hallo w-w-w-gemeinde,
ich hatte vor ein paar wochen schon mal gepostet, weil mein 7-jähriger zwerg so ne riesenangst vor vierbeinern (speziell hunde und katzen) hat.
wir haben uns nur entschieden, eine katze anzuschaffen. mit dem junior waren wir im tierheim. im katzengehege mußten wir den kleinen tragen, weil er panische angst hatte. ich wollte keinen druck auf ihn ausüben und wollte mit ihm wieder raus. er aber wollte noch drinbleiben, aber auf meinem arm! nach ca. einer stunde war das thema katzen eigentlich für mich erledigt, weil der kleine sich nicht hat auf den boden stellen lassen. ich sagte: ok, gehn wir besser wieder - deine angst ist einfach zu groß! er sagte: nein, mama, ich WILL aber eine katze haben. wenn sie erstmal bei uns zuhause ist, fühle ich mich sicher!
diese aussage hat mich sehr verblüfft. letzten dienstag wurde die katze zu uns nachhause gebracht. als der kleine aus der schule kam, war sich schon da und ich dachte, ich müßte ihn wieder hochnehmen. aber nichts - er hat sich sofort mit der katze angefreundet und gleich mit ihr gespielt. die beiden sind mittlerweile ein herz und eine seele.
wie kann es sein, daß ein kleines kind, das offensichtlich große angst von katzen hat, behaupten, daß es sich zuhause SICHER fühlt, wenn das tier da ist??? mir ist das schleierhaft. wenn jemand z.B höhenangst hat, wird er den teufel tun und auf einen hohen berg kraxeln! der kleine hat sich ganz bewußt und freiwillig der angst gestellt und konnte sich auf seine eigene urteilskraft verlassen. das finde ich super!
was ist es genau gewesen, was seine angst überwinden konnte?
gespannte grüße
c.
