Kind will sein Zimmer abschließen

Aussserdem ist er mit 14 erwachsen genug

Wenn er das währe würde er sein Zimmer nicht abschließen!

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Wie ist das denn gemeint? Deutest du es als Unreife, dass der Junge das Bedürfnis hat, sein Zimmer abzuschließen? Das würde ja bedeuten, dass du es als unreif bezeichnest, wenn jemand das Bedürfnis nach Privatsphäre hat?!

LG Petra

Hast du nur das Gefühl von Privatsphäre, wenn du hinter abgeschlossenen Türen sitzt?

Die ganze Diskussion ist wieder äusserst interessant, denn scheinbar werden alle, die hinterfragen, warum ein 14jähriger gern seine Zimmertür abschliessen möchte, gleich als überwachungsgeile Kontrollmonster abgestempelt. Ich dreh den Spieß mal um: Wer seine Kinder alles machen lässt, was sie gerne möchten, ist meiner Meinung nach zu faul, um sich mit ihnen auseinanderzusetzen…

So, nun mal her mit den Dreckklumpen :wink:

finnie

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Wie ist das denn gemeint?

So wie ich es sagte.

Deutest du es als Unreife, dass der Junge das Bedürfnis hat, sein
Zimmer abzuschließen?

Ja.

Das würde ja bedeuten, dass du es als unreif bezeichnest, wenn jemand
das Bedürfnis nach Privatsphäre hat?!

Was bitte hat Privatsphäre mit Zimmer abschließen zu tun.

Ich schaffe das spielend ohne das Wohnzimmer abzuschließen.

Gruß
Stefan

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Hallo!

Das ist, mit Verlaub, albern.

Das akzeptiere ich als Dein Urteil.

Mich würde eigentlich interessieren, wieso du eine verschlossene Tür, deren Schlüssel danebenhängt, NICHT für albern hältst. Eine Eigewnasträndigkeit von Gottes Gnaden ist halt keine.

Nur wenn man da nicht geübt ist dauert es einfach! Ich habe
jedenfalls keine Axt neben jeder Tür stehen.

Ich habe die Axt im Keller. Dauert 15 Sekunden, sie zu holen.

Man kann mit „Sicherheitsbedenken“ übrigens fast alles begründen - siehe Schäuble.

Gruß
Max

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Antwort an Stefan und Finnie
Ich fasse die Antwort mal zusammen.

Nein. Ich habe nicht nur das Gefühl von Privatsphäre hinter verschlossener Tür. Aber das habe ich nur deshalb, weil in unserem Haushalt eine Tür zu ist - auch wenn sie nicht abgeschlossen ist. Das funktioniert, weil wir genau wissen, wo die „öffentlichen“ Schubladen und Schränke und wo die Privaten sind. Wo die „öffentlichen“ Ordner im Computer und wo die privaten sind.

Nein. ich habe hier niemanden als Kontrollmonster abgestempelt. Ich hab auch nicht gesagt, dass die Kinder alles machen können sollen. Ich finde schon recht kühn, dass ausgerechnet bei mir aufzuwerfen, wo ich nichts weiter gemacht habe, als zu Fragen, ob ein Kind eine Privatsphäre haben soll oder nicht.

In vorliegenden Fall hat die UP gesagt, sie klopft an. Hat sich aber auch über Ordnung und Luftzustand des Zimmer beschwert.(Also nichts, was auch nur Ansatzweise rechtfertigen würde, Einschränkungen der Privatsphäre vorzunehmen!) Und hat auch gesagt, dass sie fröhlich das Zimmer betritt, wenn der Junge nicht da ist. Da hilft das Anklopfen dann auch nicht weiter bzw, sagt alleine gar nix aus. Wenn die Mutter alle 30 Minuten auf der Matte steht, erst recht, sobald Besuch da ist, dann kann sie klopfen so viel sie will… Respekt ist das nicht.

Natürlich kann das Bedürfnis nach Schlüssel auch den Grund haben, etwas Verbotenes zu tun. Aber man kann zunächst mal davon ausgehen, dass es das nicht ist (bis man andere Anhaltspunkte hat). Und hier scheint aufgrund der eigenen Beschreibung des Erziehungsberechtigten der Grund sehr naheliegend zu sein.

Ich habe schon geschrieben, dass wir ohne Schlüssel ausgekommen sind. Völlig ohne Probleme. Aber ich hätte mir auch so einen Quatsch nicht erlaubt und habe eben genau diese Privatsphäre ohne Schlüssel respektiert.

LG Petra

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