Kinder im Planschbecken?

Ich habe mal gehört, daß Kinder, wenn sie ins Wasser fallen -auch flaches Wasser-,
bis zu einem bestimmten Alter nicht selbständig aufstehen und einfach liegen bleiben und so natürlich ertrinken können.

Da wir jetzt ein Planschbecken anschaffen wollen, wo die Kleine
vielleicht auch mal einen Moment alleine sein soll/kann,
stelle ich die Frage, bis zu welchem Alter das ungefähr der Fall ist.

Vielen Dank für Hinweise!!!

Grüße

Caro

Ich habe mal gehört, daß Kinder, wenn sie ins Wasser fallen
-auch flaches Wasser-,
bis zu einem bestimmten Alter nicht selbständig aufstehen und
einfach liegen bleiben und so natürlich ertrinken können.

Hallo Carolin,

Du hast vollkommen recht mit Deiner Befürchtung. Sogar noch Schulkinder versinken lautlos und bleiben reglos auf dem Grund liegen.
Sicher ist ein Kind irgendwann groß genug, um im knietiefen Wasser aufzustehen statt zu ertrinken, aber da Altersgrenzen anzugeben ist schwierig.

Da nun auch Besuch kleine Kinder mitbringen könnte, darf ein Haus, in dem ein Kinderwagen steht, keinen Gartenteich haben. Auch vom aufblasbaren Planschbecken ist dringend abzuraten. Es ist schwer zu entleeren und dann doch so gefährlich wie ein unbeaufsichtigter Gartenteich

Der Sandkasten mit seinem Plastikspielzeug ist zusammen mit dem Gartenschlauch ohnehin an Spielspaß nicht zu schlagen. Wer keinen Sandkasten hat, kann ja mit dem Spaten einen Rasenfleck herausheben, damit kein Matschmangel aufkommt.

Gruß,

Wolfgang Berger

Hallo Wolfgang,

ach nein, so eng würde ich es nicht sehen. Es stimmt zwar alles, die Sicherheitsrisiken sind da, und man darf ein Kind auf gar keinen Fall allein mit dem gefüllten Planschbecken lassen. Aber erstens gibt es kleine Planschbecken, die leicht zu entleeren sind, die man am Ende des Planschtages auch entleert (muss man sowieso, sonst geht der Rasen an der Stelle hops) und die völlig ausreichen. Zweitens reicht auch wenig Wasser dadrin fürs Spritzen und Toben, Plantschen und Wascheln. Drittens ertrinken Kinder zwar leicht, aber nicht so schnell. Wenn man sie im Auge hat, kann nichts passieren. Viertens ists gut, wenn sie die Scheu vor Wasser verlieren, denn dann lernen sie schneller schwimmen und das wiederum ist die beste Sicherheitsgarantie. Und fünftens ist es einfach ein unnachahmlicher Spaß für die Kinder zu spritzen und zu sitzen und so weiter. Matsch im Sandkasten kanns zusätzlich geben. (Wenn übrigens der Sandkasten aus Plastik ist und keinen Abfluß hat, ist er sicherheitstechnisch genauso gefährlich wie ein Planschbecken - oder sogar gefährlicher, da er nicht so leicht entleert werden kann.) Man kann seinen Kindern auch aus lauter Sicherheitsbedenken zuviel vermiesen, denn wenn man die angeführten Risiken ernst nimmt, darf man das Kind auch nicht ins Schwimmbad mitnehmen, solange es noch nicht schwimmen kann und wie soll es das dann überhaupt lernen? Und Autofahren darf es dann auch im Kindersitz überhaupt nicht. Undsoweiter.

Ein Gartenteich ist in Haushalten mit Nichtschwimmerkindern allerdings schon ernsthaft verboten (und wenn solche zu Besuch sind, sollte immer Alarmstufe rot herrschen.) Denn den gibts ja nicht nur an den zehn heißen Tagen im Jahr, wo eine Aufsicht dasitzt, sondern immer. Und immer aufpassen kann niemand.

Viel Spaß wünscht

Juliane

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Also,meine Tochter war intelligent genug,daß ich ihr die Gefährlichkeit des Teiches schon mit 3 eindringlich vermitteln konnte und hat sich auch,wenn sie sich unbeobachtet wähnte auffällig vorsichtig in seiner Nähe verhalten.
Als ich mir sicher dessen war,habe ich auch genug Vertrauen in sie und ins Leben gehabt,sie nicht permanent im Auge zu haben.
Ein bisschen Intelligenz und Gespür ersetzen manche hysterische Maßnahme,die in der Summe der Maßnahmen Kinder degenerieren und unselbstständig werden lässt.
Nur meine Meinung,die sicher nicht den Mainsteram repräsentiert.
Semele

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