Kinder haben am vaterwochenende termine

… dir ja nicht zu nahe treten.

Aber was soll das?

Warum und unter welchen Umständen sie in welcher Lebensituation auch immer mit diesem Mann Kinder bekommen hat, geht uns weder irgendetwas an noch ist es in irgendeiner Weise relevant.

Die Kinder sind jetzt nun einmal da, und es muss eine Lösung für den Umgang gefunden werden - und so wie ich es sehe, bemüht sich die UP durchaus, den Kindern trotz erschwerter Umstände den Kontakt zum Vater zu erhalten

Warum also sollen wir ihr es jetzt noch mit völlig unangebrachten Vorhaltungen zusätzlich schwer machen, wo sie noch nur eine auf die konkrete Situation bezogene Frage gestellt hat?!?

Empörter Gruß

=^…^=

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Hallo KamikazeKatze!

Entschuldige, dass du dich empören musst.

Wenn es in der Vergangenheit irgendwann mal so gut miteinander geklappt hat, dass man Kinder zeugt, dann muss es m.E. eine Lösung für die aktuelle Problematik geben.

Jetzt ist die UP anscheinend die Hauptbetreuungsperson, erbringt zwangsläufig die Haupterziehungsarbeit und hat vermutlich auch die Hauptlösungsarbeit zu leisten.

Das wäre nicht schön - aber es scheint so zu sein.

Die Problematik mit dem Ex-Mann hat es früher schon gegeben und ist nicht neu.

Ich persönlich würde da ansetzen wo es in der Vergangenheit „Erfolgserlebnisse“ im Umgang mit Problemen gegeben hat.
Es kann ja nicht alles schlecht gewesen sein.

Aber sich jetzt in die Opferrolle zu kuscheln und sein Hauptaugenmerk auf die Defizite des Vaters zu halten, finde ich persönlich unerträglich.
Aber jeder wie er mag.

Auf die konkrete Situaton bezogene Frage habe ich im Rahmen meiner beschränkten Möglichkeiten weiter oben bereits geantwortet.
Und du? Hat dich die Empörung übermannt?

Mit Grüßen
Simone

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Aber sich jetzt in die Opferrolle zu kuscheln und sein
Hauptaugenmerk auf die Defizite des Vaters zu halten, finde
ich persönlich unerträglich.
Aber jeder wie er mag.

was soll sowas eigentlich? lest ihr nicht mit?
tilli

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Hallo Simone,

Wenn es in der Vergangenheit irgendwann mal so gut miteinander
geklappt hat, dass man Kinder zeugt, dann muss es m.E. eine
Lösung für die aktuelle Problematik geben.

na, das klingt doch schon ein bisschen anders als Dein vorangegangenes Posting - wobei ich Dir allerdings ein großes Geheimnis verraten muss: zum Kinderzeugen muss man sich nicht zwingendermaßen besonders gut verstehen … ;o)

Allerdings so ganz scheinst Du Deine Vorurteile noch nicht losgeworden zu sein:

Aber sich jetzt in die Opferrolle zu kuscheln und sein
Hauptaugenmerk auf die Defizite des Vaters zu halten, finde
ich persönlich unerträglich.

Wo genau liest Du denn das heraus? Nur weil die UP erwähnt, dass sie mit dem Verhalten des Vaters öfter Probleme hat?

Immerhin sucht sie doch aktiv nach einer Lösung - u.a. mithilfe dieses Forums!

Grüße

=^…^=

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Hi

@Immerhin sucht sie doch aktiv nach einer Lösung - u.a. mithilfe dieses Forums!

Sie sollte sich IMHO eher professionelle und kompetente Hilfe suchen.

Rgds

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Hallo

Dein Sohn wird erwachsen.

Aber doch noch nicht mit 11!

Dazu kenne ich ihn zu wenig. :smile: Aber für mich hat sich die Beschreibung danach angehört. Klar sind es erst die Anfänge der Anfänge.

Ein 11-jähriges Kind kann sich nicht gegen seinen Vater
durchsetzen, wenn der es nicht will. Es stärkt durchaus das
Selbstbewusstsein des Kindes, wenn es jemanden gibt, der seine
Interessen vertritt.

Ja, natürlich! Mir ging es darum, daß sie diese Auseinandersetzung wenn dan gemeinsam/unterstützend führt und nicht über den Kopf des Sohnes hinweg. Ich denke, daß wir da nicht wirklich untewrschiedloicher Meinung sind.

Gruß,
Max

Mitlesen und so

Aber sich jetzt in die Opferrolle zu kuscheln und sein
Hauptaugenmerk auf die Defizite des Vaters zu halten, finde
ich persönlich unerträglich.
Aber jeder wie er mag.

was soll sowas eigentlich? lest ihr nicht mit?

Doch. Wir lesen mit, daß es nicht ein einziges Posting in diesem Thread
von Dir gibt, in dem Du NICHT Negatives über den Vater zu berichten weißt.

Weiters lesen wir mit, daß es nicht ein einziges Posting in diesem Thread
von Dir gibt, in dem Du einen konstruktiven Ansatz zur Konfliktlösung
erwähnst.

Wir lesen außerdem, daß Du mit Diagnosen um Dich wirfst, die augenscheinlich
von Dir - und damit von jemandem, der so etwas gar nicht diagnostizieren
KANN - stammen, was ich für a) voreilig, b) naiv und c) ein weiteres Zeichen
Deiner Voreingenommenheit halte. Dafür ist es übrigens völlig irrelevant, ob
Deine Vermutungen zutreffen oder nicht, es geht um die Art, wie Du mit ihnen
umgehst.

Nicht zuletzt lesen wir, daß Du Dein eigenes Verhalten offenbar für in
keinster Weise kritikwürdig hältst. Auch das ist unabhängig von der
tatsächlichen Situation schon… bemerkenswert.

Ob Dir das gefällt, wie Du mich findest, ob ihr euer Problem gelöst bekommt…
das ist mir alles ziemlich latte. Du wolltest Ansätze, auf die Du von allein
spontan nicht kommst. Hier hast Du einen, nämlich den, Deinen Blick auch(!)
auf Dich selbst zu lenken.

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(was ist ein UP?)

Hallo leute, es gleitet ab, sehe ich.

Doch. Wir lesen mit, daß es nicht ein einziges Posting in diesem Thread
von Dir gibt, in dem Du NICHT Negatives über den Vater zu berichten weißt.

–> Ich sage ja, ihr lest nicht mit: „ads ist sehr vielschichtig. und diese menschen sind oft auch besonders brillant und einnehmend. churchill, evtl. chaplin, lindgren, disney, keaton, einstein…
sie waren alle genial und fantastisch, aber auch katastrophal im zusammenleben.“

Weiters lesen wir mit, daß es nicht ein einziges Posting in diesem Thread
von Dir gibt, in dem Du einen konstruktiven Ansatz zur Konfliktlösung
erwähnst.
–> Ich sage ja, ihr lest nicht mit: Nehmen wir mal die anfangsfrage an die leserschaft: mit drei möglichen ansätzen:“ frage: wer entscheidet? der vater? …das kind? kann das entscheiden? …ich? ist ja nicht mein wochenende, ich möchte aber, dass das kind hier so eingebettet sein kann, wie es sein will.“

Wir lesen außerdem, daß Du mit Diagnosen um Dich wirfst, die augenscheinlich
von Dir - und damit von jemandem, der so etwas gar nicht diagnostizieren
KANN –
–> Ich sage ja, ihr lest nicht mit: „das kind kriegt methylphenidat“. Wo meint ihr, kriege ich das her ohne diagnose von verschiedenen ärzten und psychologen?

Nicht zuletzt lesen wir, daß Du Dein eigenes Verhalten offenbar für in keinster Weise kritikwürdig hältst.

–> Ich sage ja, ihr lest nicht mit. „er möchte so gern hin, ich weiß aber nicht, ob er dass dem vater gegenüber vertreten kann. dieser sieht die sache anders. daher bin ich geneigt, mich einzuschalten.“ ist die überlegung, sich einzuschalten, schon so schlimm?:

Du wolltest Ansätze, auf die Du von allein spontan nicht kommst.
–> Richtig. Habe ich auch gekriegt. Von denen, die sich zum Thema geäußert haben.

Hier hast Du einen, nämlich den, Deinen Blick auch (!) auf Dich selbst zu lenken.

–> Na supi. Auf Hobbypsychologie habe ich so wenig Lust wie Du.

p.s. Sie sollte sich IMHO eher professionelle und kompetente Hilfe suchen.

–> Wer hat gesagt, dass sie das nicht tut? Klar, dieses Forum ist weder kompetent noch professionell. Wer bemäkelt, dass nicht alle möglichen facetten rund um das leben der fragestelle im vorfeld bereits vom aufgeschrieben sind, verlangt zuviel. Ein forum gibt und gab einen ausschnitt aus meinungen zum drüber-nachdenken vor dem hintergrund der dargereichten informationen. Aufschlussreich sind auch all die spekulationen, dir aich um unaufgeschriebenes ranken.

Lg
tilli

Hi Tilli,

(was ist ein UP?)

–> Ursprungsposter/posterin/posting

Lass Dich nicht irritieren - Du weißt doch, die Mutter ist an allem schuld … ;o)

Ich hätte noch einen Vorschlag, wie sich das Problem mit den Wochenenden eventuell mittelfristig in den Griff bekommen ließe: Vereinbare mit dem Vater - wenn möglich unter Miteinbeziehung eines Mediators oder eines anderen Dritten - einen Wochenend- und Feiertagsplan, welcher dann auch strikt eingehalten wird.

Dies würde zwar u.U. zu Kollisionen mit Terminen führen, die Dein Sohn gerne wahrnehmen würde - aber es würde auch endlose Terminverschiebereien und Auseinandersetzungen mit dem Vater vermeiden und selbigem bei der Gelegenheit auch die Konsequenzen seiner eigenen Unzuverlässigkeit (ich habe da noch dumpf eine andere Anfrage Deinereiner im Hinterkopf) vor Augen führen.

Und vielleicht könntest Du dann an einem ‚Deiner‘ Wochenenden in Ruhe selbst ein Übernachtungsfest für Deinen Sohn organisieren …

Beste Grüße

=^…^=

off topic und on topic
Hallo,

(was ist ein UP?)

Ursprungsposter oder Ursprungsposting, mit dem der Thread eröffnet wurde.
Eine Bitte: lass doch die Doppelpunkte am Anfang einer Zeile stehen, damit man sehen kann, welches der Text ist, den du zitierst und was du geschrieben hast. Der Doppelpunkt macht im fertigen Posting einen Balken (zwei Doppelpunkte = zwei Balken, also das vor-vorgehende Posting wird zitiert). Wie das aussieht, kannst du dir per Vorschau ansehen und dann eventuell noch Änderungen anbringen.

–> Ich sage ja, ihr lest nicht mit: „ads ist sehr
vielschichtig. und diese menschen sind oft auch besonders
brillant und einnehmend. churchill, evtl. chaplin, lindgren,
disney, keaton, einstein…
sie waren alle genial und fantastisch, aber auch katastrophal
im zusammenleben.“

Hier demonstrierst du doch genau das, was Malte angemerkt hat: du gibst eine Diagnose, ziehst daraus Rückschlüsse. Dass Churchill ADS hatte, brilliant war und kein guter Ehemann, wirkt so, als wolltest du damit demonstrieren wie objektiv du sein kannst, aber das Problem ist nicht, was du über ADSler denkst, sondern wie du das auf deinen Mann münzt.

–> Ich sage ja, ihr lest nicht mit: „das kind kriegt
methylphenidat“. Wo meint ihr, kriege ich das her ohne
diagnose von verschiedenen ärzten und psychologen?

Es geht da eher um deine Diagnose, was den Vater betrifft, nicht das Kind.

–> Richtig. Habe ich auch gekriegt. Von denen, die sich
zum Thema geäußert haben.

Du machst das, was viele tun, die hier ein Problem einstellen. Du pickst dir nur das raus, was dir genehm ist. Das ist legitim. Aber es ist auch legitim, dich darauf hinzuweisen.

Gruß
Elke

einen Wochenend- und Feiertagsplan, welcher dann auch
strikt eingehalten wird.

Dies würde zwar u.U. zu Kollisionen mit Terminen führen, die
Dein Sohn gerne wahrnehmen würde -

Darum scheint es aber aktuell zu gehen. Der Sohn (Aussenseiter) hat einen Termin der ihm und der Mutter (nachvollziehbar) wichtig ist und ihm die seltene Gelegenheit gibt, aus der Aussenseiterrolle zu kommen.
(Wobei sich das jetzt wohl geklärt hat.)

Aber je älter die Kinder werden umso öfter wird es solche Situationen geben. Und es macht nicht den Anschein, dass die Familiensituation sich ändern würde lassen.

(ich habe da
noch dumpf eine andere Anfrage Deinereiner im Hinterkopf) vor
Augen führen.

Ich auch. Komm aber grad nicht drauf.

Was du allerdings mit diesem Satz sagen willst, erschließt sich mir wirklich nicht:

Lass Dich nicht irritieren - Du weißt doch, die Mutter ist an allem :schuld … ;o)

Zuspruch? Aufmunterung? Verständnis?
Was hilft es über den Vater herzuziehen, der hier wohl als Lösungsansatz komplett herausfällt?
Nur eine „Irritation“ der Mutter kann die Situation für das Kind verbessern. Das ist vielleicht primär ungerecht und bedeudet noch mehr Arbeit, aber wenn es um das Wohl des Kindes geht?

Mit Grüßen
Simone

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wessen ferndiagnose ist die beste?
Hallo,
(was ist ein UP?)

Ursprungsposter oder Ursprungsposting, mit dem der Thread eröffnet wurde.

Aha.

Eine Bitte: lass doch die Doppelpunkte am Anfang einer Zeile stehen, damit man sehen kann,

ist schlau, aber ich schreibe in word, weil das fenster so unübersichtlich ist. habe nun doppelpunkte davor gemacht :wink:

Hier demonstrierst du doch genau das, was Malte angemerkt hat: du gibst eine Diagnose, :ziehst daraus Rückschlüsse.

Andersrum: ich vermute, dass er ads hat, weil ich meinen ex in den beschreibungen wiederfinde. „ja, natürlich hat er ads -wenn ers hat- schon immer.“ Ist auch egal, wie man das kind nennt, ich wollte euch damit informationen geben, warum die Tipps: “redet drüber, erwachsene menschen sollten so was können.“ hier wenig helfen.

Du machst das, was viele tun, die hier ein Problem einstellen. Du pickst dir nur das raus, was :dir genehm ist. Das ist legitim. Aber es ist auch legitim, dich darauf hinzuweisen.

Warum muß ich denn drauf hingewiesen werden? Ich stelle eine frage und möchte antworten bekommen, die mir weiterhelfen. „ich habe folgende erfahrungen mit dem problem und mir hat dieses und jenes geholfen.“ Warum muß ich akzeptieren, dass hier aufgrund fehlender informationen spekulationen über mich angestellt werden? „die nimmt ja nicht mal professionelle hilfe an.“ Gerne noch im herben ton. es ist nicht fein, mich mit worten wie, „daß Du … um Dich wirfst“, „völlig irrelevant“ etc. anzufauchen und mir zu unterstellen, ich sei a) voreilig, b) naiv und c) voreingenommen.

Es ist legitim und ziehlführend, zu fragen, warum ich ihn geheiratet habe, weil es eine FRAGE ist.

@kamikazekatze

Lass Dich nicht irritieren - Du weißt doch, die Mutter ist an allem schuld … ;o)

yep! Das ist nicht unbemerkt geblieben.

Ich hätte noch einen Vorschlag, wie sich das Problem mit den Wochenenden eventuell :mittelfristig in den Griff bekommen ließe: Vereinbare mit dem Vater - wenn möglich unter :Miteinbeziehung eines Mediators oder eines anderen Dritten - einen Wochenend- und :Feiertagsplan, welcher dann auch strikt eingehalten wird.

daran arbeite ich seit 4 jahren. Ich schreibe alljährlich alle 14 tage ein besuchswochenende und ferien auf und faxe es ihm zur kontrolle. Mit viel tata und geschrei und hängen und würgen kriegen wir leidlich einen plan hin. Leider wird der von seiner seite grundsätzlich nicht erwünscht und nur unter druck und bohei eingehalten. Ich gebe leider auch zu oft nach und tausche, wenn er nicht kann. Dann gibt es das ursprungsproblem :wink:. Yes.
leider liegt es in der natur der sache –wenn er denn nun ADS hat-, dass er nicht böswillig ist. sondern einfach mit plänen und kalendern wenig anfangen kann (konnte er nie, war immer ein drama). Aber hier sind wie sieben leute, da brauchen wir das. Es ist unangenehm, das dann durchzusetzen, aber insgesamt läuft es.

Und vielleicht könntest Du dann an einem ‚Deiner‘ Wochenenden in Ruhe selbst ein :Übernachtungsfest für Deinen Sohn organisieren …

schwester im geiste! Morgen hat er schlafbesuch zum dominoday. Der kleine hat auch gäste. sechs gastkinder über nacht. Hurra.

Beste Grüße
tilli

besuchswirrwar

(ich habe da
noch dumpf eine andere Anfrage Deinereiner im Hinterkopf) vor
Augen führen.

Ich auch. Komm aber grad nicht drauf.

besuchswirrwar bei vaterwochenende

:wink:

immer dasselbe in grün!

gruß
tilli

Hallo,

ich bin auch geschieden, meine Töchter wohnen 450 km weit weg.

Auch wenn die Kinder 11 Jahre alt sind, sollten die Eltern noch gemeinsam darüber entscheiden, welche Termine wahrgenommen werden, welche nicht. Freiheiten gibt es zunehmend mit zunehmendem Alter, diese m.E. noch nicht.
Tauschaktionen beruhen immer auf Gegenseitigkeit: Wenn der Vater tauschen will, braucht er die Genehmigung der Mutter UND der Kinder und räumt damit den beiden anderen Parteien ebenfalls das recht zum Tauschen in gleichem Umfang ein.

Den Kindern zu überlassen, ob/wann sie den Vater sehen wollen kann sehr schnell als doppelte Botschaft der Mutter verstanden werden. Ich hab das so erlebt, selbst als meine Kleine noch keine drei Jahre alt war. Nix durfte sie wirklich entscheiden, aber ob sie den Vater nach 450 km Anreise sehen wollte, durfte sie selbst 10 Minuten vorher noch dreimal umentscheiden. Klar, hat sie ausführlich Gebrauch davon gemacht. Klar, wurde ihr damit transportiert: nix ist unwichtiger, als deinen Vater zu treffen.

Grundsätzlich halte ich eine Anreise für die Kinder von 400 km für unzumutbar. Ich besuche meine Kinder an dem Ort, an den die Mutter mit ihnen gezogen ist. Obwohl ich dort nix zu tun habe, als meine Kinder zu sehen. Obwohl es bedeutet, dass meine Töchter nicht wirklich realisieren, dass ich ein Leben außerhalb des Besuchsrhythmus’ habe. Aber wir Eltern haben uns scheiden lassen, wir sollten m.E. so viel wie möglich die Konsequenzen daraus tragen und die resultierenden Unbequemlichkeiten auf uns nehmen. Und da die Mutter das nicht tut, bin ich es, von der Haustür bis zur Haustür.

Gruß
Burkh

hallo litorino,

danke für deine antwort.
ich stimme dir zu. so wäre es bei uns ideal.
ich mache viel, um meinem ex die reise zu erleichtern, z.b. indem ich die kinderübergabe bei meinen eltern mache, was für ihn einfacher ist. problem ist dann, dass er sich daran gewöhnt und immer weitere fahrten fordert.

warum er mit den kindern immer 400 km fährt, hat er mal damit erklärt, dass die kinder den vater im lebensumfeld erleben sollten.
angeblich ist das jetzt vom tisch und tatsächlich ist er auch jetzt öfter mal hier in der gegend. das finden wir drei alle knorke.

es ist auch nicht so, dass er nicht willig oder kooperativ wäre; er KANN die sachen nicht einhalten, obwohl er es vorhat… es ist wirklich tragisch.
es ist wie bei unserem sohn, der soooo gern ein braves kind sein wollte und nicht konnte. methyplphenidat ist ein segen, ich kanns nicht mehr anders sagen. wenn ich diese erkenntnis früher zugelassen hätte, hätte ich uns allen eine grauenvolle grundschulzeit erspart und dem kind weniger unrecht getan worden. wenn ich leute höre, die das mit bausch und bogen verdammen, ohne das leiden der ads-familien zu kennen, könnte ich platzen.
tragik. sein bruder hat grad versucht, sich das leben zu nehmen. all das elend zu sehen und dann immer auf terminen rumarbeiten zu müssen, ist hart.
die familie ist erkenntnisresistent. das einzusehen ist schwer. zumal es eben die vaterfamilie einiger meiner kinder ist.

ahem.

gut. aber deine idee, dass die kinder nicht durch endlose fahrten ausbaden müssen, was die eltern verbockt haben, ist gut. das kann ich ihm vermitteln und das wird helfen.

vielen dank!

tilli

hallo!

ich finde das in eurer Situation unglücklich von mein, dein
Wochenende zu sprechen. Das Kinder ihre eigenen Termine haben
ist selbstverständlich und fängt ja auch schon viel früher mit
Kindergeburtstagen und Übernachtungsbesuchen etc. an.

das war bei uns eben bisher NICHT der fall, weil meine kinder recht speziell sind und sich gut verteilen ließen. dass sie eigene termine haben und der große nun auch in der gemeinschaft angekommen ist, ist neu.

was spricht

dagegen danach dann vielleicht zwei beim Vater einzulegen, so
dass es über das Jahr gesehen sich wieder ausgleicht?

nix. nur, dass es kaum funktioniert mit dem vater. weil er nicht planen kann und will. es nur zwangsweise tut, weil ich es fordere.

machbar sollte es doch sein.

ich denke, ich hoffe, ich gebe nicht auf :wink:

Hallo

Was du allerdings mit diesem Satz sagen willst, erschließt sich mir wirklich nicht:

Lass Dich nicht irritieren - Du weißt doch, die Mutter ist an allem schuld … ;o)

Zuspruch? Aufmunterung? Verständnis?
Was hilft es über den Vater herzuziehen, der hier wohl als Lösungsansatz komplett herausfällt?

Wieso über den Vater herziehen? Wer hat denn über den Vater hergezogen oder vorgeschlagen, über den Vater herzuziehen?

Nur eine „Irritation“ der Mutter kann die Situation für das Kind verbessern.

Kannst du mal ein konkretes Beispiel nennen oder ein Szenario entwerfen, wie eine Irritation der Mutter die Situation verbessert? Ich verstehe diesen Satz nicht.

Viele Grüße

Hallo

machbar sollte es doch sein.

ich denke, ich hoffe, ich gebe nicht auf :wink:

Hast du den Vater schon mal die Frage gestellt: Was müsste ich tun, damit du die Termine einhälst?

Bei meinem Sohn wirkt eine solche Frage immer Wunder.
Nun ja, er ist allerdings wahrscheinlich ein anderer Typ.

Viele Grüße