Hallo,
Wenn Tochter bei mir ist und die Mutter gegangen ist, ist es
als wenn man einen Schalter gedrückt hätte, sie spielt, lacht,
freut sich aber immer mit dem Hintergedanken wann darf ich
wieder zu meiner Mama !!!
Hatten leider noch nie Übernachtungen.
Sehe kleine nur am WE von Sa 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr
und Sonntag 09:00 Uhr bis 15:00 Uhr.
Ferien auch nur von 09:00 Uhr bis 15 Uhr.
Heißt ich fahre 4x 45 KM pro Tag.
Das ist eine organisatorische Frage, die ihr Erwachenen regeln sollt. Du solltest schleunigst damit aufhören Dich als jammerndes Opfer zu präsentieren - das tut weder der Situation noch Deinem Kind gut.
Eltern seit 5 jahren in Trennung, seither hab ich als Vater
immer wieder einen Kampf mit dem Umgang da Mutter das Kind
manipuliert.Tochter wird jetzt 8 Jahre.
Nun da es zum Anwalt ging, machte Mutter unseres Kindes einen
Termin bei Kinderpsychologen wegen ADS.
wer hat das Kind warum zum Psychologen geschickt?
Der Anwalt oder die Mutter? Warum soll sie Familienbezogene Fragen beantworten, bzw. zeichnen, wenn sie auf ADS getestet werden soll?
Was konkret laut den Psychologen nicht vorliegt.
Das wird er ja erst wissen nachdem das Kind dort war. Oder war es bereits vorher beim Psychologen?
Aber das Kind will laut diesen den vater nicht mehr sehen, ich
existiere nicht mehr in der Familie, in deren Leben, aussage
unserer Tochter gegenüber den Psychologen (Mutter wartete
immer im Nebenraum).
Kennst Du das Guckuck-Spiel, das gerne mit Babys gespielt wird? Ganz junge Babys sind extrem irritiert, wenn sie Dein Gesicht nicht mehr sehen und kriegen sich kaum ein vor Freude wenn Du wieder zum Vorschein kommst. Das lässt dann mit dem Alter nach (zumindest die Angst wenn Dein Gesicht versteckt ist), weil es gelernt hat, dass Du immer noch da bist, bzw. gleich wieder da bist.
Aber ganz weg geht dieser Grundgedanke dabei eben nicht - auch nicht bei Erwachsenen. Wenn Du einen sehr lieben Freund hast und ihr verliert euch aus den Augen - dann ist alleine die Beziehung zueinander entscheidend wie Du Dich dabei fühlst. Hast Du Angst denjenigen zu verlieren oder vertraust Du darauf, dass die gerade gegebenen Lebensumstände einen innigen Kontakt nicht zulassen und ihr euch bald irgendwann vorwurfslos begegnen könnt und Freude aneinander habt?
Was mich wunderte das Sie eine Zeichnung nicht deuten konnten
und das ist meine Frage.
Tochter zeichnete ganz unten am Blatt eine Wiese, darauf
ebenertig 2 Hunde (einen der links, einen der rechts kuckt,
beide gleich in der Größe),in der mitte einen Strich nach oben
(sollte evtl eine Blume sein) dann rechts 2 kleine Enten
ebenertig (gleiche Größe) die geradeaus sehen.
Was, bitte, kann das bedeuten ?.
Keine Ahnung und ich vermute mal gar keine!!
Wenn mein Junge ein Bild zeichnen sollte, dann würdest Du ein wüstes Gemezel zwischen Luke Skywalker und Darth Vader bekommen. Was wohl ein Psychologe dazu sagen würde…?
Es gibt bestimmte Verhaltensweisen, die auf der Art der Bindung zwischen Eltern und Kind schließen lassen - diese Beurteilung erfolgt durch Beobachtung und da solltest Du auch mit einbezogen werden (wenns halbwegs seriös sein soll).
Laut unserer Tochter die ich nur alle 2 WE für ein paar
Stunden pro Tag sehe, gehöre ich nicht zur Familie, nur die
Mama, die Oma, der Opa, und 2 Hunde (wobei einer davon bei der
Oma ist und der andere nur 1 Jahr bei Ihnen war bevor er
weggebracht wurde (Vermieter wollte den hund nicht mehr
sehen).
Das ist DEIN Problem!! Pflege die Beziehung zu Deiner Tochter - und zwar unabhängig vom Geschwafel des Psychologen (der im Übrigen von der Mutter bezahlt wird). Zeige ihr, dass Du für sie da bist und sie liebst. In ein Paar Jahren wird sie das sehr zu schätzen wissen. Es gibt nichts Schlimmeres als ein Elternteil, das sich abwendet, weil es sich gekränkt fühlt. Deine Gefühle musst Du mit Dir austragen.
Mein Kind war knapp drei Jahre als als wir unseren Hund weggegeben haben und er zählt sie jetzt, nach vier Jahren, immer noch zur Familie.
Du fragst Dich aber warum Du nicht auf der Liste der wichtigen Personen stehst. Hast Du dafür eine Antwort? Es ist möglich, dass sie sich nicht traut Dich zu nennen (die Mutter sitzt zwar im Nebenraum, aber vielleicht wird sie ja mit dem Mann über das gemalte und gesprochene reden) oder Du bist tatsächlich für Deine Tochter nicht so wichtig wie die anderen. Dann solltest Du überlegen woran das liegt - Manipulation hin oder her - suche erst bei Dir. Das ist einfacher, denn bei Dir kannst Du am ehesten etwas ändern.
Wenn Du so denkst, wie Du schreibst, dann ist es bei Dir alles ziemlich durcheinander (zurecht). Versuche zur Ruhe zu kommen und Dich auf Deine Tochter einlassen