Hallo,
weiß jemand, ob man wenn beide Elternteile nicht in der Kirche sind, ein Kind trotzdem taufen lassen kann und ob es in einen katholischen oder evangelischen Kindergarten gehen darf, wenn die Eltern nciht in der Kirche sind? Wichtiger allerdin´gs ist wohl, ob es mit der Taufe möglich ist ohne Probleme?
Danke für Eure Hilfe !
andie
Hi andie,
Klar gibt das Probleme, denn: Wer soll denn dann das Kind im Glauben und Ziel der Kirche erziehen, wenn keiner der Eltern sich zum Glauben bekennt (oder gar ihn nicht mal kennt)?
Kindergärten sind zwar konfessionell ausgerichtet, wenn der Träger konfessionell ist, aber ob das Kind der richtung angehört, ist vollkommen egal. so kriegen z.B. alle moslemischen Kinder die Geschichten aus dem alten Testament mitgeliefert. Weil: wem schadet die Geschichte vom armen Samariter oder Jona im Wal.
gruss
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Hi Local,
Klar gibt das Probleme, denn: Wer soll denn dann das Kind im
Glauben und Ziel der Kirche erziehen, wenn keiner der Eltern
sich zum Glauben bekennt (oder gar ihn nicht mal kennt)?
Woraus leitest Du das ab? was hat Glauben mit Kirchensteuer zu tun?
Kindergärten sind zwar konfessionell ausgerichtet, wenn der
Träger konfessionell ist, aber ob das Kind der richtung
angehört, ist vollkommen egal.
Korrekt. meist gibt es gar keine alternativen und man muß in den sauren Apfel beißen.
so kriegen z.B. alle
moslemischen Kinder die Geschichten aus dem alten Testament
mitgeliefert. Weil: wem schadet die Geschichte vom armen
Samariter oder Jona im Wal.
Wenn Mährchen als Realität verkauft werden finde ich das schon schädlich. Das läßt sich aber mit ein wenig Mühe kompensieren. 
Richtig übel ist nur, daß der Kirche dieses Engagement positiv angerechnet wird, obwohl es sich doch eindeutig um Missionsarbeit handelt. Eben ‚Evangelium‘ in Reinkultur.
Nein, ich war nicht agressiv genug, will ich mal ein wenig ‚trollen‘. 
Die viel gepriesene Nächstenliebe der Kirche ist purer Egoismus, Erzihung von künftigen Zahlern der Kirchensteuer!
Wohlgemerkt der Kirche! Nicht der Christen. Da durfte ich erstaunliches erleben.
cu Rainer
Hallo,
natürlich kann ein Kind getauft werden, auch wenn beide Eltern „Heiden“ sind! Wichtig ist nur, daß der Taufpate Mitglied der entsprechenden Konfession ist - denn der ist der „Garant“ für die Erziehung im Glauben - das ist nämlich sein Zweck.
Kindergarten:
Früher bekam man nur einen Platz, wenn man die entspr. Konfession hatte - das ist vorbei. Möchte aber nicht beschwören, daß nicht in nem kath. Kindergarten, der von Nonnen geführt wird, erstmal die Eltern mit katholischen Kindern ne Zusage bekommen - aber offiziell darf eigentlich jeder rein.
Grüße
Wendy
Hi Local,
Klar gibt das Probleme, denn: Wer soll denn dann das Kind im
Glauben und Ziel der Kirche erziehen, wenn keiner der Eltern
sich zum Glauben bekennt (oder gar ihn nicht mal kennt)?Woraus leitest Du das ab? was hat Glauben mit Kirchensteuer zu
tun?
Aussagen eines Kirchenangestellten. Es gilt ja auch, daß Konfessionslose nicht mit einem konfesionellen getraut werden können. wohl aber angehörige einer anderen Konfession mit einem Konfessionellen (kirchlich getraut mein ich natürlich)
Kindergärten sind zwar konfessionell ausgerichtet, wenn der
Träger konfessionell ist, aber ob das Kind der richtung
angehört, ist vollkommen egal.Korrekt. meist gibt es gar keine alternativen und man muß in
den sauren Apfel beißen.
die bösen Christen beider Konfessionen, die nur darauf aus sind Kinder zu verbiegen.
so kriegen z.B. alle
moslemischen Kinder die Geschichten aus dem alten Testament
mitgeliefert. Weil: wem schadet die Geschichte vom armen
Samariter oder Jona im Wal.Wenn Mährchen als Realität verkauft werden finde ich das schon
schädlich. Das läßt sich aber mit ein wenig Mühe kompensieren.
Hast du schonmal die Begriffe Metapher und Beispiel und Parabel gehört? Aber auch Märchen dienen als Beispiele für ethisches Verhalten.
Richtig übel ist nur, daß der Kirche dieses Engagement positiv
angerechnet wird, obwohl es sich doch eindeutig um
Missionsarbeit handelt. Eben ‚Evangelium‘ in Reinkultur.
dieser Quatsch ist wohl aus dem Mittelalter erhalten geblieben. Missionsarbeit findet in kinderggärten nicht statt. Das erlaubt der öffentliche auftrag ja garnicht, dann fielen ja alle Zuschüsse weg. Andererseits wäre die Anzahl der Kindergartenplätze um ca 60% geringer wenn die Kirchen keine Kindergärten betreiben würden. tu nicht so, als wären alle Mitarbeiter der konfessionellen Kindergärten stanistische Teufelsaustreibe und verklemmte issionare, die Ungläubige in den folterkeller schicken. Deine ansichten sind gefährlicher als die der Kirche.
Nein, ich war nicht agressiv genug, will ich mal ein wenig
‚trollen‘.
Die viel gepriesene Nächstenliebe der Kirche ist purer
Egoismus, Erzihung von künftigen Zahlern der Kirchensteuer!
dann frag doch mal mal warum der Ausgangsposter sein Kind überhaupt taufen lassen will, wenn keiner der Familie in der Kirche ist?
Wohlgemerkt der Kirche! Nicht der Christen. Da durfte ich
erstaunliches erleben.
Und wo kriegen die Christen ihre Erziehung her? doch aus der Institution Kirche, der sie angehören.
Aber so diesem paranoischen antikirchentum sag ich nix mehr.
gruss
Hallo,
hier ein paar Links zu dem Thema:
http://kathweb.de/lexikon/
http://st-benno.de/
http://www.hph.kirche.org/
Gruß, Andy
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Doppelposting Eltern-Kinder
Hi!
Wo soll denn jetzt geantwortet werden?
R.
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Hallo,
erst Mal sorry fürs doppelte Posting, aber ich wusste nicht wo das rein gehört, und es wurde auch unterschiedlich geantwortet.Die Meinungen gehen teils auseinander.
Ich bin nun etwas schlauer 
Ich denke eigentlich nicht, dass ich mich hier erklären muss, wie ich es wagen kann, nicht in der Kirche zu sein, und mein Kind trotzdem taufen zu lassen.
Man kann auch an Gott glauben und trotzdem nicht in der Kirche sein(ich glaube sicherlich mehr an Gott, als einige/viele Menschen die in der Kirche sind)
; all dies sollte dem einzelnen überlassen sein.
Glauben ist eine persönliche Sache.
Man kann ein Kind aus verschiedenen Gründen taufen lassen wollen (die muss ich hier ja hoffentlich nicht erklären *gg*,Nachdenken sollte einem potentielle Gründe darlegen
(ist auch wieder ne persönliche Sache) 
Auch denke ich, in die Kirche aus diesem Grund einzutreten(wie es so mancher vorschlagen mag), ist in meinen persönlichen Augen heuchlerisch(wenn man aus bestimmten Gründen nicht drin ist) und hat etwas mit Rückgrat zu tun.
Ich bedanke mich für Eure Antworten und wollte mit dem Posting keine Lawine lostreten, sondern nur Informationen haben.
Danke 
Hi Local,
die bösen Christen beider Konfessionen, die nur darauf aus
sind Kinder zu verbiegen.
Nein, die Kirchen.
Missionsarbeit findet in kinderggärten nicht statt.
Da scheinst du schlecht informiert. Eine Kindergärtnerin in einem Katholischen Kindergarten sagte mir, daß das in ihrem Arbeitsvertrag steht.
Tu nicht so, als wären alle
Mitarbeiter der konfessionellen Kindergärten stanistische
Teufelsaustreibe und verklemmte issionare, die Ungläubige in
den folterkeller schicken. Deine ansichten sind gefährlicher
als die der Kirche.
Tu ich doch gar nicht. Das unterstellst Du mir jetzt.
Aber so diesem paranoischen antikirchentum sag ich nix mehr.
Stimmt, über dieses Thema diskutiere zu wollen war dumm von mir. Da bekommt man immer diese Antwort. Lassen wir’s also.
cu Rainer
Hallo,
warum sollte ich meine Kinder taufen lassen? Die sollen selbst entscheiden, wenn sie alt genug sind. Alle unsere Kinder waren ohne getauft zu sein in einem evangelischen Kindergarten. wir mussten nur der Stadt unsere Einkommen angeben. Das war alles. Im Kindergarten wurden zwar abends Betstunden abgehalten, aber das betraf die Kinder nicht. War vor 25 Jahren in Deutschland.
Gruss
Rainer
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Hallo Ihr alle,
eigentlich finde ich es angenehm über solche Themen zu diskutieren. Allerdings finde ich es unschön, mir falschen Überzeugungen seine Verunglimpfungen zu betreiben. Aber jeder verhält sich natürlich so fair wie er kann.
Mein Schwager ist und bleibt konfessionslos und hat meine Schwester katholisch geheiratet. Und Kinder können auch katholisch getauft werden, wenn die Eltern nicht getauft sind. Der Schlüssel zum Erfolg ist, daß beide Eltern erklären, ihre Kinder im katholischen Glauben zu erziehen. Dann geht es sogar in der angeblich so spiessigen katholishen Kirche.
Ein überzeugter Kichensteuerzahler, der sich von all den Verwirrungen nichtgläubiger nicht beirren läßt.
hi!
unser zwerg ist auch ein kind zweier „heiden“ und ist trotzdem getauft (es kommt rein auf den taufpaten an - der muß noch dabei sein); natürlich hatten wir ein taufgesprüch mit unserem pfarrer, in dem beinahe ausschließlich über unseren kirchenaustritt gesprochen wurde und ihn deswegen meine vergangenheit als jungschar- bzw. kath. jugendgruppenleiter doch verwunderte …
zum kindergarten: ist bei uns in wien zumindest ohne probleme möglich, allerdings betrug bei den beiden kindergärten, wo wir nachfragten, die wartezeit 3 jahre und die kinder können „erst“ mit 3 rein und sauber müssen sie sein (d.h., sobald die schwangerschaft bestätigt ist, sind die zukünftigen zwerge bereits im kindergarten angemeldet …)
grüße,
tomh