Kind adoptieren - aber wie?

Hallo Experten!
Meine Frau und ich wollen ein Kind adoptieren, aber wir fürchten uns ein wenig vor den ganzen Behördengängen. Auf was müssen wir alles achten, wenn wir ein Kind adoptieren wollen? Danke für ihre Hilfe.

Hallo,
tut mir leid, damit kenne ich mich nicht aus…aber ich wünsche ALLES Gute!!!

Hallo,

leider bin ich hierfür kein Experte.

Gruß

Hallo, das Jugendamt, als vermittelnde Behörde, hat die Aufgabe, eine für das einzelne Kind optimale Lösung zu garantieren.
Hierfür muß es sich ein möglichst genaues Bild der aufnehmenden Adoptiveltern machen.
Wenn Ihr diese Ausgangslage akzeptiert wird Euch der Weg bis zur Anerkennung als Adoptivbewerber nicht schwer fallen.
Ich würde Euch raten, einen aktuellen Ratgeber für Adoptiveltern zu kaufen und Kontakt mit anderen Adoptiveltern zu suchen. Dies wäre die beste Vorbereitung auf Euer Vorhaben. Es lohnt sich!
Viel Glück,
Reinhard

Hallo KeiRe,
ich denke, dass Ihr Euch beim Jugendamt etc. am ehesten fundiert erkundigen solltet. Nun, Behördengänge etc. gehören nun mal dazu; sie dienen ja allen Beteiligten und vor allem dem Wohl des Kindes - meine ich: außerdem was wollt Ihr - Ihr wollt doch etwas - versteht mich bitte richtig - informiert Euch entsprechend; vielleicht lässt sich dadurch einiges an Behördengängen etc. verkürzen o.ä. Viel Erfolg und Glück Euch Beiden bzw. Euch „Dreien“ Viele Grüße Geltin

Hallo,
zu allererst müssen sie sich bei ihrem zuständigen Jugendamt als Adoptionsbewerber eintragen lassen. Alles weitere erfahren sie dann dort oder auch in den einschlägigen Adoptionsforen, z.B. bei Yahoo.
Viel Glück! Selbst die größten Strapazen lohnen sich!!!

da kann ich leider nicht helfen. trotzdem viek glück dabei

Hallo,

um die Behördengänge (d.h. vor allem die Zusammenarbeit mit dem Jugendamt) werdet Ihr nicht herumkommen. Ich würde euch empfehlen, erst mal 1-3 aktuelle Fachbücher zum Thema zu lesen, gerne auch ein paar Erfahrungsberichte. Dann wisst Ihr schon mal grob, worum es geht und braucht vorm ersten Besuch beim Jugendamt nicht mehr so viel Angst haben, was falsch zu machen.

Viele Grüße
Kirsten

  1. Den Schmerz zulassen und ertragen, keine leiblichen Kinder bekommen zu können
  2. Sich ernsthaft damit zu beschäftigen, dass ein angenommenes Kind eine eigene Kultur, ein eigenes Erbe, eine eigene Persönlichkeit mitbringt
  3. Sich prüfen, warum es unbedingt ein eigenes Kinder sein muss
  4. Sich ernsthaft damit beschäftigen, warum man unfruchtbar ist - was emotional, spirituell, lebensgeschichtlich, beruflich, familiär etc. möglicherweise davon abhält, Eltern zu werden
  5. Anderen helfen, gute Eltern zu sein - Spenden, Unterstützung etc.
  6. Mütterliche und väterliche Eigenschaften entwickeln und anderen Menschen zuwenden
  7. Wenn es immer noch ein eigenes Kind sein soll, werden die Gänge zu Behörden nicht mehr so schlimm sein - vielleicht klappts auch nicht, das ist dann okay, wenn 1-6 okay sind.

Mit freundlichen Grüßen

Hallo,

sorry für die späte Antwort:

Die Adoption ist grundsätzlich mit einigen Behördengängen verbunden. Das lässt sich leider nicht vermeiden. Das lokale Jugendamt ist hierfür Ansprechstelle Nummer 1. Allerdings muss man sagen, dass je nach Region die Chance auf eine Inlandsadotion (Vermittlung eines Kindes aus dem Inland)teilweise sehr gering sind. Ich stamme aus Stuttgart und zu dem Zeitpunkt als wir das Adoptionsverfahren gestartet hatten (im Jahr 2005) war die Vermittlungsquote in Stuttgart etwa 6-7 Kinder auf etwa 50 Bewerberpaare im Jahr. Eine Inlandsadotion kann sich bis zu 6 Jahren hinziehen. Und die Quote dürfte eher schlechter geworden sein, da die Gerichte immer mehr zu Dauerpflegschaften übergehen und Adoptionsfreigaben eigentlich scheuen. Das kann aber wie gesagt lokal variieren. Unbedingt mal beim Jugendamt anfragen.

Es gibt aber auch noch die Option der Auslandsadoption. Das haben meine Frau und ich am Ende gemacht. Hierfür gibtg es gesetztlich vorgeschrieben sogenannte Adoptionsvereine in Deutschland für die einzelnen Länder, die über ein Adoptionsabkommen mit Deutschland verfügen. Am besten mal im Internet recherchieren. Die Voraussetzungen für die unterschiedlichen Länder sind teilweise sehr unterschiedlich: Die Laufzeit kann zwischen 1 und 5 Jahr eliegen, je nach Land, manche Länder vermitteln nur dunkelhäutige Kinder, manche haben sehr aufwendige und intensive Bewerbungsprozesse. Eines haben sie aber alle gemeinsam: Sie kosten eine Stange Geld. Denn sowohl der Adoptionsverein, als auch die beteiligten Institutionen im In- wie Ausland kassieren mit und auch die Reisekosten können durchaus einen grösseren Posten ausmachen. Für unsere Auslandsadoption im Kolumbien hatten wir am Ende etwa 13 000 Euro investiert. Alles natürlich nicht steuerlich absetzbar. Was man aber auf jeden Fall bei ner Auslandsadoption braucht ist viel Gelduld und gute Nerven. Am besten mal bei den Adoptionsvereinen informieren lassen.

Ich hoffe ich konnte trotzdem noch ein bisschen helfen.

Gruss und viel Glück !

Achim :smile: