Kinderpsychiatrie

Liebe/-r Experte/-in,
ch bin Alexandra, bin 17 Jahre alt. Ich war im Alter zwischen 14 und 16 häufig für ein paar Tage aber auch mal für über ein halbes Jahr ind Kinderspitälern, Kinder und Jugendpsychiatrie und Psychosomatikstationen. Es ging dabei um schulangst, ritzen, posttraumatische belaastungsstörung, trennungsängste, soziale ängste und Depressionen. Sie meinten immer, ich habe eine leichte essstörung und untergewicht, ich bekam essbegleitung und wurde öfter gewogen. Das Thema Essen war aber eigentlich nicht das Hauptthema, stand eigentlich im Hintergrund. Seither kämpfe ich immer wieder mit fressanfällen, nichts essen, Kalorien zählen…Wog vorher 54 kg, jetzt bei einer Größe von 170 cm, 50,5 kg. Freunde meinen, dass ich (zu) dünn sei…, es fallen häufig Kommentare. Nun zu meiner Frage: ist dieses Gewicht wirklich zu wenig? sehe mich zwar nicht als dick, aber auch nicht als wirklich dünn. Was kann einem in solchen Situationen am besten helfen? Mir gehts nämlich dadurch echt körperlich und psychisch nicht gut.

Danke

hallo!
ich bin 168cm wiege 58 kg und bin sehr schlank, dann
bist du mit 2cm mehr und 8 kg weniger mit sicherheit
zu dünn.ich denke du solltest dir menschen oder eine gruppe suchen die auch diese problem haben.
da gibt es mit sicherheit tips und ideen .

Liebe Alexandra,

dass Du um Rat nachfragst ist ein guter Ansatz. Es scheint tatsächlich so, dass Du Hilfe benötigst.

Du bist für Deine Größe sehr leicht, Du hast Untergewicht. Es ist gut, dass Du Dich gemeldet hast.
Ich weiß nicht wie Deine Beziehung zu Deinen Eltern ist- wenn sie gut ist sollten sie der Erste Ansprechpartner sein- bitte sie, Dich zu einem Arzt zu begleiten, oder Hilfe in der Jugendpsychiatrie zu suchen.
Wenn Deine Beziehung nicht so gut ist, kannst Du diese Wege durchaus alleine gehen. Auch eine Drogen- und Suchtberatungsstelle in Deiner Nähe hilft Dir weiter. Die Adressen findest Du im Netz, im Telefonbuch. Möchtest Du auch das nicht, kannst Du diese Tel.- Nr. anrufen:0221-892031. Das ist die Nummer der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Die sind fit und kompetent und können Dich an Fachleute vermitteln.

Ein Mediziner kann zunächst mal ein gesundheitliches Problem ausschließen, deshalb sollte der erste Weg zu einem Arzt(Hausarzt)führen.

Hintergrund für Essstörungen, wie Du sie beschreibst, sind psychische Probleme, die ein Facharzt für Jugendpsychiatrie und Essstörungen durchaus behandeln kann. Es ist manchmal ein langer und nicht immer einfacher Weg- aber ich denke, dass Du das packen kannst. Du versuchst Dir hier Infos zu holen- also kannst Du nun auch den nächsten Schritt gehen und Dir weitere Hilfe holen- nur Mut- liebe Alexandra- Du schaffst das!

In der Pubertät verändern sich der Körper, die Gefühle und Gedanken. Jugendliche in deinem Alter sind in dieser Phase besonders verletzlich. Auch das Essverhalten verändert sich oft. Jugendliche grenzen sich von den Eltern ab, essen unregelmäßig, außerhalb der Familie, mit Freunden.

Das geringe Gewicht kann auf ein seelisches Problem hindeuten und so wie Du es beschreibst ist es sehr wahrscheinlich. Deine bisherigen Behandlungen scheinen bisher nicht ausreichend, oder von andauerndem, zufriedenstellendem Erfolg gewesen zu sein.

Du solltest einen Therapeuten Deines Vertrauens finden, dem Du Deine Probleme schildern kannst. Bei der Suche sollten Dir die oben aufgezeigten Adressen und Nummern helfen.

Ich fahre jetzt für einige Zeit nach Kuba, Ende März bin ich wieder in Deutschland- ich würde mich wirklich freuen, wenn Du mich dann noch einmal anschreiben würdest und mir mitteilen könntest, was in der Zwischenzeit passiert ist und ob Du weitere Hilfe benötigst.
Liebe Alexandra- bis dahin alles Gute und die Kraft und den Mut Dir weitere Hilfe zu holen. Bitte!!

Liebe Grüße
Frank

Hallo Alexandra,

nach dem BMI (Body-Mass-Index), durch den berechnet wird, ob jemand normales oder problematisches Gewicht hat, hast du mit 17,5 leichtes Untergewicht (das ist der Bereich von 17-18,5). Also gewichtsmäßig nicht problematisch. Allerdings sind es die Fressattacken in Verbindung mit starker Diät. Es könnte eine Essstörung vorliegen. Jugendpsychiatrie oder Erwachsenenpsychiatrie wären empfehlenswert. Bzw. eine Untersuchung beim einem Internisten.

VG

Bernd

Hallo,
da kann ich leider nichts zu sagen, da Esstörung nicht mein Gebiet ist.
Grüße