Hallo
Weißt jemand wann und in welchen Schritten die rot-grüne Regierung das Kindergeld erhöht hat ?
Gruß
Max
Hallo
Weißt jemand wann und in welchen Schritten die rot-grüne Regierung das Kindergeld erhöht hat ?
Gruß
Max
hi max,
also in 2001 und 2000 gabs 270DM fürs erste Kind, in 99 warens 250 und davor warens glaub ich 220 DM (für 97 u. 98).
leider will die regierung für die 30 DM im monat den leuten aber anderweitig in die taschen greifen (gegenfinanzierung).
hierzu werden die ausbildungsfreibeträge gekürzt und der haushaltsfreibetrag langsam weggestrichen (was vor allem alleinerziehende schwer zu spüren bekommen!)
alles in allem find ichs nicht sozial, wenn man laut ruft „hey, wir erhöhen das kindergeld“ und auf der anderen seit kürzt man genauso an kinderkomponenten im steuersystem weg. haette man für diese 30 DM was weiss ich, die UST um nen halben % hochgesetzt, würde ich der SPD ja noch soziales zusprechen, aber das ist augenwischerei!!!
gruss
der showbee
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Hallo Showbee,
hierzu werden die ausbildungsfreibeträge gekürzt und der
haushaltsfreibetrag langsam weggestrichen (was vor allem
alleinerziehende schwer zu spüren bekommen!)
die alleinerziehende trifft es nur, wenn diese entsprechend viel verdienen, damit sie diese Freibeträge überhaupt ausnützen können. Jemand der viel verdient hat viel davon, jemand der wenig verdient hat wenig davon
Es sollte schon Sinn machen, jegliche „Steuerbegünstigungen“ zu streichen und das Kindergeld nur noch cash auszubezahlen. Damit auch wirklich alle das gleiche Geld zur Verfügung haben.
Gruß Mic
http://www.mibor
die alleinerziehende trifft es nur, wenn diese entsprechend
viel verdienen, damit sie diese Freibeträge überhaupt
ausnützen können. Jemand der viel verdient hat viel davon,
jemand der wenig verdient hat wenig davon
Es sollte schon Sinn machen, jegliche „Steuerbegünstigungen“
zu streichen und das Kindergeld nur noch cash auszubezahlen.
Damit auch wirklich alle das gleiche Geld zur Verfügung haben.
hi mic,
bei meinen bsp. stimmt das nicht, was du sagst! der haushaltsfreibetrag wirkt sich schon steuer-NULLEND aus bei zu versteuernden einkommen zw. 13.500 bis 19.116 DM. du darfst diesen betrag nicht verwechseln mit den kinderfreibeträgen, die sich wirklich erst steuerwirksam auswirken, wenn man jenseits der grenze verdient, wo staatliche förderung eigentlich nicht mehr nötig ist. da gebe ich dir recht. gerade aber der haushaltsfreibetrag machte es, das man auf der LSt-Klasse 2 gegenüber der Klasse 1 (2 ist die 1 nur, das man min. ein kind und das im haushalt lebt) 5.616 DM mehr STEUERFREI bekam!!! rechne das mal hoch, das sind fast 470 DM brutto im monat mehr… bei einem eingangsteuersatz von (ich glaub er ist in 2001 bei 19,1%) macht das schon fast 90 DM mehr-steuer aus - diese vergünstigung soll zugunsten von 30 DM im monat gestrichen werden!!!
also, einfach nur sch… und betrug!
der showbee
Hi!
hierzu werden die ausbildungsfreibeträge gekürzt und der
haushaltsfreibetrag langsam weggestrichen (was vor allem
alleinerziehende schwer zu spüren bekommen!)die alleinerziehende trifft es nur, wenn diese entsprechend
viel verdienen, damit sie diese Freibeträge überhaupt
ausnützen können. Jemand der viel verdient hat viel davon,
jemand der wenig verdient hat wenig davon
Es sollte schon Sinn machen, jegliche „Steuerbegünstigungen“
zu streichen und das Kindergeld nur noch cash auszubezahlen.
Damit auch wirklich alle das gleiche Geld zur Verfügung haben.
Genau diese Gleichmacherei kostet und viel Geld.
Man sollte niemals vergessen, daß derartige Vergünstigungen einen Standortvorteil darstellen, mit dem qulifizierte Ausländer ködern kann.
Der Sozialismus in Reinkultur, wie er momentan angestrebt wird, funktioniert in einem Industrieland nicht.
Warum schafft man nciht diesen ganzen Käse ab und entwickelt endlich mal eine tragbare Steuerprogression?
Grüße,
Mathias
fragend
hi mathias,
irgendwie verstehe ich deinen standpunkt nicht. oder was mache ich falsch beim gedankensortieren???
Genau diese Gleichmacherei kostet und viel Geld.
was verstehst du unter „gleichmacherei“? ich denke du meinst die steuerliche (oder auch nur finanzielle) gleichstellung der kinderlosen und der kinder"habenden" familien, oder? ich finde es sehr sinnvoll, sich zu überlegen, wie man dieses hemmnis abbauen kann… das kann man m.E. nicht einfacg streichen…
Man sollte niemals vergessen, daß derartige Vergünstigungen
einen Standortvorteil darstellen, mit dem qulifizierte
Ausländer ködern kann.
und nun stellest du dich doch aber pro sozialsystem, oder??? das ist aber sehr zwiespältig, auf der einen seite verdammst du die kosten und auf der anderen gewinnst du dem was ab, was ich noch nicht beachtet habe.
Der Sozialismus in Reinkultur, wie er momentan angestrebt
wird, funktioniert in einem Industrieland nicht.
meinst du denn wirklich? wir streben doch keinen sozialismus an! das glaube ich nicht. sicher, falls du meine beitraege liest, ich vertrete den standpunkt, das aus dem sozialen auffangnetz eine soziale haengematte geworden ist, aber von sozialismus im sinne von marx, engels, lenin, honni o.ä. kann (und will man hoffentlich) nicht sprechen!!!
immerhin ist diese soziale marktwirtschaft doch gar nicht so schlecht. also ich möchte nicht wissen, wie meine jugend gewesen wäre, wenn ich in den USA aufgewachsen wäre… wahrlich ein land mit sagen wir capitalsim pure!
Warum schafft man nciht diesen ganzen Käse ab und entwickelt
endlich mal eine tragbare Steuerprogression?
alles kann man nun nicht abschaffen, aber ich gehe mit dir konform, das man viele vergünstigungen und leistungen des staates und im gegensatz gebühren, abgaben und steuern zusammenlegen müsste…
na, ich glaube hier besteht in deutschland noch weitestgehend reformbedarf! schade nur, das reformen immer nur im jahr in erscheinung treten, das der wahl folgt … also, hoffen auf 2003/4 !!!
gruss
der showbee
Hi!
irgendwie verstehe ich deinen standpunkt nicht. oder was mache
ich falsch beim gedankensortieren???
Schaun wir es uns an…
Genau diese Gleichmacherei kostet und viel Geld.
was verstehst du unter „gleichmacherei“? ich denke du meinst
die steuerliche (oder auch nur finanzielle) gleichstellung der
kinderlosen und der kinder"habenden" familien, oder?
Leider hast Du, wie viele das hier machen, den Absatz, auf den ich mich bezogen hatte, gelöscht.
Das ist nicht fair, da ich aus technischen Gründen während ich diesen Artikel hier schreibe nicht zurück zu dem Artikel zwei weiter oben gehen kann, um den betreffenden Absatz noch mal zu lesen.
In diesem Fall hier weiß ich noch, worum es ging. In Zukunft allerdings bitte ich Dich, darauf zu achten. Das erleichtert die Diskussion kollossal.
Mit Gleichmacherei meinte ich das Zeiel „…daß alle das gleiche haben“, welches hier kommuniziert wurde.
Das ist eben nciht mein Ziel.
Auch ich bin der Meinung, daß Leute mit Kindern ungerecht besteuert werden.
Nur bin ich ebenfalls der Meinung, daß dies auch für Singles und kinderlose Paare gilt.
Momentan finanzieren wir Kinderlosen den Familien die Kinder. Daß das trotzdem nciht reicht ist unangenehm, aber nciht wirklich mein Problem.
Gerecht wäre es, insgesamt die direkten Steuern für alle weiter zu senken und für Leute mit Keindern Goodies wie freie Kindergartenplätze oder Haushaltshilfen zu bieten. Haushaltshilfen kosten nicht, denn das können Arbeitslose gut machen. Die freien Kindergartenplätze werden zwar auch von allen bezahlt, aber es ist fairer. Eine direkte Geldleistung wirkt auf (eventuell nicht freiwillig, auch hierüber sollte man mal nachdenken) Kinderlose ungerecht. Außerdem ist es so eine Sache, wenn manche Leute wie die Biber ihre Häuser mit dem Schwanz bauen (4 Kinder, das lohnt sich) und der Kinderlose Nachbar dafür bezahlt.
Kinder in Ehren, ich werde sicherlich auch einmal welche haben. Aber die Lösung für das Überalterungsproblem kann es nicht sein, den Leuten Geld zu geben, sondern insgesamt die Rahmenbedingungen zu verbessern.
ich finde
es sehr sinnvoll, sich zu überlegen, wie man dieses hemmnis
abbauen kann… das kann man m.E. nicht einfacg streichen…
s.o.
Man sollte niemals vergessen, daß derartige Vergünstigungen
einen Standortvorteil darstellen, mit dem qulifizierte
Ausländer ködern kann.und nun stellest du dich doch aber pro sozialsystem, oder???
das ist aber sehr zwiespältig, auf der einen seite verdammst
du die kosten und auf der anderen gewinnst du dem was ab, was
ich noch nicht beachtet habe.
s.o.
Ich bin nicht dagegen, Familien zu helfen.
Auch ein Soziualsystem ist wichtig.
Nur ist das bei uns zu sehr ausgeprägt und zu teuer.
Ich bin dafür, Leute, die die Sache aktiv angehen, zu unterzustützen.
Aber das muß fair bleiben. Auich denjenigen gegenüber, die sich für eine andere Lebensform entscheiden.
Der Sozialismus in Reinkultur, wie er momentan angestrebt
wird, funktioniert in einem Industrieland nicht.meinst du denn wirklich? wir streben doch keinen sozialismus
an! das glaube ich nicht. sicher, falls du meine beitraege
liest, ich vertrete den standpunkt, das aus dem sozialen
auffangnetz eine soziale haengematte geworden ist, aber von
sozialismus im sinne von marx, engels, lenin, honni o.ä. kann
(und will man hoffentlich) nicht sprechen!!!
Noch nicht, das stimmt.
Allerdings streben einige Regierungsmitglieder das an.
Bestes Beispiel ist es doch, die Großindustrie (mit staatlichen Beteiligungen und interessanten Aufsichtsratsposten-Angeboten für Politiker) zu hofieren und den Mittelstand durch Schwachsinn wie das neue Betriebsverfassungsgesetz zu blockieren.
Die Linie ist klar.
immerhin ist diese soziale marktwirtschaft doch gar nicht so
schlecht. also ich möchte nicht wissen, wie meine jugend
gewesen wäre, wenn ich in den USA aufgewachsen wäre…
wahrlich ein land mit sagen wir capitalsim pure!
Was ist daran schlecht?
Es gibt ein Sozialsystem, niemand muß hungern. Der Mindeststandard ist aber so niedrig, daß Arbeit sich auf jeden Fall lohnt.
Das ist fair.
Warum schafft man nciht diesen ganzen Käse ab und entwickelt
endlich mal eine tragbare Steuerprogression?alles kann man nun nicht abschaffen, aber ich gehe mit dir
konform, das man viele vergünstigungen und leistungen des
staates und im gegensatz gebühren, abgaben und steuern
zusammenlegen müsste…
Auch das ist ein interessanter Ansatz.
na, ich glaube hier besteht in deutschland noch weitestgehend
reformbedarf! schade nur, das reformen immer nur im jahr in
erscheinung treten, das der wahl folgt … also, hoffen auf
2003/4 !!!
Ich fürchte, bis 2006 tut sich hier gar nichts.
Erst wenn die Sozis wieder aus der Regierung fliegen und die Union sich reformiert hat, kan in Deutschalnd wieder was gehen.
Grüße,
Mathias
kinderförderungskomponenten!
rehi mathias,
ich versuche nun mal die passenden stellen beisammenzuhalten…
aber trotzdem kürze ich 
Genau diese Gleichmacherei kostet und viel Geld.
was verstehst du unter „gleichmacherei“? ich denke du meinst
die steuerliche (oder auch nur finanzielle) gleichstellung der
kinderlosen und der kinder"habenden" familien, oder?
[…]
Mit Gleichmacherei meinte ich das Zeiel „…daß alle das
gleiche haben“, welches hier kommuniziert wurde.
Das ist eben nciht mein Ziel.
nein, das kann nicht ziel einer marktwirtschaft sein. das wäre in der tat kommunismus, nicht mal nur noch sozialismus. das dieses system in unserer jetzigen gesellschaft nicht funktioniert leuchtet ein. würde doch leistung nicht honoriert und faulheit nicht bestraft (was sie momentan auch nur bedingt wird!).
Auch ich bin der Meinung, daß Leute mit Kindern ungerecht
besteuert werden.
Nur bin ich ebenfalls der Meinung, daß dies auch für Singles
und kinderlose Paare gilt.Momentan finanzieren wir Kinderlosen den Familien die Kinder.
Daß das trotzdem nciht reicht ist unangenehm, aber nciht
wirklich mein Problem.
das ist das problem, da man an der theorie generationenvertrag zur rente haengt. hier ist leicht ausrechenbar, wieviele erwerbstaetige in 20 jahren weniger wieviel % mehr rentenbeitrag bedeuten!
abgesehen davon, denke ich aber auch, das momentan eine heftige überalterung in deutschland herrscht. die politik der neunziger war in jedem fall familienunfreundlich!!!
Gerecht wäre es, insgesamt die direkten Steuern für alle
weiter zu senken und für Leute mit Keindern Goodies wie freie
Kindergartenplätze oder Haushaltshilfen zu bieten.
stellt sich die frage der finanzierung als erstes! ich finde eher, durch ein gerechteres steuersystem (ohne viele freibetröge, abzugsmöglichkeiten etc.). daraus ergibt sich eine leichter zu durchschauendere und sympatischere steuer --> die müsste dann für alle gleich sein (ob single, ob verheiratet, ob kinder, ob kinderlos). zulagen wie EigHeimZul etc. gehören abgeschafft!!!
dann sollten vergünstigen für kinder geshaffen werden. ich denke an KITAS in ausreichender zahl ohne gebühren, ganztagsschulen, kultur etc. dazu sollte es ein kindergeld geben, welches den durchschnittlichen unterhaltsbedarf (nahrung, wohnen, kleider, spielzeug, literatur etc.) abdeckt. dies kann durchaus auch 500-1000 DM sein, da die ESt ja höher ist.
–> nahezu komplette entlastung der eltern von kindern --> kinder bekommen ist keine last --> mehr kinder in der bevölkerung.
so sehe ich das…
Haushaltshilfen kosten nicht, denn das können Arbeitslose gut
machen. Die freien Kindergartenplätze werden zwar auch von
allen bezahlt, aber es ist fairer. Eine direkte Geldleistung
wirkt auf (eventuell nicht freiwillig, auch hierüber sollte
man mal nachdenken) Kinderlose ungerecht. Außerdem ist es so
eine Sache, wenn manche Leute wie die Biber ihre Häuser mit
dem Schwanz bauen (4 Kinder, das lohnt sich) und der
Kinderlose Nachbar dafür bezahlt.
diesen absatz lasse ich bis auf meine obige meinung unkommentiert!
Kinder in Ehren, ich werde sicherlich auch einmal welche
haben. Aber die Lösung für das Überalterungsproblem kann es
nicht sein, den Leuten Geld zu geben, sondern insgesamt die
Rahmenbedingungen zu verbessern.
S.O.
[…]
Ich bin nicht dagegen, Familien zu helfen.
Auch ein Soziualsystem ist wichtig.
Nur ist das bei uns zu sehr ausgeprägt und zu teuer.
Ich bin dafür, Leute, die die Sache aktiv angehen, zu
unterzustützen.
Aber das muß fair bleiben. Auich denjenigen gegenüber, die
sich für eine andere Lebensform entscheiden.
ich denke meine idee geht in eine etwa gleiche richtung, oder?
Noch nicht, das stimmt.
Allerdings streben einige Regierungsmitglieder das an.Bestes Beispiel ist es doch, die Großindustrie (mit
staatlichen Beteiligungen und interessanten
Aufsichtsratsposten-Angeboten für Politiker) zu hofieren und
den Mittelstand durch Schwachsinn wie das neue
Betriebsverfassungsgesetz zu blockieren.
Die Linie ist klar.
diese diskussion alleine verdient einen eigenen thread. vielleicht baust du diesen passus aus und postest das neu, dann gucken sicherlich mehr rein…
immerhin ist diese soziale marktwirtschaft doch gar nicht so
schlecht. also ich möchte nicht wissen, wie meine jugend
gewesen wäre, wenn ich in den USA aufgewachsen wäre…
wahrlich ein land mit sagen wir capitalsim pure!Was ist daran schlecht?
Es gibt ein Sozialsystem, niemand muß hungern. Der
Mindeststandard ist aber so niedrig, daß Arbeit sich auf jeden
Fall lohnt.
Das ist fair.
manche menschen geraten aber in der tat in not, ohne dafür zu können. dabei sind dort in erster linie kinder die leidtragenden! also, wirklich, das US system wünsch ich mir nicht…
gruss
der showbee
p.s. diesmal übersichtlicher gewesen??
Hi!
Genau diese Gleichmacherei kostet und viel Geld.
was verstehst du unter „gleichmacherei“? ich denke du meinst
die steuerliche (oder auch nur finanzielle) gleichstellung der
kinderlosen und der kinder"habenden" familien, oder?[…]
Mit Gleichmacherei meinte ich das Zeiel „…daß alle das
gleiche haben“, welches hier kommuniziert wurde.
Das ist eben nciht mein Ziel.nein, das kann nicht ziel einer marktwirtschaft sein. das wäre
in der tat kommunismus, nicht mal nur noch sozialismus. das
dieses system in unserer jetzigen gesellschaft nicht
funktioniert leuchtet ein. würde doch leistung nicht honoriert
und faulheit nicht bestraft (was sie momentan auch nur bedingt
wird!).
Meine Meinung!
Auch ich bin der Meinung, daß Leute mit Kindern ungerecht
besteuert werden.
Nur bin ich ebenfalls der Meinung, daß dies auch für Singles
und kinderlose Paare gilt.Momentan finanzieren wir Kinderlosen den Familien die Kinder.
Daß das trotzdem nciht reicht ist unangenehm, aber nciht
wirklich mein Problem.das ist das problem, da man an der theorie generationenvertrag
zur rente haengt. hier ist leicht ausrechenbar, wieviele
erwerbstaetige in 20 jahren weniger wieviel % mehr
rentenbeitrag bedeuten!
Daher muß das Rentensystem in Form der Einführung einer niedrigen Einheitsrente ab z.B. 2010 sofort reformiert werden.
Dann leiben noch 8 Jahre Zeit, sich darauf vorzubereiten und die jungen Leute erfahren mehr Rentengerechtigkeit.
Zu diesem Thema möchte ich Dich auch bitten, mal ins Archiv zu schauen, denn ich möche nicht den ganzen Sermon nochmals schreiben.
abgesehen davon, denke ich aber auch, das momentan eine
heftige überalterung in deutschland herrscht. die politik der
neunziger war in jedem fall familienunfreundlich!!!
Vor allem der Drang jedes kleinen Müllmanns nach zwei Fernreisen pro Jahr und einem 5er BMW sind familienunfreundlich.
Die Leute wissen nciht mehr, wo sie hingehören.
Die Deutschen hatten noch nie mehr Geld als seit den 90ern. Kinder fallen nicht etwa nur verfehlter Politik, sondern auch einer durch die Sozialismusbewegung in Deutschland geschürten
falschen Denke zum Opfer.
Das Motto: " das habe ich mir verdient" und die Suggestion, daß jeder Prolet ein Luxusleben führen kann, wenn er denn nur fleißt Kredite aufnimmt, greift radikal um sich.
Gerecht wäre es, insgesamt die direkten Steuern für alle
weiter zu senken und für Leute mit Keindern Goodies wie freie
Kindergartenplätze oder Haushaltshilfen zu bieten.stellt sich die frage der finanzierung als erstes! ich finde
eher, durch ein gerechteres steuersystem (ohne viele
freibetröge, abzugsmöglichkeiten etc.). daraus ergibt sich
eine leichter zu durchschauendere und sympatischere steuer
–> die müsste dann für alle gleich sein (ob single, ob
verheiratet, ob kinder, ob kinderlos). zulagen wie EigHeimZul
etc. gehören abgeschafft!!!
Schrieb ich das nicht?
Ich bin dieser Meinung.
Wer ordentlich verdient, soll auch gut leben. Wer wenig verdient, muß sich eben einschränken. Das ist hart, aber eben ganz normal. Nur das wollen die neuen kommunistischen Kräfte in diesem Land nicht wahrhaben und das Konsumproletariat folgt diesen Aussagen antürlich, weil es Umverteilung riecht.
dann sollten vergünstigen für kinder geshaffen werden. ich
denke an KITAS in ausreichender zahl ohne gebühren,
ganztagsschulen, kultur etc. dazu sollte es ein kindergeld
geben, welches den durchschnittlichen unterhaltsbedarf
(nahrung, wohnen, kleider, spielzeug, literatur etc.) abdeckt.
dies kann durchaus auch 500-1000 DM sein, da die ESt ja höher
ist.
Kann man drüber nachdenken.
Irgendwie müssen Kinder auch finanziert werden. Das ist klar.
–> nahezu komplette entlastung der eltern von kindern
–> kinder bekommen ist keine last --> mehr kinder in
der bevölkerung.so sehe ich das…
Klar, das hört sich gut an.
Nur darf das alles nicht auf dem Rücken der Kinderlosen ausgetragen werden.
Gerechtigkeit halte ich hier auch aus der anderen Perspektive für wichtig.
Schließlich bringen die Dinks und die Homos ihre hohen Einkommen auch wieder unter die Leute, was im Endeffekt auch allen zugute kommt.
Der Familienvater hingegen trägt nach Eigenheimbau mit riesiger Förderung durch den Staat, Kindergeldbezug, Erziehungsurlaub u.s.w. faktisch kaum noch etwas zum Allgemeinwohl bei. Das bleibt bei ihm größtenteils in der Familie. Die Produktion neuer Renten- und Steuerzahler seht hier natürlich auch noch zu Buche, ist aber etwas anderes, da das in die nächste Generation fällt.
Haushaltshilfen kosten nicht, denn das können Arbeitslose gut
machen. Die freien Kindergartenplätze werden zwar auch von
allen bezahlt, aber es ist fairer. Eine direkte Geldleistung
wirkt auf (eventuell nicht freiwillig, auch hierüber sollte
man mal nachdenken) Kinderlose ungerecht. Außerdem ist es so
eine Sache, wenn manche Leute wie die Biber ihre Häuser mit
dem Schwanz bauen (4 Kinder, das lohnt sich) und der
Kinderlose Nachbar dafür bezahlt.diesen absatz lasse ich bis auf meine obige meinung
unkommentiert!
Du darfst das gerne kommentieren. Diesen Satz habe ich von einem Kollegen mit 4 Kindern. Wir haben herzlichst gelacht…
Kinder in Ehren, ich werde sicherlich auch einmal welche
haben. Aber die Lösung für das Überalterungsproblem kann es
nicht sein, den Leuten Geld zu geben, sondern insgesamt die
Rahmenbedingungen zu verbessern.S.O.
[…]
Ich bin nicht dagegen, Familien zu helfen.
Auch ein Soziualsystem ist wichtig.
Nur ist das bei uns zu sehr ausgeprägt und zu teuer.
Ich bin dafür, Leute, die die Sache aktiv angehen, zu
unterzustützen.
Aber das muß fair bleiben. Auich denjenigen gegenüber, die
sich für eine andere Lebensform entscheiden.ich denke meine idee geht in eine etwa gleiche richtung, oder?
Ich denke auch, daß sich unsere Ansichten hier icht allzu sehr unterscheiden.
Noch nicht, das stimmt.
Allerdings streben einige Regierungsmitglieder das an.Bestes Beispiel ist es doch, die Großindustrie (mit
staatlichen Beteiligungen und interessanten
Aufsichtsratsposten-Angeboten für Politiker) zu hofieren und
den Mittelstand durch Schwachsinn wie das neue
Betriebsverfassungsgesetz zu blockieren.
Die Linie ist klar.diese diskussion alleine verdient einen eigenen thread.
vielleicht baust du diesen passus aus und postest das neu,
dann gucken sicherlich mehr rein…
Mache ich.
immerhin ist diese soziale marktwirtschaft doch gar nicht so
schlecht. also ich möchte nicht wissen, wie meine jugend
gewesen wäre, wenn ich in den USA aufgewachsen wäre…
wahrlich ein land mit sagen wir capitalsim pure!Was ist daran schlecht?
Es gibt ein Sozialsystem, niemand muß hungern. Der
Mindeststandard ist aber so niedrig, daß Arbeit sich auf jeden
Fall lohnt.
Das ist fair.manche menschen geraten aber in der tat in not, ohne dafür zu
können. dabei sind dort in erster linie kinder die
leidtragenden! also, wirklich, das US system wünsch ich mir
nicht…
Ich mir durchaus.
Wenn Du Dich einmal näher mit dem Sozialsystem in den USA auseinandersetzt wirst DU sehen. daß es unserem durchaus ähnelt. Nur die Hängematte fehlt.
Jeder Budesstaat gestaltet sein Sozialösystem weitgehend autonom.
Daß Blindgänger wie Texas oder Louisiana dabei sind, bestreite ich nicht. Das sind dann dioe Beispiele, die hier angeführt werden.
Daß Massachussetts, New Jersey oder Illinois hingegen sehr sinnvolle System etabliert haben, bleibt zumeist verborgen.
Insgesamt würde es uns nur gut tun, die Sache hier drastisch zu straffen, denn ich sehe mich nicht in der Pflicht, für faule Säcke zu sorgen, sondern in unserem Gemeinwesen Leute, die es alleine nicht schaffen KÖNNEN zu unterstützen.
p.s. diesmal übersichtlicher gewesen??
Perfekt!
Grüße,
Mathias