Kiosk Software

Hallo,

kennt einer eine kiosk software als freeware. Ich möchte einen Rechner (Win-XP) Kunden zum Surfen bereitstellen, und diesen Zugang recht restriktiv behandeln.

Grüße

Hallo Oliver,

Opera, oder was suchst du genau (Bei Opera F11 druecken und die Rechte einschraenken)

Gruss

Wolfgang

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hi,

soweit ich weiss, gibt es keine Kiosk Software als Freeware. Herkömmliche Software fängt so bei 150€ pro Lizenz an (z.B. sitekiosk). Eine Alternative für dich ist vielleicht „User Control 2003“ (für Win 2000, XP), ab 30 € (unter: www.salfeld.de).

Von Selbstgebasteltem würde ich dir eher abraten. Benutzer an öffentlichen Terminals kommen auf allerhand Ideen, um das System ausser Kraft zu setzen und wenn ein Tastendruck (Alt-F4) reicht, um auf das Desktop zu kommen, ist das sehr peinlich…

Grüße,

Phil

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Kiosk fuer Linux (was: Kiosk Software)

Hallo,

Hi,

kennt einer eine kiosk software als freeware. Ich möchte einen
Rechner (Win-XP)

Sorry, von Windows hab ich keine Ahnung. Fuer Linux gibt es da eine Anleitung[1], wie man sowas einrichtet. (Den dort verwendeten Netscape 4.x (das HowTo ist von 1999) sollte man vielleicht durch etwas anderes ersetzen, mozilla z.B. sollte nahezu aehnliche Funktionalitaet mitbringen.)

Kunden zum Surfen bereitstellen, und diesen Zugang recht
restriktiv behandeln.

soweit ich weiss, gibt es keine Kiosk Software als Freeware.
Herkömmliche Software fängt so bei 150€ pro Lizenz an

Oh mein Gott.

(z.B. sitekiosk). Eine Alternative für dich ist vielleicht
„User Control 2003“ (für Win 2000, XP), ab 30 € (unter:
www.salfeld.de).

Von Selbstgebasteltem würde ich dir eher abraten. Benutzer an
öffentlichen Terminals kommen auf allerhand Ideen, um das
System ausser Kraft zu setzen und wenn ein Tastendruck
(Alt-F4) reicht, um auf das Desktop zu kommen, ist das sehr
peinlich…

Naja… das Problem waere dann vielleicht auch geklaert: fvwm interessiert sich fuer M-F4 nicht wirklich.

Just my 2cent,
Gruss vom Frank.
===footnotes===
[1] http://www.tldp.org/HOWTO/Kiosk-HOWTO.html

Hallo,

Von Selbstgebasteltem würde ich dir eher abraten. Benutzer an
öffentlichen Terminals kommen auf allerhand Ideen, um das
System ausser Kraft zu setzen und wenn ein Tastendruck
(Alt-F4) reicht, um auf das Desktop zu kommen, ist das sehr
peinlich…

Naja… das Problem waere dann vielleicht auch geklaert: fvwm
interessiert sich fuer M-F4 nicht wirklich.

Hmm. Braucht man an einem Kiosk-Surf-PC überhaupt einen Window-Manager? Unter Umständen kann man darauf verzichten (wenn man nicht mehrrere Fenster gleichzeitig braucht).

Gruß,

Sebastian

Hi,

Unix/Linux ist auf jeden Fall für ein Terminal empfehlenswert (allein wegen der Stabilität und Uptime), aber nur wirklich dann, wenn jemand sich damit auskennt. Wir haben einige Terminals mit Debian gebaut, aber im Nachhinein wäre es vielleicht billiger gewesen (hinsichtlich der Arbeitszeit) ein fertiges Produkt zu nehmen… (Auch wenn einige auf dem Markt sind, mit denen der billige Alt-F4-Trick trotzdem funktioniert :wink:

Die Entscheidung sollte hauptsächlich davon abhängen, wer am Schluß das Teil wartet. Bei Win-basierten läuft man die ganze Zeit hin und repariert (kann aber jeder), bei Linux-basierten fällt seltener was an, aber dann braucht es einen Spezialisten (z.B. bei Hardware-Ersatz)…

Grüße,
Phil

Hallo,

Unix/Linux ist auf jeden Fall für ein Terminal empfehlenswert
(allein wegen der Stabilität und Uptime), aber nur wirklich
dann, wenn jemand sich damit auskennt.

Ja, wenn die varantwortlichen auch unter Windows nichts dazulernen, sind es unverantwortliche.

Wir haben einige
Terminals mit Debian gebaut, aber im Nachhinein wäre es
vielleicht billiger gewesen (hinsichtlich der Arbeitszeit) ein
fertiges Produkt zu nehmen…

Nun ja. Wie lange laufen die Dinger und was mußte bisher daran gemacht werden?

Die Entscheidung sollte hauptsächlich davon abhängen, wer am
Schluß das Teil wartet. Bei Win-basierten läuft man die ganze
Zeit hin

Habt ihr nur unqualifizierte Praktikanten, deren Arbeitszeit nichts Wert ist?

und repariert (kann aber jeder),

Ich kenne kaum jemand, der Windows „repariert“, es wird oft genug neuinstalliert.

bei Linux-basierten
fällt seltener was an, aber dann braucht es einen Spezialisten

Huch?

(z.B. bei Hardware-Ersatz)…

Klar, das ist natürlich unter Windows vollautomatisch.
http://www.mail-archive.com/[email protected]

Hast Du noch ein paar urbane Legenden?

Gruß,

Sebastian

Hallo,

Hi,

Naja… das Problem waere dann vielleicht auch geklaert: fvwm
interessiert sich fuer M-F4 nicht wirklich.

Hmm. Braucht man an einem Kiosk-Surf-PC überhaupt einen
Window-Manager?

Wenn der browser auch so dazu zu kriegen ist, im Vollbild zu starten, nicht unbedingt.

Gruss vom Frank.

Tach,

Naja… das Problem waere dann vielleicht auch geklaert: fvwm
interessiert sich fuer M-F4 nicht wirklich.

Hmm. Braucht man an einem Kiosk-Surf-PC überhaupt einen
Window-Manager?

Wenn der browser auch so dazu zu kriegen ist, im Vollbild zu
starten, nicht unbedingt.

$BROWSER -geometry 

Mist, was ist das wieder simpel unter einem funktionierenden Betriebssystem. Ohne kuhles Registry-Verbiegen und teure Murks-Software.

Gruß,

Sebastian

Hallo Sebastian,

Hmm. Braucht man an einem Kiosk-Surf-PC überhaupt einen
Window-Manager?

Nö! Ich setzte mal vor ein paar Monaten Spasshalber (proof-of-concept) einen Kioskrechner ohne Window-Manager mit Mozilla auf. Alle mir bekannten Manipulationsmöglichkeiten wurden deaktiviert, falls es aber dennoch einer schaffen sollte, den Browser zu beenden, führt dies zu einem Shutdown. Der Shutdown ist ansonst übrigens nur übers Netz mit ssh möglich. Irgendwo müssen die Config-Files noch rumliegen…

Mfg,
Pürsti

Leider ist das mit Linux ganz net - möchte den usern aber Zugriff auf ne Seite gewähren die dummerweise nur unter MSIE läuft und nicht unter mozilla, opera, usw. Leider gibt es hierfür keine Alternative.

Grüße

Schau mal unten …
… bei deinem Crossposting

Gruß

Stefan

Tach,

'n Abend,

> $BROWSER -geometry

Leider wird der geometry hint nicht vom X selbst ausgewertet, sondern muss von der Applikation behandelt werden. Von mozilla z. B. wird er leider konsequent ignoriert (lediglich -width und -height gibt’s). Vielleicht sollte ich das Teil wirklich mal entsorgen…

Mist, was ist das wieder simpel unter einem funktionierenden
Betriebssystem. Ohne kuhles Registry-Verbiegen und teure
Murks-Software.

Total langeweilig. „Windows, das OS fuer die Nerds von morgen. Wo man seine Konfiguration noch mit hexedit in die DLL hacken kann.“

Gruss vom Frank.

Hallo,

Leider ist das mit Linux ganz net - möchte den usern aber
Zugriff auf ne Seite gewähren die dummerweise nur unter MSIE
läuft und nicht unter mozilla, opera, usw.

Falsche Taktik. Beschwer Dich bei dem Ersteller der Seite.

Leider gibt es
hierfür keine Alternative.

Huch? Um welche Seite handelt es sich denn?

Gruß,

Sebastian

Hi Sebastian,

schön unfreundliche Antwort.

Ich sehe schon, daß du einer der Unix-Fanatiker bist, für die Microsoft den Erzfeind darstellt. Ich sehe das eher pragmatisch. Für jeden Zweck die passenden Mittel benutzen. Setze ich einem Kunden ein Terminal vor die Nase auf dem ein Debian Linux läuft und verabschiede mich mit den Worten: „Kein Wartungsvertrag? Danke für den Fisch“.

Hallo,

Unix/Linux ist auf jeden Fall für ein Terminal empfehlenswert
(allein wegen der Stabilität und Uptime), aber nur wirklich
dann, wenn jemand sich damit auskennt.

Ja, wenn die varantwortlichen auch unter Windows nichts
dazulernen, sind es unverantwortliche.

Über die Probleme von Windows braucht man nicht viel zu sagen, die zeigen sich schnell genug bei der Benutzung :wink: Aber es steckt auch ein anderes Konzept dahinter. Und ich möchte mal die These aufstellen, daß, so fehlerhaft die Win- Systeme sind, sie haben einen sehr großen Anteil an der Entwicklung getragen, daß Computerbenutzung heute kein elitäres Phänomen mehr ist.

Wir haben einige
Terminals mit Debian gebaut, aber im Nachhinein wäre es
vielleicht billiger gewesen (hinsichtlich der Arbeitszeit) ein
fertiges Produkt zu nehmen…

Nun ja. Wie lange laufen die Dinger und was mußte bisher daran
gemacht werden?

Die Entwicklungszeit war einfach länger.

Die Haltbarkeit jedes Terminals hängt nun einmal stark vom Benutzerverhalten und den Rahmenbedingungen des Standorts ab.

Die Entscheidung sollte hauptsächlich davon abhängen, wer am
Schluß das Teil wartet. Bei Win-basierten läuft man die ganze
Zeit hin

Habt ihr nur unqualifizierte Praktikanten, deren Arbeitszeit
nichts Wert ist?

Ne. Das trifft in dem Fall zu, daß die Auftraggeber das Teil selbst warten möchten.

und repariert (kann aber jeder),

Ich kenne kaum jemand, der Windows „repariert“, es wird oft
genug neuinstalliert.

Hmm, du nährst dich auch von den Legenden über Windows oder? Wann hast du denn das letzte Mal Windows benutzt? Zu Zeiten von 95A?

bei Linux-basierten
fällt seltener was an, aber dann braucht es einen Spezialisten

Huch?

Schau dich doch mal in einer kleinen IT-Firma um. Da hast du eine Menge, die mit MacOS und Windows umgehen können und ein, zwei, die mit Unix-Derivaten arbeiten können. Das habe ich übrigens auch in großen Rechenzentren gesehen.

(z.B. bei Hardware-Ersatz)…

Klar, das ist natürlich unter Windows vollautomatisch.
http://www.mail-archive.com/[email protected]

Bewahre mich bitte vor dieser Windows-Linux Debatte. Etwas hinrissigeres, als diese Auseinandersetzungen kann ich mir kaum vorstellen. Scheint mir um Identitätsstiftung zu gehen, wenn man für eine Ideologie kämpfen kann.

Hast Du noch ein paar urbane Legenden?

Welche meinst du denn, hätte ich bedient? Ich habe weder gesagt, daß Windows besser ist, noch daß es stabiler läuft, noch daß Linux per se das bessere System ist. Wie oben gesagt, für jeden Zweck die passenden Mittel.

Diese verbohrte Auseinandersetzung zwischen Linux-Anhängern und Windows-Vertretern gehört allerdings in den Bereich von urbanen Legenden, in denen gesellschaftlicher Diskurs ohne Berücksichtigung des Wahrheitsgehaltes stattfindet.

Im Übrigen bin ich eher der Meinung, daß du die Legendenschaffung von Unix unterstützt, egal um welchen Einsatzbereich es geht. Wer schafft da Legenden?

Grüße,
Phil

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