Hallo zusammen,
ja, ich geb’s zu, der Titel ist zweideutig (aber was tut man nicht alles für die Klickzahlen und den Spass *fg*).
Es geht natürlich nicht um den Verkauf von Kindern. Sondern es geht um die 12-jährige Susi und ihre drei 12- bis 14-jährigen Freundinnen. Die vier Mädels haben grade Sommerferien und sind schwer erschüttert über die aktuell in allen Medien präsenten Berichte über die Hungerkatastrophe in Afrika. Sie beschliessen sofort, zu helfen.
Die Hilfe ist schnell organisiert: sie rühren daheim Waffelteig an (Mama stellt alles bereit, wir reden also hier nicht von einer Nacht- und Nebelaktion), stellen in der Fussgängerzone ihres kleinen Wohnorts eine Bierbank samt Sonnenschirm auf - und backen mit Mamas Waffeleisen Waffeln, die sie an die Leute in der Fussgängerzone verkaufen.
Das machen sie richtig prima, die Leute finden das super (und bezahlen freiwillig mehr als verlangt), die Mädels freuen sich, die Mamas platzen vor Stolz. Und natürlich wollen die Mädels den Erlös (ich nehme mal an, dass die solzen Mamas die Zutaten spendieren) für die hungernden Kinder in Afrika spenden.
Nur: was könnte ein wirrer Spinner den Mädchen missgünstig eingestellter Mensch, der daherkommt den Mädels böses tun? Denn letzten Endes gibt’s doch für den öffentlichen Verkauf von Lebensmitteln recht enge gesetzliche Richtlinien (Hygieneverordnung).
Müssen sich Susi und ihre Freundinnen denn auch daran halten?
Denn eigentlich ist’s ja keine so viel andere Situation als wenn die Feuerwehr / Gesangverein / Karnickelzüchter / sonstige Vereine an irgendwelchen Festivitäten ihre selbstgebackenen Kuchen verkaufen. Und die dürfen ja auch 
Was müssten Susi und ihre Freundinnen (bzw. da minderjährig eventuell auch die stolzen Eltern) da tun, damit ihr Waffelverkauf rechtlich auf sicheren Beinen steht und der zufällig des Weges kommende Bösewicht in die Röhre guckt? Oder dürfen die das „einfach so“ tun? Getreu dem Motto „wer viel fragt geht viel irr“?
*wink*
Petzi