Danke für Deine Antwort - sie hat mich sehr berührt und zwar aus dem Grund, weil Du voll ins schwarze getroffen hast. Die Macken liegen nämlich woanders - der Meinung sind wir auch.
Die Lehrkraft hat unseren Sohn geschüttelt und die Hände auf den Tisch geschlagen - ja, Du liest richtig! Als ich die Lehrkraft darauf angesprochen habe, wollte sie über diese alten Kamellen nicht mehr reden. Der Spruch: „wenn ich merke, dass Sie gegen mich arbeiten, dann werde ich die Bemühungen für Ihren Sohn einstellen!“ war der Hit. Die Schulleitung gab mir zur Antwort:" Waren Sie dabei? Na sehen Sie - ich auch nicht!"…
Du hast Recht und da stimme ich Dir voll zu. Ich hätte die Schulaufsichtsbehörde einschalten sollen. Wir hatten nur Angst, dass unser Sohn dann die Suppe auslöffeln muss. Meine Mutter hat es mir sehr ans Herz gelegt, damit an die Öffentlichkeit zu gehen. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen. Unserem Sohn muss geholfen werden, denn alleine kommt er aus diesem Teufelskreis nicht mehr raus. Er wird für ca. 8 Wochen in psychologische Behandlung gehen (stationär). Dort wird man dann ja rausbekommen - hoffen wir zumindest - was mit ihm los ist. Sollte der Grund die Schule bzw. die Lehrerin sein, wird das rechtliche Konsequenzen haben. Ein Schulwechsel wird dann sicherlich die Folge sein. Das muss man eben abwarten.
Lieben Dank nochmals.
Hallo „Hiheinz“,
ich habe bisher nur Positives über den stationären Aufenthalt in der KJP gehört und bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass unseren Sohn dort geholfen wird bzw. man dort die Ursache für sein Verhalten rausbekommt.
Ich kann Euch noch eine Heilerin empfehlen. Zur der werden wir unabhängig von der Therapie noch hinfahren. Wenn Ihr Interesse an dieser Frau habt, dann kurz melden. Ich maile Euch dann die Kontaktdaten.
Über eine Mutter im SPZ habe ich von dieser Frau erfahren. Sie fährt 3 x im Jahr mit Ihrer Tochter dorthin. Nach der ersten „Behandlung“ wird der Tochter immer schlecht. Nach der zweiten bekommt sie Durchfall und nach der dritten muss sie sich übergeben. Diese Frau holt das ganze „Schlechte“ aus dem Körper. Nach den Sitzungen geht es der Tochter wesentlich besser und ist viel leichte im Umgang.
Lieben Gruss
Zeus029
Hallo Marinero!
Danke für Deinen Beitrag. Ich fühle mich genauso wie Deine Mutter. Nach jedem Elternabend geht die Heulerei los und wir stellen uns immer wieder die Frage: was ist mit unserem Kind los?
Wir haben uns nun für eine stationäre Therapie in einer Kinder- und Jugendpsychiatrie entschieden, weil es 5 vor 12 ist. Es muss ganz schnell etwas passieren. Kling hart - ist es aber gar nicht. Ich habe mit vielen Leuten über diese KJP gesprochen. Sie hat einen mehr als guten Ruf. Dort wird man viele Test machen und endlich herausbekommen, was mit dem Kind los ist. Hoffen wir zumindest. Habe von vielen Kindern gehört, die es hinterher leichter hatten. Bevor ich mein Kind mit Ritalin vollstopfe, möchte ich diese Gelegenheit nicht ungenutzt lassen. Ich sehe es als Chance - für mein Kind! Er war schon im Kindergarten verhaltensauffällig. Hat ein Gruppenproblem etc. Das es Probleme in der Schule geben wird, wussten wir. Nur nicht so krass! Vielleicht hätte ich bei der Anmeldung nicht darauf hinweisen sollen, dass es da das ein oder andere Defizit gibt. Vielleicht will die Lehrerin eine ruhige Kugel schieben. Sie ist über 50 Jahre alt und wahrscheinlich ist das ihre letzte Grundschulklasse… sollte sie der Auslöser der Aggressionen etc. sein, wird es 100 %ig ihre letzte Klasse gewesen sein!
Danke nochmals!
Zeusi
Auf diesem Wege möchte ich mich für alle Antworten auf meinen Beitrag bedanken!
Wir haben schon einer längeren Weg mit unseren Sohn zurück gelegt. Über das SPZ (wie jemand schrieb) bishin zur Kinderärztin etc.
Nur so schlimm, wie es jetzt ist, war es noch nie. Unser Sohn berichtete von einer Bander aus der Klasse, die gegen ihn kämpfen würde. Der Bandenanführer würde von seinen „Dienern“ - ihr lest richtig!! - verlangen, unseren Sohn zu hänsel, ärgern etc. damit dieser von der Schule fliegt. Wir haben die Schulleitung angeschrieben und um Unterstützung gebeten. Warten wir es ab! Wir werden nun unseren Sohn in die KJP geben - eine sehr gute Institution mit einem sehr sehr guten Ruf. Die Psycholigin dort hat auf mich einen super Eindruck hinterlassen. Dort will man unseren Sohn auf Herz und Nieren prüfen. Es muss einen Grund für die Aggressionen etc. geben. Sollte der Auslöser in der Schule liegen, werden wir entsprechend handeln.
Das Witzige ist, dass eine Sonderschulpädagogin eingeschaltet wurde und mehrfach im Unterricht war - natürlich wusste keiner der Kinder, warum sie letztendlich da war - ihr ist unser Sohn nicht soooooo aufgefallen, dass sie zum Hörer greifen müsste. Ist schon seltsam.
Danke nochmals allen!
Lieben Gruss
Zeusi
Aber Ann! (OT)
Huhüle.
oder mal das naheliegendste: ein scheiß lehrer?
Und das von Dir … *uijuijuijui*
Gruß Eillicht zu Vensre
Moin,
Nur so schlimm, wie es jetzt ist, war es noch nie. Unser Sohn
berichtete von einer Bander aus der Klasse, die gegen ihn
kämpfen würde. Der Bandenanführer würde von seinen „Dienern“ -
ihr lest richtig!! - verlangen, unseren Sohn zu hänsel, ärgern
etc. damit dieser von der Schule fliegt.
Das kann natürlich sein, dass ein paar Kinder herausgefunden haben, dass man deinen Sohn prima ärgern kann, und genau wissen, was sie machen müssen, damit er ausflippt, und sich einen „Spaß“ daraus machen. Das ist natürlich übel, insbesondere dann, wenn den Kindern dies durch relativ unauffällige Aktionen gelingt.
Vielleicht gelingt es, durch professionelle Hilfe eurem Sohn Mittel an die Hand zu geben, wie er auf solche Provokationen anders reagieren kann, als mit Aggression und Ausflippen. Ob er dafür in eine Psychatrie muss, oder ob das auch anders gelingen kann, weiß ich nicht. Aber ich wünsch euch alles Gute.
Gruß
Marion
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Hi, Zeusi!
Schön, dass du dich noch mal meldest…
Unser Sohn ist jetzt gerade 9 Wochen alt, und wir bekommen ständig
„Erziehungstipps“, ohne danach gefragt zu haben, von daher finde ich
es nervig, von anderen Eltern zugetextet zu werden, also will ich mir
auch nicht Anmaßen, in deine Erziehung reinzuquatschen. Aber da Du
gefragt hast, liegt der Fall hier wohl etwas anders: 
Ich finde es sehr schade, dass ich dich nicht überzeugen konnte, dein
Kind zunächst von einem (oder vielleicht sogar von 2) guten
Kinderarzt begutachten und in Bezug auf seine Intelligenz testen zu
lassen. Das hätte ich als erstes gemacht - häusliche oder andere
„offensichtliche“ Probleme mal ausgeschlossen…
Vielleicht ist der Schritt, den ihr Eltern nun geht, tatsächlich der
beste für euer Kind und für euch Eltern. Ich bekomme bei dem Wort
„Psychiartrie“ gleich Gänsehaut, weil meiner Meinung nach hier
wirklich nur Leute rein sollen, die wahrhaft psychisch krank sind und
sich selbst und/oder andere gefährden. Es wäre immer mein letzter
Schritt, mein Kind einer solchen Einrichtung zu übergeben. Aber
vielleicht hast du den „Fall“ ja auch nicht ausführlich genug
geschildert und es ist wirklich angesagt. Ich konnte es aber nicht
herauslesen…
Gleichwohl wünsche ich dir und deinem Kind, dass sich die Dinge für
euch bessern mögen und dein Kind von guten Leuten mit guten Antennen
gehört und gesehen und dass ihm geholfen wird…
Viel Glück,
Marinero
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Nach einigen Gesprächen mit uns, wurde erkannt das das bei uns nicht der Fall ist.
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