mein Sohn ist 13 Monate alt und krabbelt fleißig, zieht sich hoch, hangelt auch schon mal von einem Möbelstück zum nächsten und steht auch ab und zu frei (leicht taumelnd).
Ich bin der Meinung, dass jedes Kind den nächsten Schritt macht, wenn es so weit ist.
Oma läuft mit dem Kind immer an den Händen haltend. Dabei tritt er manchmal richtig mit den Füßen auf, oft nutzt er aber auch nur die Zehenspitzen.
Daher bin ich der Meinung, es ist für laufen an den Händen noch zu früh und wir sollten warten.
Wie seht ihr das?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Ich bin der Meinung, dass jedes Kind den nächsten Schritt
macht, wenn es so weit ist.
Die Meinung teile ich - wir haben unseren Sohn auch in seinem eigenen Tempo machen lassen. Er hat dann mit 15 Monaten „richtig“ losgelegt und ist nun immerzu am Hin- und Herlaufen. Beim Üben hat er gelegentlich solche Stürze hingelegt (bergab laufen und immer schneller werden, da kommen die kleinen Beinchen irgendwann nicht mehr mit und schon stürzen und stolpern die Kleinen über ihre eigenen Füßchen…), dass ich eigentlich froh war, dass er nicht sehr früh (manche Kinder laufen schon mit 9 Monaten) damit angefangen hat. Wahrscheinlich bildet man es sich nur ein, aber ich dachte immer, er könnte „kaputt“ gehen
Oma läuft mit dem Kind immer an den Händen haltend. Dabei
tritt er manchmal richtig mit den Füßen auf, oft nutzt er aber
auch nur die Zehenspitzen.
Ich weiß nicht, ob die Kinder üben, aber unser Sohn läuft z. B. immer mal wieder so auf Zehnspitzen bzw. vorderen Ballen (barfuß/ Strümpfe), scheint ihm Spaß zu machen. Vielleicht fühlt er sich dann auch nur größer - mehr Balance halten muss er so auf jeden Fall.
Daher bin ich der Meinung, es ist für laufen an den Händen
noch zu früh und wir sollten warten.
Ich weiß nicht, ob man einem Kind so schaden kann, da äußern sich ja vielleicht noch andere zu. ich wollte Dir nur meine Erfahrung schildern.
Wie seht ihr das?
Welche Erfahrungen habt ihr gemacht?
Kinder lernen von alleine laufen. Die Oma braucht dabei überhaupt nicht zu helfen. Und jedes Kind lernt in seinem eigenen Tempo. Es ist ja auch schon fast soweit. Manche lernen es noch viel später. Das mit den Zehenspitzen macht übrigens nichts, fast jedes Kind geht am Anfang so und auch später oft noch.
ich denke auch, dass er dann laufen wird, wenn er soweit ist.
Unserer ist jetzt 10 Monate und fängt gerade an sich überall hoch zu hangeln. Vorher waren wir bei der Krankengymnastik, weil er sich mit 6 Monaten noch nicht drehen konnte und er sich auch sonst wenig bewegt hatte. Die Krankengymnastikerin meinte u.a. (neben speziellen Übungen), dass wir ihn nicht hinsetzen oder hinstellen sollten, das wäre nicht gut für die Entwicklung der Wirbelsäule. Dass muss alles von ihm selber kommen. Ab da ging seine Entwicklung schnell voran.
Beim Laufen machen wir es jetzt auch so, wenn er selbst läuft ist es gut, ansonsten machen wir gar nichts. Das Einzige was wir machen, ist für einen weichen Untergrund zu sorgen (es gibt so bunte Gummi-Puzzle-Matten für den Boden), und aufpassen dass keine Kanten in der Nähe sind, damit er auch alleine fallen kann. Vor dem Laufen sollte er nämlich erstmal fallen lernen.
wir - Mama, Papa, Omas, Opas, Tanten, Onkel, die nette Nachbarin - sind mit unserem Sohn quasi Kilometerweit in gebückter Haltung gelaufen. Nicht um mit ihm zu üben, sondern weil er laufen wollte und das alleine noch nicht konnte.
Wenns Oma und dem Junior Spass macht, würde ich es zulassen. Viel bringen in dem Sinne wird es nicht, aber beide sind beschäftigt.
Hallo Thomas,
jedes Kind ist anders. Wenn das Kind kräftig genug ist, läuft es von ganz alleine los.
Meine große Tochter ist genau mit 1 Jahr und 1 Woche selbständig gelaufen, unsere jüngere Tochter ist bis zum 16 Lebensmonat nur auf allen vieren durch die Wohnung gekrabbelt, auch Sitzen war ihr einfach zu langweilig.
Davon habe ich mich aber nicht verrückt machen lassen: Die Kinderärztin bestätigte, dass bei der 2. Tochter alles in Ordnung ist.
Dafür hat sie aber mit 1 1/2 Jahren ihre Kinderkrippengruppe perfekt unterhalten. Mit ihrer großen Schwester und den entsprechenden Bilderbüchern hatte sich sprachmäßig einen Vorsprung gegenüber den anderen Kindern, sehr zum Leidwesen der Erzieherinnen, da sie wirklich es ruhig war, wenn sie geschlafen hat.
Also, lass ihm die Zeit, und irgend wann wirst Du mit dem Nachlaufen kaum noch hinterherkommen.
MfG BM
PS: Genieße die Zeit, die ist viel zu schnell vorbei.
also, bei uns gibt es dafür ein Verbot. Hinsetzen, wenn sich das Kind noch nicht alleine setzt, laufen helfen, wenn es noch nicht alleine läuft.
Bei Omas ist das wohl noch so drin, dass man das so macht, da muss man ev. ein paar Mal ermahnen. Wenn das nicht die Eltern dürfen, wer dann… Nur mal so als Argument, wenn irgendwelche Bemerkungen kommen.
Ich bin der Meinung, ein Kind soll alleine laufen, wenn es soweit ist. Man nimmt dem Kind doch das Erfolgserlebnis, dass es das ganz alleine geschafft hat. Wenn es immer an den Händen geführt wird, läuft es ja schon und das Erfolgserlebnis ist nicht mehr so gravierend, was ich echt Schade finde. Unsere Tochter hatte sich immer riesig gefreut, wenn sie mal wieder etwas neues konnte, das hätte ich ihr nie und nimmer nehmen wollen.
Zudem bin ich der Meinung (trifft jedoch nciht auf alle zu, Ausnahmen bestätigen die Regel), warum soll ein Kind alleine laufen lernen, wenn es doch immer geführt wird. Und auch wenn es das will, es will es nur, weil es gezeigt bekommen hat, dass man sowas machen kann. Außerdem wäre es zu blöd, stundenlang in gebückter Haltung mit meinem Kind so zu laufen, nur weil es sonst quengelt, wie manche Eltern behaupten. Fängt man es nicht an, kennt es das nicht, kann es auch nicht danach quengeln, fertig.
Man soll den Kindern einfach seine Zeit lassen, sie machen das schon, wenn sie soweit sind. Am besten mal dazu „Babyjahre“ von Largo lesen…
Hallo Thomas,
es gibt nicht ein richtig und ein falsch…
Ich würd mal alles nicht so dogmatisch sehen. Wenns dem Kleinen Spaß macht, soll er doch ein bisschen an Omas Hand laufen! Für seinen Rücken schädigend ist das nicht - er läuft ja auch an Möbeln lang, nehme ich mal an. Omas Rücken wird weit mehr drunter leiden, aber dann hört sie halt auf.
Krabbeln fördert die Entwicklung des Gehirns und tut den Kindern gut, aber aus der Laufperspektive bekommt man andere Eindrücke und auch das fördert die geistige Entwicklung. Unsere Tochter wollte mit fünf Monaten im Kinderwagen sitzen, weil sie sonst nicht genug zu sehen bekam, also saß sie mit Rückenstütze, obwohl sie sich noch nicht selbst hinsetzen konnte. Nicht stundenlang, aber mal eine Weile.
Ach ja, und die Tochter einer Freundin lief lange Zeit nur an einer Hand, weil sie sich festhalten wollte. Sie hatte einen starken Sehfehler und konnte nicht räumlich sehen. Über einen Teddy zwischen der Hand des Kindes und der Mutter, den die Mutter dann irgendwann losgelassen hat, kam das Mädchen zum freien Laufen - zwar immer mit Teddy in der Hand, aber immerhin.
Viel Spaß noch mit dem Nachwuchs!
Jette
Hallo Thomas!
Ich würd mir darüber nicht allzuviel den Kopf zerbrechen. Wenn´s dem Kleine Spaß macht, und Oma nicht übertreibt, seh ich da kein Problem. Mit 13 Monaten ist der Kleine sicher schon kräftig genug, und du sagst ja, er zieht sich schon hoch und steht manchmal auch allein. Also wieso soll stehen anders sein als an der Hand gehen?? Und wenn er nicht mehr mag, setzt er sich sowieso hin oder bringt anders seinen Unmut zum Ausdruck.
LG INA
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ich denke mal, es ist wie mit dem Fahrrad fahren mit Stützrädern bzw. Rechnen mit dem Taschenrechner. Kennt man dies, will man es nicht mehr missen und möchte das andere umständliche Rechnen bzw. Fahrrad fahren lernen erst gar nicht mehr.
So wird es sich auch beim Laufen lernen verhalten. Wie die Vorschreiber schon geschrieben haben, wird es nicht schaden, aber auch nix nützen, weil das Kind den nächsten Schritt macht, wenn es so weit ist.
Wer er mal so weit ist und sich an Möbel „laufend“ lang hangelt und die ersten Schritte wirklich alleine macht, dann werde ich ihn dabei auch unterstützen und an die Hände nehmnen.