DANKE an alle für die lieben aufbauenden Worte!!!
Hallo!
Ich hätte nie mit so vielen Antworten gerechnet - vielen Dank an alle, die hier geschrieben haben.
Da es zu viel wäre, jeden einzelnen Beitrag zu beantworten, schreibe ich hier einmal an alle Interessierten.
Vorweg:
Die Familie (Eltern und Geschwister) meines Partners ist eine ganz nette - so wie meine Familie, nur die mag ich natürlich auf eine andere Art und Weise 
Sollte allerdings jemand spezielles aus der weiterläufigen Familie Weihnachten dazu stoßen, werde ich arge Bauchschmerzen bekommen - die mag ich eben nicht wirklich leiden.
Die direkte Familie (nenne jetzt mal Eltern und Geschwister von ihm so) wird sich damit „abfinden“ können, dass es bei uns eine Kindstaufe geben wird - immerhin lieben sie dieses Kind jetzt schon, obwohl es erst in ein paar Tagen das Licht der Welt erblicken wird. Da habe ich höchstens von einem Bruder von ihm mit kristischen Äußerungen zu rechnen. Die Eltern werden vielleicht hinterfragen, warum das Kind getauft wird - und da habe ich kaum Probleme, meinen Standpunkt zu vertreten.
Aber ein Teil der weiteren Familie ist eben eine Familie, die so leicht „nerven“ kann, wenn es um das Thema Kirche, Religion, Glauben, … geht.
Ich schlucke gerne mal was runter, was aus deren Münder kommt, aber ich bin nicht das kleine dumme Mädel, dass sich alles gefallen und ständig kristisieren lässt und beim letzten Aufeinandertreffen wurde ich mehr als verletzt und das geht schon über Jahre so.
Und wenn dann eben irgendwann - ob nun zu Weihnachten oder sonst wann - das Thema ‚Molikas Kind soll getauft werden‘ auf den Tisch kommt, dann sind die wieder so in ihrem Element, dass es für mich verletztend werden wird.
Aber ich kann mir nicht immer alles gefallen lassen - auch wenn der Klügere nachgibt. Warum soll ich mich ständig als Menschen zweiter Klasse abstempeln lassen, weil ich in deren Augen eine falsche christliche Überzeugung habe bzw. zu „freizügig“ und „modern“ bin?
Ich habe mir durch mein Posting etwas „Aufbauhilfe“ für mein Selbstvertrauen erhofft und auch erhalten.
Ich werde meinen Standpunkt vertreten und wenn die meinen, den Standpunkt als falsch zu bezeichnen, dann werde ich mich mit klugen Worten aus dem Gespräch zurückziehen. Aber ich werde mich eben nicht wieder bloßstellen lassen.
Immerhin kann ja nicht das, was in meiner Familie seit Generationen Tradition ist plötzlich falsch sein.
Achso - nur zur Verständnis: Wir (mein Partner und ich) wandern Weihnachten von uns zu unseren Eltern … auf der Suche nach einem warmen Plätzchen, wo man sich kulinarisch verwöhnen lassen kann. Das wird in diesem Jahr mit unserem Kind auf jeden Fall noch einmal der Fall sein - mal schaun, wann wir „unseren ersten eigenen Heiligabend“ daheim verbringen. Da wir beide Familienmenschen sind, ist es irgendwie unerlässlich, bei den Eltern am heiligen Abend vorbei zu schauen.
Außerdem besuche ich mit meiner Familie gerne den Gottesdienst am heiligen Abend.
Also noch mal ein großes DANKE an alle, die mir nette Worte mit auf den Weg gegeben haben.
LG
Molika