Kind erkältet-Mutter panisch

Kannst Du jetzt auch noch zufällig eines empfehlen?

Hi,

hatte ich auch überlegt ob ich eins empfehlen kann aber ich es gibt so viele verschiedene (Schulmedizin, Alternative, etc, etc.).

Vielleicht hilft dir der Link bei deiner Entscheidung:

http://www.thalia.de/shop/tha_homestartseite/suche/?..

Viele Grüße
Siegmar

wollt ich auch grad sagen…

Hi Elke,

Das muss nicht mal vordergründig bewusst sein. Ich fühle mich :gelegentlich schuldig, dass ich meinen Kindern den Golfkrieg angetan :habe.

Du tust mir leid, dann muß Dein Leben ja mit Schuldgefühlen gespickt sein.

Wo sagt Fabian denn das?

Hier:

Wer, wenn nicht das Kind soll das anerkennen?

Das Kind soll die Bemühungen der Mutter anerkennen.

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass du alles andere als :objektiv bist und ziemlich verletzt bist durch die Trennung von Frau :und Kind.

Wie kommst Du darauf? Ich bin kein bisschen verletzt, ich habe die Beziehung beendet und war von Anfang an froh darüber. Nach anfänglichen Schwierigkeiten sehe ich sie jede Woche und telefoniere alle 2-3 Tage mit ihr.

sich bei vielen geschiedenen Müttern ähneln. Und es ist nunmal so, :dass man mit Menschen, die ähnliches erleben,

Das liest sich doch jetzt etwas anders als

Anderen geschiedenen Müttern vorzugsweise, denn die haben ja das :gleiche Leiden durchmachen müssen

Und weiter

als junge unerfahrene Mutter wurde meine Kind krank (nichts :Schlimmes, wie sich später herausstellte, das Baby hatte :einInfektion im Mund). Mein Mann war nicht da (geschäftlich für zwei :Tage weg), es war Sonntag. Das Baby trank nichts. In wenigen Stunden :war ich ein nervliches Wrack, sah ein verdurstendes Baby vor mir, :sah buchstäblich die Fontanelle einsinken und malte mir die :schlimmsten Dinge aus.

Bei mir ähnliche Situation: Es wurde verlangt, die Reise abzubrechen. Alles andere sei desinteresse an Frau und Kind. Ich bekomme heute noch Vorwürfe, weil ich nur an 2 U-Untersuchungen dabei war…und wehe ich nahm nicht frei, wenn sie während der Schwangerschaft einen Fraunarzttermin hatte…

Das meiste was ihr hier schreibt, ist völlig am Thema vorbei. Ich habe (fast) keine Probleme mehr mit der Frau und wie sie die Kleine erzieht. Nur eben die völlig übertriebene Fürsorge. Und die wiederum hat nichts mit mir zu tun! Die Frau ist so und verhält sich auch anderen gegenüber so. Was genau versteht ihr daran nicht?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, das Du hier versuchst, irgendwas zu konstruieren. Ist Euer Diskussionskreis diese Woche ausgefallen?

Die Frau betreibt (meiner Meinung nach) übermäßige Füsorge und ich habe gefragt, wie man ihr das am besten näherbringen kann, da sie über dieses Thema nicht mit sich reden lässt. Mit niemandem. Nicht nur mit mir nicht. Dieses „Problem“ besteht UNABHÄNGIG von mir. Und es ging nur um das.

Grüße
Didi

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Danke Euch
Hallo,

vielen Dank, das mit den Büchern finde eine tolle Idee.

Ich schau sie mir aber in der Buchhandlung an und werde 2 Exemplare kaufen, für jeden eines :smile:)

Grüße
Didi

Hallo Didi,

Klar? Stell doch einfach mal dein Schubladendenken ab. Wie
kommst du darauf, dass der pöse pöse Vater Frau und Kind
verlassen hat?

stellvertretend für alle Deine Kommentare: Für mich trieft Fabians Posting vor Ironie. Lies es mal mit einem Augenzwinkern, dann kommst Du auch wieder runter.

Zum Problem kann ich nur sagen: Das arme Kind. Ich bin zwar auch lieber einmal öfter mit meiner Tochter zum Kinderarzt gegangen, aber diese Dauerkontrolle, da muss das arme Kind ja richtig krank werden drüber.

Gruß, Karin

Hallo Didi,

ich denke nicht, dass so ein Verhalten NUR auf die Trennung zurückzuführen ist. Machen auch nicht nur die Mütter.

Vieles entsteht dadurch, dass man/frau noch keine Erfahrung bzw. Übung hat.

Wenn ich mich daran erinnere, als mein erster Enkel (jetzt 6 J.) geboren wurde. Gottogottott, waren da Kleinigkeiten wie z. B. Fingernägelschneiden ein Drama. Wurde gemacht wenn das Kind schlief, damit man ja nicht ins Fingerchen schnitt.
Jetzt hab mein Sohn und seine Frau das dritte Kind. Egal ob Scharlach, fieberhafter Infekt, Norovirus oder was auch immer, es geht inzwischen ohne jede Panik oder Überreaktin ab.

Nicht immer, aber doch immer öfters legt sich solch eine Überbesorgtheit wenn mehrere Kinder da sind.

Vieles an einem solchen „Überbemuttern“ ist eine uneingestandene Unsicherheit. Es kann auch sowas wie Selbstbestätigung sein, wenn man soooo guuuut für sein Kind sorgt.

Ermahnungen, Gespräche, Mediationen usw. sind selten erfolgreich. Die anderen, die ermahnen usw. sind im Auge der überbehütenden Eltern eben dann Rabeneltern und haben keinerlei Ahnung.

Ähnliches habe ich vor vielen Jahren bei einer Freundin erlebt. Sie erdrückte (immer Mütze aufsetzen, Schal rum, nicht auf Steine setzen, keine Glasflaschen tragen, keine Süßigkeiten usw. usw.) sozusagen das Kind. Als das Kind dann 18 Jahre alt war, packte es seine Sachen und mietete sich ein nicht mal 10 qm „großes“ Zimmer.

Vor zwei Jahren habe ich den jungen Mann wieder gesehen. Er sagte unverblümt, dass er kaputt gegangen wäre, wenn er den Schritt (obwohl er noch Schüler gewesen war) nicht gegangen wäre.

Bei ihr hat allerdings nicht mal die Geburt eines zweiten Kindes etwas von der Überbemutterung weggegenommen.

Für fast alle Verhaltensweisen gibt es Begriffe. Stell doch diese Frage nach dem Begriff für so ein „Übermutterdrama“ mal im Psycho-Brett.

So gut es solche Eltern mit ihren Kindern meinen, für mich sind sie nicht erziehungsfähig.

Gruß
Ingrid

Hallo,

wenn die Mutter findet, dass sie so hektisch alles richtig macht, dann sollte sie sich mal hinlegen, so tun als wäre sie krank und ein anderer kommt andauern gelaufen zum Fieber messen und macht dabei Bemerkungen, dass man nachts nicht zum Arzt kann und ins Krankenhaus muss.

Das ist keine Fürsorge. Ein vierjähriges Kind ist sowieso abhängig vom Verhalten der Mutter. So ein Verhalten macht Angst, und das fördert auf keinen Fall eine Heilung. Im Gegenteil.

Ich denke, da brauchen beide Hilfe. Die Mutter sollte darüber aufgeklärt werden, dass Liebe und Ruhe nötig sind, um gesund zu werden. Zuversicht geben, dass alles so weit okay ist. Viel trinken, kuscheln in der Nacht ist gut. Das beruhigt vielleicht beide. Am besten in Form einer liebevollen Aufklärung, denn Vorwürfe haben noch nie geholfen.

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Hallo,

ich hatte eine lange Replik an dich geschrieben - Satz für Satz. Aber ich glaube, lang ist nicht immer gut.
Deshalb ganz kurz: deine Beiträge (auch frühere, zum Umgangsrecht) lesen sich, als seist du eben nicht wirklich mit der Situation im Reinen.
Dass du hier so defensiv reagierst, deutet in die gleiche Richtung.
Das ist mein Eindruck. Ob der total falsch ist, solltest du nur dir selbst beantworten.

Gruß
Elke

Vorsicht: Nährboden für weitere Verirrungen.
Hallo an alle,

und Vorsicht mit den Buchtipps.

Wir kennen zwar nur die Geschichte aus Sicht des Vaters, aber wenn die Mutter auch nur ansatzweise so pathologisch handelt, kann so ein Buch, das detailiert Informationen zu Kinderkrankheiten gibt, unter Umständen gefährlich werden in den Händen der Mutter und helfen, ihre Manie weiter zu spinnen.

Hier scheint es aber doch noch sehr unter der Oberfläche zu brodeln. Auch wenn der Vater sich in Schubladen gesteckt fühlt, Abwehr ist eine vorübergehend wirksame Form der Problembewältigung.

Wie gesagt, ohne die Meinung der Mutter würde ich gar nicht großartig weiterspekulieren.

Gruß
Fabian

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Hallo Ingrid,

meine Schwägerin (selbst Ärztin) sagte mal zu mir, dass sie so etwas öfters beobachtet bei Frauen, die das erste Kind erst sehr spät bekommen.

Das „Erdrücken“ findet in allen Bereichen statt, aber bei Gesundheit/Krankheit ist es sehr extrem.

Gruß und Danke
Didi

Hallo,

So ein Verhalten macht Angst, und das fördert auf keinen Fall eine :Heilung. Im Gegenteil.

Das hatte ich gemeint, sie macht dem Kind mehr Angst als es zu beruhigen…

Gruß
Didi

Hallo Didi,

das kann durchaus sein, dass es bei Müttern (auch Vätern) die spät oder nach längerem vergeblichen Kinderwunsch das Kind bekommen, häufiger vorkommt.

Bei meiner Freundin war das nicht der Fall gewesen. Sie war noch sehr jung gewesen. Hatte aber ein anderes schreckliches Erlebnis. Ihr ältestes Kind starb noch im Krankenhaus nach der Entbindung am plötzlichen Kindstod.

Am Tod dieses Kindes hatte sie garantiert keine Schuld, damals lagen die Babys nicht bei der Mutter im Zimmer. Aber trotzdem hat sie ihre beiden späteren Kinder schier erdrückt.

Als sie das letzte Kind bekam, war das schon irgendwie psychisch schwierig mit ihr. Sie lebte nur für die Kinder, vernachlässigte dabei ihren Ehemann und die Ehe ging schief.

Sie „erdrückte“ auch das letzte Kind. Das wehrte sich als Kleinkind und Säugling unbewusst und verweigerte zeitweise jede Nahrungsaufnahme. Sie musste oftmals zwangsernährt werden.

Hat heute als junge Frau schlimme Essstörungen.

Für mich sind solche Eltern, obwohl sie es nur gut mit ihren Kindern meinen und ihnen garantiert nicht schaden wollen, nicht erziehungsgeeignet. Sie schaden mit ihrer Überängstlichkeit und Überfürsorge mehr, als dass sie dem Kind nützen.

Aber versuch das mal einem Richter zu erklären, wenn bei Trennungseltern sowas vorkommt. Ziemlich aussichtslos, dass er das ABR auf den anderen Elternteil überträgt. Es gibt nur ganz wenige Fälle, wo nach einem ausnahmsweise gutem Gutachten, das Kind zum anderen Elternteil wechselte. Vernachlässigung ist leichter der Umwelt deutlich zu machen, als Überfürsorge.

Gruß
Ingrid

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Hi Elke,

ja, ich habe mich angegriffen gefühlt, weil ich immer noch der Meinung bin, nicht wirklich Bestandteil des Problems zu sein, aber mir das hier teilweise eingeredet wird. Ist es nicht das natürlichste, das man dann defensiv reagiert?

Nachdem ich inzwischen darüber geschlafen habe, denke ich, gestern vielleicht nicht unbedingt den richtgien Ton getroffen zu haben. Sorry.

Seit das Umgangsrecht geregelt ist, habe ich wieder eine vernünftige, freundliche Beziehung zur Mutter. Ich werfe ihr in Erziehungsfragen ansonsten nichts vor und denke, dass sie das ganz ordentlich macht und sage ihr das auch.

In meiner Frage ging es mir um die Beziehung zwischen Mutter und Tochter. Die Mutter läßt sich in Gesundheits-/Krankheitsfragen nicht nur von mir nichts sagen, sondern auch von den Omis, Freunden, Bekannten nichts. Das ist mein Anliegen.

Ich sehe da einfach in keinster Weise einen Zusammenhang mit der früheren Partnerschaft. Selbst wenn ich gar nicht mehr existieren würde, würde das Kind übermuttert, erdrückt und auch selbst in Angst versetzt, sobald einmal gehustet wird. Warum sollte das mit mir zusammenhängen? Wie kommen Du und andere darauf?

Und ja, natürlich ist alles was ich geschrieben habe meine eigene, subjektive Meinung und sie sieht das ganz anders, nämlich als völlig normales Verhalten an und kann nicht verstehen, warum sich nicht alle Mütter so verhalten.

Gruß
Didi

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Hallo,

der beschrieben Fall tut mir sehr leid.

Glücklicherweise ist es bei mir/uns nicht so schlimm.

Ich beneide Dich nicht um Deinen Job. Ich könnte das nicht.

Grüße
Didi

Hallo,

ja, ich habe mich angegriffen gefühlt,

Das ist schade. Mal ehrlich, hier fabulieren wir doch bloß, und wenn man was mitnehmen kann, gut. Wenn nicht, eben nicht. Aber manchmal hilft doch die andere Sichtweise, der Perspektivenwechsel.

Nachdem ich inzwischen darüber geschlafen habe, denke ich,
gestern vielleicht nicht unbedingt den richtgien Ton getroffen
zu haben. Sorry.

Kein Grund zum Entschuldigen - es ging ja nur darum, dir zu zeigen, warum man auf deine Postings so und so reagieren kann.

Warum sollte das mit mir zusammenhängen? Wie kommen Du und
andere darauf?

Durch die Art wie du schreibst. Wenn es nicht zutrifft --> siehe oben.

Und ja, natürlich ist alles was ich geschrieben habe meine
eigene, subjektive Meinung und sie sieht das ganz anders,
nämlich als völlig normales Verhalten an und kann nicht
verstehen, warum sich nicht alle Mütter so verhalten.

Im Übrigen, selbst wenn du die Situation als geklärt siehst (die Trennung, meine ich), muss es ihr ja nicht gleich gehen. Du schreibst, sie nimmt auch keinen Rat von anderen an. Das ist natürlich schlecht. Aber du siehst doch schon, dass sie vielleicht gerade von dir keinen Rat annehmen kann/will. Es könnte sein, dass du gerade deshalb am wenigsten in der Situation helfen kannst (obwohl du natürlich am nächsten betroffen bist, da es deine Tochter ist).

Gruß
Elke

Hallo,

aber wenn die Mutter auch nur ansatzweise so pathologisch handelt,
kann so ein Buch, das detailiert Informationen zu
Kinderkrankheiten gibt, unter Umständen gefährlich werden in
den Händen der Mutter und helfen, ihre Manie weiter zu
spinnen.

dem möchte ich mich unbedingt anschließen!

Eine meiner Schwestern war selbst früher ein klassischer Hypochonder, und seit der Geburt ihres Sohnes hat sie dieses Muster auf selbigen übertragen. Diverse Bücher über Kinderkrankheiten kennt sie inzwischen quasi auswendig, und hinter der kleinsten Unpässlichkeit vermutet sie Lebensbedrohliches - schließlich könnte es ja ein erstes Symptom von diesem oder jenem sein.

Dieses Verhalten in halbwegs vernünftige Bahnen lenken zu helfen kann man meiner Erfahrung nach nur, wenn man sich als Gesprächspartner zur Verfügung stellt (sozusagen als Erstanlaufstelle vor dem Arztbesuch), der die Sorgen und Nöte ernst nimmt und eigene Erfahrungen mit Kindern und deren Erkrankungen mitbringt.

In der geschilderten Situation dürfte der Vater des Kindes leider nicht als solcher geeignet sein.

Beste Grüße

=^…^=

Hi,

Eine meiner Schwestern war selbst früher ein klassischer :Hypochonder, :und seit der Geburt ihres Sohnes hat sie dieses Muster :auf selbigen :übertragen.

Bei sich selbst verhält sie sich überhaupt nicht so. Da ist ne Erkältung halt ne Erkältung und keine Norogrippe mit Darmverschluss…

In der geschilderten Situation dürfte der Vater des Kindes leider :nicht als solcher geeignet sein.

Eher nicht :wink: aber sie gibt auch nicht darauf, wenn andere Mütter oder Großmütter Tipps geben.

Gruß
Didi

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Hi,

so entstehen Missverständnisse… :wink:)

Wie dem auch sei, ich versuch jetzt einfach mal ein vernünftiges Gesundheitsbuch für uns beide zu finden. Dann kann ich ihr eventuell mal einen Tipp geben und kann gleich dazu sagen, der der ja eigentlich nicht von mir ist und sie kann ihn in dem Buch auch noch nachlesen.

Das wär doch was.

Danke und Grüße
Didi

Hallo,

Im Übrigen, selbst wenn du die Situation als geklärt siehst
(die Trennung, meine ich), muss es ihr ja nicht gleich gehen.

Darauf wollte ich mit meinem, zugegebenermaßen ironidurchtränkten Beitrag hinaus. Auch wenn es dem Vater gut geht mit der Trennung heißt das noch lange nicht, das es der Mutter gleich geht. Wenn sie sich so pathologisch verhält, dann wird sie die Trennung und alle ihre Gefühle sicherlich auch auf das Kind „übertragen“
Will sie denn mit dieser Überbesorgtheit etwas anderes ausgleichen? Fühlt sie sich in irgendeiner Weise schuldig, dass das Kind jetzt „ohne Vater aufwachsen muss“?
Kompension hilft da sehr, man verdrängt einfach was unangenehm ist und widmet sich „wichtigeren, nötigeren“ Dingen.

Ich hoffe, die Mutter findet bald einen geeigneten Ansprechpartner der mit ihr auf gleicher Höhe ist, will heißen mit der sie sich auf Grund gleicher Erfahrungen etc. identifizieren kann.

Gruß
Fabian

Hallo,

ich würde auch sagen, dass das Verhalten Deiner Exfrau völlig übertrieben ist, überfürsorglich.
Ich habe selbst in spätem Alter Kinder bekommen, kannte aber schlicht von Zuhause anderes Verhalten (war selbst als Kind nur mit Knochenbrüchen beim Arzt, also ein mal).

Vielleicht hat die Mutter selbst auch eine übertriebene Fürsorge und Angst vor Krankheiten kennengelernt, so dass sie da leicht panisch reagiert. Was Dir natürlich nicht weiterhilft.
Kannst Du ev. mal mit dem Kiinderarzt/ärztin reden? Vielleicht kann der/die beruhigend einwirken.

Überfürsorge gibts nicht nur bei alleinstehenden Frauen - die Eltern des 13 jährigen Freundes von meinem Sohn holen den Freund bei Dunkelheit bei uns zu Hause ab, wenn er zu Besuch da war - er wohnt ca. 500m entfernt.
Nun sind die Jungs zwar vor einer Weile mal von ein paar halbstarken Kids, den üblichen Verdächtigen, leicht angegriffen und um einen Kunststoffball beklaut worden, aber das kann ja 1. auch bei Helligkeit geschehen, und 2. kein Grund sein, Kinder, bzw. Jugendliche in dem Alter so in ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken. So gefährlich ist unser Bezirk nun auch wieder nicht.
Klar hat man oft Angst, aber die gehört zum Elternsein dazu, vom ersten alleine rausgehen lassen an, in Eurem Fall vom ersten Krankheitsfall an (Erkältungen und 38 Fieber haben mir ehrlich gesagt nie Angst gemacht - bei 40 Grad wurde es mir etwas mulmig).

Aber unter dieser normalen, übertriebenen Angst der Eltern sollten die Kinder nicht leiden. Man muß als Elternteil beide Positionen im Auge behalten und abwägen, wo Vorsicht sinnvoll ist und wo sie zu sehr einschränkt - immer eine miese Gradwanderung.

Deine Frau erscheint mir daher eher egoistisch - sie berücksichtig die Sicht und Bedürfnisse des Kindes anscheinend gar nicht, sondern gibt ihren Ängsten voll nach.

Allerdings: bei den Eltern im Bett schlafen finde ich bei einem vierjährigen kranken Kind völlig normal und für das Kind sicher beruhigend - das durfte ich sogar bei meinen Eltern, und die waren sehr alte Schule. Allerdings durfte ich dort dann auch ungestört und erholsam schlafen. Meine Eltern waren Bauern, die um 5 Uhr früh aufstehen mußten - die hätten den Teufel getan und nachts alle naslang Fieber gemessen.
Kann es sein, dass Deine Exfrau ansonsten nichts zu tun hat? das fördert solches Verhalten erheblich.

Gruß und alles Gute, Anne