Kindergrippe

Wolltest halt irgendwie Antworten nehm ich an.

Du auch, oder? :smile:

Sieh Dir mein Antwortposting an. Die Aussagen von Tommy sind eine anneinanderreihung von unverstandenen Einzelaussagen von mir. Daher kann man darauf kaum vernünftig antworten.

C.

Liebe Leonie,

ich hab jetzt nicht die ganzen Threads durchgelesen, weil ich mir u.a. die bestimmt vorkommenden Kommentare zum Thema Rabenmutter ersparen wollte.

meine Meinung / Erfahrung.

Meine Große ka mit 2 an 3 Tagen die Woche halbtags zu einer ganz lieben Tagesmutter. Sie war von geburt an an Kindergruppen (sprich: andere Kids) gewöhnt und liebte ihre Tagesmutter sehr. Mit 3 war sie dann - quasi kindergartenvorbereitend - in einem sogenannten Maxiclub. Das waren 2 Vormittage in einer Einrichtung (Gruppe 8 Kinder, eine Erzieherin plus jeweils eine Mama zur Unterstützung). Sie lachte beim Hingehe und heulte beim holen. Mit dreiging sie dann ganztags in den Kindergarten.

Die Kleine kam mit 1 1/2 Jahren in die Kinderkrippe. Auch sie war von Geburt an an Kindergruppen gewöhnt. Sie liebte ihre Sonnenkäfergruppe und geht heute in der gleichen Einrichtung in den Kindergarten.

Beide haben die „Fremdbetreuung“ gut verkraftet. ich ahtte auch nie ein schlechtes gewissen. Ich denke, das ist ganz wichtig, denn Kinder spüren sowas sehr intensiv.

Entwicklungstechnisch würde ich sagen, dass meine Große (die ich prozentual ja mehr selbst betreut habe) kognitiv deutlich fitter ist, während die kleine deutlich durchsetzungsstärker ist. Das kann - muss aber nicht - Folge der unterschiedlichen Betreuungskonzepte sein.

Ganz ehrlich, die Kinder vor dem zweiten Lebensjahr in Betreuung zu geben, wäre für mich emotional extrem schwer gewesen. Das ist aber eine persönliche Sache (die ich mir vor der Geburt der Lütten nicht hätte vorstellen können) - letztendlich muss das jeder selbst entscheiden…

Und noch zwei ganz allgemeiner Tipps zum Thema Kinder:
Erstens:Ich kann dir versichern, es kommt alles anders, als man es sich vorher vorstellt. Also solltest du auch Handlungsalternativen haben, falls du nach der geburts feststellst, das du dein Zwergerl einfach (noch) nicht weggeben kannst.
Zweitens: Es gibt wenige Aufgaben im Leben, die schöner und anstrengener sind, als so ein Winzwesen auf seinem Weg ins Leben beizustehen. Vor allem, wenn’s nicht die einzige Aufgabe ist.

Liebe Grüße & alles Gute für dich

felicia