Kinderbetreuung Enkel, Fahrtkosten?

Mahlzeit,

können Fahrtkosten steuerlich berücksichtigt werden, wenn die Großmutter an 4-5 Abenden ihren Enkel beim ihm zu Hause betreut?

Die Großmutter ist selbst berufstätig und gibt natürlich ihren Fahrtweg von sich zu Hause zur Arbeit in der Steuererklärung an.

Zusätzlich würden pro Woche rund 150 Km zusammenkommen.

Wenn ja, wo muss das dann aufgeführt werden?

Für Hinweise vielen Dank und Grüße
Aquilegia A.

Hallo A…

können Fahrtkosten steuerlich berücksichtigt werden, wenn die
Großmutter an 4-5 Abenden ihren Enkel beim ihm zu Hause
betreut?

Zusätzlich würden pro Woche rund 150 Km zusammenkommen.

Wenn ja, wo muss das dann aufgeführt werden?

ja, die Kosten können angegeben werden - insoweit die Großmutter eine gewerbliche Tätigkeit als „Tagesmutter“ oder so innehat. Denn nur wo Einnahmen sind (oder zu erwarten sind) können auch die Ausgaben geltend gemacht werden (ich lasse jetzt „Sonderausgaben“ und „außergewöhnliche Belastungen“ außen vor).
Wenn das nicht ist gehören die Ausgaben zum Privatleben und gehören auch nicht in die Steuererklärung.

LG

Danke erst mal für Deine Antwort - aber genau darum geht es: es sind außergewöhnliche Aufwendungen. Nein - die Großmutter bekommt kein Geld für ihre Tätigkeit. Genau deswegen ja die Frage, ob wenigstens die Fahrtkosten irgendwo berücksichtigt werden können.

Was ist denn mit ehrenamtlichem Engagement? Sind da Ausgaben für Material und Fahrtkosten überhaupt nicht zu berücksichtigen?

Beste Grüße
A.A.

Danke erst mal für Deine Antwort - aber genau darum geht es:
es sind außergewöhnliche Aufwendungen.

es mögen zwar „außergewöhnliche Belastungen“ sein, aber keine „außergewöhnliche Belastungen im Sinne des EStG“ :smile:

Nein - die Großmutter bekommt kein Geld für ihre Tätigkeit. Genau deswegen :ja die Frage, ob wenigstens die Fahrtkosten irgendwo berücksichtigt
werden können.

nein, da ist nix möglich

Was ist denn mit ehrenamtlichem Engagement? Sind da Ausgaben
für Material und Fahrtkosten überhaupt nicht zu
berücksichtigen?

Richtig. Das ist und bleibt „Privat“. Einzig Spenden (mit Quittung) können steuerlich anerkannt werden; alles andere ist dein Bier :smile:

LG Tobi@s

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Danke Dir.

Was ich davon halte, sage ich hier lieber nicht :wink:!

Gruß
A.A.

man muss nicht jeden furz, der innerhalb der familie in sachen hilfeleistung gelassen wird, von der allgemeinheit gefördert bekommen… m.e. sind das selbstverständliche dinge…

gruß inder

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man muss nicht jeden furz, der innerhalb der familie in sachen
hilfeleistung gelassen wird, von der allgemeinheit gefördert
bekommen… m.e. sind das selbstverständliche dinge…

Moin Inder,

na? wolltest Du gerade mal einen Fu.z lassen?

Ich empfinde es als durchaus legitim, dass man fragt, wenn man durch eine Hilfeleistung nicht unerhebliche Ausgaben hat, die das eigene Budget schmälern (es wurde ja hier auch schon erwähnt, dass Spenden sonst selbstverständlich anerkannt werden, warum dann die? Ist doch auch jedermanns - selbstverständliche - Privatsache, zu spenden!).

Schade, dass in diesem unserem Land herzlich wenig dafür getan wird, dass alleinerziehende Mütter und Väter unterstützung erhalten. Das läuft ohnehin nur auf private - ehrenamtliche - Initiativen hinaus.

Selbst WENN es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Oma nach ihrem 11-Stundenarbeitstag quer durch die Stadt heizt und für den Enkel da ist, halte ich es für legitim, dass man entstehende Kosten zumindest steuersenkend einbringen kann.

Beste Grüße
Aquilegia A.

(es wurde ja hier auch schon
erwähnt, dass Spenden sonst selbstverständlich anerkannt
werden, warum dann die? Ist doch auch jedermanns -
selbstverständliche - Privatsache, zu spenden!).

ganz einfach… weil spenden der allgemeinheit zu gute kommen und im umkehrschluss auch die allgeimeinheit anteilig ihren beitrag dazu leistet

Schade, dass in diesem unserem Land herzlich wenig dafür getan
wird, dass alleinerziehende Mütter und Väter unterstützung
erhalten.

dann sag mir mal schnell 3 länder, wo das besser ist… ich will jetzt hier keine ot-diskussion anfeuern, aber wo wird denn sonst so die mitnahmementalität gepflegt wie in unserem land ?

Das läuft ohnehin nur auf private - ehrenamtliche -
Initiativen hinaus.

gut dass es die gibt, und die fragen auch nicht nach steuermöglichkeiten sondern leisten ihren beitrag unentgeltlich…

Selbst WENN es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Oma nach
ihrem 11-Stundenarbeitstag quer durch die Stadt heizt und für
den Enkel da ist,

nennt man familie…

halte ich es für legitim, dass man
entstehende Kosten zumindest steuersenkend einbringen kann.

der gestzgeber nicht und das ist auch gut so, denn der trägt die verantwortung, was u.a. mit meinen steuern passiert und ich sehe nicht ein, warum ich den sprit deiner omma zahlen soll, wenn die nach deinem kind guckt…

gruß inder

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ganz einfach… weil spenden der allgemeinheit zu gute kommen
und im umkehrschluss auch die allgeimeinheit anteilig ihren
beitrag dazu leistet

ahhh - da weht der Wind her. Weißt Du wer es bezahlt, wenn Mütter oder Väter aufgrund nicht vorhanderen Betreuungsmöglichkeiten nicht arbeiten gehen können? na?

dann sag mir mal schnell 3 länder, wo das besser ist… ich
will jetzt hier keine ot-diskussion anfeuern, aber wo wird
denn sonst so die mitnahmementalität gepflegt wie in unserem
land ?

Keine Ahnung, wo eine „Mitnahmementalität“ gepflegt wird. War auch nicht das Thema. Und, ob es Länder gibt, in denen so etwas besser ist, ist auch nicht die Frage. Soweit ich weiß, gibt es durchaus europäische Länder wie z.B. Frankreich, wo JEDER arbeiten gehen kann und JEDEM Kind grundsätzlich eine kostenlose Betreuung von Geburt an gestellt wird.

Das läuft ohnehin nur auf private - ehrenamtliche -
Initiativen hinaus.

gut dass es die gibt, und die fragen auch nicht nach
steuermöglichkeiten sondern leisten ihren beitrag
unentgeltlich…

äh - entschuldige, aber „unentgeltlich“ sicher nicht. Die sind auf SPENDEN angewiesen. Na? Fällt der Groschen so langsam mal? Und die wiederum sind ja für die Allgemeinheit und können daher… naja, ich spar’s mir.

Selbst WENN es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Oma nach
ihrem 11-Stundenarbeitstag quer durch die Stadt heizt und für
den Enkel da ist,

nennt man familie…

ach? hätte ich nicht für möglich gehalten.

halte ich es für legitim, dass man
entstehende Kosten zumindest steuersenkend einbringen kann.

der gestzgeber nicht und das ist auch gut so, denn der trägt
die verantwortung, was u.a. mit meinen steuern passiert

nicht nur mit DEINEN Steuern. die zahlt jeder, der arbeitet. und auch die, die nicht arbeiten. und nicht zu knapp.

Was du nicht einsiehst, scheint zu sein, dass auch heute lebende Kinder für DICH und die Allgemeinheit irgendwann zahlen dürfen… aber wie sie überhaupt da hinkommen, dass interessiert keine Sau.

und

ich sehe nicht ein, warum ich den sprit deiner omma zahlen
soll, wenn die nach deinem kind guckt…

Du - meine „Omma“ ist schon seit fast 40 Jahren tot. Vielleicht solltest Du mal mit Deinen persönlichen Anfeindungen aufhören - Herr Inder.

Gruß
A.A.

Danke erst mal für Deine Antwort - aber genau darum geht es:
es sind außergewöhnliche Aufwendungen.

=> aber nicht im steuerlichen Sinne

Was ist denn mit ehrenamtlichem Engagement?

=> auch nicht im steuerlichen Sinne

Und somit: Keine Abzugsmöglichkeit

Hallo,

Ich empfinde es als durchaus legitim, dass man fragt, wenn man
durch eine Hilfeleistung nicht unerhebliche Ausgaben hat, die
das eigene Budget schmälern (es wurde ja hier auch schon
erwähnt, dass Spenden sonst selbstverständlich anerkannt
werden, warum dann die? Ist doch auch jedermanns -
selbstverständliche - Privatsache, zu spenden!).

ja, aber damit werden (erst einmal) Vereine unterstützt. Somit unterstützt auch der Staat (über die Anerkennung der Spenden) die ehrenamtliche Tätigkeit etc. So hat die Allgemeinheit doch was davon.

Schade, dass in diesem unserem Land herzlich wenig dafür getan
wird, dass alleinerziehende Mütter und Väter unterstützung
erhalten. Das läuft ohnehin nur auf private - ehrenamtliche -
Initiativen hinaus.

Also Väter und Mütter werden schon unterstützt: sie können (wenn alle im Haushalt lebenden Elternteile [also bei Ehepaaren beide, bei Alleinstehenden eben dieser] arbeiten gehen) zb die Kinderbetreuungskosten steuerlich geltend machen.
Weiterhin bekommen Alleinstehende den „Entlastungsbetrag für Alleinerziehende“.
Bei Erwachsenen Kindern kommt (wenn sie außerhalb wohnen) auch noch der Ausbildungsfreibetrag mit ins Spiel.

Also es ist nicht so dass der Staat Kinder (zusätzlich zum Kindergeld) nicht weiter unterstützen würde. Klar hängt die „Ausbeute“ vom Steuersatz ab und wie viel man Steuern gezahlt hat, aber lieber „nix“ als „gar nix“ bekommen. :smile:

Selbst WENN es eine Selbstverständlichkeit ist, dass Oma nach
ihrem 11-Stundenarbeitstag quer durch die Stadt heizt und für
den Enkel da ist, halte ich es für legitim, dass man
entstehende Kosten zumindest steuersenkend einbringen kann.

Dann soll sie dies als selbständige Tätigkeit noch anmelden (ist ja kein Problem). Dann kann sie ALLE Ausgaben in diesem Bereich auch geltend machen - muss sich dies jedoch von der Kindesmutter auch bezahlen lassen (was hinterher mit dem Geld passiert …)

LG

Was du nicht einsiehst, scheint zu sein, dass auch heute
lebende Kinder für DICH und die Allgemeinheit irgendwann
zahlen dürfen… aber wie sie überhaupt da hinkommen, dass
interessiert keine Sau.

Ja, das alte Argument. Ob diese Kinder überhaupt mal Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge zahlen kannst Du aber nicht wissen, sondern nur behaupten.

Ich könnte mich auch über Leute aufregen, die bis zu ihrem 35. Lebensjahr studieren (und keine Steuern zahlen), während ich schon mit 16 angefangen habe zu arbeiten. Aber das würde keinen Sinn machen, denn absolute Gerechtigkeit gibt es nur in Fernsehserien.

Vielleicht denkst Du mal über den Begriff „Familie“ nach. Bei manchen frage ich mich immer, wieso sie überhaupt Kinder wollen, wenn ihr einziges Interesse darin besteht, keine Zeit und vor allem kein Geld für ihren Nachwuchs zu opfern.

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