Hallo ihr Lieben,
es geht zwar nicht um mich, aber das ist bestimmt nicht schlimm.
Ein Kumpel von mir (Andreas) hat im August 2005 einen Kindergeldantrag gestellt, da er mit seinen PFLEGEeltern den Kontakt abgebrochen hat. Diese haben das auch schon im Juni/Juli dem Jugendamt, etc. mitgeteilt. Zu der Zeit ging er ein Jahr zur Schule und seit Dezember ist er arbeitssuchend (aber nicht gemeldet). Auf jeden Fall hat er alle Unterlagen vollständig eingereicht und ist immer wieder vertröstet worden. Bis heute hat er kein Kindergeld bekommen. Er weiß auch nicht genau, ob seine Eltern in der Zeit, wo er bei Ihnen gewohnt hat, Kindergeld bekommen haben oder ob das direkt ans Jugendamt ging. Auf jeden Fall müsste er ja eine ordentliche Nachzahlung bekommen - im besten Falle, wenn das Kindergeld die letzen 4 Jahre gar nicht gezahlt worden ist, das Geld der letzten 4 Jahre und sonst das Geld seit August 2005 und das ist ja immerhin auch was! Ich weiß, dass er auch öfters beim „Kindergeldamt“ (wie nennt sich das überhaupt genau?) anruft, aber er hängt entweder in der Warteschleife oder man vertröstet ihn.
Welche Möglichkeiten hat er denn nun, an sein Geld zu kommen? Ich habe ihm vorgeschlagen, dass er vielleicht zum Anwalt gehen sollte. Ist das eine gute Idee? Und wenn ja, bekommt der Anwalt einen Teil von der Nachzahlung und wie hoch wäre der? Ich weiß, dass er das mit der Bezahlung des Anwalts mit 10 Euro und dem Amtsgericht machen könnte, weil er ja kaum Einkommen hat (nur Halbwaisenrente, aber bekommt der Anwalt dann trotzdem noch was? Welche Möglichkeiten gibt es noch?
Ich hoffe, ihr könnt uns weiterhelfen.
Liebe Grüße, Sabrina