Kinofilm Enigma - sehenswürdig?

servus!

nachdem ich „Pearl Harbour“ und „U-571“ nun schon gesehen habe (auch original), überlege ich ernsthaft ob es sich lohnt diesen Film schon jetzt im Kino anzusehen. Wenn „Enigma“ nur „genausogut“ wie die beiden anderen Filme ist, dann eher nicht.

m.E. können die Amerikaner mit historischen Themen (speziell WKII) wenig anfangen… man könnte meine sie hätten alleine und ohne nennenswerte Verluste gewonnen und die anderen sind sowieso alle böse und schlecht. (so in der Art)
und was Liebeszenen in einem Kriegsfilm zusuchen haben ist mir schon immer schleierhaft gewesen (um die Geschichte im Film zu erzählen mein ich)

einzige Ausnahme ist „Saving Private Ryan“… teilweise zumindest.

aber wiegesagt das ist meine persönliche Meinung.

Kinofilme kann man ja immer irgendwann kostenlos sehen wenn man möchte (Kumpel Videothek TV etc.) - Kino wirkt aber einfach besser.

STK

Also, zunaechst mal ist Enigma kein amerikanischer, sondern ein britischer Film. Deswegen ist er weniger strunzdumm als die beiden von Dir genannten Beispiele, leider aber auch ein kleines bisschen langweiliger. Es ist keine Actionstory, sondern eine sehr charakterzentrierte Spionagegeschichte in der Art von John LeCarre. Also keine grossen Schauwerte. Selbst Kate Winslet glaenzt nicht besonders.

Klaus

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Zitiere mal aus „Cinema“:

„Wer mit der historischen Bedeutung des Chiffriersystems Enigma nicht vertraut ist, sollte sich kurz unter http://www.lexiter.com/misc/ps_crypto/enigma.html imformieren. Die Dramatik der Ereignisse in Bletchley Park erschließt sich sonst nur mühsam. Apteds Verfilmung des Romans von Robert Harris schwankt unentschlossen zwischen Spionagethriller und Romanze. Allein Dougray Scott mit den attraktiven Augenschatten und Kate Winslet als seine Verbündete Hester sind über gepflegte Langeweile erhaben.“

Übrigens kein rein britischer, kein rein amerikanischer Film sondern: GB/BRD/USA 2001.