Hallo ich möchte aus der Kirche austreten.
Entstehen meinem Sohn und meinem noch nicht geborenen Kind nachteile, sprich
Verweigerung der Tauf, Kommunion oder ähnlicher Sakramente.
Meine Frau ist und bleibt vorerst noch in der Kirche.
Danke
Hallo ich möchte aus der Kirche austreten.
Entstehen meinem Sohn und meinem noch nicht geborenen Kind nachteile, sprich
Verweigerung der Tauf, Kommunion oder ähnlicher Sakramente.
Meine Frau ist und bleibt vorerst noch in der Kirche.
Danke
Hallo ich möchte aus der Kirche austreten.
Entstehen meinem Sohn und meinem noch nicht geborenen Kind
nachteile, sprich
Verweigerung der Taufe, Kommunion oder ähnlicher Sakramente.
Hallo Swen,
es ist also so, dass der Glaube für Dich keine Rolle spielt, aber Du Wert darauf legst, dass Deine Kinder ihn mitbekommen? Schwer nachvollziehbar, finde ich. Deine Kinder werden ja vor allem Dich fragen, wie Du darüber denkst.
Hallo Sven,
Hallo ich möchte aus der Kirche austreten.
Entstehen meinem Sohn und meinem noch nicht geborenen Kind
nachteile, sprich
Verweigerung der Tauf, Kommunion oder ähnlicher Sakramente.
Meine Frau ist und bleibt vorerst noch in der Kirche.
Also wenn ich’s jetzt richtig verstanden habe, dann willst nur Du aus der Landeskirche austreten, Deine Frau und Kinder bleiben? Dann ist das doch Deine Entscheidung und ich hätte noch nicht mitbekommen, dass dies für die Nachfolgenden Probleme gäbe. Meine Eltern sind auch ausgetreten, haben mich drin gelassen damit ich dann später selbst entscheiden konnte. Wenn Du Deine Kinder auch gleich mitnimmst, ist ja klar, dass sie dann keinen Anspruch auf die Sakramente mehr haben, oder?
Gruss
Y.-
Hallo Bernd,
es ist also so, dass der Glaube für Dich keine Rolle spielt,
was hat ein Kirchenaustritt mit Glauben zu tun?
Gruß
karin
Hallo Sven !
Meine Güte, was lese ich hier unten einen Mist.
Austreten aus der Kirche bedeutet nur KEINE KIRCHENSTEUER mehr zu zahlen, sonst garnichts. Kirchensteuer ist 9% von der Gesamtsteuer. Wenn Du also im Jahr 10.000€ Steuern zahlst, sparst Du durch den Austritt 900€ (bei 1000€ Steuern immerhin noch 90€)
Als ich vor 14 jahren aus der Kirche austrat (zusammen mit meiner Frau), versuchte der Orts-Pastor mich zum Bleiben zu überreden.
Natürlich nur um sein Dasein in Höhe von ca. 4.000€ monatlicher Lohn, seine Hausfrau, freies Wohnen usw. zu sichern.
Gibts übrigens nur in Deutschland! In anderen Ländern wird die Kirche durch Spenden gesteuert. Ich kenne ein Pastor aus Antwerpen (B) den trifft man regelmäßig in einen seiner 2 Kneipen, mit denen er seine Kirche finanziert.
Nun zu den Kindern (ich habe selber 3)
Man kann seine Kinder nicht aus der Kirche mitnehmen bei einem Austritt, da diese nicht in der Kirche sind (bzw. zahlen keine kirchensteuer).
Mein Tip: Austreten aus der Kirche (beide Eltern!)
Kind einfach taufen lassen (geht auch ohne Kirchensteuern der Eltern)
Das gesparte Geld spenden an SOS Kinderdorf
Wenn das alle machen würden ?!
Ja dann müssten die kleriker sich etwas einfallen lassen. Z.b ein Teil Ihrer prunkvollen Kathedralen und Kirchen an Obdachlosen vermieten. Oder eine kneipe öffnen 
MfG
BZ
Warum moechtest du dein kind denn eigentlich taufen lassen wenn du aus der Kirche austrittst? Ueberlasse es doch deinem Kind an was es glaubt.
Matti
Warum?
Hallo Berthold!
Mein Tip: Austreten aus der Kirche (beide Eltern!)
Kind einfach taufen lassen (geht auch ohne Kirchensteuern der
Eltern)
Warum lässt Du das Kind taufen?
Damit es später Kirchensteuer zahlen darf?
Gruss Harald
Hi,
Gibts übrigens nur in Deutschland!
Auch in Österreich.
Ich empfinde es als Anmaßung. Und zwar nicht durch die Kirche/n, sondern durch den Staat, der sich erdreistet, die Religionsbekenntnisse seiner Bürger per Liste zu erfassen, um sie steuerlich zu belasten. Hier mischt sich der Staat massiv in die Religion ein, was der „Trennung von Staat und Kirche“ widerspricht. Die Kirchen trifft jedoch keine Schuld. Sie gehen nur den Weg des geringsten Widerstandes und nehmen einen angebotenen Service in Anspruch. Dazu kommt, daß jedem, der nach allen Regeln seiner Religion Mitglied selbiger ist, kein Recht auf Dienstleistungen selbiger hat, wenn er nicht staatlich (!) registriert wurde.
In anderen Ländern wird die
Kirche durch Spenden gesteuert.
Ja, so sollte es auch sein! Religion ist Privatsache. Es geht niemanden etwas an, für welche Gemeinde ich spende oder nicht.
Mein Tip: Austreten aus der Kirche (beide Eltern!)
Kind einfach taufen lassen
Ich denke nicht, daß das geht. Bin aber nicht sicher.
Wenn das alle machen würden ?!
Ja dann müssten die kleriker sich etwas einfallen lassen. Z.b
ein Teil Ihrer prunkvollen Kathedralen und Kirchen an
Obdachlosen vermieten. Oder eine kneipe öffnen
Deine Polemik trifft - wie immer bei dem Thema - den Falschen. Der Staat macht die Gesetze, nicht die Kirchen.
Gruß
datafox
Hallo Harald!
Warum lässt Du das Kind taufen?
Damit es später Kirchensteuer zahlen darf?
Ob es Kirchensteuer Zahlt darf es später selbst entscheiden. Es sieht nur immer etwas blöde aus, wenn Er/Sie sich als Erwachsener kurz vor der kirchlichen Trauung erst noch schnell taufen lassen muss.
Gruss Berthold
Hallo,
Mein Tip: Austreten aus der Kirche (beide Eltern!)
Kind einfach taufen lassen (geht auch ohne Kirchensteuern der
Eltern)
Wenn der Pastor das macht - muss er nämlich nicht.
Das gesparte Geld spenden an SOS Kinderdorf
Wenn das alle machen würden ?!:
Ja dann müssten die kleriker sich etwas einfallen lassen. Z.b
ein Teil Ihrer prunkvollen Kathedralen und Kirchen an
Obdachlosen vermieten. Oder eine kneipe öffnen
Und alle Bundesbürger müssten mehr Steuern zahlen, da ja nun mal ein Teil der kirchlichen aufgaben tatsächlich von der Kirche gezahlt wird.
-Die Caritas müsste durch Steuern bezahlt werden,
-kirchliche Kindergärten und Schulen würden wegfallen und somit 8% der Personalkosten, die jetzt die Kirche zahlt, durch den Staat übernommen werden müssen,
-gleiches für kirchliche Krankenhäuser
-die Seelsorge, die Pastoren und kirchliche Laien immer noch leisten durch Psychologen, bezahlt durch Steuern oder Krankenkasse, übernommen werden,
-etc.
Gruß
HaWeThie
Hi,
wenn deine Frau (und die Kinder) in der Kirche bleiben, besteht in manchen Ländern die Möglichkeit, dass der Staat ein Kirchgeld erhebt, wenn das Kirchenmitglied nicht selbst Kirchensteuer zahlt.
Gruß
HaWeThie
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Berthold!
Ob es Kirchensteuer Zahlt darf es später selbst entscheiden.
Es sieht nur immer etwas blöde aus, wenn Er/Sie sich als
Erwachsener kurz vor der kirchlichen Trauung erst noch schnell
taufen lassen muss.
Wenn er/sie kirchlich heiraten will, muß er/sie schon mit der Kirche auch was am Hut haben, somit sollte er/sie spätestens wenn diese Entscheidung im Raum steht, wissen, welcher Religionsgemeinschaft er/sie angehören will.
Kirchlich zu heiraten mit dem Wissen, daß man mit der Kirche an sich und mit der jeweiligen Glaubensrichtung ohnehin nicht d’accord geht, ist IMHO eine Heuchelei, die ihresgleichen sucht.
Ist übrigens mit der Taufe auch so, da versprechen zwei Eltern, ihr Kind im Sinne der Kirche zu erziehen und sind beide ausgetreten, weil sie nicht im Sinne im Sinne der Kirche leben wollen.
Auch wenn es neuerdings ‚in‘ ist, kirchlich zu heiraten, sollte man zumindest wissen, was man da macht und nach welchen Gesetzen man sich verpflichtet, zu leben.
meint
Gollum
Kirchlich zu heiraten mit dem Wissen, daß man mit der Kirche
an sich und mit der jeweiligen Glaubensrichtung ohnehin nicht
d’accord geht, ist IMHO eine Heuchelei, die ihresgleichen
sucht.
Ist übrigens mit der Taufe auch so
hi,
das ist ja alles richtig, aber fakt ist es nunmal, daß sehr sehr viele das so handhaben. es ist die folge der säkularisierung. noch eine frage: aus welcher sicht empfindest du das als heuchelei, aus der religiösen oder aus der atheistischen?
gruß
datafox
hi,
-Die Caritas müsste durch Steuern bezahlt werden,
nein, im gegentei, sie als tendenzbetrieb dürfte gar nicht durch den staat gesponsort werden, sondern ausschließlich durch private spenden.
-kirchliche Kindergärten und Schulen würden wegfallen
und wären von nun an privat. das fände ich wunderbar und einen weiteren schritt zur liberalisierung des schulsystens und selbstverantwortung der eltern.
-gleiches für kirchliche Krankenhäuser
dito.
gruß
datafox
Hallo Berthold!
Warum lässt Du das Kind taufen?
Damit es später Kirchensteuer zahlen darf?Ob es Kirchensteuer Zahlt darf es später selbst entscheiden.
Gut. Dann kann es sich ja taufen lassen, wenn es das will.
Es sieht nur immer etwas blöde aus, wenn Er/Sie sich als
Erwachsener kurz vor der kirchlichen Trauung erst noch schnell
taufen lassen muss.
Wenn er/sie bis zur Hochzeit noch nichts mit Religion zu tun haben wollte, wozu dann eine kirchliche Trauung?
Gruss Harald
Hallo!
das ist ja alles richtig, aber fakt ist es nunmal, daß sehr
sehr viele das so handhaben.
Ist IMHO sowohl Angelegenheit der handelnden Personen sowie der Kirche selbst. Einerseits ist die Kirche zu zahnlos um jemandem ein Sakrament zu verweigern („dann such’ ich mir halt einen anderen Pfarrer“), andererseits verachtet das die Gesellschaft zuwenig, sodaß sich Ungläubige trotzdem Gottes (?, eher des Pfarrers) Segen holen.
Aber wenn es dann um die Scheidung geht, haben sie alles wieder vergessen, was sie während ihrer Hochzeit versprochen haben.
es ist die folge der
säkularisierung. noch eine frage: aus welcher sicht empfindest
du das als heuchelei, aus der religiösen oder aus der
atheistischen?
Sowohl als auch, wobei ich nicht alle, die aus der Kirche ausgetreten sind, als Atheisten bezeichnen möchte. Aus der Sicht des Angehörigen der Religionsgemeinschaft, der auch gläubig ist, ist es eine Verhöhnung. Aus der Sicht des Atheisten stellt sich die Frage, warum erbittet er den Segen eines Wesens, von dessen Nicht-Existenz er überzeugt ist.
Ich halte sowohl das eine als auch das andere für möglich (Existenz Gottes). Ob die Kirche die Bibel richtig interpretiert, bezweifle ich allerdings sehr, deshalb bin ich aus der Kirche ausgetreten und brauche daher auch niemanden, der für mich einen Segen erfleht, sondern denke, wenn Gott existiert und es für gut hält, was ich mache, dann segnet er mich schon.
Meine Töchter wurden im Alter von 6, bzw 8 Jahren auf eigenen Wunsch getauft. Zu diesem Zeitpunkt konnten sie zwar auch nicht abschätzen, was sie machen, aber zumindest hatten sie die Wahl.
Ich hatte auch Zweifel, daß Gott, so er existiert, sie nicht aufgenommen hätte, nur, weil sie nicht getauft worden sind. Ich mußte nicht versprechen (das habe ich mit unserem Pfarrer vorher geklärt), meine Kinder im Sinne der katholischen Kirche zu erziehen, aber wir waren uns einig, daß Nächstenliebe bei uns eine sehr wichtige Rolle spielt und wir dies unseren Kindern auch (weiterhin) vermitteln werden.
Mir ging es, als ich austrat, auch nicht ums Geld, sondern um die Einstellung der Kirche zu Frauen, Zölibat, Homosexualität und parallel dazu die Janusköpfigkeit der Kirche bezüglich ihrer pädophilen Mitglieder.
Wir können aber gerne einen neuen thread dazu eröffnen, denn langsam verlassen wir das Thema.
Grüße
Gollum
gruß
datafox