Kind verletzt sich selbst

Hi,

Aber in Zeiten, wo es kaum Pflegefamilien gibt, ist man froh
über jede Pflegefamilie, die sich für ihr Pflegekind einsetzt
und engagiert.

Das ist eben die Frage. Gutmeinende (aber unfähige) Pflegefamilien können mehr Schaden anrichten als Nutzen (damit habe ich NICHT gesagt, dass die Pflegefamilie hier in diese Kategorie fällt).

Und eine Pflegefamilie die „es gut meint“ ist im allgemeinen
immer noch unendlich mehr, als die leibliche Familie dieser
Kinder.

Nicht unbedingt. Das ist sehr kurzfristig gedacht. Eine gutes Heim (klingt schrecklich, ich weiß) mit kompetenten Mitarbeitern ist aber immer noch besser, als wenn eine Kind mehrmals die Pflegefamilie wechseln muss.
Gruß
Elke

2 „Gefällt mir“

Hallo

Du meinst also egal wer hauptsache jemand nimmt es.

Ich meine, dass man nur die Pflegeeltern nehmen kann, die zur Verfügung stehen, und dass man sich keine backen kann.

Viele Grüße

1 „Gefällt mir“

Vor allen Dingen, wenn es dann von Pflegefamilie zu
Pflegefamilie gereicht wird, statt irgendwo kompetente Hilfe
zu bekommen.

Gruß
Elke

Ja Elke das kommt dann auch noch dazu.

Warum backen was bitte soll das jetzt?
Es sollte zumindest eine Ausbildung b.z.w immer wieder Auffrischungskurse geben.Und es ist nunmal so wie es ist nicht jeder ist geeignet der sich meldet und darauf muß einfach Seiten des JA mehr geachtet werden und nicht einfach darauf das ein Kind egal wie aber Hauptsache untergebracht.
Wie auch Elke schreib dann noch von einer Pflegefamilie zur anderen , dies ist für das Kind auch nicht hilfreich, genau hier sieht man doch das die erste Familie nicht wußte wie sie mit dem kind umgehen sollen.
Nur weil sich jemand zur verfügung stellt heißt es nicht das er geeignet ist.
Für eine Stelle im Kindergarten muß man als Kinderpflegerin 2 Jahre eine Ausbildung machen und zur Unterstützung gibt es dann noch Ergotherapheuten, Logopäden, Heilerzieher und das alles soll jemand als einzelne Pflegefamilie die noch selbst Kinder haben ohne Kenntnisse bewältigen.

Bei Tieren wird peinlichst darauf geachtet das jemand dafür geignet ist , genug Platz u.s.w be Kindern soll man das nehmen was da ist , was sich zur verfügung stellt?!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

Hallo

Irgendwie verstehst du mich nicht glaube ich.

Bei Tieren wird peinlichst darauf geachtet das jemand dafür geignet ist , genug Platz u.s.w be Kindern soll man das nehmen was da ist , was sich zur verfügung stellt?!

Man kann doch niemanden nehmen, der sich nicht zur Verfügung stellt. Man kann Kinder doch nicht bei Leuten unterbringen, die es nicht gibt.

Und wenn die Jugendämter erst noch Qualifikationsnachweise und weiß ich was alles von Pflegeeltern verlangen würden, dann würde es ja vielleicht gar keiner mehr machen. Oder man müsste die Pflegeeltern entsprechend bezahlen, und da gäbe es wohl ein Problem.

Natürlich finde ich, dass es wünschenswert wäre so, wie eklastic es geschrieben hat. Aber dafür müsste mal der ganze Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und überhaupt der häuslichen Kindererziehung etwas höher eingeschätzt werden und entsprechend besser ausgestattet werden.

Viele Grüße

PS:
Aber wo denn bei Tieren peinlichst auf Eignung geachtet würde, das wäre mir allerdings ziemlich neu. Es darf doch annähernd jeder Tiere halten, ob geeignet oder nicht, und es wird auch nicht überprüft, ob genug Platz da ist. Es gibt da natürlich irgendwo Wunschlisten betr. Käfigmindestgrößen, Gruppen/Einzelhaltung usw., aber die haben doch keinerlei Gesetzeskraft o.ä., und überprüft wird das nur in ganz extrem krassen Fällen. Manche Tierheime oder private Tiervermittler machen das vielleicht, das ist aber Privatinitiative. Du kannst z. B. einen Wellensittich jahrelang alleine im Hamsterknast halten, ohne dass da ein Hahn oder gar der Amtsveterinär nach kräht.

Und Tiere, die man nun gar nicht unterbringen kann, werden ja unter Umständen auch zu Futtertieren umdeklariert.

1 „Gefällt mir“

Hallo Elke,

Nicht unbedingt. Das ist sehr kurzfristig gedacht. Eine gutes
Heim (klingt schrecklich, ich weiß) mit kompetenten
Mitarbeitern ist aber immer noch besser, als wenn eine Kind
mehrmals die Pflegefamilie wechseln muss.

Ja sicher. Und ein Stück trockenes Brot ist immer noch besser als ranzige Sahnetorte oder gar nichts zu essen. Und was soll und das jetzt sagen? Dass alle Kinder trockenes Brot essen sollten? Ehrlich gesagt verstehe ich nicht, was du mit deinen Postings eigentlich bezwecken oder ausdrücken willst.

Gruß
marion

2 „Gefällt mir“

Moin Ronja,

vielleicht solltest du das, was du für Pflegefamilien forderst, erstmal für Leute fordern, die planen, ein Kind in die Welt zu setzen oder dies bereits gemacht haben. Dann würde man nämlich vielleicht gar nicht mehr so viele Pflegefamilien für hochgradig gestörte, vernachlässigte und misshandelte Kinder brauchen.

Gruß
Marion

1 „Gefällt mir“

Hallo,

ich will darauf hinweisen, dass es für Kinder schlechter sein kann für kurze Zeit in einer unpassenden Familie zu leben, um dann in eine weitere unpassenden Familiensituation zu landen, um dann …
Ich habe Kinder erlebt, die besser in einem Heim auf eine passende Familie gewartet hätten, als dieses Durchreichen erlebt zu haben.
Irgendeine Familie ist eben nicht unbedingt besser als gar keine Familie. Man kann bei Kindern viel kaputt machen. Das kann trotz und manchmal durch guten Willen geschehen.
Blinde Rekruitierung von Pflegefamilien und dann „Platzierung“ von Kindern (Hauptsache raus aus dem Heim, Hauptsache in eine Familie) kann mehr kaputtmachen als ein gutes Heim.

Gruß
Elke

1 „Gefällt mir“

Hallo,

vielleicht solltest du das, was du für Pflegefamilien
forderst, erstmal für Leute fordern, die planen, ein Kind in
die Welt zu setzen oder dies bereits gemacht haben.

Das ist doch jetzt pure Polemik.
weil es einfach nicht machbar ist. Immer wieder wird ein „Elternführerschein“ o.ä. gefordert. Schön. Ich wollte mal die Schreie hören, wenn man nur noch Kinder nach bestandener Prüfung bekommen dürfte.
Aber bei Pflegeeltern KANN man vorher checken, ob die für ein bestimmtes Kind überhaupt geeignet sind, man kann die aufnehmenden Familien mit Kursen und Angeboten unterstützen, viel früher als das bei einem Kind in seiner biologischen Familie möglich ist.
Und es ist auch notwendiger, denn das Kind, das bereits sein biologische Familie verloren hat, zeitweise oder permanent, das ist kein Kind, dem man das Experiment „Familie“ zumuten sollte: vielleicht geht es ja gut, wenn nicht, kann man es ja weiterreichen in die nächste (vielleicht ebenso ungeeignete) Familie. Ein Kind kann nicht viele Stationen dieser Art vertragen.

Natürlich wünschen wir alle, dass die Welt besser wäre und dass es Dinge wie Adoption und Pflegekinder nicht gäbe, aber solange es sie gibt, kann man sich darum kümmern, dass man objektiv hilft und keinen planlosen Aktionismus treibt (Kind in Familie und gut is!).

Gruß
Elke

1 „Gefällt mir“

Hallo,

vielleicht solltest du das, was du für Pflegefamilien
forderst, erstmal für Leute fordern, die planen, ein Kind in
die Welt zu setzen oder dies bereits gemacht haben.

Das ist doch jetzt pure Polemik.

Nein, das ist eine traurige Tatsache. Kinder in die Welt setzen darf jeder, der weiß wie es geht, ungeschützten Sex zu haben.

weil es einfach nicht machbar ist. Immer wieder wird ein
„Elternführerschein“ o.ä. gefordert. Schön. Ich wollte mal
die Schreie hören, wenn man nur noch Kinder nach bestandener
Prüfung bekommen dürfte.

Ja und? Besser die unfähigen Eltern schreien, als die misshandelten und vernachlässigten Kinder.

Aber bei Pflegeeltern KANN man vorher checken, ob die für ein
bestimmtes Kind überhaupt geeignet sind, man kann die
aufnehmenden Familien mit Kursen und Angeboten unterstützen,
viel früher als das bei einem Kind in seiner biologischen
Familie möglich ist.

Und das wird ja auch so gemacht.

Und es ist auch notwendiger, denn das Kind, das bereits sein
biologische Familie verloren hat, zeitweise oder permanent,
das ist kein Kind, dem man das Experiment „Familie“ zumuten
sollte: vielleicht geht es ja gut, wenn nicht, kann man es ja
weiterreichen in die nächste (vielleicht ebenso ungeeignete)
Familie. Ein Kind kann nicht viele Stationen dieser Art
vertragen.

Ach ja, aber ein Kind kann es dann schon mal vertragen, in einem Heim untergebracht zu werden, wo ja auch die Erzieherin, zu der es dann vielleicht mal Vertrauen gefasst hat, fast rund um die Uhr für das Kind erreichbar ist, keinen Urlaub nimmt, kein Wochende, nie den Job welchselt, nie wegen Krankheit mal ein paar Tage nicht zur Arbeit erscheint und auch Nachts da ist, sodass das Kind auch mal zu ihr ins Bett krabbeln kann, wenn es mal schlecht geträumt hat?

Entschuldige meinen Zynismus, aber es gibt gute Gründe dafür, Kinder die sehr instabil sind und bislang keine Chance hatten, zu irgend jemanden ein dauerhaftes Vertrauensverhältnis aufzubauen, gerade nicht in Heime mit ständig wechselnden und Urlaub nehmenden Bezugspersonen zu geben.

Natürlich wünschen wir alle, dass die Welt besser wäre und
dass es Dinge wie Adoption und Pflegekinder nicht gäbe, aber
solange es sie gibt, kann man sich darum kümmern, dass man
objektiv hilft und keinen planlosen Aktionismus treibt (Kind
in Familie und gut is!).

Und wer betreibt deiner Meinung nach „planlosen Aktionismus“? Vielleicht darf ich dich mal mit ein paar Mitarbeitern von Jugendämtern bekannt machen, die verzweifelt versuchen, für Kinder Pflegefamilien zu finden, die in den Heimen einfach untergehen würden. Dann würdest du hier vielleicht nicht so viel Wind machen.

Gruß
Marion

2 „Gefällt mir“

Moin,

ich will darauf hinweisen, dass es für Kinder
schlechter sein kann für kurze Zeit in einer
unpassenden Familie zu leben, um dann in eine weitere
unpassenden Familiensituation zu landen, um dann …

Für Kinder, die in Kurzzeitpflege gegeben werden, muss sehr schnell aus einer akuten Notsituation heraus eine gute Unterbringung gefunden werden, wo sichergestellt ist, dass zumindest eine Vertrauensperson rund um die Uhr ansesend sein kann, um dem Kind wenigstens etwas Vertrauen und Beständigkeit zu vermitteln (das kann kein Heim).

Während der Zeit, in der sich ein Kind in Kurzzeitpflege befindet, wird dann entweder versucht, die Situation in der leiblichen Familie zu klären, so dass das Kind entweder in die leibliche Familie zurückkehren kann, oder eben versucht, eine dauerhafte geeignete Pflegefamilie zu finden, und das geht eben nicht von heute auf morgen.

Ich habe Kinder erlebt, die besser in einem Heim auf eine
passende Familie gewartet hätten, als dieses Durchreichen
erlebt zu haben.

Ja sicher. Im Nachhinein ist man ja immer schlauer. Ich bitte um Verzeihung für alle Jugendamtmitarbeiter und Pflegefamilien, die nicht perfekt sind.

Irgendeine Familie ist eben nicht unbedingt besser als gar
keine Familie. Man kann bei Kindern viel kaputt machen. Das
kann trotz und manchmal durch guten Willen geschehen.
Blinde Rekruitierung von Pflegefamilien und dann „Platzierung“
von Kindern (Hauptsache raus aus dem Heim, Hauptsache in eine
Familie) kann mehr kaputtmachen als ein gutes Heim.

Ich weiß ja nicht, welche Alpträume dich Nacht quälen, aber vielleicht erkundigst du dich erstmal, die die Suche einer passenden Pflegefamlie hier in Deutschland tatsächlich abläuft, dann kannst du vielleicht auch wieder besser schlafen. Aber irgendwie gewinne ich langsam den Eindruck, dass es dir hier gar nicht um Kinder oder die Art der Vermittlung von Pflegefamilien in Deutschland geht. Sonst wäre es nämlich eins leichtes für dich, die entsprechenden Informationen einzuholen und ich hätte nicht den Eindruck, mich mit einer Wand zu unterhalten.

Gruß
Marion

2 „Gefällt mir“

Hallo,

sag mal, was hab ich dir denn getan?
Vielleicht weiß ich mehr über Pflegefamilien etc. als du denkst.
Vielleicht gibt es sogar einen Grund, warum wir uns dagegen entschieden haben.

Für Kinder, die in Kurzzeitpflege gegeben werden, muss sehr
schnell aus einer akuten Notsituation heraus eine gute
Unterbringung gefunden werden, wo sichergestellt ist, dass
zumindest eine Vertrauensperson rund um die Uhr ansesend sein
kann, um dem Kind wenigstens etwas Vertrauen und Beständigkeit
zu vermitteln (das kann kein Heim).

Ich hatte aus dem Blick verloren, dass es in dem UP tatsächlich um eine Kurzzeitpflege ging, allerdings sind wir hier schon wesentlich von dem UP in der Diskussion von dem UP weg und ins Allgemeine bekommen.
Aber gerade bei Kurzzeitpflege halte ich eine gute Vorbereitung der Eltern auf schwierige Kinder für unabdingbar und eine Begleitung durch das Jugendamt noch viel mehr.

Ja sicher. Im Nachhinein ist man ja immer schlauer. Ich bitte
um Verzeihung für alle Jugendamtmitarbeiter und
Pflegefamilien, die nicht perfekt sind.

Niemand, ich schon gar nicht, habe perfekte Jugendamtsmitarbeiter gefordert. Ich weiß sehr genau, dass selbst sehr gute Mitarbeiter dort, nicht ihr Bestes leisten können, da sie hoffnungslos überarbeitet sind. Vor zwei Jahren kamen in unserem Landkreis auf 1 Vollzeitstelle in der Adoption- und Pflegeabteilung im Jugendamt 63 Fälle (das sind bei 38 Wochenstunden nicht mal 1/2 Stunde pro Woche, für Kind, Ursprungsfamilie und Pflege- oder Adoptionsfamilie). Es soll sich gebessert haben - ich kenne die neuen Zahlen nicht.

Ich weiß ja nicht, welche Alpträume dich Nacht quälen, aber
vielleicht erkundigst du dich erstmal, die die Suche einer
passenden Pflegefamlie hier in Deutschland tatsächlich
abläuft, dann kannst du vielleicht auch wieder besser
schlafen.

Vielleicht weiß ich das.
Vielleicht kenne ich aber auch Kinder, die in ungeeigneten Familien eben nicht geholfen bekamen.

Aber irgendwie gewinne ich langsam den Eindruck,
dass es dir hier gar nicht um Kinder oder die Art der
Vermittlung von Pflegefamilien in Deutschland geht.

Doch gerade.

Sonst wäre
es nämlich eins leichtes für dich, die entsprechenden
Informationen einzuholen und ich hätte nicht den Eindruck,
mich mit einer Wand zu unterhalten.

??? Was soll das? Mir ging und geht es darum, daraufhinzuweisen, dass nicht in jedem Fall eine Pflegefamilie die richtige Lösung ist, dass eine ungeeignete Familie gar keine Lösung ist und dass Pflegefamilien BEVOR ein Kind zu ihnen kommt ein Minimum an Schulung erhalten sollte und vor allen Dingen, dass man ihnen in diesen Vorbereitungen beibringt, wie und wo sie sich Hilfe holen können, wenn es nicht glatt läuft.
Das mit der Wand kann ich dir dankend zurückgeben.

Gruß
Elke

2 „Gefällt mir“

OT: Elternführerschein
Hallo

Immer wieder wird ein „Elternführerschein“ o.ä. gefordert. Schön. Ich wollte mal die Schreie hören, wenn man nur noch Kinder nach bestandener Prüfung bekommen dürfte.

Ja und? Besser die unfähigen Eltern schreien, als die misshandelten und vernachlässigten Kinder.

Ich würde das Hauptproblem bei einem „Elternführerschein“ darin sehen, dass es ja dann jemanden geben muss, der die Richtlinien dafür festlegt, und jemanden, der die Leute mit Kinderwunsch daraufhin überprüft. Und es ist ja keineswegs gesagt, dass diese Kommissionen nicht ein wenig engstirnig sind, und möglicherweise nicht alle guten Möglichkeiten zur Kindererziehung in Betracht ziehen, sondern nur eine Möglichkeit. Aber nun ja, wenn nur lernbares Wissen abgefragt würde, dann wäre es wahrscheinlich nicht so schlimm.

Aber dann hätte das ja zur Folge, dass Sex (oder wenigstens ungeschützter Sex) nur noch für geprüfte Leute erlaubt wäre. Also müsste die Ausübung von Sex generell überprüft werden, ansonsten wäre ja die ganze Sache witzlos. Das müsste dann wohl wieder eine allgemeine sehr rigide Sexualmoral zur Folge haben, da es ansonsten nicht funktionieren würde, da nur dann wirklich eine Kontrolle herrscht, wenn die Leute sich gegenseitig bewachen. (Vermutlich hatte die strenge Sexualmoral in früheren Zeiten ja solch ähnliche Gründe, fällt mir gerade ein.)

Andernfalls müsste man von schwangeren Frauen, die die Eltern-Prüfung nicht bestanden hätten, verlangen, dass sie ihr Kind abtreiben.

Es würde sich auch die Frage stellen, ob nur die Mütter diese Eltern-Prüfung bestehen müssten, oder auch die Väter. Und was macht man, wenn eine Frau schwanger ist, den Elternführerschein bestanden hat, der Kindsvater aber nicht? Oder noch schwieriger: Der Kindsvater hat bestanden, aber die Mutter nicht?

Insofern wäre ich nicht so sehr für einen Elternführerschein.

Allerdings wäre ich sehr für wesentlich mehr Elternkurse und Gesprächsangebote usw. mit Kinderbetreuung oder auch mit anwesenden Kindern, die mit einbezogen werden, und man kann ggf. auch ruhig ein bisschen Druck ausüben, dass diese Angebote wahrgenommen werden.

Viele Grüße

??? Was soll das? Mir ging und geht es darum,
daraufhinzuweisen, dass nicht in jedem Fall eine Pflegefamilie
die richtige Lösung ist, dass eine ungeeignete Familie gar
keine Lösung ist und dass Pflegefamilien BEVOR ein Kind zu
ihnen kommt ein Minimum an Schulung erhalten sollte und vor
allen Dingen, dass man ihnen in diesen Vorbereitungen
beibringt, wie und wo sie sich Hilfe holen können, wenn es
nicht glatt läuft.

Elke ließt mal wieder zwischen den Zeilen!
Eltern, die eine Pflegefamilie darstellen, erhalten nicht nur ein Minimum an „Schulung“. Ehe eine Familie „Pflegefamilie“ wird, durchläuft sie verschiedene „Eignungstests“.
Für jedes Problem kann man nicht geschult werden, dazu sind die Probleme einfach zu breit gefächert und zu komplex, zudem stehen Pflegefamilien Berater zur Seite, an die sie sich jederzeit wenden können.

Es ist erstaunlich, wie negativ du Pflegefamilien darstellst und das auch noch ganz pauschal. Schon mal einen Gedanken darüber verloren, dass es ohne diese Familien sehr schlecht um viele Kinder stehen würde, die plötzlich Hilfe brauchen?
Und:
Eine Pflege in einer Familie ist immer einer Heimpflege vorzuziehen. Wenn man aber eine Familienpflege nicht befürworten kann, dann kommt ein Kind in eine einigermaßen geeignete Einrichtung.

nyke

1 „Gefällt mir“

Hallo,

Elke ließt mal wieder zwischen den Zeilen!

Was meinst du damit? Ich habe meine Meinung (die übrigens auf Erfahrung basiert, nicht auf Buchwissen) dargestellt.

Eltern, die eine Pflegefamilie darstellen, erhalten nicht nur
ein Minimum an „Schulung“. Ehe eine Familie „Pflegefamilie“
wird, durchläuft sie verschiedene „Eignungstests“.
Für jedes Problem kann man nicht geschult werden, dazu sind
die Probleme einfach zu breit gefächert und zu komplex, zudem
stehen Pflegefamilien Berater zur Seite, an die sie sich
jederzeit wenden können.

Genau das habe ich doch die ganze Zeit geschrieben (vielleicht solltest du statt mein Zwischendenzeilenlesen zu bemerken, lernen zu lesen, was tatsächlich dasteht). In den Postings, die sich direkter mit dem UP beschäftigen, habe ich genau darüber meine Verwunderung ausgedrückt: dass die Pflegeeltern sich eben nicht an das JA und ihre zuständige Sozialarbeiterin wenden, weil ich glaube, dass sie da konkret Hilfe bekommen.

Es ist erstaunlich, wie negativ du Pflegefamilien darstellst
und das auch noch ganz pauschal.

Ich habe in keinster Weise Pflegefamilien schlecht dargestellt. Ich habe darauf hingewiesen, dass eine ungeeignete Pflegefamilie für ein Kind nicht besser ist als keine Pflegefamilie. Diese für dieses Kind ungeeignete Pflegefamilie kann für ein anderes Kind wunderbar sein.

Schon mal einen Gedanken
darüber verloren, dass es ohne diese Familien sehr schlecht um
viele Kinder stehen würde, die plötzlich Hilfe brauchen?

Vielleicht solltest du wirklich meine Postings nochmal lesen.

Eine Pflege in einer Familie ist immer einer Heimpflege
vorzuziehen. Wenn man aber eine Familienpflege nicht
befürworten kann, dann kommt ein Kind in eine einigermaßen
geeignete Einrichtung.

Diese Pauschalität lehne ich ab und habe schon etliche Gegenbeispiele erlebt.

Elke

1 „Gefällt mir“

Und wer betreibt deiner Meinung nach „planlosen Aktionismus“?
Vielleicht darf ich dich mal mit ein paar Mitarbeitern von
Jugendämtern bekannt machen, die verzweifelt versuchen, für
Kinder Pflegefamilien zu finden, die in den Heimen einfach
untergehen würden. Dann würdest du hier vielleicht nicht so
viel Wind machen.

Wenn du schon so weit ausholst , dann mach uns doch mal mit den verschiedenen Mitarbeitern bekannt, die die Pflegeeltern für tauglich erklärt haben die anschließend das Pflegekind mißhandelt b.z.w getötet haben.
Das ein kind in einem Heim von einer Erzieherin getötet wurde hört man weniger.
Es werden Pflegeeltern genommen obwohl fähige Großeltern oder gar der leibliche Vater geeignet wären und auch bereit dazu sind.

1 „Gefällt mir“

Hi!

Wilkommen in der Realität.
Plätze für Kinder zu finden ist schwierig ob es bei Pflegeeltern ist oder in Kinderheimen.

Bei Kinderheimen ist nicht alles Gold was glänzt…

http://www.welt.de/die-welt/article2310665/Missbrauc…

http://diepresse.com/home/panorama/welt/366375/index.do

Gruß

Hallo
ich lebe in der Realität.

Hier jetzt x Berichte aus Google rauszusuchen um beispiele zu nennen , auf diesen Zug möchte ich jetzt nicht aufspringen, dies würde dann doch für ein Forum den Rahmen sprengen und sehe ich auch nicht sinnvoll. Diese Information kann jeder mit leichtes selbst nachgooglen.
Auch Artikel aus dem Ausland finde ich nicht passend , denn auch hier würde man vieles über Heim und Pflegefamilien finden.

In jedem Fall ist es schrecklich was passiert natürlich.
Wenn du aber genau ließt habe ich nicht geschrieben das in Heimen nichts passiert.

Ich habe geschrieben das man weniger von Kindstötung einer Erzieherin liest.

Dabei ging es aber um das Posting vom vorschreiberdas er uns mitarbeiter vom Jugendamt vorstelle.

Finde deine Antwort paßt nicht ganz auf mein Posting.

MfG

1 „Gefällt mir“

hallo liebe ute.
darf ich fragen wie alt das kind ist?junge oder mädchen?
das kind sollte DRINGEND psychologisch untersucht werden.das verletzen deutet auf einen schlimmen hilferuf hin.wer weiss was das kind erleben musste!zusätzlich bitte noch auf ADHS,BORDERLINE und auf AUTISMUS testen lassen.
ansonste mit sehr viel geduld und liebe erziehen.

lg silke