England war im Mittelalter in weit höherem Maß als die anderen europäischen Staaten klösterlich geprägt. Der Landbesitz und damit das Vermögen lag in überwiegenden Maß in klösterlichen Besitz. Die wohlhabenden Klöster konnten sich oft schmucke und viel zu große Kirchen leisten.
Mit Heinrich VIII war dann Schluss. Die Klöster wurden säkularisiert, die Besitztümer zu einem Spottpreis an die Landadligen versilbert. Die vielen Kathedralen waren nun überflüssig und verfielen teilweise.
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