Und was machst du im Kindergarten?
Toiletten, die sich außerhalb der Wohnung befinden sind
ohnehin Keimschleudern.
Jede Toilette ist so gesehen eine Keimschleuder, die zuhause übrigens auch. Die Frage ist, wie schädlich diese Keime sind. Ich vertrete die Ansicht, dass Menschen von einer gewissen Anzahl von Keimen umgeben sind, dass sie das sogar brauchen, um ihr Immunsystem in Trab zu halten. Die Keime im Kindergarten zähle ich zu den unvermeidlichen und relativ unschädlichen, der Personenkreis der Benutzer ist ja eingeschränkt. Da müssen die Kleinen einfach durch. Und nur jemand mit Scheidenpilz kann auch entsprechende Keime in großer Zahl verbreiten, im KiGa relativ unwahrscheinlich würde ich sagen.
Das Putzen mit Desinfektionsmittel halte ich für eher kontraproduktiv. Alle Keime werden abgetötet und u.U. haben dann die gefährlichsten und zum Teil resistenten freie Bahn.
Was nicht heißt, dass man nicht putzen sollte, im KiGa wird ja auch täglich gereinigt, damit da nichts wuchert.
Ist natürlich Einstellungssache, wie so Vieles.
Erwachsene können schweben, sofern sie
die Technik beherrschen,
Nein, im Ernst, es gab mal eine Untersuchung zur Keimbelastung/-besiedlung auf öffentlichen Toiletten:
Erstaunlicherweise waren die Toilettenbrillen mit weit weniger Keimen besiedelt, als die Umgebung, insbesondere Türklinken, Wasserhahn und ähnliches.
Nein, im Ernst, es gab mal eine Untersuchung zur
Keimbelastung/-besiedlung auf öffentlichen Toiletten:
Erstaunlicherweise waren die Toilettenbrillen mit weit weniger
Keimen besiedelt, als die Umgebung, insbesondere Türklinken,
Wasserhahn und ähnliches.
Wobei hier unter „ähnliches“, wenn die ot-Bemerkung gestattet ist, auch unbedingt alle Flächen in Krankenhäusern zu zählen sind - wenn ich richtig informiert bin, sterben daran mittlerweile mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle.
Krankenhäuser…
HI Malte,
ich finde, dass gehört schon dazu. Wenn die Putzteufel dieser Nation sich mal mehr mit der Materie beschäftigen würden, wäre das gar nicht so schlecht. Und in Krankenhäusern wird eben schon seit Urzeiten mit Desinfektionsmitteln geputzt, was ich im übrigen auch für sinnvoll halte. Aber ein paar Nebenwirkungen gibt es dabei eben auch.
alle Flächen in Krankenhäusern zu zählen
sind - wenn ich richtig informiert bin, sterben daran
mittlerweile mehr Menschen als durch Verkehrsunfälle.
Und das trotz Desinfektionsmitteln, bzw man könnte fast behaupten, wegen ebendieser. Die Krankenhäuser kämpfen mit einer Vielzahl von resistenten Erregern (resistent gegen Antibiotika und eben Desinfektionsmittel). Und ob man so etwas auch zuhause produzieren möchte, sollte man sich schon überlegen.
Wenn ich die Werbung für alle möglichen antibakterillen Putzmittel (Waschbecken, Müllbeutel, Fußbodenbeläge, Socken, etc) für Privathaushalte sehe/höre, dann komme ich schon ins Grübeln. Hier wird aus kommerziellem Interesse eine fast völlig sinnlose Angst vor „Keimen“ geschürt.
nur mal als Beispiel: ein Darmpilz bekommt man auch ohne ‚Kontakt mit dem Leben‘…
Weil Pilzsporen hat man ja ohnehin, ob die uns krank machen, hängt ja von vielen Faktoren ab (die meisten hab ich dir schon aufgezählt)
Bei untertriebene Hygiene kann ich mir vorstellen z.B. dass sich das Mädchen selbst den Popo 'falsch herum* abputzt und somit die Collibakterien in die Scheide und Blaseneingang ‚einmassiert‘…wäre denkbar.
Und der Weg nach innen, bei günstigen Voraussetzungen (schwache Abwehr, feuchtwarm etc) ist nicht weit, so können genannte Entzündungen enstehen.
Hab ich selbst auch noch nie gehört dass so ein junges Mädchen solche Infektionen hat, aber denkbar wäre es schon.
Viele Grüße,
Maja
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