Hallo!
Vielleicht kann mir mal emand helfen: Wir bekommen in 6 Monaten unser zweites Kind. Die Große ist jetzt knapp 18 Monate. Da ich nicht arbeite, habe ich keinen Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Soweit ist das ja in Ordnung. Ich weiß allerdings nicht, was ich mit der Großen machen soll, wenn ich zur Schwangerschaftsgymnastik (ich bevorzuge Aqua-Fitness) gehen möchte. Und auch später bei der Rückbildungsgymnastik ist es etwas schwierig, sie mitzunehmen. Und kann ich mit dem Kleinen dann nicht zum PEKIP?
Der Vater ist geschäftlich so häufig unterwegs, dass er nicht unbedingt einspringen kann - abgesehen davon liegen die Kurse häufig vormittags (Schwangere haben ja Zeit!). Großeltern stehen nur bedingt zur Verfügung.
Gibt es irgendeine Alternative zum Babysitter? Die kosten ja immerhin mind. 5€ die Std. Und das läppert sich dann ganz schön.
Hat man irgendeinen Anspruch auf einige Stunden Betreuung, um sich auch dem Nesthäkchen zu widmen? Oder wie habt ihr das Problem gelöst?
Bin für jeden Hinweis dankbar!!!
Gruß
daddeldue
Hallo daddeldue,
ich würde eine Kombinations vorschlagen:
das weiß Gott nicht alle Schwangeren Hausfrauen sind, finden genug Vorbereitungskurse Abends statt. Such Dir doch einen, dann kann der Vater zumindest gelegentlich den Dienst übernehmen. Wenn die Großeltern jeweils gelegentlich einspringen, ist ein weiterer Teil abgedeckt. Freunde/ Bekannte mit eigenen Kindern, mit denen man vielleicht mal „tauscht“ (Du Mittwoch, ich Donnerstag) können auch etwas übernehmen.
Da es sich ja nicht um 5 Tage wöchentlich während zwei Jahren handelt, sehe ich das Problem ehrlich nicht so sehr.
Je nachdem, wo Du die Kurse besuchst, wird häufig auch Kinderbetreuung angeboten (vielleicht ist Aqua da nicht am günstigsten, Du müsstest Dich eben mal umhören was es vor Ort gibt).
Viele Grüße und alles Gute
Ramona
Danke für die Antwort.
Das Problem mit Abendkursen besteht darin, dass gerade dann kaum Bekannte mit Kindern einspringen können/wollen, da die ins-Bett-bring-Zeremonie mit essen, spielen, vorlesen ja auch in der Zeit stattfindet. Und ich finde ein anderes Kind dabei nicht gerade zuträglich.
Abgesehen davon wären ein PEKIP-Kurs nach 18 Uhr wohl kaum noch angenehm für alle beteiligten.
Gruß
daddeldue
Hallo daddeldue,
Abgesehen davon wären ein PEKIP-Kurs nach 18 Uhr wohl kaum
noch angenehm für alle beteiligten.
Neee… aber es gibt Schwangerschaftsgymnastik, Schwangeren Yoga, Rückbildungsgymnastik, etc. am Abend.
Hat man irgendeinen Anspruch auf einige Stunden Betreuung, um sich auch :dem Nesthäkchen zu widmen?
Anspruch auf Kinderbetreuung fürs Zweitkind hat man nicht.
Flexibilität heisst das Zauberwort :o)
Entweder du kannst jemanden organisieren/bezahlen oder du musst deine Wünsche den Gegebenheiten anpassen.
Und wenns ganz arg wird, ist die billigste Alternative sowas:
http://www.amazon.de/schlank-Baby-Sanftes-Training-G…
Oder wie habt ihr das Problem gelöst?
- Schwangerschaftsgymnastik mit Kind und Buch zu Haus
- zur Hebamme kam der Große mit
- Babymassage zu Haus
- Babyschwimmen mit Hilfe einer Freundin
- Rückbildungsgymnastik mit Baby, Geschwisterkind war in der Kinderbetreuung nebenan
„Spaßsport nur für mich“ mit 10er Block vom Fitnesstudio und wenn sich ein gnädiger Mensch fand.
Mit Grüßen
Simone
Hi,
kannst du deine Große nicht stundenweise an diverse Omas/Opas, Tanten, Onkel oder Freunde abschieben?
Meine Schwägerin hat mich und meine Mutter regelmässig zum Babysitten eingeteilt. Anfangs nur den Großen während sie in der Gymnastik war und später wechselweise beide, je nachdem wer gerade „versorgt“ werden muss…
Ich pass immer total gerne auf einen oder beide auf 
Grüße
/silvl
Hallo,
leider wohnt nur die Oma in der Nähe und die ist berufstätig. Geh also eher bedingt.
Gruß
daddeldue
Moin -
Geh also eher bedingt.
Du brauchst doch auch nur „bedingt“ mal für ein/zwei Stunden ne Betreuung, oder?
Gruß
Demenzia
Hallo
Geh also eher bedingt.
Du brauchst doch auch nur „bedingt“ mal für ein/zwei Stunden
ne Betreuung, oder?
Wenn man an einem Kurs teilnimmt, dann braucht man regelmäßig zu der Zeit eine Betreuung, und zwar nicht bedingt, sondern unbedingt. Man kann doch nicht jedes Mal rätseln, ob man dieses Mal wohl teilnehmen kann oder nicht.
Gruß Simsy
PS Zum Thema: Es ist staatlicherseits nicht vorgesehen, dass jedes Kind die optimale Erziehung erhält. Da zur Zeit eher die Unterbringung in Krippen propagiert wird als eine individuelle Förderung, also eine Erzieherin auf ca. 6 Babies und ca. 6 dreijährige (nicht so wie in Skandinavien im Verhältnis 1 zu 5), kann man sich vorstellen, dass eine besondere Förderung von Kleinkindern nicht für nötig oder meinem Eindruck nach auch nicht für möglich gehalten wird, sofern sich bei der fördernden Person um die Mutter handelt.
Wenn die Mutter es trotzdem schafft ihre Kleinkinder individuell zu fördern, so ist es ihre Privatsache. Das interessiert dann höchstens später in Form der Fähigkeiten, die diese Kinder als Erwachsene dann eventuell haben.
Hallo!
Schau doch mal in der deiner Nähe nach, ob es einen Mütterkreis/Babykreis gibt. Wenn du dann regelmäßig teilnimmst, vielleicht lernst du eine andere Mama näher kennen, die das ähnliche Problem hat. Und ihr könnt die Kinder abwechseln aufpassen.
Gruß csilla73
hm - mein „bedingt“ war auch eher dahingehend gemeint, dass sie keine Ganztagsbetreuung für eines ihrer Kinder benötigt… von daher verstehe ich das Problem nicht wirklich. Als Oma würde ich mich freuen (und kann es halt nur schwer nachvollziehen, wenn es andere Omas nicht so sehen), an einem - festen - Tag in der Woche meinen Enkel für 1-2-3 Stunden bei mir haben zu können… logischerweise kann ich nicht meinen Job dafür kündigen. Aber wie schon erwähnt, dafür gibts ja auch Abendkurse…
Andererseits habe ich es so erlebt, dass z.B. beim Geburtsvorbereitungskurs Geschwisterkinder dabei waren. Das hat niemanden gestört. Zur Rückbildung kam die Hebamme nach Hause, war also auch kein Problem. Naja, und Baby-Schwimmkurse gibts u.U. nicht nur in Berlin auch sonntags…
Gruß
Demenzia
Hallo daddeldue,
meine Kinder haben in etwa den gleichen Altersabstand wie Deine und ich hab´s so gemacht:
Geburtsvorbereitung am Abend, da hatte ich jemanden für die „Große“. (Bei uns gibts auch Kurse, bei denen die „Großen“ mitkommen dürfen).
Rückbildungsgymnastik mit beiden Kindern vormittags. Ist zweifellos nicht so effektiv wie wenn man „voll mitmachen“ kann ohne nach den Kindern zu gucken aber allemal besser als gar nichts.
Ja, und bei den „Babykursen“ hat der Sohn schlichtweg schlechter abgeschnitten als seine große Schwester. Sie hatte PEKIP, Babyschwimmen, Krabbelgruppe, er leider nicht, weil das mit zwei Kindern nicht zu machen war. Dafür hat er eine große Schwester und glaub mir, das ist nicht das Schlechteste.
Übrigens gehen wir einmal wöchentlich zu dritt in eine Spielgruppe, in die ich ihn von Anfang an mitgenommen habe, war aber im ersten Jahr echter Stress für mich, dafür haben´s die Kinder meist sehr nett dort.
Wenn die Große jetzt im Herbst in den Kindergarten geht suche ich einen Kurs nur für mich und Sohn aus. Dann darf er ein bißchen nachholen.
Was ich Dir sagen will: Es geht nur mit Flexibilität und Planen ist im ersten Lebensjahr des/der Kleinen schwierig. Ich musste mich auch erst mal dran gewöhnen, weil ich auch viel lieber vorher weiß, was wir den Tag über machen aber das geht halt mit zwei so kleinen Kindern nicht immer.
Außerdem möchte ich Dir den Druck nehmen, mit Babys alles mögliche für die Entwicklung machen zu müssen (falls Du den hast, ich hatte ihn). Die in zahlreichen Babykursen geförderte Tochter lief mit 19 Monaten, der auf Babykurse verzichtende Sohn mit 10 Monaten. Jedes Baby hat sein Programm und seine Interessen und die Kurse sind höchstens Unterstützung dafür, was das Baby ohnehin selbst lernen will und kann.
Ich wünsche Euch eine gute Zeit!
Tine
Hallo!
Vielen Dank für deine Antwort. Hat mir auf jeden Fall Mut gemacht, es einfach mal auf mich zukommen zu lassen - obwohl ich doch sonst gerne alles geplant haben will.
Natürlich hatte ich nicht wirklich echte Zweifel, dass man das alles schon irgendwie hinkriegt, aber ich glaube, ich mache mir einfach zu viele Gedanken!
DANKE
daddeldue
DANKE für eure Antworten
Die optimale Lösung habe ich zwar noch nicht, aber einige Sternchen habe ich verteilt!!!
Optimal fänd ich ja eine Stelle, wo man sein Kind - je nach Bedarf gegen Entgelt für einige Stunden abgeben kann. Früher gabs das mal und nante sich Mini-Club, aber das Konzept scheint wohl nicht aufgegangen zu sein. Schade!
Schöne Pfingsten
daddeldue