Kind - Arztbesuch; gemeinsames Sorgerecht

Hallo,

Das Kind (11) von den geschiedenen Eltern lebt bei der Mutter. Die Eltern haben das gemeinsame Sorgerecht.
Schon seit dem Kindergartenalter bemerken die Eltern (und Erzieher) dass das Kind in sozialem Verhalten wenig gutes zeigt. Jetzt befindet sich das Kind auf der Mittelschule. Die Lehrerin (und andere Schüler) bemerken dass das Kind ein Verhalten aufweist welches nicht kindgerecht ist (zb „geil“ sagen oder „fic***“ oder „am liebsten wöllte ich dich tot sehen“).
Die Mutter sagt (nach „außen“) dass sie sich um alles kümmert etc. doch ändert sich das Verhalten kaum. Außerdem erhält der Kindesvater nur Infos von ihr (und keine Kopie von einem Arztbrief etc.) und dann sagt sie zb „naja, der Psychologe meint, er wäre normal“.

Nun möchte der Kindesvater selbst mit dem Kind zu einem Kinder- oder Schulpsychologen gehen. Muss er die Mutter darüber vorher informieren oder reicht es wenn er anschließend sagt dass er gewesen ist? Dieser Arztbesuch würde nicht nur aus seinem Willen kommen sondern auch im Interesse der Klassenlehrerin (ein Gespräch wird mit ihr in den nächsten Tagen kommen).

Dazu möchte ich erwähnen dass die Mutter sehr von sich überzeugt ist, soooo überfordert ist, keine Fehler macht (so kommt es jedenfalls oft rüber) etc. Somit hat der Kindesvater bedenken, dass sich die Mutter quer stellt wenn er ihr vor dem Arztbesuch dies erzählen möchte.

Was meint ihr dazu?

LG Tobi@s

Hallo Tobi@s,

wenn es sich um eine akute Sache handelte, könnte der Vater natürlich auch sofort mit dem Kind zum Arzt. Hier handelt es sich dagegen um psychische Dinge, die langwierige Folgen haben könnten. Von daher wäre eine Absprache mit der Mutter mehr als ratsam - und nicht mit der Klassenlehrerin, die eventuell beim zukünftigen Gespräch beipflichtet.

Der Vater kann natürlich auch ohne Wissen und Zustimmung ärztlichen Rat für sich einholen. Möglicherweise liegt hier ja auch ein etwas verqueres Weltbild vor, da aus der Schilderung nichts hervorgeht, was den Gesundheitszustand des Kindes in Frage stellen könnte.

Gruß!

Horst

Ich empfehle dem Kindesvater, sich bevor (oder zumindest parallel dazu) hier rechtlicher Rat eingeholt wird, selber mal für sich einen Psychologen einzuschalten!

dass das Kind in sozialem Verhalten wenig gutes
zeigt.

Das ist ein extrem hartes Urteil! Geht es ein wenig konkreter?

dass das Kind ein
Verhalten aufweist welches nicht kindgerecht ist (zb „geil“
sagen oder „fic***“ oder „am liebsten wöllte ich dich tot
sehen“).

Dieses Verhalten ist mitnichten nicht kindgerecht, sondern sogar recht alterstypisch. Damit will ich nicht ausdrücken, dass das Verhalten gut ist, jedoch ist es alterstypisch, dass solche Äußerungen kommen.

Nun möchte der Kindesvater selbst mit dem Kind zu einem
Kinder- oder Schulpsychologen gehen.

Wie gesagt sollte der Vater erst einmal ohne Kind sich Rat holen. Bei dem bisher Geschilderten sehe ich keinen Anlass dafür, das Kind (erneut) zum Psychologen zu zerren! Auch der Hinweis, dass diese Phase der Lehrerin aufgefallen ist, rechtfertigt den Gang nicht. Ein solcher Hinweis ist ein Hinweis an die Eltern, ein Situationsbericht, der Anlass sein kann, die eigene Erziehung mal zu überprüfen. Die eigene Erziehung heißt hier: Erziehung beider Eltern, nicht einseitig die Mutter, die was falsch macht!

Aus den Zeilen spricht, dass der Vater nicht nur ein sehr negatives Bild von seiner Ex hat, sondern auch ein sehr negatives vom eigenen Kind (siehe oben: seit dem Kindergarten in sozialem Verhalten wenig Gutes) Wobei auffällig ist, dass er sehr deutlich Fehlverhalten beim Kind und bei der Ex sieht, das eigene Verhalten wird nicht reflektiert.

Der Vater sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein Kind, dass in einem solchen negativen Spannungsgefüge aufwächst, möglicherweise auf genau auf dieses reagiert.

Anstatt nun die „Schuld“ bei anderen, besonders bei der Frau und dann auch im „missratenen“ Kind zu suchen, wäre es möglicherweise effizienter, danach zu gucken, was man selbst, das heißt durch sein eigenes Verhalten!, dazu beitragen kann, dass konstruktiv und positiv mit der Situation umgegangen wird. Hierzu könnte Zweierlei beitragen: das Bild vom eigenen Kind verändern und gemeinsam mit der Frau zu einer gemeinsamen Erziehungsebene zu kommen. Letzteres bedeutet Kompromisse, das Interesse des Kindes steht im Vordergrund, es bedeutet nicht, dass alles nur nach der Auffassung des Vaters zu laufen hat. Spätestens an dieser Stelle ist in dem Fall wahrscheinlich professionelle Hilfe angesagt, die aber Elternarbeit bedeutet und bei der das Kind nicht direkt involviert ist.

Zu einer gemeinsamen Erziehungseben würde dann auch gehören, dass natürlich auch der Vater Einsicht in Arztbriefe u.ä. hat. Solange der Vater sich jedoch auf der Kampfebene befindet, muss er sich nicht wundern, wenn die Frau das Vorenthalten solcher Informationen als Waffe einsetzt (ob zu Recht oder Unrecht ist im Sinne einer konstruktiven Lösung nachrangig). Auf einer gemeinsamen Erziehungsebene ist so etwas nicht mehr nötig.

Auch ein „Hallo“ zurück …

Ich empfehle dem Kindesvater, sich bevor (oder zumindest
parallel dazu) hier rechtlicher Rat eingeholt wird, selber mal
für sich einen Psychologen einzuschalten!

ahja … und du weißt ob der Kindesvater nicht beim Psychologen war? Oder du weißt so genau dass der Kindesvater ein so verqueres (Selbst-)Bild hat dass es eher an ihm statt an dem Kind liegt? Vielleicht ist es ja auch so dass der Vater von einigen anderen Bekannten im Umfeld der Kindesmutter sehr oft Bestätigung bekommen hat (ohne dass er sich dazu geäußert hat !!) dass sein Bild (wie die Kindesmutter / Kind) ist schon soweit in Ordnung und gut beobachtet ist.

dass das Kind in sozialem Verhalten wenig gutes zeigt.

Das ist ein extrem hartes Urteil! Geht es ein wenig konkreter?

ja, kein Problem. Im Kindergarten wurde ein Heft von den Erziehern ausgeteilt (bei Beendigung; Beginn der Schule) in dem so die Fähigkeiten des Kindes aufgeführt wurden. Bei (fast) allen Dingen was das „Praktische“ angeht hatte das Kind (positive) Einträge, bei (fast) allen Dingen was das Zwischenmenschliche angeht (gemeinsam spielen, auch mal anführen, entschuldigen, Fehler erkennen etc.) stand entweder gar nix oder nevatives (also dass er sich auch nicht mal unterordnen kann. Wo bei ich - um einem weiteren psychologischen Rat aus dem Wege gehen will - sage dass es mir persönlich nicht um „diktatorische Unterordnung“ oder so Schnickschnack geht sondern darum dass eben die Kindergärtnerin / Lehrerin / Eltern sagen dass er jetzt eben diese Aufgabe zu tun hat und er sich einfach auf „stur“ schaltet und überhaupt nicht reagiert oder so.) Leider sind diese Dinge auch bei der Kindesmutter zu erkennen („alle machen Fehler, nur ich nicht“).

dass das Kind ein
Verhalten aufweist welches nicht kindgerecht ist (zb „geil“
sagen oder „fic***“ oder „am liebsten wöllte ich dich tot
sehen“).

Dieses Verhalten ist mitnichten nicht kindgerecht, sondern
sogar recht alterstypisch. Damit will ich nicht ausdrücken,
dass das Verhalten gut ist, jedoch ist es alterstypisch, dass
solche Äußerungen kommen.

nun, wenn das tatsächlich alterstypisch ist, dann frage ich mich warum die Lehrerin (und einige Bekannte, die das Kind kennen; selbst die Kindesmutter erkennt das Problem und sagt dass es nicht normal ist) dies bekriteln. Dann würden diese doch falsch liegen, richtig? Und auch geht es nicht um dass er das „mal“ sagt sondern dass es langsam aber sicher zu seinem Stammwortschatz gehört. Und das finde ich NICHT normal und alterstypisch. Und selbst wenn es alterstypisch ist, kann ich sagen dass ich dies nicht wünsche dass er so redet.

Nun möchte der Kindesvater selbst mit dem Kind zu einem
Kinder- oder Schulpsychologen gehen.

Richtig, selbst die Kindesmutter war schon - im Trennungsjahr - bei einem (wo der Vater aber auch erst hinterher erfuhr dass sie dort war und von den Ergebnissen und Gesprächen hat er bis heute noch nichts erfahren).

Wie gesagt sollte der Vater erst einmal ohne Kind sich Rat
holen.

Das tut der Vater bereits …

Bei dem bisher Geschilderten sehe ich keinen Anlass
dafür, das Kind (erneut) zum Psychologen zu zerren!

Nein, nicht zerren, sondern gemeinsam und mit seinem Einverständnis …

Auch der Hinweis, dass diese Phase der Lehrerin aufgefallen ist,
rechtfertigt den Gang nicht. Ein solcher Hinweis ist ein
Hinweis an die Eltern, ein Situationsbericht, der Anlass sein
kann, die eigene Erziehung mal zu überprüfen. Die eigene
Erziehung heißt hier: Erziehung beider Eltern, nicht
einseitig die Mutter, die was falsch macht!

Genau das ist das Problem: die Mutter macht immer wieder deutlich dass es an ihr NICHT liegt (und sie auch nicht bereit ist mal eine anderweitige Meinung gelten zu lassen). Der Vater ist sich total sicher dass er (auch) Fehler macht - dies bekommt er auch von seiner neuen Partnerin zu hören :smile: Und das gibt der Vater auch zu. Aber das ändert nichts daran dass der Vater schon bereit ist seiner Fehler in der Erziehung zu beheben, die Mutter jedoch nichts tun braucht (da fehlerfrei *haha*).

Aus den Zeilen spricht, dass der Vater nicht nur ein sehr
negatives Bild von seiner Ex hat

falsch, es ist kein negatives Bild sondern ein realistisches, da dies auch von anderen Personen (s. o.) bestätigt wird.

sondern auch ein sehr negatives vom eigenen Kind (siehe oben: seit dem :Kindergarten in sozialem Verhalten wenig Gutes) Wobei auffällig ist, dass
er sehr deutlich Fehlverhalten beim Kind und bei der Ex sieht,
das eigene Verhalten wird nicht reflektiert.

Dies ist - wie schon geschrieben - falsch. Zum einen ist das Bild vom Kind sehr neutral, aber die Fehler werden nicht negiert vom Kindesvater. Außerdem reflektiert der Kindesvater schon sein Verhalten und lernt gute Maßstäbe für das Kind zu setzen.

Der Vater sollte sich darüber im Klaren sein, dass ein Kind,
dass in einem solchen negativen Spannungsgefüge aufwächst,
möglicherweise auf genau auf dieses reagiert.

deshalb sieht er ja das Problem dass das Kind 12 Tage bei der Mutter und nur 2 Tage bei ihm lebt …

Anstatt nun die „Schuld“ bei anderen, besonders bei der Frau
und dann auch im „missratenen“ Kind zu suchen, wäre es
möglicherweise effizienter, danach zu gucken, was man selbst,
das heißt durch sein eigenes Verhalten!, dazu beitragen kann,
dass konstruktiv und positiv mit der Situation umgegangen
wird.

Ich weiß nicht was du hast: der Kindesvater sucht keine „Schuld“ bei anderen. Aber er sucht nach Ursachen für das Fehlverhalten (was auch die Kindesmutter ihm gegenüber zugegeben hat dass hier solches vorliegt, sie aber absolut sich nicht vorstellen kann warum er so ist …).
Auch zeigt er seinem Kind immer wieder: Respekt gehört auch gegen die Kindesmutter. Wenn also sein Kind in seinem Beisein seine Mutter beleidigt (zb wenn wir auf einem Fest sind, die Kindesmutter auch, sie geht schon nach Haus und ich bringe Kind hinterher. Sie verabschiedet sich von ihm und er sagt „ich hoffe du wärst schon weg“. dann sagt auch der Kindesvater [noch im Beisein der Mutter] dass er solches Verhalten nicht gut findet und nicht akzeptiert). D. h. dem Kindesvater sind schon viele Dinge wichtig und er lebt sie auch - egal welche Personen das betrifft.

Hierzu könnte Zweierlei beitragen: das Bild vom eigenen
Kind verändern und gemeinsam mit der Frau zu einer gemeinsamen
Erziehungsebene zu kommen. Letzteres bedeutet Kompromisse, das
Interesse des Kindes steht im Vordergrund, es bedeutet nicht,
dass alles nur nach der Auffassung des Vaters zu laufen hat.

*gröhl* Der Witz ist gut. Ich habe schon Mails mit dem Jugendamt hin- und hergeschrieben wegen verschiedenen Themen. Das einzige was ich höre ist dass die Kindesmutter sich weigert mit dem Jugendamt zusammenzuarbeiten !!! Nicht der Vater will nicht sondern die Mutter (da sie ja alles richtig macht *gg*).

Spätestens an dieser Stelle ist in dem Fall wahrscheinlich
professionelle Hilfe angesagt, die aber Elternarbeit bedeutet
und bei der das Kind nicht direkt involviert ist.

na gut, ich schreib auch noch hierzu … Wir haben schon professionelle Hilfe geholt, sie war auch mal beim Jugendamt. Aber es wird sich nur was tun wenn beide (also auch die Kindesmutter) bereit ist Fehler zu sehen (und zuzugeben). Wenn das Jugendamt mir erzählt dass sie da war, die Mitarbeiterin (weil sie sehr aufgebracht war - also die Kindesmutter) den Vorschlag machte dass die Kinder erst mal da bleiben können und die Mutter diese nach dem Einkauf (weiß nicht mehr was sie noch wollte) wieder abholen, da ist sie entrüstet aus dem Zimmer gerannt [wohlgemerkt: Zitat Jugendamtmitarbeiterin mir gegenüber].

Zu einer gemeinsamen Erziehungseben würde dann auch gehören,
dass natürlich auch der Vater Einsicht in Arztbriefe u.ä. hat.
Solange der Vater sich jedoch auf der Kampfebene befindet,
muss er sich nicht wundern, wenn die Frau das Vorenthalten
solcher Informationen als Waffe einsetzt (ob zu Recht oder
Unrecht ist im Sinne einer konstruktiven Lösung nachrangig).
Auf einer gemeinsamen Erziehungsebene ist so etwas nicht mehr
nötig.

Deine Aussage ist jetzt mehr als daneben. Die Frage steht nämlich nicht ob der Vater sich auf „Kampfebene“ befindet - das tut er nämlich definitiv NICHT [durch seine Ex-Ehe hat er gelernt Gewalt zu hassen; er hat lange genug erlebt wie die Mutter verbale und psychische Gewalt angewendet hat - auch gegenüber den Kindern]. Problem ist eben dass die Kindesmutter nicht erkennt/erkennen will dass (auch !) sie Fehler macht (ja, auch Frauen können Fehler machen).
Denn wenn du schon das Beispiel vom „Wie es in den Wald reinruft schallt es heraus“ ankommst sollst du auch fragen wer von beiden tatsächlich reinruft und wer nur reagiert …

LG

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Hallo Horst,

wenn es sich um eine akute Sache handelte, könnte der Vater
natürlich auch sofort mit dem Kind zum Arzt.

Das weiß der Vater auch und nachdem die Kindesmutter auch endlich die Chipkarten mitgibt sieht er das auch gelassener

Hier handelt es
sich dagegen um psychische Dinge, die langwierige Folgen haben
könnten.

natürlich soll es Folgen haben - sonst würde sich der Gang ja nicht lohnen.

Von daher wäre eine Absprache mit der Mutter mehr als
ratsam - und nicht mit der Klassenlehrerin, die eventuell beim
zukünftigen Gespräch beipflichtet.

Nun, die Kindesmutter war ja bereits selbst (im Trennungsjahr vor 3 Jahren) mit ihm beim Psychologen. Wenn sie es nicht wöllte dass ihm geholfen wird wäre sie auch dort nicht gegangen. Somit sieht der Vater schon ein Einverständnis.
Auch ist nicht nur eine „Beipflichtung“ der Klassenlehrerin im (morgigen) Gespräch abzuwarten sondern die Klassenlehrerin hat beide Elternteile nach dem letzwöchentlichen Elternabend zu einem kurzem Gespräch zu sich geholt, hat beiden Eltern die Situation erklärt und hat auch angeraten noch mal einen Psychologen aufzusuchen. Die Mutter weiß also genauso von dem Vorschlag der Lehrerin wie der Vater.

Der Vater kann natürlich auch ohne Wissen und Zustimmung
ärztlichen Rat für sich einholen. Möglicherweise liegt hier ja
auch ein etwas verqueres Weltbild vor, da aus der Schilderung
nichts hervorgeht, was den Gesundheitszustand des Kindes in
Frage stellen könnte.

Natürlich liegt hier ein verqueres Weltbild vor - bei der Kindesmutter. Und das sagt nicht nur der Kindesvater sondern auch Bekannte und Freunde aus ihrem Umfeld. Oder findest du es normal wenn die Kindesmutter Säuglingen (es sind auch noch Zwillinge da) „Absichten“ unterstellt, die in dem Alter noch gar nicht sein können [ich lasse jetzt mal der Länge halber Beispiele weg] oder dass sie dem (genannten) Kind an den Kopf wirft dass er sie immer nur ( ! ) schikanieren würde (und auf meine Rückfrage ob sie ihm eigentlich mal erklärt hat was „Schikane“ ist nur giftige Blicke zurückkommen)? Oder dass sie zu ihm (im Säuglingsalter; während er in der Babywippe liegt) sagt (naja, anbrüllen würde eher passen) dass sie ihn in den Keller sperrt wenn er nicht aufhört zu brüllen? Oder dass sie sagt „A“ ist falsch, „B“ ist richtig und selbst anschließend „A“ tut und dann - auf Rückfrage antwortet „du tust es ja auch“? Und wenns umgekehrt wäre (also an der Stelle der Kindesvater, dass er auch mal „das tut was sie tut“) dann als Reaktion kommt „naja, wenn jemand sagen würde ‚Spring von der Brücke‘ dann tust du es auch“ reagiert obwohl sie selbst vorher sich mit "du tust es ja auch rechtfertigt für etwas was sie selbst wiederum davor für „falsch“ definiert hat? Stimmt, da ist ein verqueres Weltbild da …

LG