KINDERSITZ (Auto) - suche den richtigen

Hallo Leutz,

ich suche Eltern mit Kindersitzerfahrung, die mir weiterhelfen können…

ich versuche mich kurz zu fassen…

Meine Tochter ist 3 1/2 Jahre alt, wiegt ca. 15kg ist aber ziemlich groß und wächst schnell. Bisher fuhr sie in einem Roemer King mit (wir sind echt zufriedenn mit dem Teil), der aber langsam zu klein wird. In Frage kommen nun entweder die Sitze von 9 bis 36 oder von 15 bis 36 kg… Im Laden habe ich mir die Modelle „RÖMER KID“ und „MAXI COSI RODI SPS“ angeschaut. (Gelesen habe ich auch von „KiddyLifePlus“ und „Recaro Start“ etwas…) Testbericht habe ich auf der ADAC-Homepage angeschaut.

Nun halte ich derzeit Ausschau nach einem neuen Sitz, bin aber ziemlich verwirrt.

  1. Noch passt der Roemer-King und ich bin nicht ganz sicher, ob ich vor einer langen Urlaubsreise „umrüsten soll“?

  2. Ich habe gelesen und gesehen, dass bei den großen Sitzen (15 bis 36 kg) das Kind durch den normalen Dreipunktgurt gehalten wird. Da diese Gurte - wie in unserem Auto auch - Automatikgurte sind, blockieren sie nur bei schnellem Ziehen. Folglich können sie in Kurven oder bei mäßigem Bremsen anscheinend nachgeben! Ich habe in Erfahrungsberichten (www.ciao.de) gelesen, dass Kinder während der Fahrt samt oder auch ohne Sitz zur Seite oder nach vorne kippen können?!?!? Das ist doch nicht Sinn der Sache - oder? Gibt es Modelle, die dieses Manko umgehen oder ist dies zukünftig gurtbedingt einfach einzukalkulieren? Kann fast nicht sein - oder doch?

  3. „Madame“ ist zwar recht groß, aber doch ein Kleinkind und schläft sehr gerne auf längeren Fahrten ein… Die Größeren Sitze bieten anscheinend nicht sehr tolle Schlafstellungen. Auch Problem „2)“ scheint bei schlafenden Kids verstärkt aufzutreten. Hat jemand da Erfahrung?

  4. Die neueste Generation der Kindersitze ist auf den Seitenaufprall durch seitliche „Kopfstützen“ vorbereitet. Diese schränken jedoch die Sicht des Kindes zur Seite stark ein. Ich habe schon gehört, dass neugierige, lebhafte Kinder (wie meins, wenn es nicht schläft) sich gerne nach vorne lehnen, um doch Blicke zu erhaschen. Erstens ist das auf Dauer unbequem, zweitens geht dadurch der beabsichtigte Seitenaufprallschutz erst recht verloren, wenn das Köpfchen nicht in der „Schale“ liegt…

  5. Der einzige Sitz mit Testurteil „gut“ von 15-36kg ist laut ADAC der „RÖMER KID“. Ich habe meine kleine im Laden in das Ding hineingesetzt: Der Sitz ist total eng! Wie soll bitte da ein Kind mit 12 Jahren, 30kg und Winterjacke hineinpassen??? Hat jemand Erfahrung? Der „MAXI COSI RODI“ scheint da besser zu sein (verstellbare Breite) hat dafür im Sicherheitstest schlechter abgeschnitten… Argghhh !!

Also stehe ich jetzt da und weiss nicht, was ich tun soll!
Sicherheit - JA ! Aber wenn es für das Kind unbequem ist oder es in dem Sitz während der Fahrt vorkippt oder nichts sieht und sich kaputtlangweilt und durch Quengeln den Papa nervt…

WER HAT TIPPS FÜR EINEN VERZWEIFELTEN VATER :wink:

Gruß: Euer mc

Hallo Leutz,

Hallo,

ich suche Eltern mit Kindersitzerfahrung, die mir weiterhelfen
können…

ich versuche mich kurz zu fassen…

Meine Tochter ist 3 1/2 Jahre alt, wiegt ca. 15kg ist aber
ziemlich groß und wächst schnell. Bisher fuhr sie in einem
Roemer King mit (wir sind echt zufriedenn mit dem Teil), der
aber langsam zu klein wird. In Frage kommen nun entweder die
Sitze von 9 bis 36 oder von 15 bis 36 kg… Im Laden habe ich
mir die Modelle „RÖMER KID“ und „MAXI COSI RODI SPS“
angeschaut. (Gelesen habe ich auch von „KiddyLifePlus“ und
„Recaro Start“ etwas…) Testbericht habe ich auf der
ADAC-Homepage angeschaut.

unser Sohn is seit kurzem 3 Jahre alt und fuhr auch immer in dem alten Kindersitz meiner kleinen Geschwister mit, glaub auch ein Römer wenn ich mich nicht irre.
Wir sind aber seit nem halben Jahr auf den Recaro umgestiegen, kann ich nur empfehlen.

Nun halte ich derzeit Ausschau nach einem neuen Sitz, bin aber
ziemlich verwirrt.

  1. Noch passt der Roemer-King und ich bin nicht ganz sicher,
    ob ich vor einer langen Urlaubsreise „umrüsten soll“?

  2. Ich habe gelesen und gesehen, dass bei den großen Sitzen
    (15 bis 36 kg) das Kind durch den normalen Dreipunktgurt
    gehalten wird. Da diese Gurte - wie in unserem Auto auch -
    Automatikgurte sind, blockieren sie nur bei schnellem Ziehen.
    Folglich können sie in Kurven oder bei mäßigem Bremsen
    anscheinend nachgeben! Ich habe in Erfahrungsberichten
    (www.ciao.de) gelesen, dass Kinder während der Fahrt samt oder
    auch ohne Sitz zur Seite oder nach vorne kippen können?!?!?
    Das ist doch nicht Sinn der Sache - oder? Gibt es Modelle, die
    dieses Manko umgehen oder ist dies zukünftig gurtbedingt
    einfach einzukalkulieren? Kann fast nicht sein - oder doch?

Also bei uns ist das nicht so, das Kind wird im Recaro auch mit dem normalen Autogurt angeschnallt, da schiebt man den Gurt unter eine Rolle (naja, so in der Art halt-muss man sich angucken) und da bleibt er immer gleich fest.

  1. „Madame“ ist zwar recht groß, aber doch ein Kleinkind und
    schläft sehr gerne auf längeren Fahrten ein… Die Größeren
    Sitze bieten anscheinend nicht sehr tolle Schlafstellungen.
    Auch Problem „2)“ scheint bei schlafenden Kids verstärkt
    aufzutreten. Hat jemand da Erfahrung?

Unseren Recaro kann man auch schräg stellen, außerdem sind die Stützen neben dem Kopf ziemlich eng angebracht, ein seitliches wegrutschen is daher nicht möglich.
Das der Kopf nach vorne wegkippt passiert bei uns nur wenn wir den Sitz grad lassen, ganz nach vorne kippen kann er aber nicht da er richtig angeschnallt ist.

  1. Die neueste Generation der Kindersitze ist auf den
    Seitenaufprall durch seitliche „Kopfstützen“ vorbereitet.
    Diese schränken jedoch die Sicht des Kindes zur Seite stark
    ein. Ich habe schon gehört, dass neugierige, lebhafte Kinder
    (wie meins, wenn es nicht schläft) sich gerne nach vorne
    lehnen, um doch Blicke zu erhaschen. Erstens ist das auf Dauer
    unbequem, zweitens geht dadurch der beabsichtigte
    Seitenaufprallschutz erst recht verloren, wenn das Köpfchen
    nicht in der „Schale“ liegt…

Unser Kleiner schaut auch immer wieder um die Kopfstützen herum, so weit das der Gurt zuläßt, das kann man glaub nur verhindern wenn man es dem Kind versucht zu erklären - ich weiß bei nem Kind in dem Alter nicht wirklich immer wirksam.

  1. Der einzige Sitz mit Testurteil „gut“ von 15-36kg ist laut
    ADAC der „RÖMER KID“. Ich habe meine kleine im Laden in das
    Ding hineingesetzt: Der Sitz ist total eng! Wie soll bitte da
    ein Kind mit 12 Jahren, 30kg und Winterjacke hineinpassen???
    Hat jemand Erfahrung? Der „MAXI COSI RODI“ scheint da besser
    zu sein (verstellbare Breite) hat dafür im Sicherheitstest
    schlechter abgeschnitten… Argghhh !!

Mit den Sitzen dieser Marken habe ich leider keine Erfahrung.
Würde mich aber nicht unbedingt immer auf diese Testurteile verlassen weil ich denke wenn da ne Firma Geld zusteckt wird auch mal ein etwas schlechteres Model als gut eingestuft.
Würde mich da auf mein Gefühl und einen mir ehrlich erscheinenden Verkäufer verlassen.

Also stehe ich jetzt da und weiss nicht, was ich tun soll!
Sicherheit - JA ! Aber wenn es für das Kind unbequem ist oder
es in dem Sitz während der Fahrt vorkippt oder nichts sieht
und sich kaputtlangweilt und durch Quengeln den Papa nervt…

Wir haben uns den Recaro rausgesucht weil wir schon seit Jahren selbst Recaro-Sportsitze haben und zufrieden sind und weil wir unseren Junior in allen Sitzen haben probesitzen lassen und er diesen herausgesucht hat. Der wollte da gar nicht mehr raus. Nach ausführlicher Information beim Verkäufer haben wir dann entschlossen die anderen ausenvor zu lassen und diesen zu kaufen.
Is halt nicht ganz billig, wir haben 250 Euros gelöhnt aber wenns halt dann bequem UND sicher ist, ists doch wurscht.

Hoffe ich konnte irgendwie weiterhelfen!?

Liebe Grüße Yvonne

WER HAT TIPPS FÜR EINEN VERZWEIFELTEN VATER :wink:

Gruß: Euer mc

Erfahrungsbericht
Hallo.

„den richtigen“ für alle Eventualitäten wirst du kaum finden.

Wir haben auch eine „Römer“ (ich weiß aber nicht die Type). Jedenfalls ist das eine in der Breite verstellbarer Sitzerhöhung (diese Plastik-hocker mit weichem Überzug) mit „Armlehnen“, in die du fakultativ eine in der Höhe verstellbare Rückenlehne stecken (und natürlich fixieren) kannst, diese Rückenlehne hat in Kopfhöhe beidseitig „Pölster“, damit das Kind den Kopf anlehnen kann.

Vorteile: Das Ding ist sehr schnell aus- und eingebaut (wenn Kind mal in einem anderen Auto mitfährt), ist auf jede Größe einstellbar, ist bequem. Durch die „Armlehnen“ hat das Kind im Gesäßbereich einen seitlichen Halt, der Gurt wird dadurch präzise geführt (im oberen Bereich durch eine Führung im „Lehnenbereich“), seitliche Sicht ist kaum eingeschränkt, da die „Pölster“ nicht riesig sind.

Nachteile: Schlafen im Auto: Technisch ist es zwar überhaupt keim Problem, das Ding in „Liegeposition“ zu bringen, nur „zu flach“ hat Kind keinen Platz, und auch der Halt ist kaum Gegeben (den hast du nur mit einer Befestigungsmöglichkeit zwischen den Beinen).
Meine Kinder weigerten sich, wenn der Sitz in eine bequeme Schräglage gebracht worden ist (ich bin nicht müde…), den Sitz mit schlafendem Kind in Schräglage bringen heißt Auto anhalten, ziehen, zerren, ev. Polster oä. hinter den Sitzhocker, damit er nicht wieder nach hinten rutscht (Autositze fallen halt nach hinten ab, damit sie für und Große bequem sind) - dabei wacht Kind auf, … „ich bin nicht müde,… brüll“. Oder du läßt Kind in ziemlich aufrechter Stellung schlafen: Bei einem funktioniert das Ganze gut, die andere pendelt ständig herum, schläft dabei aber bestens. Optimal ist ein seitliches Hängen im Sitz aber sicher nicht bei einer Vollbremsung.
Das Ganze macht aber z.B. überhaupt kein Problem, wenn dein Rücksitz eine verstellbare Rückenlehne hat. Dann bleibt der Sitzpolster nämlich in seiner Lage, die Lehne geht mit der Sitzlehne mit, Kind ist problemlos in Liegeposition umgestellt.

Wir haben diesen Sitz, seitdem Kinder 4 sind (ca. 110 cm groß), und obwohl ich mit der Schlafstellung (bei unserem Auto) nicht glücklich bin, haben beide schon stundenlang in ihren Sitzen (offenbar ganz gut) geschlafen.

lg. Christine

Hallo mcAdam!

Zunächst mal könntest Du Dir in der Verbraucherzentrale die aktuellen Testberichte für Kinderautositze ansehen und schon mal eine Wahl treffen, welches Modell in Frage kommen könnte.

Mit dieser Liste gehst Du dann in ein Fachgeschäft, wo Du
vor Ort verschiedene Kindersitze im Auto ausprobieren kannst, und zwar
mit (!!) Kind.

Wie einfach ist die Handhabung beim Einbau in das vorhandene Auto?
Wie sicher und bequem sitzt das Kind darin?
Wie aufwändig ist das Verstellen in die Liegeposition, bzw. gibt es überhaupt noch einen solchen Sitz für große 3-jährige?
Wieviel Zuwachs ist noch möglich?

Mag sein, dass Du in einem kleineren Geschäft ein bisschen mehr zahlst, aber dafür hast Du den für Kind, Eltern und Auto optimalen Sitz.

Angelika

Hi,

ich suche Eltern mit Kindersitzerfahrung, die mir weiterhelfen
können…

ich möchte gerne unsere Erfahrung beisteuern:
Wir haben für unseren Großen (im August drei) nach der Babyschale den Römer Prinz angeschafft. Der Sitz besteht aus einer leichten Sitzschale (die nur aud den Sitz gestellt wird) und einem massiven Fangkörper, der durch den normalen Gurt (ob Drei- oder Zweipunkt ist bei diesem System egal) gehalten wird. Im Falle eines Unfalls würde das Kind mitsamt der (sehr leichten) Sitzschale vom Fangkörper zurückgehalten, der den Bereich von Brust bis Hüfte abdeckt.

  1. Ich habe gelesen und gesehen, dass bei den großen Sitzen
    (15 bis 36 kg) das Kind durch den normalen Dreipunktgurt
    gehalten wird. Da diese Gurte - wie in unserem Auto auch -
    Automatikgurte sind, blockieren sie nur bei schnellem Ziehen.
    Folglich können sie in Kurven oder bei mäßigem Bremsen
    anscheinend nachgeben! Ich habe in Erfahrungsberichten
    (www.ciao.de) gelesen, dass Kinder während der Fahrt samt oder
    auch ohne Sitz zur Seite oder nach vorne kippen können?!?!?
    Das ist doch nicht Sinn der Sache - oder? Gibt es Modelle, die
    dieses Manko umgehen oder ist dies zukünftig gurtbedingt
    einfach einzukalkulieren? Kann fast nicht sein - oder doch?

Wie gesagt, unser Kleiner wird mit seinem zweiten Sitz nur vom normalen Gurt gesichert. Das beschriebene Nachgeben, nach vorne kippen oder Wegkippen haben wir nie gehabt. Er hat immer sehr sicher im Sitz gesessen. Der Fangkörper bietet „nebenbei“ auch noch einen kleinen Spieltisch.

  1. „Madame“ ist zwar recht groß, aber doch ein Kleinkind und
    schläft sehr gerne auf längeren Fahrten ein… Die Größeren
    Sitze bieten anscheinend nicht sehr tolle Schlafstellungen.
    Auch Problem „2)“ scheint bei schlafenden Kids verstärkt
    aufzutreten. Hat jemand da Erfahrung?

Unser Sitz bietet überhaupt keine Schlafstellung. Wir haben beim Kauf darauf verzichten können, da die Rücksitze des Scenic einzeln verstellbar sind. Nur - wir haben davon nie Gebrauch gemacht. UNser Wonneproppen schläft in jeder Stellung. Und ich bin überzeugt, daß ihm das auch nicht schadet, da wir eh regelmäßige Pausen machen (und er auch kaum länger als zwei oder drei Stunden im Auto schläft - bzw. wir ihn dort nicht länger schlafen lassen). Der Kopf wird zum schlafen auf den Tisch gelegt (Fangkörper) oder seitlich an die Kopfstütze. Beim zweiten pendelt er zwar bei jeder Kurve von rechts nach links, aber nicht sehr weit und stören tuts ihn auch nicht.

  1. Die neueste Generation der Kindersitze ist auf den
    Seitenaufprall durch seitliche „Kopfstützen“ vorbereitet.
    Diese schränken jedoch die Sicht des Kindes zur Seite stark
    ein. Ich habe schon gehört, dass neugierige, lebhafte Kinder
    (wie meins, wenn es nicht schläft) sich gerne nach vorne
    lehnen, um doch Blicke zu erhaschen. Erstens ist das auf Dauer
    unbequem, zweitens geht dadurch der beabsichtigte
    Seitenaufprallschutz erst recht verloren, wenn das Köpfchen
    nicht in der „Schale“ liegt…

Warum der Schutz „erst recht verloren“ gehen soll, ist mir schleierhaft. Aber ich habe mir diese Sitze auch noch nie genauer angesehen und kann dazu wenig sagen.

  1. Der einzige Sitz mit Testurteil „gut“ von 15-36kg ist laut
    ADAC der „RÖMER KID“. Ich habe meine kleine im Laden in das
    Ding hineingesetzt: Der Sitz ist total eng! Wie soll bitte da
    ein Kind mit 12 Jahren, 30kg und Winterjacke hineinpassen???
    Hat jemand Erfahrung? Der „MAXI COSI RODI“ scheint da besser
    zu sein (verstellbare Breite) hat dafür im Sicherheitstest
    schlechter abgeschnitten… Argghhh !!

Naja…dazu muß man sich mal klarmachen, daß solche Tests immer nur eine simulierte Wirklichkeit wiedergeben können. Die Realität sieht dann doch oft sehr viel anders aus. Es wird dort mit Modellen gearbeitet, die zwar ständig verbessert werden aber eigentlich nie das reale Unfallgeschehen wiederspiegeln. Zusätzlich sollte man sich mal klarmachen, daß vor wenigen Jahren die Sicherheit der Kinder sicher nicht erschreckend schlecht war, die damaligen Sitze heute aber höchstens noch ein ausreichend erhalten würden. Auch ist die Benotung grundsätzlich willkürlich (wer legt eigentlich fest, welche Kräfte in welcher Richtung noch tolerabel sind? Solche Bewertungsgrundlagen sind regelmäßig Gegenstand von heftigen Sachverständigenstreitereien)
Ich persönlich betrachte solche Tests deshalb nur als eine (von vielen) Entscheidungsgrundlage. Komfortfragen betrachte ich ebenfalls als sicherheitsrelevant und lasse sie entsprechend in die Entscheidung einfließen.

GRuß Stefan

Also stehe ich jetzt da und weiss nicht, was ich tun soll!
Sicherheit - JA ! Aber wenn es für das Kind unbequem ist oder
es in dem Sitz während der Fahrt vorkippt oder nichts sieht
und sich kaputtlangweilt und durch Quengeln den Papa nervt…

WER HAT TIPPS FÜR EINEN VERZWEIFELTEN VATER :wink:

Gruß: Euer mc

Hallo Leutz,

hallo,

ich suche Eltern mit Kindersitzerfahrung, die mir weiterhelfen
können…

ich versuche mich kurz zu fassen…

versuch ich auch mal…

Meine Tochter ist 3 1/2 Jahre alt, wiegt ca. 15kg ist aber
ziemlich groß und wächst schnell. Bisher fuhr sie in einem
Roemer King mit (wir sind echt zufriedenn mit dem Teil), der
aber langsam zu klein wird. In Frage kommen nun entweder die
Sitze von 9 bis 36 oder von 15 bis 36 kg… Im Laden habe ich
mir die Modelle „RÖMER KID“ und „MAXI COSI RODI SPS“
angeschaut. (Gelesen habe ich auch von „KiddyLifePlus“ und
„Recaro Start“ etwas…) Testbericht habe ich auf der
ADAC-Homepage angeschaut.

Nun halte ich derzeit Ausschau nach einem neuen Sitz, bin aber
ziemlich verwirrt.

war ich auch als unser „großer“ (3 1/2) nen neuen sitz brauchte
vorher wars ein römer king (den hat jetzt unser „kleiner“)

  1. Noch passt der Roemer-King und ich bin nicht ganz sicher,
    ob ich vor einer langen Urlaubsreise „umrüsten soll“?

  2. Ich habe gelesen und gesehen, dass bei den großen Sitzen
    (15 bis 36 kg) das Kind durch den normalen Dreipunktgurt
    gehalten wird. Da diese Gurte - wie in unserem Auto auch -
    Automatikgurte sind, blockieren sie nur bei schnellem Ziehen.
    Folglich können sie in Kurven oder bei mäßigem Bremsen
    anscheinend nachgeben! Ich habe in Erfahrungsberichten
    (www.ciao.de) gelesen, dass Kinder während der Fahrt samt oder
    auch ohne Sitz zur Seite oder nach vorne kippen können?!?!?
    Das ist doch nicht Sinn der Sache - oder? Gibt es Modelle, die
    dieses Manko umgehen oder ist dies zukünftig gurtbedingt
    einfach einzukalkulieren? Kann fast nicht sein - oder doch?

also wir haben jetzt einen concord trimax, der hat noch ein eigenes gurtsystem und wird mit dem dreipunktgurt fest im auto verankert, kann man auch in liegeposition kippen, war aber bei uns noch nie nötig, da die rücksitzbank leicht nach hinten abfällt.

  1. „Madame“ ist zwar recht groß, aber doch ein Kleinkind und
    schläft sehr gerne auf längeren Fahrten ein… Die Größeren
    Sitze bieten anscheinend nicht sehr tolle Schlafstellungen.
    Auch Problem „2)“ scheint bei schlafenden Kids verstärkt
    aufzutreten. Hat jemand da Erfahrung?

  2. Die neueste Generation der Kindersitze ist auf den
    Seitenaufprall durch seitliche „Kopfstützen“ vorbereitet.
    Diese schränken jedoch die Sicht des Kindes zur Seite stark
    ein. Ich habe schon gehört, dass neugierige, lebhafte Kinder
    (wie meins, wenn es nicht schläft) sich gerne nach vorne
    lehnen, um doch Blicke zu erhaschen. Erstens ist das auf Dauer
    unbequem, zweitens geht dadurch der beabsichtigte
    Seitenaufprallschutz erst recht verloren, wenn das Köpfchen
    nicht in der „Schale“ liegt…

das lässt sich bei unserem "großen"leider nicht vermeiden, obwohl er lieber vorne rausguckt

  1. Der einzige Sitz mit Testurteil „gut“ von 15-36kg ist laut
    ADAC der „RÖMER KID“. Ich habe meine kleine im Laden in das
    Ding hineingesetzt: Der Sitz ist total eng! Wie soll bitte da
    ein Kind mit 12 Jahren, 30kg und Winterjacke hineinpassen???
    Hat jemand Erfahrung? Der „MAXI COSI RODI“ scheint da besser
    zu sein (verstellbare Breite) hat dafür im Sicherheitstest
    schlechter abgeschnitten… Argghhh !!

also beim trimax kann ich nur sagen, dass die rückenlehne ein stück höher ist als bei den RÖMER sitzen, was bei der größe unseres sohnemannes hilfreich ist, ebenso hat er genug halt und ist trotzdem nicht zu eng. die rückenlehne kann man demoontieren undm an hat später nur eine sitzerhöhung, bzw. kann auch eine „nachfolge-Rückenlehne“ anbauen.

soweit ich weiss hat dertrimax allerdings auch bei tests mit „gut“ abgeschnitten, ob es stiftung warentest o.ä. war kann ich leider nicht mehr sagen, das ganze kostet so ca. 160 EUR, aber das war uns die sicherheit unseres „großen“ dann doch wert :o), weil auch ich von den sitzen, die nur durch den gurt sitz und kind halten nicht viel halte.

Also stehe ich jetzt da und weiss nicht, was ich tun soll!
Sicherheit - JA ! Aber wenn es für das Kind unbequem ist oder
es in dem Sitz während der Fahrt vorkippt oder nichts sieht
und sich kaputtlangweilt und durch Quengeln den Papa nervt…

WER HAT TIPPS FÜR EINEN VERZWEIFELTEN VATER :wink:

Gruß: Euer mc

hoffe ich konnte helfen

jörg

*anm: den sitz auf jeden fall im geschäft, mit kind und auto testen, damit man sieht ob alles passt*