Hallo irgendwieundsowieso,
Prinzipiell denken wir ähnlich, Du nur einen Tick radikaler.
glaube ich nicht.
Mein Beitrag zur Umwelt derzeit, sparsames Auto 4,2 Liter,
Fahrten rationell planen, 2 Tage arbeiten von zu Hause
demnächst.
Es geht nicht nur um die Auspuffgase und den Spritverbraucht. Alleine die Produktion deines Autos kostet ca. 4000 Liter Benzinäquivalent an Energie. Dazu kommt die Zubetonierung der Landschaft, dass die Straßen quasi nur den Autos gehören, ja, dass man teilweise deshalb nicht mit dem Fahrrad fahren kann, weil man wegen Autostraßen riesige Umwege in Kauf nehmen muss.
mit einen Verbrauch von mehr als 5 Liter anachronistisch sei
und nicht produziert werden dürfe. Die Reaktion war alles
andere als freundlich…
Genaugenommen, jeder PKW mit mehr als 1 Liter pro 100 km. Warum selbt bei einem Kleinwagen fast eine Tonne Blech und Pastik mitschleppen, wenn man nur einen Menschen und einen PC (ca. 100kg zusammen) transportieren will?
Weil wirklich sparsame Leichtfahrzeuge auf Straßen einfach von den Stahlkolossen zermalmt werden würden! Davon abgesehen, haben auch diese noch die zuvor genannten anderen Nachteile (Zubetoniereung etc.)
Ich wäre dafür eine Steuer zu pkw-bezogene Steuer zu erheben,
in welcher ein Grenzwert z.B. 5,0 Liter/km definiert
wird und alles was darüber liegt gestaffelt gemäss des
Drittel-mix-verbrauches in die Tasche greifen muss. Studis und
soziale Härtefälle mal ausgeklammert.
5 Euro Steuer pro Liter Benzin tun’s auch, mindestens.
Im Unterschied zu Dir:Ich möchte das Auto eigentlich nicht
abschaffen, ich möchte nur einen Grossteil seiner negativen
Auswirkungen ( Verunreinigung der Umwelt, Lärm ) so gering wie
möglich halten.
unmöglich
Mit einem 1-Liter-Auto und reduzierter
Geräusch_emmission würde ich mit einem wesentlich geringerem
schlechten Gewissen draussen herumfahren…
Die Landschaft wird dann immer noch zubetoniert und man wird als Radfahrer oder Fußgägnger zwischen schnellfahrenden PKW - wenn auch dann einiges leichter- immer noch zermalmt.
Alles Gute wünscht
…Michael