Kann er aber wenn er nicht da ist die Tür nicht offen lassen?
Ich denk, er wird da irgendeinen Grund für haben. Vielleicht will er irgenwas aufbewahren, was du nicht sehen sollst? Tagebücher, Pariser, Fotos von Mädchen? Vielleicht würde sich dieses Problem erledigen, wenn er einen Schrank hätte, den er abschließen kann.
Es ist aber wirklich gar nicht so gut, wenn man denen zu viel hinterherräumt, die lernen es nämlich sonst nie. Glaub mir, irgendwann wird sich ein Kumpel (oder wahrscheinlicher: ein Mädel) darüber beschweren, wie es bei ihm aussieht, und dann wird er motiviert sein, mal was zu ändern und sich ein bisschen anzustrengen.
Das wird aber nicht so leicht passieren, wenn du immer für ihn aufräumst. Dann wird er sich später (wenn er erwachsen ist) eine Frau suchen, die immer für ihn aufräumt. Die findet man aber heutzutage nicht mehr so leicht.
Aber dass er einmal im Monat aufräumen muss, sonst kriegt er den Schlüssel wieder abgenommen, das finde ich eine gute Idee.
Kann er aber wenn er nicht da ist die Tür nicht offen lassen?
Ich denk, er wird da irgendeinen Grund für haben. Vielleicht will er irgenwas aufbewahren, was du nicht sehen sollst?
Mit ist gerade eingefallen, was der Grund sein könnte: Er will nicht, dass du da aufräumst! Er findet dann nichts mehr wieder, und er will einfach seine eigene Ordnung haben, die sich allerdings von deiner unterscheidet.
DAS solltest du unbedingt unterstützen (wenn es das ist)! Wenn du das jetzt nicht zulässt, musst du dein Leben lang für ihn aufräumen, und danach auch noch!
wenn du eigentlich die Oma bist, gehe ich ehe mal davon aus, dass ihr ein ganz besonderes Verhältnis habt. Und es ist halt noch eine Generation dazwischen. Was vielleicht auch in der Pubertät sogar noch eine Portion extra Abgrenzung bedeutet.
Mach dir mal nicht zu sehr den Kopp und warte erst mal ab, was passiert, wenn er den Schlüssel hat. Eigentlich ist doch jetzt der Zeitpunkt ideal! Ihr hattet vorher Diskussionen, nu war ein paar Tage weg, du kannst sagen: ich hab nochmal drüber nach gedacht. Und dann kriegt er den Schlüssel mit Roter Schleife drum
Andere Regelungen in puncto aufräumen, die hier genannt wurden, würde ich nur dann verknüpfen, wenn ihr da bisher keine Regelung hattet bzw. da was gegenlaufen würde.
Du weißt ja eh noch nicht, warum er den Schlüssel will - oder?
Kann er aber wenn er nicht da ist die Tür
nicht offen lassen?Danke für deine klaren Worte.
Gruß Bärbel
Mensch Bärbel,
du schließt doch deine Haustüre auch ab, wenn du nicht da bist. Oder?
Ich finde es aber sehr gut von dir, dass du dich reflektierst und über deine Einstellung nachdenkst. Find ich super!!
Gruß Lulea
ich denke, die Pubertät Deines Enkel hat für Euch beide große Auswirkung.
Dein Enkel versucht sich seinen eigenen Freiraum zu schaffen, sich auch etwas von Dir zu lösen, fängt an, mehr Verantwortung für sein Leben zu übernehmen, Entscheidungen selbst zu treffen. Da wird es im Laufe der Zeit auch nicht nur bei dem Schlüssel für sein Zimmer bleiben.
Dein Enkel ist nun kein Kind mehr sondern ein Jugendlicher.
Das hat natürlich auch für Dich bestimmt emotionale Auswirkungen. So siehst Du Dich mehr und mehr in der Pflicht von Deinem Enkel Gefahren abzuwenden. Plötzlich hat man das Gefühl, es gibt mehr und mehr Geheimnisse zwischen beiden Personen.
Auch fällt es vielen Menschen schwer mit dem Loslösen des Kindes zurecht zu kommen. Da spielt auch die Angst vor dem Bindungsverlust eine Rolle.
Irgendwann begreift man jedoch, dass das Verhältnis sich einfach nur ändert, nicht zum Negativen und nicht zum Positiven.
Ich glaube, Du versuchst ganz viel vorzuschieben, da ist das fehlende Verständnis des Lüften, die vorherrschenden Unordnung und so weiter.
Siehe es doch als Möglichkeit, ihn langsam auch Pflichten zu übertragen, wie zum Beispiel regelmäßig saugen, lüften, auch ruhig mal das Fenster putzen.
Die Idee ihm das wie hier erwähnt zur Auflage zu machen finde ich toll. Sozusagen eine Probezeit von 2 Wochen mit Schlüssel einzurichten und dann über die endgültige Vergabe entscheiden.
meine Kinder haben sich auch gerne eingeschlossen. Das Problem, das ich sehe, ist ein Notfall z.B. Feuer. Also Schlüssel geben, aber er darf nicht im Schoß stecken, Zweitschlüssel vor der Tür aufbewahren damit man reinkommt.
Mein jüngster Sohn hatte sich mal auf der Toilette eingesperrt - hatte noch nichts mit Pubertät zu tun - es ist nervig eine Tür aufzukriegen wenn man nicht grad ein Fachman ist.
Hallo,
ich schließe mich den anderen an:
Schlüssel geben, damit seine Privatsphäre respektieren und gleichzeitig ihm die Verantwortung für sein Zimmer überlassen - er muss selbst aufräumen, saubermachen, Betten be- und abziehen usw.
Bei meinem Großen (jetzt 19) ist dies schon lange so. Mir gefällt seine Ordnung nicht, aber das ist sein Problem, ich schaue halt nicht hin
Und tatsächlich, wenn eine Freundin auftaucht, wird plötzlich gewienert und geräumt…
Zweitschlüssel vor der Tür aufbewahren damit man reinkommt.
Das ist, mit Verlaub, albern. Wenn zwischen Eltern und Sohn ein derart großes Vertrauen besteht, daß der Zweitschlüssel nicht missbraucht wird, dann braucht es eigentlich gar keinen Schlüssel, oder?
Wöchentlich? So oft hat nicht einmal meine Mutter gestaubsaugt
Na da musst Du Dich schon bei Deiner Mutter beschweren, nicht bei mir!
Aber meine Aufzählungen sind natürlich nur Muster und sollen ja je nach Wunsch angepasst werden. Bei mir ist es so, dass ich die Kinderzimmer so alle 2 bis 3 Tage sauge, also wäre einmal pro Woche ein guter Kompromiss! Aber natürlich jedem so, wie er es möchte!
ein Tipp, der sich nicht für jede Statur und jeden Gesundheitszustand eignet…
Probiere das z.B. mal als schlanke 1,60-Frau
PS: hat ne toilette nciht son shcloss was man mit nem
geldstück aufbekommt??
Wenn es eine spezielle Toilettentür ist: Ja.
In vielen Wohnungen hat die Toilette aber eine Tür wie jeder andere Raum auch, also nicht mit Geldstück o.ä. zu öffnen.
Anekdötchen, ist einer Bekannten von mir passiert: Die zugeklinkte (nicht abgeschlossene!) Toilettentür ging von innen nicht mehr auf. Von außen ließ sie sich, trotz zweier kräftiger Herren, nicht öffnen. Heftigere Öffnungsversuche wagte man nicht aufgrund des kleinen Toilettenraumes (Verletzungsgefahr durch umfallende Tür). Schließlich holte man die Dame per Leiter durchs Fenster raus (1. Stock) und sägte die Tür aus den Angeln…