Kinder sollen autofahren lernen

Hallo,
halte ich für sinnvoll. Ich bin selbst schon mit 12-13 mit dem Auto meines Großvaters rumgekurft, in ländlicher Gegend (mit Vater auf Nebensitz). War zwar ein Gefährt mit Handgas (mein Großvater hat sich beide Beine weggequalmt) aber die wesentlichen Elemente zum „normalen“ Auto waren schon vorhanden. Desweiteren bin ich in der Zeit auch Kart Rennen gefahren. War der fahrerischen Entwicklung sicher nur förderlich.

Gruss
Enno

Hallo,

Wenn Du nur die motorische Seite ansprichst, lässt Du die
entscheidenden 99% ausser Acht!

und die wären ? Im übrigen sprach sie, wenn ich es richtig verstanden hatte, nicht unbedingt davon, die Kids schon im offenen Straßenverkehr zuzulassen.

Gruss
Enno

Hi Datafox,

…Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, sollten
Kinder als Teil des Schulunterrichts autofahren lernen.
Konkret denke ich an Simulatoren oder Gokartparks mit echten
Benzingetriebenen Autos mit Gangschaltung usw.

Autofahren ist nicht gleich autofahren. Soll heißen, es ist ein Unterschied ob ich als prepubertärer Knirps lerne, ein Gefühl für die Technik eines Autos, die Bremse, Schaltung, Lenkung etc. zu entwickeln, oder ob ich das Bewußtsein habe, das ich mich in einem ca. 1500kg schwerem, bis zu 200 km/h schnellen potentiellen Mordgerät fortbewege. Autofahren heißt für mich, schwierige Situationen in Sekundenbruchteilen richtig! zu erfassen (z.B. Rush Hour in einer großen Innenstadt), sowie ein geschultes, automatisiertes Handeln für Gefahrensituationen zu besitzen. Und das lerne ich nicht im Schulunterricht. Hinzu kommt das Bewußtsein über die Folgen meines handelns, d.h. ich kann mit meiner Erfahrung sagen das ich diese oder jene Kurve mit xxkm/h fahren kann und wenn ich schneller fahre mach ich den Abflug. Diese Tatsache fehlt meiner Meinung nach sogar 18jährigen.

Daher mein Vorschlag :

  1. Im Rahmen der Fahrschule muß von jedem Teilnehmer je ein Sicherheitstraining unter Anleitung des Fahrlehrers bzw. eines geeigneten Instruktors durchgeführt werden. Evtl. sollte sogar ein Hochgeschwindigskeitstraining vorgeschrieben werden. Die Kosten für ein solches Training belaufen sich auf weniger als 10% von den Gesamtkosten für einen Führerschein.

  2. Einführung einer Drosselung der Fahrleistung für Fahranfänger im Sinne der Probezeit. Vergleichbar mit der Drosselung bei Motorrädern bin ich dafür die Fahrzeuge auf eine Hächstgeschwindigkeit von max. 100km/h bzw. 130km/h zu beschränken. Um Zuge der zunehmenden Elektronik im Auto ist dies auch ohne großen Aufwand durchzuführen.
    Nach erfolgreicher Beendigung der Probezeit hat sich die erste Euphorie über die gewonnene Freiheit gelegt und die vorher angesprochene Reife und Erfahrung hat sich eingestellt.

Meine Begründung dafür lautet: Autofahren, wie Radfahren,
Schwimmen, Schreiben oder ein Musikinstrument spielen, ist
eine motorische Kunst, die nur solche Menschen zur Perfektion
bringen können, die sie bereits als Kinder erlernt und geübt
haben, sodaß die Bewegungen in Fleisch und Blut übergingen.

Siehe oben. Die Motorik alleine reicht meiner Meinung nach nicht aus.

Beispiel2: Rennfahrer sind alle als Kind bereits Gokart
gefahren.

Der Vergleich hinkt ein wenig. Die Anforderungen an einen Rennfahrer sind nicht die gleichen, wie die an einen „normalen“ Autofahrer im Strassenverkehr. Auf der Rennstrecke ist i.d.R. wenig bis gar kein Verkehr und die Teilnehmer verhalten sich zu 95% berechenbar. Was bei dieser frühen Aktivität gefördert wird, ist das Gefühl fürs fahren bzw. für sein Fahrzeug, d.h. ich kann extreme Fahrsituationen besser meistern. Aber ob einen das zu einem besseren Autofahrer macht vage ich zu bezweifeln.

Beispiel3: Ich kenne Menschen die als Kind nicht radfahren
gelernt haben. Heute trauen sie sich nicht, auf einer
ungeregelten Kreuzung links abzubiegen.

Ohne diesen Menschen nahe treten zu wollen, aber das ist bestimmt der gleiche Typ Mensch der auch beim Autofahren Angst hat, weil er noch in Erinnerung hat, wieviele Male er durch die Führerscheinprüfung gefallen ist.

Daraus folgere ich, daß wenn alle Menschen als Kind bereits
autofahren lernen würden, es weniger Unfälle gäbe. Auch
überhöhte Geschwindigkeit würde dann nicht mehr zu tödlichen
Unfällen führen, bzw. viel weniger.

Das Problem ist nicht die überhöhte Geschwindigkeit, das Problem ist das damit nicht richtig umgegangen werden kann. Egal ob Fahranfänger oder Möchtegernprofi. Oftmals wird einfach aus mangelnder Erfahrung falsch reagiert oder es werden Situationen falsch eingeschätzt. In diesem einem Punkt gebe ich zum Teil recht, jemandem mit langjähriger Kart-Erfahrung oder allg. Rennerfahrung passiert so etwas seltener.

Was sagt die Psychologie dazu?

Keine Ahnung, müssen wir sie mal fragen.

Mahlzeit !

Unn wech, Ingo

Warum nicht?
Hallo!

Lange Zeit waren die Frauen IMHO deshalb die schlechteren Autofahrer, weil sie meistens so spät den Führerscein gemacht haben. Früher war es so, daß Männer mit 18,19 Jahren den Führerschein machten und Frauen zwischen 25 und 30. Nur, wie Du richtig schriebst, lernte Johanna nicht mehr, was Hannerl hätte lernen sollen.
Der Großteil derer, die zu langsam fahren, ist sich seiner Unfähigkeit, in einer brenzligen Situation richtig zu reagieren, bewußt und fährt deshalb zu langsam.
Deshalb finde ich Deinen Vorschlag gut (hätte es mit meinen Töchtern ohnehin gemacht). Auch ich fuhr schon mit 12 Auto (und Moped).
Aber die Einwände, die von den Gegnern kommen, kann man natürlich auch nicht leugnen. Selbstüberschätzung und mangelndes Sicherheitsbewußtsein kann dadurch auch entstehen und eventuell die Unfallgefahr erhöhen, aber die motorischen Fähigkeiten würden dadurch schon trainiert, sodaß es auch nicht ausgeschlossen ist, daß weil gewisse Abläufe im wahrsten Sinne des Wortes in Fleisch und Blut übergegangen sind, zumindest Fehlreaktionen vermieden werden könnten.

Deshalb: Das eine schließt IMHO das andere nicht aus, aber gegen Dummköpfe auf der Straße hilft das auch nicht.

Grüße

Gollum

Wenn Du nur die motorische Seite ansprichst, lässt Du die
entscheidenden 99% ausser Acht!

was meinst du genau?

gruß
datafox

Die kognitiven, Aufmerksamkeit, Motorik etc. pp.

hallo.,

Wenn man Kinder in der Schule
zwingen würde, Auto zu fahren, wäre
es sicherlich viel negativer belegt,
und es würden schlechtere Autofahrer
dabei rauskommen.

kinder werden gezwungen schwimmen zu lernen. autofahren GUT zu
können ist ebenso eine lebenserhaltende fähigkeit. wir sind
darüberhinaus gezwungen worden schifahren zu lernen, ein
sinnloses freizeitvergnügen. (ich ließ mich nicht zwingen, ich
war lieber „krank“.)

Genau ums *gut* können gehts mir.

Wer kann mit Schulenglisch auch nur
eine Pizza bestellen? Wer mit Schulschwimmen
andere lange genug unter Wasser drücken,
dass es anfängt Spass zu machen?

Da würden zukünftige Verkehrstote produziert.

Gruss, Marco

Hi,
ich habe jetzt keine einzige Antwort hier gelesen, weil mir die Zeit fehlt.
Aber mal ein, zwei punkte:
Die ‚spatial relations‘ (das raeumliche Wahrnehmen?) ist bei Kindern noch nicht
gerade sehr entwickelt. Auch bei Jugendlichen noch nicht voll entwickelt.
Bei mir kann ich einen ganz krassen Unterschied feststellen, in meiner
raeumlichen Wahrnehmung, zwischen dem Autofahrenlernen mit 18, und dem
Autofahren jetzt, incl einparken usw. Und das ist eindeutig nicht die Uebung!
Bei manchen Frauen ist diese raeumliche Wahrnehmung immer ‚eingeschraenkter‘,
bzw anders, als bei vielen Maennern (obwohl das bei denen auch nicht immer
gleich gut entwickelt ist). Das sind dann halt die ‚typischen‘ Frauen, ueber die
alle Autofahrer laestern, obwohl sie so typisch nicht sind.

Einem Kind, dessen raeumliche Wahrnehmung nicht sehr entwickelt ist,
‚Autofahren‘ beizubringen, halte ich also nicht unbedingt fuer eine gute Idee.

Was das Kind lernen muss, sind die Verkehrsregeln, und das Verhalten im Verkehr.
Ich hab zum Glueck ganz frueh radfahren gelernt, und das war schon immmer, und
ist es heute noch, mein normales Verkehrsmittel. Ich bin selbst zur Grundschule
immer mit dem Rad gefahren.
Und wir waren auch, in der Grundschule, auf nem Verkehrsuebungsplatz, ich wuerde
mal stark annehmen, mit Fahrraedern. Go-karts wuerden aber auch gehen.

Ansonsten geb ich dir natuerlich recht, dass Leute, die erst als Erwachsene
Fahrradfahren lernen, dann grosse Schwierigkeiten mit dem Verkehr haben.
Das gleiche gilt auch fuer Leute, die erst mit ueber 40, 50 ihren Fuehrerschein
machen.

Also, das Verhalten im Verkehr beibringen, nicht das Autofahren selbst!
Gruss aus Dublin,
Isabel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Autofahren heißt
für mich, schwierige Situationen in Sekundenbruchteilen
richtig! zu erfassen

Ja natürlich! Dasselbe gilt auch fürs Radfahren (im Straßenverkehr)! Und WIE wird die erfaßte Situation dann umgesetzt? Durch Hand-, Fuß- und Körperbewegungen. Autofahren, wie auch Radfahren, oder von mir aus Laufen am Gehsteig, sind letztendlich körperliche Tätigkeiten. Der Körper entscheidet dann, ob du lebst oder stirbst. Je schneller und sicherer die Bewegungen dann „sitzen“, desto besser deine Chancen.

  1. Im Rahmen der Fahrschule muß von jedem Teilnehmer je ein
    Sicherheitstraining unter Anleitung des Fahrlehrers bzw. eines
    geeigneten Instruktors durchgeführt werden.

Zustimmung.

  1. Einführung einer Drosselung der Fahrleistung für
    Fahranfänger im Sinne der Probezeit.

Zustimmung.

Die Motorik alleine reicht meiner Meinung nach
nicht aus.

Das ist korrekt, aber sie ist das ausführende Organ.

Der Vergleich hinkt ein wenig. Die Anforderungen an einen
Rennfahrer sind nicht die gleichen, wie die an einen
„normalen“ Autofahrer im Strassenverkehr. Auf der Rennstrecke
ist i.d.R. wenig bis gar kein Verkehr und die Teilnehmer
verhalten sich zu 95% berechenbar.

??? Bist du schonmal Gokart gefahren? Oder eines dieser Computerspiele? Genau das Gegenteil ist der Fall! Es ist einen Wahnsinns"verkehr" und niemand ist berechenbar, da jeder eine eigene Taktik verfolgt! Da gibt es diese Simualtionsspiele, wo du mit 300 über die Bahn preschst. Das ist derart schnell, daß dein Hirn überfordert ist. Ich finde Autorennen auch extrem blöd als Sport, aber diese Spiele haben mir Respekt eingeflößt vor dem Können dieser Fahrer. (Übrigens sind diese Spiele auch eine Möglichkeit, die Wirkung von Alkohol zu testen. Nach einem Glas Wein war ich bereits fahrunfähig.)

Gruß
datafox

hi,

Die ‚spatial relations‘ (das raeumliche Wahrnehmen?) ist bei
Kindern noch nicht
gerade sehr entwickelt. Auch bei Jugendlichen noch nicht voll
entwickelt.

aber am computer fahren sie alle formel eins und lenken raumschiffe! obwohl diese spiele so verpönt sind, sehe ich darin gerade ein wichtiges trainingsmittel für räumliche orientierung. du kannst mich für kindisch halten *g*, aber das 3d-spiel descent hat mich gelehrt, einen weg zurückzufinden, den ich nur 1x gegangen/gefahren bin. durch das training in absolut identischen gängen ohne anhaltspunkt habe ich das geübt.

Bei manchen Frauen ist diese raeumliche Wahrnehmung immer
‚eingeschraenkter‘,
bzw anders, als bei vielen Maennern

ja, dann parken frauen eben schlechter. na und? die meisten tödlichen unfälle verursachen männer, und das nicht beim einparken *g*

Einem Kind, dessen raeumliche Wahrnehmung nicht sehr
entwickelt ist,
‚Autofahren‘ beizubringen, halte ich also nicht unbedingt fuer
eine gute Idee.

ich sehe da keinen großen unterschied zum radfahren.

Was das Kind lernen muss, sind die Verkehrsregeln, und das
Verhalten im Verkehr.

gewiß!

Ansonsten geb ich dir natuerlich recht, dass Leute, die erst
als Erwachsene
Fahrradfahren lernen, dann grosse Schwierigkeiten mit dem
Verkehr haben.
Das gleiche gilt auch fuer Leute, die erst mit ueber 40, 50
ihren Fuehrerschein
machen.

nein nein, ich sprach von menschen die: 1. einen führerschein haben und normal autofahren und 2. erst als erwachsene radfahren lernten. sie trauen sich mit dem rad nicht in den normalen verkehr.

gruß
datafox

Im übrigen sprach sie, wenn ich es richtig
verstanden hatte, nicht unbedingt davon, die Kids schon im
offenen Straßenverkehr zuzulassen.

selbstverständlich nicht!! ich plädiere für spielerisches umgehen mit motorisierten autos in speziellen parks. dafür eignen sich gokarts oder umgebaute kleinstautos, natürlich mit geschwindigkeitsdrosselung und spezeillen sicherheitsvorkehrungen (vielleicht fernsteuerung?). das wäre ein heidenspaß für die kinder. niemand würde dazu „gezwungen“ werden müssen. wichtig wäre dann zb:

  • das auto komplett beherrschen lernen („wie im schlaf“). das wäre schon mit jüngeren möglich.

dann erst, mit älteren schülern:

  • gefahren einschätzen lernen (hindernisse, fußgänger)
  • vollbremsungen tatsächlich durchführen lassen
  • mit anderen fahrern kommunizieren lernen
  • andere einschätzen lernen, vorausdenken
  • geschwindigkeit fühlen
  • nasse fahrbahn, schnee

die angst soll verschwinden, das fahren soll normal werden wie radfahren und spaß machen.

und auch wichtig: den kindern von anfang an beibringen, daß auch *mädels* das gleich gut können!

gruß
datafox

Er denkt nur er kann damit umgehen

genau DAS ist ja der punkt. er kann damit umgehen. bis eine
streßsituation (unfallgefahr, todesangst) eintritt. dann
versagt er. und ich bin der (laienhaften) meinung, daß man bei
dingen die man von kindesbeinen an gewohnt ist, auch unter
streß nicht versagt.

Nun meine Erfahrung lehrt mich anderes, ich komme aus einer ländlichen Gegend, dort lernen Kinder von Landwirten schon relativ früh Traktor (und auch Auto) zu fahren, diese brauchen zwar meist weniger Fahrschulstunden, da sie die Technik ja beherrschen, bauen aber meiner Ansicht nach genauso viele, wenn nicht noch mehr Unfälle wie Autofahrer die keine frühe Übung hatten. Weis allerdings nicht ob es dazu Statistiken gibt.
Die Unfallursachen sind meiner Ansicht nach meist die gleichen:
Selbstüberschätzung oder fahren unter Alkoholeinfluss.
In den Stress sollte man eigentlich nie geraten, nennt sich vorrausschauendes Fahren.

Gruss
Armin

Mahlzeit !

Ja natürlich! Dasselbe gilt auch fürs Radfahren (im
Straßenverkehr)! Und WIE wird die erfaßte Situation dann
umgesetzt? Durch Hand-, Fuß- und Körperbewegungen. Autofahren,
wie auch Radfahren, oder von mir aus Laufen am Gehsteig, sind
letztendlich körperliche Tätigkeiten. Der Körper entscheidet
dann, ob du lebst oder stirbst. Je schneller und sicherer die
Bewegungen dann „sitzen“, desto besser deine Chancen.

Aber woher weiß ich denn welche Bewegung ich machen muß ? Die Motorik alleine kann dich nicht retten ! Was nützt es mir denn wenn ich eine wirkliche Vollbremsung machen kann und auch durchführe, die momentane Situation aber eine andere Maßnahme erfodert um zu überleben, z. B. ausweichen ! Das hatte ich zuerst gemeint, die Motorik kann man sicherlich schulen, was aber wichtiger ist, ist eine schnelle Erfassung der Situation und dem korrektem! Handeln. Letztendlich entscheidet der Kopf was der Körper tut ! Und mit Fahrtraining bei einem Kind/Jugendlichem förderst du zwar die Motorik aber das Verständnis für die Situation nicht. Daher der Vorschlag mit dem Fahrsicherheitstraining in der Fahrschule.

Zustimmung.
Zustimmung.

Schön !! Aber worüber diskutieren wir dann eigentlich noch ??? :smile:)

Die Motorik alleine reicht meiner Meinung nach
nicht aus.

Das ist korrekt, aber sie ist das ausführende Organ.

Wie gesagt des Kopfes, und wenn der nicht weiß was richtig ist woher soll es die Motorik wissen ?!

??? Bist du schonmal Gokart gefahren?

Mehr als meinem Rücken lieb war ! Ein sehr guter Bekannter hat eine Kart-Bahn. Somit sind wir etliche Male nach Feierabend die Tanks leer gefahren !

Oder eines dieser Computerspiele?

Ich bevorzuge solche Spiele !

Genau das Gegenteil ist der Fall! Es ist einen
Wahnsinns"verkehr" und niemand ist berechenbar, da jeder eine
eigene Taktik verfolgt!

So gesehen ist das richtig. Aber glaubst du auf der Rennstrecke hält ein Auto vor dir ohne Blinker einfach an, weil der/die FahrerIn einen Parkplatz oder einen Freund entdeckt hat ?
Was ich mit Rennsport und Berechenbarkeit meinte war, jeder versucht möglichst schnell zu fahren und jeder kennt die Strecke ! Dies ist im normalen Strassenverkehr eindeutig nicht so ! Ich hab es oft genug auf der Kartbahn erlebt, Neulinge, welche die Strecke noch nicht kannten, waren immer eine Bremse für den gesamten Verkehr, erst nach zwei drei Runden lief es wieder flüssig. Und genauso verhält es sich Strassenverkehr, man erkennt sehr schnell an der Fahrweise ob sich der Vordermann auskennt.

Ich finde Autorennen auch extrem
blöd als Sport, aber diese Spiele haben mir Respekt eingeflößt
vor dem Können dieser Fahrer.

Da stimme ich dir zu ! Aber genau dieses fahrerische Können ist zum Teil angeboren (sozusagen Talent) und zum anderen langjährige Praxis ! In einer Saison im Kartsport lernt man nicht die perfekte Beherrschung eines/jedes Fahrzeuges (bewußt so gewählt weil es immer noch den Unterschied zwischen Kart und Auto gibt).

(Übrigens sind diese Spiele auch
eine Möglichkeit, die Wirkung von Alkohol zu testen. Nach
einem Glas Wein war ich bereits fahrunfähig.)

Soll/Darf ich dazu was sagen ? :smile:
Aber gut das du deine Grenzen kennst, genug andere kennen sie nicht !

Gegen deinen Vorschlag ist prinzipiell nichts einzuwenden, er wird auf keinen Fall schaden, nur bin ich der Meinung das es nicht reicht mit dem Kind 5mal auf den Übungsplatz zu fahren !

In diesem Sinne…

Unn wech, Ingo

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