=
Hallo
Auch wenn ich sage, dass ich gleich nochmal wieder komme …
Das ist zu abstrakt, das kann ein 3-jähriges Kind noch nicht so richtig begreifen.
Ich habe auch die anderen Antworten gelesen und vermute im Moment, dass das Kind schon mindestens eine Situation erlebt hat, die ihn verunsichert hat. Es ist wirklich das einfachste und unkomplizierteste, sich damit abzufinden und das Vertrauen wieder herzustellen, indem man eben dableibt, oder eben - wenn du was im Wohnzimmer machen willst - in eben da einschlafen zu lassen und hinterher ins Bett zu tragen.
Ich denk aber, dass du noch sehr jung bist, und vielleicht auch schon mal abends ausgehst, und dass er in so einer Situation mal wachgeworden ist, und dass er deswegen so eine Panik hat?
Ach, bevor ich weiter spekuliere, schreib einfach, ob das stimmen kann.
Viele Grüße
Simsy
Hallo Maria,
unser Kleiner schläft auch bei uns im Zimmer, bzw. auch bei uns im Bett. Wenn er zum stillen aufwacht legen wir ihn zu uns, wenn er durchschläft, dann eben in seinem Bett. Und es gibt überhaupt keine Probelem. Das ist wiklich so eine doofe Erfindung der Neuzeit sein Kind in eine eigenes Bett zu sperren. Die Hebamme im Geburtsvorbereitungskurs meinte damals: Wenn ihr heim kommt, dann legt ein Hemd von euch ins Bett. Dann schläft das Baby ruhiger. Wie traurig! Ich hätte dieses kleine Baby nie alleine in ein eigenes Zimmer sperren können. Und Mein Freund und ich haben auch mit Kind im Bett immer noch Zeit für uns als Paar. Dann weicht man eben aufs Sofa aus oder, oder…aber wie du schon sagst, jedes Tier kuschelt mit seinem Jungen, nur wir schieben es ab…traurig!
Gruß
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Hallo Svenni,
ist er denn schon richtig müde? Eventuell verlegst Du das zu Bett gehen mal nach hinten? Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht, die Kinder selbst bestimmen zu lassen, wann sie schlafen gehen. Dies zum einen. Wenn Du meinst, dass er „runterkommen“ muß, gäbe es die Option, dass er sich hinlegt und z.B. ein Hörspiel hört bis zum Einschlafen?
FS
Unser Ritual sieht wie folgt aus:Wenn mein Sohn fertig gemacht ist für´s Bett, dann geht er allen gute nacht sagen.Wenn er dann im Bett liegt lese ich ihm 2 kleine Geschichten vor.Danach wird noch etwas gekuschelt.Eine zeitlang bin ich bei ihm geblieben bis er eingeschlafen ist.Aber jetzt funktioniert das nicht mehr.Er ist dann der Meinung, dass er dann nochmal so richtig aufdrehen muss.Obwohl er total müde ist.Mein Sohn versucht dann meistens krampfhaft seine Augen offen zu lassen.
liebe grüße
svenja
Ich bin nicht jeden Abend zu Hause. Das liegt aber daran, dass ich dann arbeiten bin. Wenn ich nicht da bin, bringt die Oma ihn ins Bett. Er kennt es, dass ich nicht jeden abend zu hause bin.Schon von klein auf an.
liebe grüße
svenja
Hallo Svenja,
mit einem 3jährigen Kind kann man schon gut reden.
Meine Tochter war zweieinhalb, als ich anfing, sie allein einschlafen zu lassen. Sie verstand sehr gut, als ich ihr sagte, dass ich direkt nebenan bin und akzeptierte es schnell.
Dein Sohn macht das offenbar nicht, evtl. kannst du ihm einfach mal zuhören, was sein Problem ist. Also du spiegelst ihm das, was du zu hören glaubst: „Du magst nicht, dass die Mama rausgeht“. „Du hast Angst, wenn du allein bist.“ „Du hast Angst im Dunkeln.“ „Du bist traurig, wenn du allein im Zimmer bist“. usw. usw.
An seinen Antworten merkst du dann, was stimmt und was nicht und kannst evtl. was dafür tun (kleines Licht, Musik, Verhandlung wie lange du bleibst… usw. usw.)
Viel Erfolg,
Julia