Für mich steht im Mai eine OP samt ca. einer Woche Krankenhausaufenthalt an. Danach werde ich für ca. 3 Wochen nicht schwer heben dürfen.
Was mach ich in der Zeit mit meinem Sohn? Er ist dann 18 Monate alt, braucht als rund-um-die-Uhr-Betreuung und muss auch noch viel getragen werden (zumal wir im ersten Stock wohnen).
Als der Kleine geboren wurde, konnte man Mann unbezahlten Urlaub nehmen und die Krankenkasse hat ihm Entgeltersatz geleistet als Haushaltshilfe.
Geht sowas auch bei Krankheit der Mutter? Und für welchen Zeitraum dann?
Wie ist es mit anderen Familienangehörigen, Grosseltern des Kindes z.B.?
Und dann noch eine Frage in die ganz andere Richtung, was habt ihr für Erfahrungen gemacht mit Besuchen im KH?
Gibt ja verschiedene Möglichkeiten, zum einen könnte Papi samt Sohn quasi den ganzen Tag im KH verbringen. Oder mich für kürzere Zeiten mit oder ohne Kind besuchen und den Rest vom Tag mit Kind soweit es eben geht „Alltag“ haben…
Für mich selbst wäre Besuch besser, aber es geht um mein Kind, dem soll es gut gehen!
(Familienzimmer gibts wohl nur für die Geburt, oder? )
Mich nervt das Ganze jetzt schon ziemlich, und ich will mich so gut es geht drauf vorbereiten *seufz*
Ach ja, der Kleine ist zumindest tagsüber desöfteren bei seinen Grosseltern zur Betreuung, kennt also Abwesenheit von mir zumindest grundsätzlich. Nur nachts eben nicht, und nicht so „allumfassend“…
Die Krankenkasse kann Dir eine Haushaltshilfe bezahlen, wenn dies vom Arzt verschrieben wurde. Das genaue Procedere erfährt man bei denen. Der Zeitraum wird auch vom Arzt festgelegt.
Ich selbst war vor Weihnachten eine Woche im Krankenhaus und wir haben es so gemacht, dass für unseren Sohn (3,5) der Alltag erst mal so normal wie möglich ablaufen sollte. Nachmittags kamen mich dann mein Mann und Söhnchen im KH besuchen.
Das war auch sehr schön, aber man muss sich klar machen, dass es oft für ein Kind steeeeeerbenslangweilig im KH ist und die Kleenen dann schon mal gerne schlechte Laune haben. Wenn Du dann noch nicht mal ein Einzelzimmer hast, wird es auch für die Mitpatienten echt heftig.
Außerdem bist Du ja auch „krank“; man weiß also vorher nicht so genau, wie Du selbst drauf sein wirst, wenn Du eigentlich „in Ruhe liegen“ sollst, aber Dich vornemlich um Dein Kind kümmerst.
Wie gesagt: Eine echt schwierige Lage: Mein Sohn fand meinen Krankenhausaufenthalt die ersten Tage ja noch ganz witzig und abenteuerlich, aber zum Ende hin war er dermaßen von der Rolle, dass ich mich selbst (natürlich nur gesund!) frühzeitig entlassen habe. (Hatte aber auch spezielle Gründe: Meine Mutter war nach kurzer Krankheit im KH gestorben und mein Sohn befürchtete, dass jetzt auch Mama bald sterben müsste. Das war sehr, sehr heftig…)
Dir alles, alles Gute - ich weiß echt, wie eine solche Lage einen fertig machen kann…
Hallo,
also, dein Mann kann auf jeden Fall wieder zehn Kinderbetreuungstage von seinem Arbeitgeber bekommen (das bezahlt denen dann die KV). Wie schon geschrieben steht dir darüberhinaus eine Haushalthilfe zu, für deinen Kleinen, aber je nach Umständen auch für dich (Kochen, Essen auf Rädern, Putzen etc).
Von langen Besuchen im KH kann ich, wenn du kein Einzelzimmer hast, nur abraten. Mein Kleiner tobte rum und raste über den Flur, weil ihm nach kurzer Zeit ziemlich langweilig war, auch weil ich es nicht so spannend fand, dass er das Bett immer verstellte.
Du schreibst, dass du im Mai in die Klinik kommst, vielleicht hat das KH ja nen schönen Park mit Spielbereich, das ist dann sicher für alle schöner. Grundsätzlich kann ich deine Sehnsucht nach dem kleinen Schnuff schon seeeeehr gut verstehen:wink:)
Alles Gute für Euch,
Judith