Kindergarten und Windel wechseln

Moin!

Habe selbst in der Pflege gearbeitet und
„fremde“ Leute sauber gemacht. Es ist nun ein mal ein Teil des
Jobs, auch bei Erzieherinnen.

Und? Gab es keine angenehmeren Aufgaben?

Das * ist von mir!

Gut zu wissen!

Gruß
Simone

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Und? Gab es keine angenehmeren Aufgaben?

In jedem Job gibt es angenehme und unangenehme Dinge, dennoch müssen sie gemacht werden. Es gibt Leute, die sind einem echt dankbar, wenn ihnen geholfen wird. Da du Krankenschwester bist, solltest du das aber glaube ich auch wissen.

Um nicht vom Thema abzukommen: Erzieherinnen haben auch unangenehme Aufgaben, eine davon wäre Windeln zu wechseln!

Gruß Nicky

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Hi

@Zitat Ich bin durchaus der Meinung, dass man einige Erzieher auch zum guten Arbeiten erziehen muss. Ich
bin der Kunde und zahle Geld dafür, dass sie auf mein Kind aufpassen. Dafür habe ich auch einen
Anspruch auf eine qualitativ gute Leistung.

Du weisst aber auch wie schlecht ausgebildet die Erzieher hier sind und wie wenig Erzieher in Deutschland verdienen?

Die können (imho) doch auch nicht permanent den ganzen Tag die ganzen Kinder wickeln- es ist doch ein Kindergarten (ab 3!?) und keine Baby Kinderkrippe.

Gruß

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Mein Standard-Plädoyer

Hallo,

ich verstehe nicht ganz, warum 3-jährige noch in die windeln
puschen müssen.
liegt eine blasenkrankheit oder eine behinderung vor?

Guten Morgen,
ehrlich gesagt, wundere ich mich auch ein wenig über den Vorwurfsvollen Unterton deiner Antwort. Die Frage, ob eine Blasenkrankheit oder Behinderung vorliegt, halte ich ja noch für legitim. Warum nicht, das kann man ja abklären.

Teilweise gebe ich Dir recht, eine 3jährige, die regelmäßig tagsüber noch in die Windel pinkelt finde ich auch relativ spät dran mit dem Trockenwerden. Mein Sohn war nicht viel früher trocken, muss ich dazu sagen, nachts hatten wir damit noch viel länger zu tun. Damals mussten wir uns ständig rechtfertigen, da habe ich mich auch mal über die Vorgänge im Kind und deren Entwicklung schlau gemacht und festgestellt: Das liegt alles noch im völlig normalen Bereich.

Ich hatte eine Freundin, die total früh behauptet hat: „Mein Kind ist trocken“, was für sie hieß, dass sie die Windel weggelassen hat. Fast täglich hatte das Kind eine nasse Hose. Unschön für alle Beteiligten. Da wäre mir die Windel lieber… Was ich sagen will, ist: Das ist doch kein Wettbewerb.

Worauf ich mal achten würde, ist das, was schon eine Vorschreiberin sagte: Wenn der Kiga es schon nicht schafft, die Windel zu wechseln, wie sieht es dann mit der „Trockenwerdenerziehung“ aus? Die erfordert ja mehr Aufmerksamkeit und Aufwand als das Windelwechseln und die halte ich mit 3 durchaus für angemessen.

Ansonsten: Der Sommer naht und damit die Gelegenheiten, zu denen man die Windel relativ „gefahrlos“ mal probeweise weglassen kann.

Mal wieder recht typisch, jemand fragt nach den Pflichten von Erzieherinnen und hier beginnt eine Diskussion über das Versagen der Eltern in der Trockenheitserziehung.

Und ich mach auch noch mit :wink:

Grüsse
kernig

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OT
Hallo mrh

Sie will nicht und sagt auch deutlich nein, da können wir uns
auf den Kopf stellen.

Sie will die Windeln nicht ablegen, das verstehe ich richtig?
Oh, dann könnt ihr aber evtl. noch lange warten, bis sie es freiwillig tut! Vielleicht so lange, bis keine Windel mehr passt, und/oder bis sie von anderen Kinder gehänselt wird!

Wenn es hier um einen Machtkampf geht, und nicht darum, die Blase kontrollieren zu können, da solltet ihr euch vielleicht doch gemeinsam mit dem Kindergarten was einfallen lassen! Es geht ja dann wohl darum, den Erwachsenen die Verantwortung für die eigenen Körperfunktionen aufzubürden, bzw. die Erwachsenen springen zu lassen. - Na ja, so klingt es für mich jedenfalls …

Viele Grüße
Simsy

Hallo,

nein, sie will generell nicht auf den Topf oder auf die Toilette mit Aufsatz. Die Windel ablegen tut sie schon gerne, aber nur wenn Sie baden soll:smile:
Wie gesagt, es ist mir völlig egal, ob mein Kind mit 2, 3 oder 4 sauber wird, denn welchen Vorteil haben Kinder die angeblich mit 2 sauber sein sollen? Keinen. Viel eher glaube ich, daß einige Eltern viel zu viel Druck auf Ihre Kinder ausüben und das ist mir zuwider. Viel zu früh werden Kinder in gewisse Verhaltensmuster gepresst, deshalb kann ich getrost abwarten.

Gruss
mrh

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Wenn es hier um einen Machtkampf geht, und nicht darum, die
Blase kontrollieren zu können, da solltet ihr euch vielleicht
doch gemeinsam mit dem Kindergarten was einfallen lassen! Es

Machtkampf mit einem 3jährigen Menschlein, klingt etwas überzogen. Als Erwachsener bin ich doch normalerweise mit meiner Lebenserfahrung im Vorteil gegenüber so einem Knirps. Wer hier von Machtkampf spricht, scheint mir dem Knirps unterlegen zu sein. Ein Machtkampf kann wohl nur bei gleichwertigen „Gegnern“ stattfinden. Ist ein erwachsener Mensch mit knapp 40 Jahren Altersunterschied ein gleichwertiger „Gegner“?

geht ja dann wohl darum, den Erwachsenen die Verantwortung für
die eigenen Körperfunktionen aufzubürden, bzw. die Erwachsenen
springen zu lassen. - Na ja, so klingt es für mich jedenfalls

Auch hier kann ich Dir nicht folgen. Ich glaube nicht, daß ein Stöpsel mit 3 Jahren fähig ist, solch komplexe Zusammenhänge zu erfassen und dann sogar eine „Strategie“ entwickelt, um den anderen zu nerven.
Wenn ich Kinder beobachte und sehe, wie oft ich denen etwas sagen muss, bis sie etwas verstanden haben, dann kann und will ich mir Deine komplizierte Theorie beim besten Willen nicht vorstellen.

Gruss
mrh

Zustimmung, Zustimmung, Zustimmung
Hallo,
ich lese und applaudiere!

Wie gesagt, es ist mir völlig egal, ob mein Kind mit 2, 3 oder
4 sauber wird, denn welchen Vorteil haben Kinder die angeblich
mit 2 sauber sein sollen?

.

Sie tragen keine Windel und haben dafür ständig nasse Hosen an. Natürlich nicht alle, ich kenne aber recht viele. Und ich finde eine ständig nasse Hose peinlicher als ein Windel.

Es gibt Wichtigeres und ich finde es schlimm, das Thema auch gegenüber den Kindern zum Dauerbrenner zu machen, das Kind nur noch auf die Windel zu reduzieren.

Keinen. Viel eher glaube ich, daß
einige Eltern viel zu viel Druck auf Ihre Kinder ausüben und
das ist mir zuwider. Viel zu früh werden Kinder in gewisse
Verhaltensmuster gepresst, deshalb kann ich getrost abwarten.

Jupp, und das hat sich bei uns auch gelohnt. Von einem Tag auf den anderen haben wir die Windel weggelassen und hatten kaum (keine wäre natürlich gelogen) nasse Hosen.

Ich denke schon, dass das eine Grenze hat an der man z.B. körperliche Ursachen abklären sollte. Aber nicht mir 3.

Grüsse kernig

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Hallo Nicky,

Um nicht vom Thema abzukommen: Erzieherinnen haben auch
unangenehme Aufgaben, eine davon wäre Windeln zu wechseln!

Genau, kommen wir nicht vom Thema ab und lassen mal die Animositäten weg.
Der Ursprunsposter schreibt u.a.:

Ganz ehrlich: Von uns hat jeder das gelernt und ich sehe nicht ein, :hier unnötig Druck zu machen. Was macht es für einen Unterschied, ob :man mit oder mit 3 „rein“ wird? Keinen.

Das ist erstmal die Einstellung der Eltern. Finde ich gut und richtig, liest sich recht enspannt.

Sie will nicht und sagt auch deutlich nein, da können wir uns auf den :Kopf stellen.

Na gut, das Kind will einfach (noch) nicht. Ist ja auch ersteinmal schnuppe.
Aaaber: Das Kind scheint recht deutlich seinen Willen äußern zu können. Das die Windel klatschnass ist, kann es nicht?
Warum gehe ich als Eltern davon aus, dass ein Fehlverhalten seitens KiGa/Erzieherin vorliegt?

Für mich wäre zumindestens vorstellbar, dass so ein kleines Herzchen mit Engelsblick glaubhaft erklärt, der Hintern sei staubtrocken und sie wäre heute schon dreimal allein aufs Klo gegangen.
Das Geschrei der Eltern möchte ich hören, wenn die Glaubhaftigkeit rein grundsätzlich in Frage gestellt würde und ein Privatkindergarten fixe Windelkontrollzeiten für alle einführt.

Noch vorstellbarer ist es für mich, dass eine ausgebildete Erzieherin auch mal nachdenkt.

Und: Wenn mir als Mutter bewusst ist, dass Windelwechsel nun mal grundsätzlich und fast überall nicht zu den beliebtesten Tätigkeiten gehört, dann konzentriere ich mich mehr auf das Verhalten meines Kindes um ihm evtl. Unannehmlichkeiten jedweder Art zu ersparen.
Als Mutter würde ich mich nämlich eher fragen, ob es meinem Kind peinlich ist andernorts gewickelt zu werden. Wird es von älteren Kindern gehänselt? Mag es die Erzieherin XY einfach nicht? Etc.
Alternativ frage ich mal nach, wie was im KiGa gehandhabt wird und habe die Möglichkeit nebenbei Wünsche, Befürchtungen, Anregungen bzgl. meines Kindes zu äußern.

Dazu noch:

Es gibt Leute, die sind einem echt
dankbar, wenn ihnen geholfen wird. Da du Krankenschwester
bist, solltest du das aber glaube ich auch wissen.

Dankbarkeit ist mir absolut unangenehm. Ich wurde nämlich bezahlt für meine Tätigkeit. Eingekotete oder -nässte Pat. gehörten zu meinem Aufgabengebiet… aber angenehmer fand ich es einen netten Plausch mit ihnen zu halten und nebenbei ne Infusion anzuhängen.
Meinem Metzger bin ich auch nicht dankbar dafür, dass er mir den Sonntagsbraten zerlegt. Schliesslich bezahle ich dafür, dass ich blutiges Fleisch an meinen Händen eklig finde.

Mit Grüßen
Simone

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liebe simone,

du sprichst mir aus der seele. aber ich hatte nicht mehr die energie gegen eine geifernde meute von kurzzeitgutmenschen (danke für das wort!:wink: anzuargumentieren, die nur erzieherinnen akzeptieren, die es als die wunderbarste tätigkeit überhaupt ansehen, fremden gören den hintern abzuwischen.

Und: Wenn mir als Mutter bewusst ist, dass Windelwechsel nun
mal grundsätzlich und fast überall nicht zu den beliebtesten
Tätigkeiten gehört, dann konzentriere ich mich mehr auf das
Verhalten meines Kindes um ihm evtl. Unannehmlichkeiten
jedweder Art zu ersparen.

du pösepöse, du! sowas darfst du hier gar nicht sagen! eltern sollen reflektieren? womöglich ihr eigenes verhalten in frage stellen? was bildest du dir eigentlich ein!

und jetzt mal im ernst: ich habe den verdacht, dass das kind deshalb die nasse windel nicht meldet, weil es noch gar nichts anderes kennt. keinen zwang in der erziehung zur sauberkeit auszuüben und überhaupt erst keine sauberkeitserziehung auszuüben sind ja auch noch 2 paar schuhe. die wahrheit liegt vermutlich irgendwo dazwischen.
wenn es dem kind peinlich ist, wie du sagst (was ja immerhin auch sein könnte), und es von anderen schon sauberen kindern gehänselt wird, sollte man als eltern doch auch mal dieser spur nachgehen.

die einstellung, dass erzieherinnen diesen (ja, unangenehmen!) job einfach zu machen haben, sprich: die damen wie niederes dienstleistungspersonal zu behandeln, wird sich sicherlich nicht gerade förderlich für die beziehung kind/erzieherin sein.

by the way (und an all die krakeeler in diesem thread):
kinder sind in der regel wirklich früher sauber als mit 3 jahren. ich meine nicht nachts und auch nicht, wenn vor aufregung mal was daneben geht oder das kind es einfach nicht geschafft hat.
es bedeutet (völlig ohne zwang!) natürlich aber auch arbeit für die eltern, wenn man auf die - oft nonverbalen - signale „ich glaube, ich muss mal“ eingehen will und anschließend auch die nötige geduld haben muss, bei dem kind zu bleiben, so lange es auf dem töpfchen sitzt. dann warten wir doch lieber noch ein weilchen, wenns doch mit pampers so bequem ist.

das ist jetzt nicht gegen mrh gemeint, aber viele eltern denken so.
wenn die kinder dann tatsächlich selbst über ihr „geschäft“ entscheiden und auf klo oder töpfchen gehen können wie die großen, sind sie meist mächtig stolz. aber du weißt das ja, simone :wink:

schöne grüße
ann

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Guten Morgen,
ehrlich gesagt, wundere ich mich auch ein wenig über den
Vorwurfsvollen Unterton deiner Antwort.

ehrlich gesagt wundere ich mich, wo du da einen vorwurf herauszulesen glaubst.

gruß
ann

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Hallo

Ein Machtkampf kann wohl nur bei
gleichwertigen „Gegnern“ stattfinden.

Wieso? Ich kann doch z. B. auch als Lagerhelfer versuchen, meine Wünsche beim Konzernchef durchzusetzen? - Na ja, ich geb’s zu, von einem wirklichen Kampf könnte da wahrscheinlich nicht die Rede sein. Aber manchmal hat man auch in dieser Stellung Möglichkeiten, die Konzernleitung zumindestens zu irritieren.

geht ja dann wohl darum, den Erwachsenen die Verantwortung für
die eigenen Körperfunktionen aufzubürden, bzw. die Erwachsenen
springen zu lassen. - Na ja, so klingt es für mich jedenfalls

Auch hier kann ich Dir nicht folgen. Ich glaube nicht, daß ein
Stöpsel mit 3 Jahren fähig ist, solch komplexe Zusammenhänge
zu erfassen und dann sogar eine „Strategie“ entwickelt, um den
anderen zu nerven.

Das ist doch kein komplexer Zusammenhang, ob ich irgendwas alleine machen muss, oder ob das die Mama für mich macht.

Übrigens muss man einen komplexen Zusammenhang nicht unbedingt durchschauen, um ihm entsprechend zu handeln. Zum Beispiel scheint es eine wesentlich komplexere Tätigkeit zu sein, einen Haushalt zu führen, als komplizierte Rechnungen der höheren Mathematik auszuführen. Letzteres kann jeder PC, während man für ersteres bisher noch erfolglos versucht, einen Roboter zu konstruieren. Dennoch gibt es ja wesentlich mehr Menschen, die einen Haushalt führen können als solche, die höhere Mathematik beherrschen, und zwar ohne auch nur auf die Idee zu kommen, dass dies die Beherrschung von komplexen Zusammenhängen bedeuten könnte. - Das nebenbei, nur zur Verdeutlichung.

Es geht wahrscheinlich auch eher nicht darum, jemanden zu nerven, sondern eher um die Aufmerksamkeit, die man bekommt, und die Sicherung von Zuwendung.

Ich weiß jedenfalls, dass Dinge, die ein Kind zwar alleine machen kann, aber nicht alleine machen soll oder muss, oft auch später nicht gerne alleine gemacht werden. Ich will damit sagen, dass das oft nicht von alleine kommt, wenn man den richtigen Zeitpunkt verpasst.

Viele Grüße
Simsy

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Hi

Du weisst aber auch wie schlecht ausgebildet die Erzieher hier
sind und wie wenig Erzieher in Deutschland verdienen?

Es gibt Putzleute, die keine Ausbildung haben und noch weniger verdienen aber eine atemberaubend
gute Arbeit machen. Und gut ausgebildete Kaufleute, die viel verdienen und einen miserabelen Job
machen. Es ist alles eine Frage der Einstellung, Arbeitsmotivation und den Anspruch zu haben etwas gut
zu machen. Du kannst jeden Job, sei er noch so gut oder schlecht bezahlt so ausführen, dass er spass
macht und wenn Du mit Kindern zu tun hast, dann trifft das umso mehr zu. Ich bleib dabei: wenn sie
ihren Job nicht lieben, samt dreckige Kinderpopos, dann sollen sie sich doch lieber einen anderen Job
suchen.

Die können (imho) doch auch nicht permanent den ganzen Tag die
ganzen Kinder wickeln- es ist doch ein Kindergarten (ab 3!?)
und keine Baby Kinderkrippe.

Blödsinn. Bei einer altersgemischten Gruppe von 15 Kindern im Alter von 2-6. Hast Du vielleicht 3-4
Kinder, die noch in den Windeln sind. Und die müssen eben gewickelt werden. Wenn der Kindergarten
die Kinder aufnimmt auch wenn sie noch Windeln tragen, dann haben sie dafür Sorge zu tragen, dass
diese auch gewechselt werden. Und zwar so oft wie es notwendig ist, aber in einem Zeittraum von 6
Stunden mindestens 2 Mal - und glaub mir: das wird nicht den ganzen Tag in Anspruch zu nehmen.
Gruß

Gruß

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warum du ausfallend werden musstest?

Natürlich: Deine Frage bzgl. Krankheit oder Behinderung ist zwar in diesem Sinne nicht „ausfallend“, sondern sowas von daneben - und anscheinend bin ich nicht der Einzige, der dieser Meinung ist.

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Hallo Ann,

die nur
erzieherinnen akzeptieren, die es als die wunderbarste
tätigkeit überhaupt ansehen, fremden gören den hintern
abzuwischen.

Nein, es wurde doch deutlich gesagt, dass es wohl unangenehm ist, aber nunmal dazu gehört.

wenn es dem kind peinlich ist, wie du sagst (was ja immerhin
auch sein könnte), und es von anderen schon sauberen kindern
gehänselt wird, sollte man als eltern doch auch mal dieser
spur nachgehen.

es ging doch darum, dass das Kind nachmittags noch die Windel von morgens an hat. Wenn mein Sohnemann mal mit ner Tüte durchnässter Klamotten heimkommt ist das kein Problem für mich, kommt immer mal vor, je nachdem wie viel ein Kind trinkt, dass es schneller mal die WIndel voll hat als üblich. Aber von morgens bis abends?? Das fände auch ich unangebracht und es ist das Recht der Eltern sich zu fragen, warum dort nicht gewechselt wurde.

die einstellung, dass erzieherinnen diesen (ja, unangenehmen!)
job einfach zu machen haben, sprich: die damen wie niederes
dienstleistungspersonal zu behandeln, wird sich sicherlich
nicht gerade förderlich für die beziehung kind/erzieherin
sein.

warum niederes Dienstleistungspersonal? Ich mache das doch schließlich auch!?
Wenn ich ein Kleinkind hier habe zur Betreuung ist es auch kein Problem für mich es frisch zu machen - es ist nunmal so. Ekel kam mir noch nie dabei auf. Und wenn es einem schwer fällt andere Kinder abzuwischen (was jedes kleine Kind gemacht werden muss, auch wenns schon auf Toilette gehen kann!) dann ist es nunmal ein Punkt zu überlegen, ob alle Seiten des Berufes seitens der Erzieherin ausgeleuchtet wurden. Es wird erlaubt sein, darüber nachzudenken und zu erwarten, dass man wenn man für die fachliche Betreuung bezahlt dass das Kind dann auch den Bedürfnissen entsprechend betreut wird.

Im Übrigen fände ich es gut, wenn man das vorher mit dem KiGa abklärt. Bei uns ist es so, dass Kinder mit etwa 2,5 morgens im KiGa die Windeln ausgezogen bekommen und häufig mit ihnen auf Toilette gegangen wird, ob sie nun was machen oder nicht. Im Kreise des KiGas klappt das oft besser, da die anderen Kinder das schließlich auch machen. Eltern sind als Vorbilder oftmals ausschlaggebend. Aber die Wirkung andere Kinder als Vorbild ist noch um einiges intensiver. Daher ist der Kreis des KiGas zur Unterstützung zum Trocken werden auch wichtig. Aber das sollte vorher ausgelotet werden wie es damit gehandhabt wird.

Gruß Dany
demnächste Berge von Ersatzwäsche in den Kindergarten tragend.

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Umso besser
Guten Morgen!

ehrlich gesagt wundere ich mich, wo du da einen vorwurf
herauszulesen glaubst.

Dein Posting las sich für mich so. Umso besser, wenn es nicht so gemeint ist. Kann auch eine übriggebliebene Empfindlichkeit (aus der Trockenwerd- und Rechtfertigenmüssenphase meines Sohnes) meinerseits sein.

Grüße
kernig

Hallo nochmal!
Auch wenn sich hier ne Menge Leute über das „trocken-werden-Problem“ auslassen, was augenscheinlich überhaupt nicht dein Problem ist im Moment, würde ich gerne nochmal überlegen, wie du deinem Kind helfen kannst.
Hast du den Eindruck, dass sie sich in ihrer Gruppe wohlfühlt und einen guten Draht zur Erzieherin hat? Wenn das nicht der Fall ist, könnte man mit dem Kind absprechen, sich vielleicht an eine Erzieherin zu wenden, die ihm mehr liegt. Es wäre ja auch für andere Situationen wichtig, dass ein Kind sich traut, einen Erwachsenen anzusprechen, wenn es ein Problem hat!!!
Es stellt sich mir auch die Frage, ob sich deine Tochter wirklich wahrgenommen fühlt, wenn schon niemand über Stunden die volle Windel bemerkt. Traut sie sich vielleicht gar nicht, es anzusprechen?
Und eine einfache Antwort der Erzieherin hilft ja auch nicht wirklich, fordere feste Zeiten, zu denen sie (oder eine Kollegin)mit deiner Tochter zur Toilette geht!
Mit der Hoffnung auf eine schöne Kiga-Zeit für deine Tochter,
Gruß Gaby