Hallo zusammen,
ich bin seit Geburt meines Kindes (3,5 Jahre alt) allein erziehend. Seit August letzten Jahres geht meine Tochter in den Kindergarten, hat viele Freunde gefunden und fühlt sich super wohl.
Seit geraumer Zeit habe ich auch wieder eine Partnerschaft und bin sehr glücklich. Mein Kind versteht sich mit meinem Partner super und auch er hat die Kleine schon richtig in sein Herz geschlossen - alles ist sehr harmonisch. Da wir 45 km voneinander entfernt wohnen, jeder seine beruflichen (und ich zusätzlich privaten) Verpflichtungen hat, sehen wir uns einen Tag unter der Woche und am Wochenende. Dies möchten wir in baldiger Zukunft ändern. Aufgrund der wohnlichen Verhältnisse bietet es sich an, dass wir zu meinem Partner ziehen.
Nun ist es aber so, dass ich schon Bedenken habe, was ich meinem Kind antun würde, wenn ich es aus seiner gewohnten Umgebung „herausreisse“ und es mit 4 oder 4,5 Jahren an einen neuen Kindergarten gewöhnen würde. Wie verkraften Kinder solche Umstellungen?
Hat jemand Erfahrungen?
Eure Struppi
Wenn so viel für einen Umzug sprechen, dann den Schritt machen. Dein Kind ist nicht mehr so klein, um das nicht zu verstehen. Erkläre es in einfachen Worten und frage Dein Kind, ob es damit einverstanden wäre. Er wird neue nette Freunde finden, es werden irgendwann wieder Veränderungen kommen. Andere Kindergärtnerin, Schulbeginn, andere Freunde…
Sage Deinem Kind auch, daß ihr alles mitnehmen werdet, aber es ein neues Kinderzimmer bekommt, daß ihr den neuen Kindergarten zusammen anschaut. Zeige Dich Deinem Kind mit Freude auf die Veränderung, dann freut es sich auch. Wenn Du Bedenken und Unsicherheit hast, Dein Kind spürt es. Also, poitiv und mit Freunde ran an die tolle Sache. Wünsche Euch viel Spaß und gutes Eingewöhnen
Hallo,
ist wahrscheinlich von Kind zu Kind unterschiedlich. Meine Tochter war ungefähr im Alter deines Kindes (etwas über 3) als wir den Stadtteil und die Kita wechselten. Das hat ganz gut geklappt: Das Gewöhnen an den neuen Kindergarten klappte sehr schnell, schließlich war sie Kitas schon gewöhnt. Den Wohnungsumzug versüßten wir mit einem (sowieso gepanten) Hochbett mit Rutsche.
Völlig problemlos war es dennoch nicht. Die ganze Umstellung hat circa 2 Monate gedauert, in denen sie richtig unausgeglichen war. Es kann aber auch sein, dass einfach die normale Trotzphase begann, die hatten wir nämlich noch nicht:smile:.
Ich denke, die Vorteile sind auf eurer Seite. Die neue Familie ist harmonisch, ihr könnt zusammen unkomplizierter zusammen wohnen - und sie lernt _jetzt_ die Kinder kennen, mit denen sie dann auch bald in die Grundschule geht.
LG, Barbara
Erkläre es in einfachen Worten und frage Dein Kind,
ob es damit einverstanden wäre.
Das würde ich nicht machen. Wenn das Kind, aus welchen Gründen auch immer, nicht einverstanden ist, macht es hier die Erfahrung, daß seine Meinung nur dann gefragt ist wenn sie mit der der Mutter übereinstimmt. Es sei denn, man ist wirklich bereit den Wunsch des Kindes zu respektieren und den Umzug im Zweifel abzublasen…
Ich bin der festen Überzeugung, daß man aufrichtig zu Kindern jeden Alters sein sollte. Und da man kleinen Kindern kaum die Entscheidungsgewalt über das eigene Leben einräumen wird, sollte man ihnen dies auch nicht vorgaukeln…
Gruß Stefan
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hallo,
mach dir nich so viele sorgen. ich bin erzieherin und habe in letzter zeit oft kinder, in dem alter deiner maus, neu eingewöhnt. meine erfahrungen sind nur positiv. alle kinder haben sich schnell eingewöhnt und schnell neue freunde gefunden. sprich mit deiner maus offen und erkläre ihr wieso und warum es besser ist wenn ihr zu ihm zieht. sprich mit der neuen erzieherin im vorab und erkläre ihr deine wünsche.
bei guter zusammenarbeit wird alles gut werden.
alles gut für euch