Hi!
Auch auf die Gefahr hin, dafür verbal auseinandergenommen zu werden *schon mal duckt*
…:
Ich denke, da gehört schon etwas mehr dazu, als nur zu wissen, wie man sich für längere Zeit oder Strecken über Wasser hält. Schwimmen können dürfte wohl auf jeden Fall Grundvoraussetzung sein,klar (obwohl das bei „Runtergezogen-Werden“ durch z.B. Ältere auch nicht viel hilft).
Ob man sie alleine gehen lässt,hängt sicher auch von den Örtlichkeiten ab (Schwimmbad mit Personal oder abgelegener Baggersee)und ob sie ganz alleine unterwegs sind oder mit (zuverlässigen?) Freunden zusammen.
Vor allem aber auch von der Selbstständigkeit u. „Reife“ des Kindes u.über welchen Erfahrungshorizont es bereits verfügt- also ob (und wie) es auch schon mit vielleicht „unvorhergesehenen“ Situationen umgehen kann.
Als da z.B. wären (mal nur so ein paar Situatiönchen aus dem eigenen Umfeld aufgegriffen):
Was macht man, wenn einem ein paar "große Jungs " alle Sachen abnehmen oder von der Decke klauen (inkl.Umkleideschlüssel; Geldbörse und Fahrradschlüssel sind aber im Schrank) u. sie nicht mehr zu finden sind? Oder wenn man den Schrankschlüssel verliert? Oder den Schlüssel fürs Fahrradschloss?
Was macht man, wenn man sich mit dem Begleitkumpel gestritten hat u. er einfach abhaut…mit der Gruppenfahrkarte im Gepäck (und man hat das eigene „Notfallgeld“ von den Eltern leider bereits für noch 'n paar Süßigkeiten etc.ausgegeben) ?
Was macht man, wenn die Freundin plötzlich neben einem im Wasser anfängt nach Luft zu schnappen (weil sie - bisher nicht bekannt - stark auf Wespenstiche allergisch ist u. gerade gepiekst wurde)?
Was macht man, wenn man sich mit seinen Freunden in der Sammelumkleide umzieht und dort ein nackter erwachsener Mann auftaucht (obwohl es Einzelumkleidekabinen gibt)- u.er die Kinder auf ihre „schicken Badehosen“ anspricht,während er seinen „Ständer“ frei zur Schau stellt?
Was macht man, wenn einem plötzlich komisch wird (übel, schwindelig usw.) und die Freunde einen aber wohlmöglich dafür auslachen u.man sich schämt? …usw.
Sofern das Kind nicht bereits so „erfahren“ und reif ist, dass es recht gut vorausschauend handeln und auch schwierige Situationen halbwegs selbst regeln kann, sollte für den Notfall zumindest ein erwachsener Ansprechpartner (schnell verfügbar) vorhanden sein. Und da ist die Frage, inwieweit man sich z.B. in einem proppenvollen Freibad auf die guten Augen und schnelle Erreichbarkeit eines Bademeisters oder auf die „Hilfsbereitschaft“ anderer, erwachsener Badegäste verlassen will.
Da würde ich also wirklich nicht nach Alter oder Schwimmer-Jahren gehen, sondern danach, wie weit das Kind allgemein ist und wie es „zurechtkommt“ - und ob notfalls auch jemand da wäre als Ansprechpartner. Seinem eigenen Kind kann man vielleicht eine ganze Menge zutrauen - aber da sind ja noch viiile andere Leute und Möglichkeiten drum herum…
Und eine „eigene“ Begleitung (z.B. durch die Eltern) muss ja nicht zwangsläufig bedeuten, dass diese permanent mit dem Rettungsring unterm Arm am Beckenrand nebenher läuft u.ihr Kind keine Sekunde aus den Augen lässt
)
Lieben Gruß *und wegduckt*
Lara