Hallo
Solange sie selbst aber nicht die Einsicht hat dass Nichtrauchen besser für ihre Gesundheit ist, …
Die Einsicht hat sie bestimmt. Die haben fast alle Raucher.
Es geht um dieses Gefühl, dass das Leben keinen Wert mehr hat ohne ihre Zigaretten, das irgendwie auch fast alle Raucher haben. Das gehört zur Sucht irgendwie dazu.
Helfen tut die Zuversicht, dass einem auf die Dauer nichts fehlt, wenn man seine Zigaretten nicht mehr hat (nur verübergehend, während der Entzugsphase). Das kann einem Raucher am besten ein Ex-Raucher vermitteln.
Weiterhin hilft die Einsicht, dass Rauchen nicht nur zu Lungenkrebs führen kann, sondern auch zu Durchblutungsstörungen, was zu sehr früher Hautalterung und zu Orgasmusstörungen führen kann (wesentlich häufiger als zu Lungenkrebs), und zu nicht geringen Leistungseinbußen in jeder Hinsicht, und zu Armut.
Man kann sich auch mal ausrechnen, wieviel es kostet, wenn man 20 Jahre raucht, oder 40 Jahre, oder auch nur ein Jahr.
Ganz ganz wichtig ist, dass der Raucher kein schlechtes Gewissen hat wegen seines Rauchens. Solange er das hat, wird er mit dem Rauchen nicht so leicht aufhören können, da er dann sämtliche Überlegungen so schnell wie möglich abwehrt.
Das Buch von Allan Carr (Endlich Nichtraucher) finde ich sehr empfehlenswert. Allan Carr war Kettenraucher und hat seine zweite Lebenshälte - nach seiner Raucherentwöhnung - damit zugebracht, Nichtraucherkurse zu leiten. Am Passiv-Rauchen ist er dann wohl gestorben (Lungenkrebs), die Leute durften nämlich bei diesen Kursen rauchen.
Was deine Kinder betrifft: Wichtig ist, dass du früh genug damit anfängst, also bevor sie Jugendliche werden. Gut sind immer möglichst objektive, richtige Informationen ohne Übertreibungen, die auch nicht das verschweigen, was Jugendliche am Rauchen cool finden könnten und was Raucher am Rauchen schön finden.
Viele Grüße
Simsy Mone