Hallo,
folgendes erlebten wir vorgestern:
der Nachbar hatte sich einen kleinen Bagger für Gartenarbeiten neben sein Grundstück gestellt.
Ein Sohn des Nachbarn und eine weitere Person arbeiteten mit Schippen auf dem Grundstück in der Nähe, benutzten auch den Bagger zwischendurch, kümmerten sicha ber nicht um die Kinder.
Zwei 6- und 10-Jährige (Geschwister, Enkel des nicht anwesenden Nachbarn) stiegen in den Bagger und spielten darin herum.
Ein weiterer 2 1/2-Jähriger erklomm auch den Bagger, spielte darin /daran herum.
Die älteren Kinder setzten den Bagger auch in Bewegung (Greifarm), während der kleine Junge im Kabinenhäuschen war.
Die Mutter des Kleinen kam einmal, um ihm eine Jacke überzuziehen, dann aber wieder zu gehen.
Was meint Ihr dazu?
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…
Wir haben unserer Tochter (3 1/2 Jahre) untersagt, in die Nähe (Arbeitskreis des Schaufelarms) des Baggers zu gehen, geschweigedenn ihn zu betreten.
haarsträubend ! Ich hätte meinen Kindern das auch nicht erlaubt. Baumaschinen jeglicher Art (und sowieso alles, was brummt und sich bewegt) üben ja eine sagenhafte Anziehungskraft auf die Kinder aus. Aber meine Kinder kriegen immer klare Anweisungen, an die sie sich zu halten haben. Nicht vor, hinter oder neben laufende Maschinen gehen, rennen oder springen. Na, drauf schon gar nicht. Niemals.
Mein persönliches Vorurteil: Männer bei der Arbeit haben eine extrem eingleisige Wahrnehmung und die schließt Kinder nicht mit ein.
Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden. Und da wird ja einiges an Gerät bewegt. Es ist für uns bei allerstrengster Strafe verboten gewesen, die Maschinen als Spielzeug zu benutzen. Auf die Trecker oder so durfte man nur nach ausdrücklicher Aufforderung.
Es ist einfach zu viel passiert.
Mir ist mal ein Anhänger über den Fuß gerollt, ich bin vom vollen Strohwagen gefallen und was es alles gibt. Trotz aller Vorsicht.
Wir sind auch Trecker gefahren und haben natürlich bei der Arbeit geholfen, aber niemals „so nebenbei“. Das war dann Arbeit, kein Spiel. Man kann, denke ich ein 6-jähriges Kind schon mal mit dem Bagger machen lassen, wenn man dabeisteht und gleichzeitig alle Vorsichtsmaßnahmen verlauten läßt.
Hinzukommt, daß es ein großer Unterschied ist, ob einer rumspielt, oder mehrere.
Aber es gibt auch sehr unterschiedliche Sichtweisen, was Gefahr angeht. Ich kann es schlecht aushalten, wenn Kinder hoch oben sind. Treppen und dergleichen. Mein Vater kriegt Anfälle, wenn ein Kind mit einem Messer oder einer Schere durch die Gegend läuft. Bei meinem Mann sind es Schnüre und Seile. Bei meiner Mutter Teiche. So hat jeder seins, nicht ? Alles eine Frage der Vorstellungskraft, denke ich.
Vielleicht solltest Du mit deinen Nachbarn mal darüber sprechen. Manchmal ist man ja selber platt, was man die Kinder so tun läßt. Ich mag mich immer ungern einmischen. Aber wenn ich mir dann vorstell, es passiert was und ich hätte nur was sagen müssen …
…Hallo, hättest Du auch noch zugesehen, wenn die Kinder sich überbaggert hätten???
ICH hätte die Kinder zuerst in Sicherheit gebracht, dann mit den Eltern geredet und dann gepostet.
Wenn die Eltern der Kinder schon so verantwortungslos sind, mußt Du es übernehmen, die Kinder zu sichern.
folgendes erlebten wir vorgestern:
der Nachbar hatte sich einen kleinen Bagger für Gartenarbeiten
neben sein Grundstück gestellt.
Ein Sohn des Nachbarn und eine weitere Person arbeiteten mit
Schippen auf dem Grundstück in der Nähe, benutzten auch den
Bagger zwischendurch, kümmerten sicha ber nicht um die Kinder.
Äh, lief der Bagger dann (Motor an)?
Ansonsten hätte ich es wahrscheinlich locker gesehen…
@alle:
Es ist schwer, etwas zu sagen. Es ist nicht unsere Aufgabe (oder Aufgabe anderer Leute), fremde Kinder zu erziehen.
Dem 6-Jährigen hat seine Mutter erlaubt, auf einen grossen Sandhaufen (der für Bauarbneiten in dem Nachbargrundstück angeliefert worden war) zu klettern, obwohl man sich ja denken kann, dass der Haufen nach kurzem oder langem in der ganzen Strasse verteilt ist…
Diesem Kind wurde auch von der Mutter erlaubt, auf das Garagendach unseres Miethauses zu steigen (von dort wirft er gerne Steine runter, - auch in unseren Garten). (Die Familie wohnt gegenüber in einem anderen Haus.)
Der 2 1/2-Jährige darf an alle Autos gehen, wie es ihm beliebt; wenn eine Tür offen ist, steigt er rein. (An usnerem Auto hat er nichts verloren.)